Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

Mittwoch 01.05.202401

Amsel im Brombeerstrauch
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
GEO/CHE 2023

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R: : Elene Naveriani. D: Eka Chavleishvili, Temiko Chinchinadze, Pikria Nikabadze, Anka Khurtsidze. 115 Min. OmdtU.

FSK: 12

Etero geht auf die 50 zu, betreibt einen kleinen Laden in einem georgischen Dorf, und sie wird im Dorf schief angesehen: Aus Überzeugung hat sie nie geheiratet, liebt ihre Freiheit. Nach einem Unfall beim Brombeerpflücken aber verliebt sie sich so unerwartet wie leidenschaftlich in einen verheirateten Mann und steht vor der Frage, ob und wie sie an ihrer Unabhängigkeit festhalten kann. Die bodenständig-störrische Etero entdeckt ihre sinnliche Selbstbestimmung: Darstellerin Eka Chavlieshvili wurde – wie auch der Film selbst – auf mehreren Festivals ausgezeichnet. Die zärtlich-skurrile Komödie erzählt von Tradition und Rollenbildern, von Emanzipation und Veränderung.

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Ein Traum von Revolution
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2024

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R: Petra Hoffmann.. 95 Min.

FSK: k. A.

Am 19. Juli 1979 stürzt die sandinistische Volksrevolution in Nicaragua den brutalen Diktator Somoza und bringt die Welt zum Träumen. Junge Revolutionär*innen übernehmen die Regierungsgeschäfte, und Daniel Ortega wird Präsident von Nicaragua libre. Der Aufbau einer neuen sozialen und gerechten Gesellschaft in Zeiten des Kalten Krieges scheint möglich. Zehntausende aus aller Welt reisen in das kleine mittelamerikanische Land, um die junge Revolution zu unterstützen – 15.000 allein aus der BRD. Doch die von den USA verhängte Wirtschaftsblockade und der von der CIA unterstützte Contra-Krieg zerstören die Errungenschaften der Revolution, der frühere Guerrilla-Held Ortega wandelt sich zum Diktator. Bei Protesten 2018 werden über 400 Demonstrierende erschossen…

Petra Hoffmann begibt sich auf die Suche nach den Träumen der Menschen, die an die sandinistische Revolution geglaubt haben und sich nun erneuter Tyrannei gegenübersehen.

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Donnerstag 02.05.202402

Anatomie eines Falles
19:30 Uhr
Cannes-Gewinnerfilme
FRA 2023

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R: Justine Triet. D: Sandra Hüller, Swann Artaud, Milo Machado Graner, Antoine Reinartz. 151 Min.

FSK: 12

Sandra, deutsche Schriftstellerin, lebt mit ihrem französischen Mann Samuel und ihrem Sohn Daniel abgelegen in einem Chalet in den französischen Alpen. Dann wird Samuel tot aufgefunden. Unfall? Selbstmord? Mord? Der Polizei erscheinen die Umstände verdächtig, Sandra wird verhört und angeklagt, es beginnt ein aufreibender Indizienprozess. Strafverfolgung und Justiz bohren in das private, widersprüchliche, komplexe Beziehungsgeflecht zwischen den Eheleuten – Sandra Hüller arbeitet nuanciert alle Facetten ihrer Figur heraus. Erst zum dritten Mal erhielt ein von einer Frau inszenierter Film die Goldene Palme.

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Freitag 03.05.202403

Touched
19:30 Uhr
Cannes-Gewinnerfilme
DEU 2023

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R: Claudia Rorarius. D: Ísold Halldórudóttir, Stavros Zafeiris, Yousef Sweid, Angeliki Papoulia. 122 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Ein körperlicher Film, ein sinnlicher Film, ein poetischer Film: Die fürsorgliche (und übergewichtige) Pflegerin Maria entwickelt eine intime, verbotene Beziehung zum querschnittsgelähmten Alex. Emotionale Verbundenheit, sexuelle Erfüllung, Wunsch nach Nähe und Bestätigung einerseits – und persönliche Ängste, gesellschaftliche Tabus, gegenseitige Abhängigkeit andererseits: Zwischen heftigen Sexszenen und berührenden Momenten entwickelt die Amour fou eine (selbst)zerstörerische Dynamik. Die isländische Hauptdarstellerin ist Plus-Size-Model und Body-Positivity-Aktivistin, der griechische Hauptdarsteller seit einem Motorradunfall gelähmt: Sie wurden in Locarno ausgezeichnet.

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The Happiness of the Katakuris
21:45 Uhr
Wiederaufführung
JPN 2001

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R: Takashi Miike. D: Kenji Sawada, Keiko Matsuzaka, Shinji Takeda, Naomi Nishida, Tetsurō Tamba. 113 Min. Jap OmdtU.

FSK: 12

Die Katakuris: Eine ganz normal durchgeknallte Familie. Der Vater, kurz vor seiner Pensionierung gekündigt, eröffnet mit seiner fünfköpfigen Familie eine Pension in der Abgeschiedenheit – aber die Gäste bleiben aus. Dann taucht der erste auf – und bringt sich um. Im abergläubischen Japan ganz schlecht. Die Leiche wird weggeschafft. Und die nächste und nächste auch…

Was ein veritabler Horrorfilm sein könnte, inszeniert Takashi Miike – durchaus berühmt dafür, in seinen Filmen keine Gefangenen zu machen – als Musical! Gesang und Tanz zwischen Toten – und der Versuch einer Familie, ein Stück vom Glück abzukriegen: „Die Art von Musical, die Andrew Lloyd Webber schreiben würde, nachdem er ernsthafte Drogen genommen hat.“ (BBC online)

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Samstag 04.05.202404

Touched
19:30 Uhr
Cannes-Gewinnerfilme
DEU 2023

Mehr zum Film

R: Claudia Rorarius. D: Ísold Halldórudóttir, Stavros Zafeiris, Yousef Sweid, Angeliki Papoulia. 122 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Ein körperlicher Film, ein sinnlicher Film, ein poetischer Film: Die fürsorgliche (und übergewichtige) Pflegerin Maria entwickelt eine intime, verbotene Beziehung zum querschnittsgelähmten Alex. Emotionale Verbundenheit, sexuelle Erfüllung, Wunsch nach Nähe und Bestätigung einerseits – und persönliche Ängste, gesellschaftliche Tabus, gegenseitige Abhängigkeit andererseits: Zwischen heftigen Sexszenen und berührenden Momenten entwickelt die Amour fou eine (selbst)zerstörerische Dynamik. Die isländische Hauptdarstellerin ist Plus-Size-Model und Body-Positivity-Aktivistin, der griechische Hauptdarsteller seit einem Motorradunfall gelähmt: Sie wurden in Locarno ausgezeichnet.

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The Happiness of the Katakuris
21:45 Uhr
Wiederaufführung
JPN 2001

Mehr zum Film

R: Takashi Miike. D: Kenji Sawada, Keiko Matsuzaka, Shinji Takeda, Naomi Nishida, Tetsurō Tamba. 113 Min. Jap OmdtU.

FSK: 12

Die Katakuris: Eine ganz normal durchgeknallte Familie. Der Vater, kurz vor seiner Pensionierung gekündigt, eröffnet mit seiner fünfköpfigen Familie eine Pension in der Abgeschiedenheit – aber die Gäste bleiben aus. Dann taucht der erste auf – und bringt sich um. Im abergläubischen Japan ganz schlecht. Die Leiche wird weggeschafft. Und die nächste und nächste auch…

Was ein veritabler Horrorfilm sein könnte, inszeniert Takashi Miike – durchaus berühmt dafür, in seinen Filmen keine Gefangenen zu machen – als Musical! Gesang und Tanz zwischen Toten – und der Versuch einer Familie, ein Stück vom Glück abzukriegen: „Die Art von Musical, die Andrew Lloyd Webber schreiben würde, nachdem er ernsthafte Drogen genommen hat.“ (BBC online)

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Sonntag 05.05.202405

Touched
19:30 Uhr
Cannes-Gewinnerfilme
DEU 2023

Mehr zum Film

R: Claudia Rorarius. D: Ísold Halldórudóttir, Stavros Zafeiris, Yousef Sweid, Angeliki Papoulia. 122 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Ein körperlicher Film, ein sinnlicher Film, ein poetischer Film: Die fürsorgliche (und übergewichtige) Pflegerin Maria entwickelt eine intime, verbotene Beziehung zum querschnittsgelähmten Alex. Emotionale Verbundenheit, sexuelle Erfüllung, Wunsch nach Nähe und Bestätigung einerseits – und persönliche Ängste, gesellschaftliche Tabus, gegenseitige Abhängigkeit andererseits: Zwischen heftigen Sexszenen und berührenden Momenten entwickelt die Amour fou eine (selbst)zerstörerische Dynamik. Die isländische Hauptdarstellerin ist Plus-Size-Model und Body-Positivity-Aktivistin, der griechische Hauptdarsteller seit einem Motorradunfall gelähmt: Sie wurden in Locarno ausgezeichnet.

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Montag 06.05.202406

Lost in Translation
19:30 Uhr
USA 2003

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R: Sofia Coppola. D: Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi, Anna Faris. 102 Min.

FSK: 6

Bob Harris, ein alternder Schauspieler, und Charlotte, die junge Frau eines Fotografen, haben einiges gemeinsam. Beide sind Amerikaner, zweifeln an ihrer Ehe, wissen nicht genau wohin mit sich und versuchen sich in Tokio zurecht zu finden. Als die beiden in der Hotelbar aufeinandertreffen, finden sie in ihrer unerwarteten Verbindung Trost und Verständnis. Es entsteht eine flüchtige, aber starke Bindung, und gemeinsam streifen sie durch das fremde Tokio.

„Lost in Translation“ zeichnet vor allem die von Sofia Coppola herausragend inszenierte Beziehung zwischen den beiden Protagonisten aus. Besonders in den Dialogen, aber auch in den Blicken, Gesten und Berührungen, die die beiden austauschen, steckt die Seele dieses melancholischen Dramas. Der Film wurde unter anderem mit dem Drehbuch-Oscar ausgezeichnet.

Einführung: Jost Henze

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Dienstag 07.05.202407

The Happiness of the Katakuris
19:30 Uhr
Wiederaufführung
JPN 2001

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R: Takashi Miike. D: Kenji Sawada, Keiko Matsuzaka, Shinji Takeda, Naomi Nishida, Tetsurō Tamba. 113 Min. Jap OmdtU.

FSK: 12

Die Katakuris: Eine ganz normal durchgeknallte Familie. Der Vater, kurz vor seiner Pensionierung gekündigt, eröffnet mit seiner fünfköpfigen Familie eine Pension in der Abgeschiedenheit – aber die Gäste bleiben aus. Dann taucht der erste auf – und bringt sich um. Im abergläubischen Japan ganz schlecht. Die Leiche wird weggeschafft. Und die nächste und nächste auch…

Was ein veritabler Horrorfilm sein könnte, inszeniert Takashi Miike – durchaus berühmt dafür, in seinen Filmen keine Gefangenen zu machen – als Musical! Gesang und Tanz zwischen Toten – und der Versuch einer Familie, ein Stück vom Glück abzukriegen: „Die Art von Musical, die Andrew Lloyd Webber schreiben würde, nachdem er ernsthafte Drogen genommen hat.“ (BBC online)

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Mittwoch 08.05.202408

Nie wieder 33
19:30 Uhr
Zum Tag der Befreiung

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Abend mit Film, Musik und Lesung

Ein musikalisch-literarisches Programm zwischen gestern und heute mit Bettina Franke (Rezitation, Texte), Bernd Köhler (Gesang, Gitarre) und Laurent Leroi (Akkordeon): Zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus enthält das abendfüllende Programm Lieder und Texte von Bert Brecht, Hanns Eisler, Klaus Mann, Rose Ausländer, Konstantin Wecker, Theodor Kramer, Esther Bejarano u.a. sowie aktuellen eigenen Songs. Dazu gibt es Ausschnitte aus Chris Hölzings Dokumentarfilm DIE ZERSCHLAGUNG DER GEWERKSCHAFTEN AM 2. MAI 1933 über die Angriffe der Nazis auf die Mannheimer Arbeiterbewegung.

In Kooperation mit DGB, Mannheim sagt Ja, NaturFreunde Mannheim, Offenes Antifaschistisches Treffen Mannheim, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Mannheim

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Donnerstag 09.05.202409

Stop Making Sense
19:30 Uhr
Wiederaufführung
USA 1984

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R: Jonathan Demme. 88 Min. OF.

Wiederaufführung eines der besten Konzertfilme überhaupt zum 40. Jubiläum, neu restauriert: Die Talking Heads performen an drei Abenden im Dezember 1983 in Los Angeles, mitgeschnitten von Jonathan Demme. Die Inszenierung des Auftritts und die Inszenierung des filmischen Mitschnitts gehen eine ganz eigene Verbindung ein, die dem Filmzuschauer noch einmal ein ganz anderes Erlebnis bietet als dem Konzertpublikum.

Einführung am 9.5.: René Wörns; Einführung am 11.5.: Jasmin Said

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Rückkehr nach Korsika
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA 2023

Mehr zum Film

R: Catherine Corsini. D: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich. 107 Min. Franz-dtOmdtU.

FSK: 12

Ein Sommer auf Korsika: Dort soll Khédidja für ein wohlhabendes Pariser Ehepaar als Kindermädchen arbeiten. Es ist die Gelegenheit für sie, mit ihren Teenager-Töchtern auf die Insel zurückzukehren, die die Familie 15 Jahre zuvor unter tragischen Umständen verlassen musste. Während Khédidja mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: Sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist. Vor der sommerlichen Kulisse Korsikas entfaltet sich eine intelligente Geschichte über drei starke Frauen und ihrem Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit.

Catherine Corsinis vorheriger Film IN BESTEN HÄNDEN läuft am 23.5. in der Filmreihe Ciné-Club.

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Freitag 10.05.202410

Vergiss Meyn nicht
20:30 Uhr
Anarchistische Buchmesse – Film & Regie
DEU 2023

Mehr zum Film

R: Fabiana Fragale, Kilian Kuhlendahl, Jens Mühlhoff. 102 Min.

FSK: 12

Am 19.9.2018 stürzte der Filmstudent Steffen Meyn im Hambacher Forst von einem Baum, als die Polizei ein Aktivist*innenlager räumte. Auf einem Fahrradhelm hatte Meyn eine 360°-Kamera montiert, begleitete die Protestaktionen ganz unmittelbar über viele Monate, selbst angetrieben von einer Faszination für den Aktivismus und vom Glauben an gemeinschaftlichen Veränderungswillen; aber auch zunehmend frustriert und enttäuscht von internen Spannungen. Aus seinen hinterlassenen Kameraaufnahmen haben seine Freund*innen diesen Film zusammengestellt: ein Dokument, das aus erster Hand Einblicke gibt in die Dynamik der Klimaproteste und der politisch-polizeilichen Maßnahmen; und ein Requiem auf einen Menschen, der sein Leben für den guten Zweck gefährdet hat. Wir sehen seine Sicht, solidarisch, aber nicht unkritisch – und mit schrecklichem Ende.

Auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern wurde Steffen Meyn posthum für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet.

In Anwesenheit von Regisseurin Fabiana Fragale mit anschließender Diskussionsrunde

Eintritt frei! - Achtung, spätere Uhrzeit!

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Samstag 11.05.202411

Rückkehr nach Korsika
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA 2023

Mehr zum Film

R: Catherine Corsini. D: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich. 107 Min. Franz-dtOmdtU.

FSK: 12

Ein Sommer auf Korsika: Dort soll Khédidja für ein wohlhabendes Pariser Ehepaar als Kindermädchen arbeiten. Es ist die Gelegenheit für sie, mit ihren Teenager-Töchtern auf die Insel zurückzukehren, die die Familie 15 Jahre zuvor unter tragischen Umständen verlassen musste. Während Khédidja mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: Sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist. Vor der sommerlichen Kulisse Korsikas entfaltet sich eine intelligente Geschichte über drei starke Frauen und ihrem Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit.

Catherine Corsinis vorheriger Film IN BESTEN HÄNDEN läuft am 23.5. in der Filmreihe Ciné-Club.

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Stop Making Sense
21:30 Uhr
Wiederaufführung
USA 1984

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R: Jonathan Demme. 88 Min. OF.

Wiederaufführung eines der besten Konzertfilme überhaupt zum 40. Jubiläum, neu restauriert: Die Talking Heads performen an drei Abenden im Dezember 1983 in Los Angeles, mitgeschnitten von Jonathan Demme. Die Inszenierung des Auftritts und die Inszenierung des filmischen Mitschnitts gehen eine ganz eigene Verbindung ein, die dem Filmzuschauer noch einmal ein ganz anderes Erlebnis bietet als dem Konzertpublikum.

Einführung am 9.5.: René Wörns; Einführung am 11.5.: Jasmin Said

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Sonntag 12.05.202412

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage
19:30 Uhr
Cannes Gewinnerfilme
ROU 2007

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R: Cristian Mongiu. D: namaria Marinca, Laura Casiliu, Vlad Ivanov. 113 Min. RumänischOmdtU.

FSK: 16

Rumänien in den 1980er Jahren. Die Überwachung und Unterdrückung des Privatlebens dringt in die privatesten Bereiche. Zwei Studentinnen haben abends eine Verabredung in einem Hotel: Herr Bebe wird an Găbița eine strengstens verbotene und mit hohem Strafmaß bedrohte Abtreibung vornehmen…

Mit formal nüchternem Stil entwickelt Cristian Mongiu eine außerordentliche Spannung; in seiner Erzählung einer einzelnen Begebenheit schwingt das ganze kleinbürgerlich-chauvinistisch-heuchlerisch-brutale Klima der Ceaușescu-Diktatur mit. Da es 2007 in Rumänien nur 37 Kinos gab, fuhr der Regisseur mit mobilem Projektor durchs Land, um seinen Film zu zeigen. Der preisgekrönte Film erfuhr bei uns im Cinema Quadrat seine Mannheimpremiere.

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Montag 13.05.202413

Der Fall Randall Adams
19:30 Uhr
Faszination True Crime
USA 1988

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R: Randall Adams. 193 Min. Engl Originalfassung.

FSK: 12

Ende November 1976 wird der texanische Polizist Robert W. Wood bei einer Fahrzeugkontrolle erschossen. Verdächtig sind der minderjährige David Ray Harris wie auch Randall Adams – dieser wird angeklagt und zum Tode verurteilt.

Errol Morris, einer der renommiertesten zeitgenössischen Dokumentarfilmer (THE FOG OF WAR), stieß auf den Adams-Fall in der Überzeugung, dass ein Justizirrtum vorliegt: Beim Prozess waren die Indizien gegen den zweiten Verdächtigen unter den Tisch gefallen. Mit seinen Recherchen und Interviews konnte Morris tatsächlich Widersprüche und Meineide aufdecken. Nach Veröffentlichung des Films wurde Randall Adams 1989 freigesprochen.

Morris nutzt spielfilmartige Stilmittel, etwa nachgespielte Szenen – damals höchst ungewöhnlich in einem Dokumentarfilm – oder Filmmusik von Philip Glass. 2008 urteilte Variety, DER FALL RANDALL ADAMS sei „das politischste Kinowerk der letzten 20 Jahre“, Sight and Sound zählte den Film 2014 zum fünftbesten Dokumentarfilm aller Zeiten.

Einführung: Manuel Hugenschmidt

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Dienstag 14.05.202414

Geschlossene Veranstaltung

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Mittwoch 15.05.202415

Rückkehr nach Korsika
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA 2023

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R: Catherine Corsini. D: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich. 107 Min. Franz-dtOmdtU.

FSK: 12

Ein Sommer auf Korsika: Dort soll Khédidja für ein wohlhabendes Pariser Ehepaar als Kindermädchen arbeiten. Es ist die Gelegenheit für sie, mit ihren Teenager-Töchtern auf die Insel zurückzukehren, die die Familie 15 Jahre zuvor unter tragischen Umständen verlassen musste. Während Khédidja mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: Sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist. Vor der sommerlichen Kulisse Korsikas entfaltet sich eine intelligente Geschichte über drei starke Frauen und ihrem Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit.

Catherine Corsinis vorheriger Film IN BESTEN HÄNDEN läuft am 23.5. in der Filmreihe Ciné-Club.

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Die Liebe zum Leben
19:30 Uhr
Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung
DEU 2023

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R: Annette Ortlieb. 63 Min.

FSK: k. A.

Ludwig Baumann war einer von 30.000 Deserteuren, die im Zweiten Weltkrieg zum Tod verurteilt wurden. Er überlebte Verurteilung, KZ, Ostfront – doch auch nach dem Krieg behielt seine Todesstrafe Gültigkeit, er wurde als Feigling verunglimpft. Jahrelang kämpfte er für die Aufhebung aller Strafen gegen Deserteure, erst 2002 wurden die Todesurteile aufgehoben.

Ein Einblick in die Nazi-Militär-Justiz und in die ablehnende Haltung gegenüber Deserteuren im Nachkriegsdeutschland; eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg; ein Film über den Mut zum Desertieren, die Kraft des Sich-Treu-Bleibens und eine Vision, die die Bundesrepublik verändert hat.

In Kooperation mit Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Mit Einführung und anschließender Diskussion

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Donnerstag 16.05.202416

Das Versprechen – Architekt BV Doshi
19:30 Uhr
Film & Kunst
DEU 2023

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R: : Jan Schmidt-Garre. 94 Min. EnglOmdtU..

„Architektur entwerfen heißt Geschichten erzählen“, sagt der indische Architekt Balkrishna Vithaldas Doshi (*1927). Für seine Verwendung nachhaltiger und regionaler Materialien, für seine Entwürfe für den sozialen Wohnungsbau in den Slums der großen indischen Städte und nicht zuletzt für seinen besonderen Stil, der traditionelle Bauformen mit modernen technischen Möglichkeiten verbindet, wurde ihm 2018 der hochangesehene Pritzker-Preis, auch Nobel-Preis für Architektur genannt, verliehen. Der Film zeigt die Entwicklung eines an Kunst, Geschichte und Technik gleichermaßen interessierten Mannes, dessen Engagement im Wohnungsbau für die Ärmsten der Armen besonders beeindruckt. Doshi verzichtete auf internationale Prestigeprojekte, um sich ganz und gar der weltweit wichtigen Aufgabe zu widmen, preiswerte, dabei effiziente und menschenwürdige Wohnungen zu entwickeln, die nach Belieben und Möglichkeiten von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern verändert und weiterentwickelt werden können. Der Film porträtiert das Werk eines humorvollen und klugen Architekten, dessen Bauten man kennen lernen möchte!

Einführung: Dr. Thomas Köllhofer, Kunsthalle Mannheim

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Freitag 17.05.202417

Das leere Grab
19:30 Uhr
Film & Regie
DEU/TZA 2024

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R: Agnes Lisa Wegner, Cece Mlay. 97 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Im Süden von Tansania verfolgt der Anwalt John Mbano die Spuren seines Urgroßvaters, der von der deutschen Kolonialarmee hingerichtet worden war, dessen Schädel aus rassistischen „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht wurde. Im tansanischen Norden kämpfen Felix und Ernsest Kaaya um die Rückführung der Gebeine ihrer Vorfahren. Beide Familien ringen mit deutscher und tansanischer Bürokratie und versuchen, Sichtbarkeit und Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen.

Das deutsch-tansanische Regieduo erzählt von Trauer und Traumata, die die Deutschen so vielen Familien und Communities in der damaligen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ hinterlassen haben. Und auch wenn Bundespräsident Steinmeier mit einer Entschuldigung im Gepäck nach Tansania reist: Die Gräber bleiben leer, bisher.

In Kooperation mit Eine-Welt-Forum Mannheim, Arbeitskreis Kolonialgeschichte, Black Academy

Am 17.05.2024, 19:30 Uhr in Anwesenheit der Regisseurinnen und der Protagonisten John Mbano und Felix Kaaya.

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Samstag 18.05.202418

Shaun das Schaf - Der Film
15:00 Uhr
Kinderkino
GBR 2015

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R: : Mark Burton, Richard Starzak. Ohne Dialoge.

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahren

Shaun das Schaf wünscht sich einen freien Tag. Schäfchenzählen versetzt den Bauern in Tiefschlaf – leider rollt er im Wohnwagen in die Stadt und verliert durch einen Schlag auf den Kopf das Gedächtnis. Die Schafherde und Hund Bitzer versuchen ihm zu helfen – sie müssen einem Tierfänger entkommen, landen als Menschen verkleidet in einem Nobelrestaurant, und der Farmer ohne Gedächtnis beginnt, in einem Frisiersalon neueste Haarmode à la Schafschur zu etablieren…

Die „Shaun das Schaf“-Fernsehreihe ist mit ihren liebenswerten Figuren, ihrem sanft anarchistischen Humor und der detailfreudigen Knet-Animation seit Jahren für kleine und große Kinder ein großer Hit – der Langfilm steht den TV-Clips an Spaß und Pfiffigkeit in nichts nach. Und das alles ohne ein gesprochenes Wort!

Eintritt: 5 € für alle

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Auf trockenen Gräsern
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
TUR/FRA 2023

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R: Nuri Bilge Ceylan. D: Deniz Celiloğlu, Merve Dizdar, Musab Ekici, Ece Bağc. 197 Min. TürkOmdtU.

FSK: 12

Nuri Bilge Ceylan, der bekannteste türkische Filmemacher (Goldene Palme 2014 für WINTERSCHLÄFER), erweist sich erneut als herausragender Porträtist und Poet des Weltkinos: Ein junger Kunstlehrer aus Istanbul leistet seinen vierjährigen Pflichtdienst in einem abgelegenen anatolischen Dorf. Trotz einer Affäre mit einer Kollegin wartet er darauf, die Trostlosigkeit der Provinz bald wieder verlassen zu können. Doch die Hoffnung schwindet, als ihm zwei Schülerinnen Belästigung vorwerfen.

In dem ihm eigenen Stil bebildert Ceylan mit herausragenden Bildkompositionen und sorgfältig komponierter Klangumgebung die Reise eines Mannes in sein Inneres, der erforschen will, wer er wirklich ist: Trotz der Filmlänge dichtes, intensives, aufregendes Autoren-Kino im allerbesten Sinne.

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Sonntag 19.05.202419

Auf trockenen Gräsern
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
TUR/FRA 2023

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R: Nuri Bilge Ceylan. D: Deniz Celiloğlu, Merve Dizdar, Musab Ekici, Ece Bağc. 197 Min. TürkOmdtU.

FSK: 12

Nuri Bilge Ceylan, der bekannteste türkische Filmemacher (Goldene Palme 2014 für WINTERSCHLÄFER), erweist sich erneut als herausragender Porträtist und Poet des Weltkinos: Ein junger Kunstlehrer aus Istanbul leistet seinen vierjährigen Pflichtdienst in einem abgelegenen anatolischen Dorf. Trotz einer Affäre mit einer Kollegin wartet er darauf, die Trostlosigkeit der Provinz bald wieder verlassen zu können. Doch die Hoffnung schwindet, als ihm zwei Schülerinnen Belästigung vorwerfen.

In dem ihm eigenen Stil bebildert Ceylan mit herausragenden Bildkompositionen und sorgfältig komponierter Klangumgebung die Reise eines Mannes in sein Inneres, der erforschen will, wer er wirklich ist: Trotz der Filmlänge dichtes, intensives, aufregendes Autoren-Kino im allerbesten Sinne.

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Montag 20.05.202420

Dancer In The Dark
19:30 Uhr
Cannes Gewinnerfilme
DNK/DEU/NL 2000

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R: Lars von Trier. D: Björk, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare. 140 Min. EnglOmdtU..

FSK: 12

Amerika in den 1960ern. Die tschechische Einwanderin Selma erblindet, ebenso wie ihr Sohn: eine Erbkrankheit. Um die Augen-OP für ihren Sohn bezahlen zu können, arbeitet sie Tag und Nacht in einer Metallfabrik; ihre innere Zuflucht: sie träumt sich in die Musicalwelt, wo nie etwas Schreckliches passiert. Dann stiehlt Polizist Bill ihr Erspartes; er braucht es für seine Ehefrau. Es kommt zum Streit, ein Schuss löst sich, Selma wird des Mordes angeklagt…

Immer wieder stellt Lars von Trier tragische Frauen in den Mittelpunkt seiner Filme – hier Sängerin Björk in einem Melodram, das geschickt mit dem Musical-Eskapismus verbunden wird. Kompromisslos, berührend, ein Regisseur in Hochform: Der Film bekam in Cannes nicht nur den Hauptpreis, auch wurde Björk als beste Darstellerin ausgezeichnet.

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Dienstag 21.05.202421

Geschlossene Veranstaltung

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Mittwoch 22.05.202422

Auf trockenen Gräsern
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
TUR/FRA 2023

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R: Nuri Bilge Ceylan. D: Deniz Celiloğlu, Merve Dizdar, Musab Ekici, Ece Bağc. 197 Min. TürkOmdtU.

FSK: 12

Nuri Bilge Ceylan, der bekannteste türkische Filmemacher (Goldene Palme 2014 für WINTERSCHLÄFER), erweist sich erneut als herausragender Porträtist und Poet des Weltkinos: Ein junger Kunstlehrer aus Istanbul leistet seinen vierjährigen Pflichtdienst in einem abgelegenen anatolischen Dorf. Trotz einer Affäre mit einer Kollegin wartet er darauf, die Trostlosigkeit der Provinz bald wieder verlassen zu können. Doch die Hoffnung schwindet, als ihm zwei Schülerinnen Belästigung vorwerfen.

In dem ihm eigenen Stil bebildert Ceylan mit herausragenden Bildkompositionen und sorgfältig komponierter Klangumgebung die Reise eines Mannes in sein Inneres, der erforschen will, wer er wirklich ist: Trotz der Filmlänge dichtes, intensives, aufregendes Autoren-Kino im allerbesten Sinne.

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Donnerstag 23.05.202423

In den besten Händen – La Fracture
19:30 Uhr
Ciné-Club
FRA 2921

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R: Catherine Corsini. D: Valeria Brunji Tedeschi, Marina Foïs, Pio Marmaï, Aïssatou Diallo Sagna. 99 Min. FrzOmdtU.

FSK: 12

Comiczeichnerin Raphaela und Verlegerin Julie sind seit Langem ein Paar, stehen nun aber kurz vor der Trennung. Nach einem Streit bricht sich Raphaela den Arm, sie landet in der Notaufnahme – doch das Krankenhaus ist voll verletzter Gelbwesten-Demonstranten, und in Raphaelas Zimmer wird ein wütender LKW-Fahrer verlegt; Vorurteile und Ressentiments knallen aufeinander…

Pflegenotstand, Regierungsproteste, gesellschaftliche Spaltung – in ihrer Mischung aus Beziehungskomödie und Sozialdrama greift Catherine Corsini aktuelle Themen auf, bitter und komisch, energiegeladen und berührend. Sie drehte den Film mit echtem medizinischem Personal – und das Zusammenspiel der Laiendarsteller*innen mit den Profis funktioniert hervorragend.

Einführung: Dr. Caroline Mary, Romanisches Seminar Universität Mannheim, Deutsch-Französische Vereinigung Rhein-Neckar e.V.

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Freitag 24.05.202424

Notes on a Summer
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ESP 2023

Mehr zum Film

R: Diego Llorente. D: Katia Borlado, Antonio Araque, Álvaro Quintana, Rocío Suárez. 83 Min. SpanOmdtU.

FSK: k. A.

„Probleme existieren nicht im August. Sie werden im September gelöst“: Marta hängt an ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit fest, verlässt Madrid und fährt an die Küste Asturiens, ihre Heimat. Ihr Freund Leo bleibt zurück, eine alte Flamme taucht auf. Leo auch. Sommerstimmung, Lust, Liebe und Entscheidungen, die man treffen muss (oder auch nicht). Diego Llorentes sinnlich-flirrender Sommerfilm irgendwo zwischen Sozialrealistik und Poesie folgt keiner dramatischen Handlung, sondern seinen Figuren und seinen Stimmungen – Leichtigkeit und Unbeschwertheit, Beziehungsschwere und Liebeskomplikationen, Augenblicklichkeit und die Gewissheit, irgendwann Weichen stellen zu müssen.

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Typhoon Club
21:30 Uhr
Wiederaufführung
HPN 1985

Mehr zum Film

R: Shiji Sōmai. D: Yuichi Mikami, Yūki Kudō, Tomokazu Miura. 115 Min. Jap OmdtU.

Ein Taifun zieht auf: Einige Schüler verkriechen sich unbeaufsichtigt in ihrer Schule, und der Sturm außen und die Gefühle innen werden entfesselt. Je näher der Sturm anrückt, desto mehr verdichten sich die Beziehungen von Zuneigung, Rivalität, Gewalt. In seinem Film von roher, elementarer Kraft lässt Shiji Sōmai in langen, dynamischen Einstellungen dem turbulenten Innenleben seiner Protagonist*innen freien Lauf – eine erschütternde Geschichte über das Erwachsenwerden. Nach einer Umfrage von Kinema Junpo, der ältesten japanischen Filmzeitschrift, ist dies der zehntbeste japanische Film überhaupt; für die Berlinale-Retrospektive 2023 trat Ryūsuke Hamaguchi (DRIVE MY CAR) als Pate des Films auf: „Shiji Sōmai ist ein absolut einzigartiger Regisseur, und für mich ein Vorbild.“

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Samstag 25.05.202425

Notes on a Summer
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ESP 2023

Mehr zum Film

R: Diego Llorente. D: Katia Borlado, Antonio Araque, Álvaro Quintana, Rocío Suárez. 83 Min. SpanOmdtU.

FSK: k. A.

„Probleme existieren nicht im August. Sie werden im September gelöst“: Marta hängt an ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit fest, verlässt Madrid und fährt an die Küste Asturiens, ihre Heimat. Ihr Freund Leo bleibt zurück, eine alte Flamme taucht auf. Leo auch. Sommerstimmung, Lust, Liebe und Entscheidungen, die man treffen muss (oder auch nicht). Diego Llorentes sinnlich-flirrender Sommerfilm irgendwo zwischen Sozialrealistik und Poesie folgt keiner dramatischen Handlung, sondern seinen Figuren und seinen Stimmungen – Leichtigkeit und Unbeschwertheit, Beziehungsschwere und Liebeskomplikationen, Augenblicklichkeit und die Gewissheit, irgendwann Weichen stellen zu müssen.

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Typhoon Club
21:30 Uhr
Wiederaufführung
HPN 1985

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R: Shiji Sōmai. D: Yuichi Mikami, Yūki Kudō, Tomokazu Miura. 115 Min. Jap OmdtU.

Ein Taifun zieht auf: Einige Schüler verkriechen sich unbeaufsichtigt in ihrer Schule, und der Sturm außen und die Gefühle innen werden entfesselt. Je näher der Sturm anrückt, desto mehr verdichten sich die Beziehungen von Zuneigung, Rivalität, Gewalt. In seinem Film von roher, elementarer Kraft lässt Shiji Sōmai in langen, dynamischen Einstellungen dem turbulenten Innenleben seiner Protagonist*innen freien Lauf – eine erschütternde Geschichte über das Erwachsenwerden. Nach einer Umfrage von Kinema Junpo, der ältesten japanischen Filmzeitschrift, ist dies der zehntbeste japanische Film überhaupt; für die Berlinale-Retrospektive 2023 trat Ryūsuke Hamaguchi (DRIVE MY CAR) als Pate des Films auf: „Shiji Sōmai ist ein absolut einzigartiger Regisseur, und für mich ein Vorbild.“

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Sonntag 26.05.202426

Sex, Lügen und Video
19:30 Uhr
Cannes Gewinnerfilme
USA !)()

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R: StevenSoderbergh. D: James Spader, Andie MacDowell, Peter Gallagher, Laura San Giacomo. 101 Min. EnglOmdtU..

FSK: 16

Ann hilft dem schüchternen Graham, eine Wohnung zu finden, und erfährt empört, dass dieser (sexuelle) Erzählungen von Frauen auf Video aufnimmt. Als sie aber von der Untreue ihres Mannes erfährt, der sie mit ihrer Schwester betrügt, beschließt sie, sich Grahams Kamera zu stellen. Und sie richtet deren Blick auch auf Graham… Steven Soderberghs Erstling – wohl sein bester Film überhaupt – erzählt von Unzufriedenheiten und Unsicherheiten im Leben, von Beziehungen, die in die Brüche gehen, und von Selbstbildern, die zurechtgerückt werden. Er stieß damit den Boom des US-Independent-Films der 1990er Jahre an – und Cannes erwies sich mit dem Hauptpreis nicht nur ungewohnterweise als Entdecker eines Regietalents, sondern auch eines neues Kinotrends.

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Montag 27.05.202427

Das leere Grab
19:30 Uhr
Film & Regie
DEU/TZA 2024

Mehr zum Film

R: Agnes Lisa Wegner, Cece Mlay. 97 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Im Süden von Tansania verfolgt der Anwalt John Mbano die Spuren seines Urgroßvaters, der von der deutschen Kolonialarmee hingerichtet worden war, dessen Schädel aus rassistischen „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht wurde. Im tansanischen Norden kämpfen Felix und Ernsest Kaaya um die Rückführung der Gebeine ihrer Vorfahren. Beide Familien ringen mit deutscher und tansanischer Bürokratie und versuchen, Sichtbarkeit und Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen.

Das deutsch-tansanische Regieduo erzählt von Trauer und Traumata, die die Deutschen so vielen Familien und Communities in der damaligen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ hinterlassen haben. Und auch wenn Bundespräsident Steinmeier mit einer Entschuldigung im Gepäck nach Tansania reist: Die Gräber bleiben leer, bisher.

In Kooperation mit Eine-Welt-Forum Mannheim, Arbeitskreis Kolonialgeschichte, Black Academy

Am 17.05.2024, 19:30 Uhr in Anwesenheit der Regisseurinnen und der Protagonisten John Mbano und Felix Kaaya.

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Dienstag 28.05.202428

War & Justice
19:30 Uhr
Film & Regisseur
DEU 2023

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R: Marcus Vetter, Michele Gentile. 96 Min.

FSK: k. A:

2022 verurteilt der Internationale Strafgerichtshof (ICC) Wladimir Putin wegen Kriegsverbrechen; 2023 untersucht der ICC Verbrechen im israelisch-palästinensischen Krieg. WAR & JUSTICE rekapituliert die 25jährige Geschichte des ICC und seinem Kampf gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord, Kriegsverbrechen und Angriffskriege. Es geht um Benjamin Ferencz, einst jüngster Chefankläger bei den Nürnberger Prozessen, um Luis Moreno-Ocampo und um Karim Khan, die Ankläger des ICC; es geht um die Kriege im Kongo, in Libyen, in der Ukraine, in Gaza. Und es geht um die Frage, ob und wie Kriegsverbrechen überhaupt verhindert werden können. Oder ob das größte Verbrechen nicht der Krieg selbst ist.

Vor dem Kinostart stellt Regisseur Marcus Vetter im Rahmen einer Kinotour seinen Film persönlich vor. Mit anschließendem Filmgespräch.
 

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Mittwoch 29.05.202429

Das leere Grab
17:30 Uhr
Film & Regie
DEU/TZA 2024

Mehr zum Film

R: Agnes Lisa Wegner, Cece Mlay. 97 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Im Süden von Tansania verfolgt der Anwalt John Mbano die Spuren seines Urgroßvaters, der von der deutschen Kolonialarmee hingerichtet worden war, dessen Schädel aus rassistischen „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht wurde. Im tansanischen Norden kämpfen Felix und Ernsest Kaaya um die Rückführung der Gebeine ihrer Vorfahren. Beide Familien ringen mit deutscher und tansanischer Bürokratie und versuchen, Sichtbarkeit und Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen.

Das deutsch-tansanische Regieduo erzählt von Trauer und Traumata, die die Deutschen so vielen Familien und Communities in der damaligen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ hinterlassen haben. Und auch wenn Bundespräsident Steinmeier mit einer Entschuldigung im Gepäck nach Tansania reist: Die Gräber bleiben leer, bisher.

In Kooperation mit Eine-Welt-Forum Mannheim, Arbeitskreis Kolonialgeschichte, Black Academy

Am 17.05.2024, 19:30 Uhr in Anwesenheit der Regisseurinnen und der Protagonisten John Mbano und Felix Kaaya.

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Notes on a Summer
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ESP 2023

Mehr zum Film

R: Diego Llorente. D: Katia Borlado, Antonio Araque, Álvaro Quintana, Rocío Suárez. 83 Min. SpanOmdtU.

FSK: k. A.

„Probleme existieren nicht im August. Sie werden im September gelöst“: Marta hängt an ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit fest, verlässt Madrid und fährt an die Küste Asturiens, ihre Heimat. Ihr Freund Leo bleibt zurück, eine alte Flamme taucht auf. Leo auch. Sommerstimmung, Lust, Liebe und Entscheidungen, die man treffen muss (oder auch nicht). Diego Llorentes sinnlich-flirrender Sommerfilm irgendwo zwischen Sozialrealistik und Poesie folgt keiner dramatischen Handlung, sondern seinen Figuren und seinen Stimmungen – Leichtigkeit und Unbeschwertheit, Beziehungsschwere und Liebeskomplikationen, Augenblicklichkeit und die Gewissheit, irgendwann Weichen stellen zu müssen.

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Donnerstag 30.05.202430

Rom, offene Stadt
19:30 Uhr
Cannes Gewinnerfilme
ITA 1945

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R: Roberto Rossellini. D: ldo Fabrizi, Anna Magnani, Marcello Pagliero. 98 Min. DF.

FSK: 12

1943: Rom, zur Offenen Stadt erklärt, wird von den Deutschen besetzt. Im Widerstand gegen die Besatzer haben sich Kommunisten, Monarchisten, Kirche, selbst Faschisten verbündet – so kämpfen etwa der Ingenieur Giorgio und der Priester Don Pietro gegen den Feind. Giorgios ehemalige Geliebte Marina aber, geblendet von Drogen, Luxus und Lebensstil, verrät Widerstandskämpfer an die Deutschen. Auch Giorgio und Don Pietro werden verhaftet.

Roberto Rossellini schuf mit diesem Klassiker eines der Hauptwerke des italienischen Neorealismus. Basierend auf Tatsachen, gefilmt in sachlichem Stil, verbindet er verschiedene Episoden miteinander, um das Gesamtbild seiner Zeit zu zeichnen. Beim ersten Filmfestival von Cannes 1946 erhielt der Film den Hauptpreis, damals „Grand Prix“ genannt.

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Nathalie – Überwindung der Grenzen
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
CHE/FRA 2022

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R: Lionel Baier. D: Isabelle Carré, Théodore Pellerin, Tom Villa, Ursina Ladi. 94 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Sommer 2020, Nathalie Adler steht unter Strom: Als EU-Beauftragte muss sie den Staatsbesuch von Macron und Merkel in einem sizilianischen Flüchtlingslager organisieren, ein PR-Event von ungeheurer Symbolkraft. Doch Albert, Nathalies entfremdeter Sohn, glaubt längst nicht mehr an die europäische Familie. Er arbeitet als Aktivist in dem Camp, und die Mutter repräsentiert für ihn eine heuchlerische Politik, die sich um Menschen nicht schert. Eine dysfunktionale EU-Politik, die sich aber bestens darstellen will, und eine familiäre Wiederbegegnung, deren mögliche Versöhnung komplizierter gerät als die brisante diplomatische Mission: Pointiert, mit klarem satirischem Blick zeigt Lionel Baier die Widersprüche von EU, Politik, Medien im Umgang mit Migration auf – „lustig, anrührend und fein geschrieben.“ (Le Journal du Dimanche)

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Freitag 31.05.202431

Nathalie – Überwindung der Grenzen
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
CHE/FRA 2022

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R: Lionel Baier. D: Isabelle Carré, Théodore Pellerin, Tom Villa, Ursina Ladi. 94 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Sommer 2020, Nathalie Adler steht unter Strom: Als EU-Beauftragte muss sie den Staatsbesuch von Macron und Merkel in einem sizilianischen Flüchtlingslager organisieren, ein PR-Event von ungeheurer Symbolkraft. Doch Albert, Nathalies entfremdeter Sohn, glaubt längst nicht mehr an die europäische Familie. Er arbeitet als Aktivist in dem Camp, und die Mutter repräsentiert für ihn eine heuchlerische Politik, die sich um Menschen nicht schert. Eine dysfunktionale EU-Politik, die sich aber bestens darstellen will, und eine familiäre Wiederbegegnung, deren mögliche Versöhnung komplizierter gerät als die brisante diplomatische Mission: Pointiert, mit klarem satirischem Blick zeigt Lionel Baier die Widersprüche von EU, Politik, Medien im Umgang mit Migration auf – „lustig, anrührend und fein geschrieben.“ (Le Journal du Dimanche)

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Sultanas Traum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ESP/DEU 2023

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R: Isabel Herguera. 87 Min. TürkOmdtU.

FSK: 16

Inés, eine Künstlerin aus San Sebastián, stößt in einer indischen Buchhandlung auf das Buch „Sultana’s Dream“, 1905 von der bengalischen Autorin Rokeya geschrieben. Er erzählt von einem Paradies der Frauen, in dem sie im Einklang mit der Natur forschen, gestalten, regieren, nach dem Prinzip von Liebe und Wahrheit. Männer kümmern sich hinter den hohen Mauern der Häuser um Haushalt und Kinder. Die kühnen, jahrzehntealten Visionen lassen Inés nicht los, sie begibt sich auf eine hypnotische Reise…

„BARBIE, nur am Anfang des letzten Jahrhunderts“ (NDR) – in ihrem Animationsfilm für Erwachsene verwendet Isabel Herguera für die drei Ebenen über Inés, die Autorin Rokeya und ihre Ladyland-Utopie jeweils verschiedene Animationsstile. So werden vergangene und jetzige Lebensrealitäten in Bezug zueinander gesetzt.

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