Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

Dienstag 01.10.201901

Playland USA
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Benjamin Schindler.. 92 Min. engl. OF mit dt. UT.

FSK: 12

Eine Zeitreisefantasie, ein spielerischer Essay, eine mystische Geschichtsstunde, eine Story von amerikanischem Traum und amerikanischem Leben: Von der Arche Noah bis zur Besiedlung des Mars, dazwischen Dinosaurier, Indianer, Thomas-Jefferson-Doubles und Superhelden. Benjamin Schindler erzählt eine imaginierte Geschichte der USA, zeigt eine moderne Märchenwelt, in der Sehnsucht, Illusion, Eskapismus sich mit Fakten und Realität vermischen, bis alles Fiktion zu werden scheint.

„Seine Bilder und Gespräche schlagen in den Bann und verhelfen zu einem anderen Verständnis für die aktuelle politische und kulturelle Krise der USA.“ (Filmdienst)

Mittwoch 02.10.201902

Diamantino
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
PRT/FRA/BRA 2019

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R: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt. D: Carloto Cotta, Carla Maciel, Anabela Moreira, Margarida Moreira. 97 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die Angst des Torschützen beim Elfmeter ist wie weggeblasen, wenn er nur Ball, Tor und eine rosafarbene Traumwelt mit puschligen Riesenwelpen sieht. Diamantino ist ein Kind im Körper eines Fußballgottes, und er kann sich spielend ins magische Torschussland versetzen – bis er Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen sieht und in der Folge den entscheidenden Elfer verschießt. Während eine (lesbische) Steuerfahnderin als Flüchtlingsjunge verkleidet undercover Diamantino beschattet, gerät dieser durch seine teuflischen Zwillingsschwestern unter den Einfluss von Neofaschisten und genetischer Geschlechtsmanipulation – und der Film, der irre beginnt, entwickelt sich zum unvergesslichen Erlebnis zwischen Einblicken in den Kopf dieses Beinahe-Ronaldo, politischer Satire und queerem Karneval.

Hauptpreis in der Cannes-Reihe „Semaine de la Critique“

Playland USA
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Benjamin Schindler.. 92 Min. engl. OF mit dt. UT.

FSK: 12

Eine Zeitreisefantasie, ein spielerischer Essay, eine mystische Geschichtsstunde, eine Story von amerikanischem Traum und amerikanischem Leben: Von der Arche Noah bis zur Besiedlung des Mars, dazwischen Dinosaurier, Indianer, Thomas-Jefferson-Doubles und Superhelden. Benjamin Schindler erzählt eine imaginierte Geschichte der USA, zeigt eine moderne Märchenwelt, in der Sehnsucht, Illusion, Eskapismus sich mit Fakten und Realität vermischen, bis alles Fiktion zu werden scheint.

„Seine Bilder und Gespräche schlagen in den Bann und verhelfen zu einem anderen Verständnis für die aktuelle politische und kulturelle Krise der USA.“ (Filmdienst)

Donnerstag 03.10.201903

Acid
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS 2018

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R: Aleksandr Gorchilin. D: Filipp Avdeev, Alexandr Kuznetsov, Arina Schewtsowa, Savva Saveliew.. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Vanya, um die 20, ist vom Balkon gesprungen; nach lässiger Aufforderung durch seinen Kumpel Pete. Nach der Beerdigung gehen Pete, Freund Sasha und Freundin Karina erstmal in den Club, feiern. Dort lernen sie den Künstler Vasilisk kennen, der führt den dreien seine Kunst vor: Er löst alte Politiker-Büsten in Säure auf. Aus Langeweile trinkt Pete einen Schluck der Säure: Klinik, dicker Verband um den Mund. Als er wieder zu sprechen beginnt, findet er endlich Worte für das Chaos um sich. ACID zeigt eine Jugend zwischen ökonomischem Wohlstand und emotionaler Verwahrlosung: Das ätzende Porträt einer verlorenen Sex-Drugs-und-Überdruss-Generation im heutigen Russland wurde beim GoEast-Festival als bester Film ausgezeichnet.

Kaviar
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2019

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R: Elena Tikhonova. D: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Mikhail Evlanov. 91 Min.

FSK: 12

Freitag 04.10.201904

Kaviar
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Elena Tikhonova. D: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Mikhail Evlanov. 91 Min.

FSK: 12

Acid
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS 2018

Mehr zum Film

R: Aleksandr Gorchilin. D: Filipp Avdeev, Alexandr Kuznetsov, Arina Schewtsowa, Savva Saveliew.. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Vanya, um die 20, ist vom Balkon gesprungen; nach lässiger Aufforderung durch seinen Kumpel Pete. Nach der Beerdigung gehen Pete, Freund Sasha und Freundin Karina erstmal in den Club, feiern. Dort lernen sie den Künstler Vasilisk kennen, der führt den dreien seine Kunst vor: Er löst alte Politiker-Büsten in Säure auf. Aus Langeweile trinkt Pete einen Schluck der Säure: Klinik, dicker Verband um den Mund. Als er wieder zu sprechen beginnt, findet er endlich Worte für das Chaos um sich. ACID zeigt eine Jugend zwischen ökonomischem Wohlstand und emotionaler Verwahrlosung: Das ätzende Porträt einer verlorenen Sex-Drugs-und-Überdruss-Generation im heutigen Russland wurde beim GoEast-Festival als bester Film ausgezeichnet.

Samstag 05.10.201905

Kaviar
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Elena Tikhonova. D: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Mikhail Evlanov. 91 Min.

FSK: 12

Acid
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS 2018

Mehr zum Film

R: Aleksandr Gorchilin. D: Filipp Avdeev, Alexandr Kuznetsov, Arina Schewtsowa, Savva Saveliew.. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Vanya, um die 20, ist vom Balkon gesprungen; nach lässiger Aufforderung durch seinen Kumpel Pete. Nach der Beerdigung gehen Pete, Freund Sasha und Freundin Karina erstmal in den Club, feiern. Dort lernen sie den Künstler Vasilisk kennen, der führt den dreien seine Kunst vor: Er löst alte Politiker-Büsten in Säure auf. Aus Langeweile trinkt Pete einen Schluck der Säure: Klinik, dicker Verband um den Mund. Als er wieder zu sprechen beginnt, findet er endlich Worte für das Chaos um sich. ACID zeigt eine Jugend zwischen ökonomischem Wohlstand und emotionaler Verwahrlosung: Das ätzende Porträt einer verlorenen Sex-Drugs-und-Überdruss-Generation im heutigen Russland wurde beim GoEast-Festival als bester Film ausgezeichnet.

Sonntag 06.10.201906

Die Drei von der Tankstelle
19:30 Uhr
Tonfilme des Weimarer Kinos
DEU 1930

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R: Wilhelm Thiele. D: Lilian Harvey, Willy Fritsch, Heinz Rühmann, Oskar Karlweis. 99 Min.

Willy, Kurt und Hans sind pleite. Gepfändet vom Gerichtsvollzieher müssen die drei Freunde ernsthafte Arbeit suchen. An einer vielbefahrenen Landstraße machen sie eine Tankstelle auf. Eine ihrer besten Kundinnen wird die kesse Lilian, in die sich alle drei unabhängig voneinander verlieben.

Die „Tonfilmoperette“ – virtuose Komödien mit schwungvollen Schlagern in flottem Erzählrhythmus und mit selbstreferentieller Ironie – war eine höchst erfolgreiche Erfindung des Weimarer Kinos. DIE DREI VON DER TANKSTELLE stellte den Auftakt für dieses neue, moderne Filmgenre dar: Ein Film, der bis heute nichts von seinem Charme und seinem Witz verloren hat.

Einführung: Dr. Alexander Sigelen

Montag 07.10.201907

Spartacus
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
USA 1960

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R: Stanley Kubrick. D: Kirk Douglas, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Peter Ustinov, Tony Curtis. 198 Min. OmdtU.

FSK: 12

Rom, erstes Jahrhundert vor Christus: Spartacus, in der Sklaverei aufgewachsen, wird an den Gladiatorentrainer Batiatus verkauft. Nach Wochen der Vorbereitungen für die tödlichen Kämpfe wendet sich Spartacus mit seinen Leidensgenossen und seiner Geliebten gegen die Sklavenhalter, gegen Sadismus, Willkür und Erniedrigung. Aber der machtbesessene Crassus schickt seine Legionen gegen die Rebellen aus …

SPARTACUS erhielt vier Oscars, ist allerdings Stanley Kubricks einziger Film, bei dem er nicht die volle künstlerische Freiheit hatte. Dementsprechend wurde der Film in den 1960ern um brutale und sexuell anzügliche Szenen gekürzt, die 1991 in die restaurierte Fassung wieder eingefügt wurden.

Einführung: Robert Hörr

Dienstag 08.10.201908

Kaviar
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2019

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R: Elena Tikhonova. D: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Mikhail Evlanov. 91 Min.

FSK: 12

Mittwoch 09.10.201909

Kaviar
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2019

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R: Elena Tikhonova. D: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz, Mikhail Evlanov. 91 Min.

FSK: 12

Acid
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS 2018

Mehr zum Film

R: Aleksandr Gorchilin. D: Filipp Avdeev, Alexandr Kuznetsov, Arina Schewtsowa, Savva Saveliew.. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Vanya, um die 20, ist vom Balkon gesprungen; nach lässiger Aufforderung durch seinen Kumpel Pete. Nach der Beerdigung gehen Pete, Freund Sasha und Freundin Karina erstmal in den Club, feiern. Dort lernen sie den Künstler Vasilisk kennen, der führt den dreien seine Kunst vor: Er löst alte Politiker-Büsten in Säure auf. Aus Langeweile trinkt Pete einen Schluck der Säure: Klinik, dicker Verband um den Mund. Als er wieder zu sprechen beginnt, findet er endlich Worte für das Chaos um sich. ACID zeigt eine Jugend zwischen ökonomischem Wohlstand und emotionaler Verwahrlosung: Das ätzende Porträt einer verlorenen Sex-Drugs-und-Überdruss-Generation im heutigen Russland wurde beim GoEast-Festival als bester Film ausgezeichnet.

Donnerstag 10.10.201910

Robert Doisneau – Das Auge von Paris
19:30 Uhr
Film & Kunst
FRA 2017

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R: Clémentine Deroudille.. 77 Min. DF.

Eine Mischung aus nüchternen Fakten und sehr persönlichen Anekdoten bestimmen den Film über den französischen Fotografen Robert Doisneau (1912-1994), den seine Enkeltochter über ihren berühmten Großvater gedreht hat. Doisneau, der seit den 1930er Jahren als Fotojournalist arbeitete, dokumentierte u.a. die Besetzung und Befreiung von Paris. Von 1949 bis 1952 arbeitete er für die Zeitschrift Vogue, später fotografierte er für die Magazine Life und Paris Match und porträtierte die Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit,  z. B. Pablo Picasso und Fernand Léger. Seine unaufgeregte, dennoch pointierte Bildsprache zeigt immer wieder den Alltag der Menschen in Paris, in den Cafés, auf dem Markt, auf der Straße. Berühmt wurde der beobachtende Flaneur Doisneau 1950 mit einer Foto-Reportage über Liebespaare in Paris im Auftrag von „Life“. Weil es damals aber nicht üblich war, sich auf offener Straße zu küssen, engagierte der Fotograf zwei Schauspielstudenten und ließ sie das bekannteste Foto der Serie, eine leidenschaftliche Kuss-Szene, sehr überzeugend posieren. Das dabei entstandene charismatische Foto war noch 2005 einem Sammler 155.000 Euro wert.

Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen

Freitag 11.10.201911

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Das 34. Mannheimer Filmsymposium beleuchtet unter dem Motto „R.E.S.P.E.C.T. – Perspektiven der Diversität“ insbesondere im Hinblick auf „Gender-Gerechtigkeit“, „sexuelle Selbstbestimmung“ und „Rassismus“ verschiedene Aspekte der Diversität im Film. Mit hochkarätigen Gästen wird in fünf Vorträgen, zwei Werkstattgesprächen, sieben Filmen und in Diskussionsrunden die Frage nach Diversität – also nach Anerkennung und Respekt, Toleranz und Integration, Diskriminierung und Ausgrenzung – vielfältig besprochen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage und im Programmflyer des Filmsymposiums.

Ich kenn keinen – Allein unter Heteros
16:45 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
DEU 2003

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R: Jochen Hick. 99 Min.

FSK: 12

Schwule Lebenswelten sind etablierter Bestandteil einer postmodernen städtischen Kultur. Jochen Hick nähert sich dem Thema aus anderer Perspektive: Sein mit dem Teddy- Award ausgezeichneter Film porträtiert vier schwule Männer, die im ländlichen Schwaben versuchen, ein erfülltes Leben zu führen – allein unter Heteros: den jungen Forstwirt Stefan, den Schwarzwälder Uwe, den Älbler Hartmut und Richard, geboren 1924. den Älbler Hartmut und Richard,
geboren 1924.

Kriegerin
22:00 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
DEU 2011

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R: David Wnendt. D: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat. 103 Min.

FSK: 12

Eine junge Frau aus Mecklenburg schlägt und tritt sich als Neo- Nazi durch ihr tristes Dasein, bis ein Mädchen aus „besseren“ Kreisen sich in ihre Kameradschaft drängt und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan ihre Wege kreuzt. Der spannend und intensiv erzählte, gut recherchierte Debütfilm zeichnet abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus und lässt sich auf die Binnensicht seiner Figuren ein.

Zum Vortrag von Marcus Stiglegger am Samstag, 09:15 Uhr

Samstag 12.10.201912

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Das 34. Mannheimer Filmsymposium beleuchtet unter dem Motto „R.E.S.P.E.C.T. – Perspektiven der Diversität“ insbesondere im Hinblick auf „Gender-Gerechtigkeit“, „sexuelle Selbstbestimmung“ und „Rassismus“ verschiedene Aspekte der Diversität im Film. Mit hochkarätigen Gästen wird in fünf Vorträgen, zwei Werkstattgesprächen, sieben Filmen und in Diskussionsrunden die Frage nach Diversität – also nach Anerkennung und Respekt, Toleranz und Integration, Diskriminierung und Ausgrenzung – vielfältig besprochen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage und im Programmflyer des Filmsymposiums.

Auf den zweiten Blick
14:30 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
DEU 2012

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R: Sheri Hagen. D: Michael Klammer, Anita Olatunji, Milton Welsh, Pierre Sanoussi-Bliss. 90 Min.

FSK: 6

In ihrem Debütfilm erzählt die in Nigeria geborene Hamburgerin Sheri Hagen mit präzisen Beobachtungen bewegende kleine Geschichten, wenn sie episodisch drei sehbehinderten Paaren durch ihren Alltag in der Hauptstadt Berlin folgt. Zwischen Verkehrshektik und Menschenmengen, in der anonymen Welt der Großstadt, kämpfen sie gegen die Einsamkeit auf der Suche nach Nähe und Liebe: Kay und Falk, Benjamin und Elena, Till und Pan, die sich begegnen, entdecken und zueinander hingezogen fühlen: „ein sympathischer Film über sympathische Außenseiter.“ (epd Film)

Orlando
17:45 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
GBR/FRA 1992

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R: Sally Potter. D: Tilda Swinton, Quentin Crisp, Jimmy Somerville. 94 Min.

FSK: 12

Ein englischer Edelmann durchlebt wechselweise als Mann und Frau die vier Jahrhunderte zwischen der höfischen Zeit von Königin Elisabeth I. und dem London des 20. Jahrhunderts. Seine geschlechtsgebundenen Erfahrungen sind ein ironisch-kritisches Spiegelbild der gesellschaftlichen Vorherrschaft des Mannes und des wachsenden emanzipatorischen Bewusstseins der Frau. Eine mit ästhetischen Bildkompositionen und großer Schauspielkunst gestaltete Verfilmung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf.

Zum Vortrag von Lioba Schlösser am Sonntag, 12:15 Uhr

BlacKkKlansman
21:45 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
USA 2019

Mehr zum Film

R: Spike Lee. D: John David Washington, Adam Driver, Laura Harrier, Topher Grace. 136 Min.

FSK: 12

In den 1970er-Jahren gelingt es einem afroamerikanischen Polizisten in Colorado Springs, zusammen mit einem weißen Kollegen den örtlichen Ku Klux Klan zu infiltrieren und dessen gewalttätigen Rassismus auffliegen zu lassen. Das kraftvolle, satirisch-komödiantisch gefärbte Drama fußt auf der Autobiografie von Ron Stallworth und mischt unterschiedliche Genres und Inszenierungsweisen, die von Blaxploitation- Elementen über klassische Detektiv-Geschichten bis zur filmhistorischen Analyse der Repräsentation von Schwarzen in den USA reichen.

Sonntag 13.10.201913

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Das 34. Mannheimer Filmsymposium beleuchtet unter dem Motto „R.E.S.P.E.C.T. – Perspektiven der Diversität“ insbesondere im Hinblick auf „Gender-Gerechtigkeit“, „sexuelle Selbstbestimmung“ und „Rassismus“ verschiedene Aspekte der Diversität im Film. Mit hochkarätigen Gästen wird in fünf Vorträgen, zwei Werkstattgesprächen, sieben Filmen und in Diskussionsrunden die Frage nach Diversität – also nach Anerkennung und Respekt, Toleranz und Integration, Diskriminierung und Ausgrenzung – vielfältig besprochen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage und im Programmflyer des Filmsymposiums.

Sandstern
09:15 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
Deu/BEL/LUX 2018

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R: Yılmaz Arslan. D: Roland K. Sommer, Taies Farzan, Katharina Thalbach, Hilmi Sözer. 88 Min.

FSK: 6

Ein 12jähriger Junge kommt Anfang der 1980er-Jahre aus der türkischen Provinz nach Deutschland. Dort hat er große Mühe, sich in die fremde Umgebung einzugewöhnen. Die mit leichter Hand inszenierte Mischung aus Pubertätsdrama und Buddy-Movie entfaltet in fantasievoller Anlehnung an orientalische Märchentraditionen eine facettenreiche Außenseiterbiografie. Der burleske Migrations-Inklusions-Partizipations-Mix vereint poetische Erzählung und drastisches Vokabular, feinsinniges Psychodrama und Seifenoper

Ihre beste Stunde
14:15 Uhr
34. Mannheimer Filmsymposium
GBR 2015

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R: Lone Scherfig. D: Gemma Arterton, Sam Claflin, Bill Nighy, Jack Huston. 117 Min.

FSK: 12

London, 1940. Catrin Cole wird vom Informationsministerium angeheuert, um Propaganda- Drehbücher weiblich-gefühlig aufzupeppen. Gemeinsam mit Chefautor Buckley soll sie ein Dünkirchen-Drama ersinnen – und entwickelt mehr und mehr Selbstvertrauen, auch wenn sie „nur“ eine Frau ist. Mit spitzen Dialogen und satirischer Ironie, zwischen Leichtigkeit und Dramatik, verbindet Lone Scherfig Zeitgeschichte, Politik, Propaganda und ein starkes Plädoyer für Gleichberechtigung.

Dunkel, fast Nacht
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
POL 2109

Mehr zum Film

R: Borys Lankosz. D: Magdalena Cielecka, Rafal Mackowiak, Modest Rucinski. OmdtU.

FSK: 16

Alicja Tabor kehrt nach Jahren in ihre schlesische Heimatstadt Walbrzych (Waldenburg) zurück: Als Journalistin will sie eine Reportage schreiben über drei Kinder, die hier spurlos verschwunden sind. Die Ermittlungen der Polizei führen ins Leere, Gerüchte, Schuldzuweisungen, alternative Wahrheiten wuchern; besonders gegen die „Katzenfresser“-Zigeuner wird gehetzt. Alicjas Recherchen führen sie zu lange zurückliegenden Ereignissen: Das Verschwinden der Kinder, die kriegsbefleckte Vergangenheit, die Legende von einem verlorenen Schatz und Alicjas schlimme Erinnerungen an Kindheitstage verbinden sich. Die Geister der Vergangenheit und die Schrecken der Gegenwart erzeugen in diesem polnischen Noir-Thriller eine unheimliche Atmosphäre, der nicht zu entkommen ist.

Montag 14.10.201914

Dunkel, fast Nacht
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
POL 2109

Mehr zum Film

R: Borys Lankosz. D: Magdalena Cielecka, Rafal Mackowiak, Modest Rucinski. OmdtU.

FSK: 16

Alicja Tabor kehrt nach Jahren in ihre schlesische Heimatstadt Walbrzych (Waldenburg) zurück: Als Journalistin will sie eine Reportage schreiben über drei Kinder, die hier spurlos verschwunden sind. Die Ermittlungen der Polizei führen ins Leere, Gerüchte, Schuldzuweisungen, alternative Wahrheiten wuchern; besonders gegen die „Katzenfresser“-Zigeuner wird gehetzt. Alicjas Recherchen führen sie zu lange zurückliegenden Ereignissen: Das Verschwinden der Kinder, die kriegsbefleckte Vergangenheit, die Legende von einem verlorenen Schatz und Alicjas schlimme Erinnerungen an Kindheitstage verbinden sich. Die Geister der Vergangenheit und die Schrecken der Gegenwart erzeugen in diesem polnischen Noir-Thriller eine unheimliche Atmosphäre, der nicht zu entkommen ist.

Dienstag 15.10.201915

Dunkel, fast Nacht
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
POL 2109

Mehr zum Film

R: Borys Lankosz. D: Magdalena Cielecka, Rafal Mackowiak, Modest Rucinski. OmdtU.

FSK: 16

Alicja Tabor kehrt nach Jahren in ihre schlesische Heimatstadt Walbrzych (Waldenburg) zurück: Als Journalistin will sie eine Reportage schreiben über drei Kinder, die hier spurlos verschwunden sind. Die Ermittlungen der Polizei führen ins Leere, Gerüchte, Schuldzuweisungen, alternative Wahrheiten wuchern; besonders gegen die „Katzenfresser“-Zigeuner wird gehetzt. Alicjas Recherchen führen sie zu lange zurückliegenden Ereignissen: Das Verschwinden der Kinder, die kriegsbefleckte Vergangenheit, die Legende von einem verlorenen Schatz und Alicjas schlimme Erinnerungen an Kindheitstage verbinden sich. Die Geister der Vergangenheit und die Schrecken der Gegenwart erzeugen in diesem polnischen Noir-Thriller eine unheimliche Atmosphäre, der nicht zu entkommen ist.

Mittwoch 16.10.201916

Dunkel, fast Nacht
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
POL 2109

Mehr zum Film

R: Borys Lankosz. D: Magdalena Cielecka, Rafal Mackowiak, Modest Rucinski. OmdtU.

FSK: 16

Alicja Tabor kehrt nach Jahren in ihre schlesische Heimatstadt Walbrzych (Waldenburg) zurück: Als Journalistin will sie eine Reportage schreiben über drei Kinder, die hier spurlos verschwunden sind. Die Ermittlungen der Polizei führen ins Leere, Gerüchte, Schuldzuweisungen, alternative Wahrheiten wuchern; besonders gegen die „Katzenfresser“-Zigeuner wird gehetzt. Alicjas Recherchen führen sie zu lange zurückliegenden Ereignissen: Das Verschwinden der Kinder, die kriegsbefleckte Vergangenheit, die Legende von einem verlorenen Schatz und Alicjas schlimme Erinnerungen an Kindheitstage verbinden sich. Die Geister der Vergangenheit und die Schrecken der Gegenwart erzeugen in diesem polnischen Noir-Thriller eine unheimliche Atmosphäre, der nicht zu entkommen ist.

Diamantino
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
PRT/FRA/BRA 2019

Mehr zum Film

R: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt. D: Carloto Cotta, Carla Maciel, Anabela Moreira, Margarida Moreira. 97 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die Angst des Torschützen beim Elfmeter ist wie weggeblasen, wenn er nur Ball, Tor und eine rosafarbene Traumwelt mit puschligen Riesenwelpen sieht. Diamantino ist ein Kind im Körper eines Fußballgottes, und er kann sich spielend ins magische Torschussland versetzen – bis er Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen sieht und in der Folge den entscheidenden Elfer verschießt. Während eine (lesbische) Steuerfahnderin als Flüchtlingsjunge verkleidet undercover Diamantino beschattet, gerät dieser durch seine teuflischen Zwillingsschwestern unter den Einfluss von Neofaschisten und genetischer Geschlechtsmanipulation – und der Film, der irre beginnt, entwickelt sich zum unvergesslichen Erlebnis zwischen Einblicken in den Kopf dieses Beinahe-Ronaldo, politischer Satire und queerem Karneval.

Hauptpreis in der Cannes-Reihe „Semaine de la Critique“

Donnerstag 17.10.201917

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R: Riccardo Milani. D: Paola Cortellesi, Stefano Fresi, Emanuele Armani, Teco Celio.. 98 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Giovanna ist eine graue Maus, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das alles ist Fassade, denn in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten internationalen Missionen von Marrakesch bis Moskau im Einsatz ist. Irgendwann aber merkt Giovanna, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde im Alltag ständig Schikanen, Arroganz und rüpelhaftem Benehmen ausgesetzt sind. Mit den fast unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

Nach dem großen Erfolg von COMO UN GATTO IN TANGENZIALE / WIE EINE KATZE AUF DER AUTOBAHN (Cinema Italia 2018) legt das Team um Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi noch eine Schippe drauf: Ihre neueste Komödie ist eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags, was zu urkomischen Situationen führt.

 „In einem Land, in dem es inzwischen für viele selbstverständlich ist, Gesetze und Regeln zu missachten und darauf sogar stolz zu sein, kann man die Kompetenz der anderen infrage stellen und Zweifel säen, ob Ärzte, Lehrer, Richter usw. überhaupt ihrem Beruf gewachsen sind. Und vor allem sind viele davon überzeugt, alles besser zu wissen und zu können. Dieser Zweifel scheint das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft an den Wurzeln zu unterminieren. Rücksichtslosigkeit geht uns alle an. Mit der Figur, die von Paola Cortellesi dargestellt wird, und ihren Freunden will der Film den Alltag von Italien erzählen: in den Schulen, den Krankenhäusern, den Gerichten und an allen Arbeitsplätzen. Das Ganze mit einem lachenden Auge und einem kritischen und selbstkritischen Blick auf das Land.“
Riccardo Milani

Aus heiterem Himmel – Un giorno all’improvviso
21:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

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R: Ciro D’Emilio. D: Anna Foglietta, Giampiero De Concillo, Massimo De Matteo, Lorenzo Sarcinelli, Giuseppe Cirillo. 88 Min. OmU.

FSK: k. A.

Der 17jährige Antonio lebt in einer Kleinstadt in Süditalien, wo es trotz Arbeit schwer fällt, über die Runden zu kommen. Antonio kümmert sich rührend um seine immer noch attraktive, aber psychisch labile Mutter, die von der Idee besessen ist, ihren Ex-Mann Carlo zurückzugewinnen. Doch der hat die Familie früh verlassen und will von Frau und Sohn nichts mehr wissen. Zum Glück für Antonio gibt es den Fußball und vor allem die Freunde: Stefano, der Stürmer der Mannschaft, und der schlagfertige Peppe. Eines Tages taucht ein Talentscout auf, der Spieler für die Jugendmannschaft von Parma sucht und von Antonio begeistert ist. Doch jeder Traum hat seinen Preis.

Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt: Der bewegende und hervorragend gespielte Film im besten Geist des Neorealismus wurde beim Festival von Venedig 2018 und für fünf italienische Filmpreise nominiert.

 „Ich wollte eine kompromisslose und radikale Geschichte erzählen. Das Thema der Vernachlässigung der Jugend in einer Geschichte der Liebe eines Sohns zu seiner Mutter ermöglichte es mir, alles konkreter, sichtbarer und greifbarer zu machen. Das Schwierige dabei war, alle anderen Standpunkte, außer dem des Protagonisten Antonio, wegzulassen. Über die Inszenierung und die Fotografie wollte ich diese Idee auf die Spitze treiben, indem die Figuren gegenüber der Umwelt immer im Vordergrund stehen. Zusammen mit Antonio erleben und glauben wir alles, was passiert, und akzeptieren alles was ihm (uns) geschieht, wobei man vergisst, dass keiner alles alleine schaffen kann, ohne dabei schwere Niederlagen zu erleiden. Denn eines Tages kann das Leben plötzlich einfach zurückschlagen.“
Ciro D’Emilio

Freitag 18.10.201918

Eine private Angelegenheit – Una questione privata
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

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R: Paolo und Vittorio Taviani. D: Luca Marinelli, Lorenzo Richelmy, Valentina Bellé, Giulio Beranek, Francesca Agostini. 85 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Paolo und Vittorio Taviani, die beiden großen Protagonisten des europäischen Autorenkinos, kehren in ihrem letzten gemeinsamen Film (Vittorio ist im April 2018 gestorben) noch einmal zurück in die Endphase des Zweiten Weltkriegs. Wie in ihrem Meisterwerk DIE NACHT VON SAN LORENZO erzählen sie eine packende Geschichte von Mut und Widerstand, Freundschaft und Liebe in Kriegszeiten, nach dem gleichnamigen Roman von Beppe Fenoglio.

Der junge Partisan Milton ist in der nebligen Landschaft des Piemont unterwegs. Er sucht seinen Freund Giorgio, gleichzeitig sieht er ihn als Konkurrenten in seiner Leidenschaft für Fulvia, jene junge Frau, die sich längst in den Norden abgesetzt hat, aber in den Träumen der beiden präsent bleibt. Es ist die Zeit der zu Ende gehenden Faschistenherrschaft, verschiedene Widerstandsgruppen kämpfen gegen die deutschen Truppen und die einheimischen Schwarzhemden. Alle haben den Überblick verloren, leben im Nebel einer Zeit, in der niemand sicher sein kann, ob der andere Freund oder Verräter ist.

„In Italien – und nicht nur dort – prägen rechte Populisten derzeit wieder die Politik. Davon, wohin das auch in ihrem Land geführt hat, haben die Gebrüder Paolo und Vittorio Taviani in Filmen erzählt, die das europäische Autorenkino mitgeprägt haben, allen voran in LA NOTTE DI SAN LORENZO. Was schleichend sich etablierte, endete im Faschismus und im Zweiten Weltkrieg. Höchste Zeit, sich zu besinnen. Es ist, als wollten die beiden daran erinnern, wenn sie in UNA QUESTIONE PRIVATA noch einmal in die Zeit des Widerstands gegen die Faschisten blenden. Sie tun es auf der Basis des 1963 erschienenen autobiografischen Romans von Beppe Fenoglio, der seinerseits zu Italiens Schlüsselwerken gehört. In einprägsamen Bildern und einem unaufgeregten Rhythmus zeigen Paolo und Vittorio Taviani, dass am Ende die Liebe und die Freundschaft zählen. Gleichzeitig führen sie vor Augen, wie das Gedankengut der Populisten in die Irre führt. Eine der verrücktesten Figuren im Film ist ein todgeweihter Gefangener, der in den Bergen mit einem Schlagzeug-Singsang durchdreht.“
Walter Ruggle, Schweizer Filmkritiker

Schütze mich auf allen Wegen – Ovunque proteggimi
21:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

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R: Bonifacio Angius. D: Alessandro Gazale, Francesca Niedda, Antonio Angius, Teresa Soro. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in seiner Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die junge und fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Plötzlich sieht Alessandro wieder eine Aufgabe vor sich. Er nimmt mit Francesca Reißaus aus der Klinik und entführt mit ihrer Hilfe den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Nun ist das Trio im Auto auf der Flucht…

Zwei Menschen kämpfen um einen radikalen Neuanfang im Leben. Ein ungewöhnliches Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien viel beachtet wurde. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

„Die Menschen, von denen ich in OVUNQUE PROTEGGIMI erzähle, Francesca und Alessandro, gehören zu mir. Alessandro besitzt eine Leidenschaft, die ihn langsam aber sicher verlässt und die er trotz seiner äußeren Lebendigkeit nicht wieder entfachen kann. Francesca glaubt, dass sie sich nur retten kann, indem sie vor einem Leben in Trümmern davonläuft, ihres Kindes beraubt, das sie mehr als alles liebt, und betrogen von einer scheinheiligen, zynischen Moralgesellschaft, die immer bereit ist zu verurteilen. Alles entsteht aus Situationen und Gefühlen, die ich in erster Person erlebt habe. Und wenn die Figuren als Außenseiter abgestempelt werden, dann möchte ich hiermit mit Seelenruhe verkünden, dass auch ich ein Außenseiter bin.“ Bonifacio Angius

Samstag 19.10.201919

Zu viele Wunder – Troppa grazia
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Gianni Zanasi. D: Alba Rohrwacher, Elio Germano, Hadas Yaron, Guiseppe Battiston, Carlotta Natoli, Thomas Trabacchi. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Lucia ist Landvermesserin. Privat kämpft sie mit der Trennung von ihrem Mann und der Erziehung ihrer pubertierenden Tochter. Beruflich hat sie mit einem kleinen Trick gerade einen Job ergattert zur Vorbereitung eines großen Bauprojektes auf dem Lande. Eines Tages erhält sie bei ihren Vermessungsarbeiten auf einem einsamen Feld unerwarteten Besuch – von einer Erscheinung der Jungfrau Maria! Diese fordert sie auf, das Projekt zu stoppen und stattdessen dort eine Kirche zu bauen. Lucia zweifelt an ihrem Verstand. Doch die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung…

Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die zum Synonym für Profitgier geworden ist? Was soll man von einer Gottesmutter halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze wischen Komödie und Drama, getragen von der großartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. TROPPA GRAZIA wurde beim Festival von Cannes 2018 vom Verband „Europa Cinema“ als bester europäischer Film des Jahres ausgezeichnet.

„Dies ist kein religiöser Film. Denn es geht nicht um die Fähigkeit, an Gott zu glauben oder nicht. Sondern um die Fähigkeit, überhaupt zu glauben, obwohl wir keine Kinder mehr sind. Es geht um Glauben, Fühlen und Vorstellungskraft. Die Muttergottes im Film ist nicht die der religiösen Erzählung, sondern die Madonna von Lucia, ganz einfach. Sie ist Ausdruck der Fähigkeit zu glauben, die zur Kindheit gehört und die Lucia seit zu langer Zeit unterdrückt hat. Aus diesem Grund liebe ich Lucia, weil sie nicht völlig versteht, was passiert, da sie, auch wenn sie es noch nicht gemerkt hat, beschlossen hat, ihr Leben in vollen Zügen zu leben, mit allem, was dazu gehört und um jeden Preis. Es lohnt die Mühe, einen Raum in uns zu schaffen für die Komplexität unserer Gefühle und für die geheimnisvolle Erfahrung, auch das zu spüren, was es nicht gibt.“
Gianni Zanasi

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Eine Geschichte ohne Namen – Una storia senza nome
21:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Roberto Andò. D: Micaela Ramazzotti, Alessandro Gassman, Jerzy Skolimowski, Laura Morante, Renato Carpentieri, Antonio Catania, Gaetano Bruno. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Valeria ist Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand weiß, dass sie heimlich für ihren Geliebten, den gut bezahlten Filmautor Alessandro, dessen Drehbücher schreibt. Aktuell ist Alessandro in Not, weil eine neue Filmproduktion am Start ist und immer noch das Drehbuch fehlt. Da erhält Valeria ein Geschenk von einem Unbekannten: den Plot eines Films. Die Handlung ist jedoch gefährlich, die „Geschichte ohne Namen“ dreht sich um den mysteriösen Raub eines berühmten Gemäldes von Caravaggio 1969 aus einer Kirche in Palermo, in den die Mafia verwickelt war. Sobald publik wird, dass dieser Stoff verfilmt werden soll, überschlagen sich die Ereignisse, und Valeria findet sich in einer ganz ungewohnten Rolle wieder…

Der neue Film von Roberto Andò (VIVA LA LIBERTÀ) ist ein unterhaltsamer Mystery-Thriller mit mehrfach doppeltem Boden, der zudem mit einer absoluten Star-Besetzung aufwartet, darunter als Gast der polnische Regie-Altmeister Jerzy Skolimowski.

„Ich wollte in einer Zeit, in der das Kino zerbrechlich und unbedeutend scheint, eine Geschichte erzählen, die sich um einen Film und um seine mysteriöse Verbindung mit der Realität dreht. Ich hatte Lust, zu einem leichten Ton und zu Themen, die mir wichtig sind, zurückzufinden: die Faszination der Täuschung, die versteckten Gefühle, die auf den geeigneten Moment warten, um hervorzutreten, die Missverständnisse, die das Leben plötzlich entgleisen lassen und seine komische und unvorhergesehene Seite zum Vorschein bringen. Wenn man mich fragt, ob mein Film eine Komödie ist, antworte ich mit einem Satz von Billy Wilder: ‚Wenn ich einen Film mache, ordne ich ihn nie in eine Gattung ein, sondern warte auf die Vorpremiere: Lacht das Publikum viel, sage ich, dass es eine Komödie ist, andernfalls sage ich, es handele sich um einen ernsten Film oder um einen Film noir.’“. Roberto Andòer

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Sonntag 20.10.201920

Eine Geschichte ohne Namen – Una storia senza nome
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Roberto Andò. D: Micaela Ramazzotti, Alessandro Gassman, Jerzy Skolimowski, Laura Morante, Renato Carpentieri, Antonio Catania, Gaetano Bruno. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Valeria ist Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand weiß, dass sie heimlich für ihren Geliebten, den gut bezahlten Filmautor Alessandro, dessen Drehbücher schreibt. Aktuell ist Alessandro in Not, weil eine neue Filmproduktion am Start ist und immer noch das Drehbuch fehlt. Da erhält Valeria ein Geschenk von einem Unbekannten: den Plot eines Films. Die Handlung ist jedoch gefährlich, die „Geschichte ohne Namen“ dreht sich um den mysteriösen Raub eines berühmten Gemäldes von Caravaggio 1969 aus einer Kirche in Palermo, in den die Mafia verwickelt war. Sobald publik wird, dass dieser Stoff verfilmt werden soll, überschlagen sich die Ereignisse, und Valeria findet sich in einer ganz ungewohnten Rolle wieder…

Der neue Film von Roberto Andò (VIVA LA LIBERTÀ) ist ein unterhaltsamer Mystery-Thriller mit mehrfach doppeltem Boden, der zudem mit einer absoluten Star-Besetzung aufwartet, darunter als Gast der polnische Regie-Altmeister Jerzy Skolimowski.

„Ich wollte in einer Zeit, in der das Kino zerbrechlich und unbedeutend scheint, eine Geschichte erzählen, die sich um einen Film und um seine mysteriöse Verbindung mit der Realität dreht. Ich hatte Lust, zu einem leichten Ton und zu Themen, die mir wichtig sind, zurückzufinden: die Faszination der Täuschung, die versteckten Gefühle, die auf den geeigneten Moment warten, um hervorzutreten, die Missverständnisse, die das Leben plötzlich entgleisen lassen und seine komische und unvorhergesehene Seite zum Vorschein bringen. Wenn man mich fragt, ob mein Film eine Komödie ist, antworte ich mit einem Satz von Billy Wilder: ‚Wenn ich einen Film mache, ordne ich ihn nie in eine Gattung ein, sondern warte auf die Vorpremiere: Lacht das Publikum viel, sage ich, dass es eine Komödie ist, andernfalls sage ich, es handele sich um einen ernsten Film oder um einen Film noir.’“. Roberto Andòer

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Montag 21.10.201921

Schütze mich auf allen Wegen – Ovunque proteggimi
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

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R: Bonifacio Angius. D: Alessandro Gazale, Francesca Niedda, Antonio Angius, Teresa Soro. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in seiner Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die junge und fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Plötzlich sieht Alessandro wieder eine Aufgabe vor sich. Er nimmt mit Francesca Reißaus aus der Klinik und entführt mit ihrer Hilfe den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Nun ist das Trio im Auto auf der Flucht…

Zwei Menschen kämpfen um einen radikalen Neuanfang im Leben. Ein ungewöhnliches Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien viel beachtet wurde. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

„Die Menschen, von denen ich in OVUNQUE PROTEGGIMI erzähle, Francesca und Alessandro, gehören zu mir. Alessandro besitzt eine Leidenschaft, die ihn langsam aber sicher verlässt und die er trotz seiner äußeren Lebendigkeit nicht wieder entfachen kann. Francesca glaubt, dass sie sich nur retten kann, indem sie vor einem Leben in Trümmern davonläuft, ihres Kindes beraubt, das sie mehr als alles liebt, und betrogen von einer scheinheiligen, zynischen Moralgesellschaft, die immer bereit ist zu verurteilen. Alles entsteht aus Situationen und Gefühlen, die ich in erster Person erlebt habe. Und wenn die Figuren als Außenseiter abgestempelt werden, dann möchte ich hiermit mit Seelenruhe verkünden, dass auch ich ein Außenseiter bin.“ Bonifacio Angius

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Dienstag 22.10.201922

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R: Riccardo Milani. D: Paola Cortellesi, Stefano Fresi, Emanuele Armani, Teco Celio.. 98 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Giovanna ist eine graue Maus, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das alles ist Fassade, denn in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten internationalen Missionen von Marrakesch bis Moskau im Einsatz ist. Irgendwann aber merkt Giovanna, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde im Alltag ständig Schikanen, Arroganz und rüpelhaftem Benehmen ausgesetzt sind. Mit den fast unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

Nach dem großen Erfolg von COMO UN GATTO IN TANGENZIALE / WIE EINE KATZE AUF DER AUTOBAHN (Cinema Italia 2018) legt das Team um Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi noch eine Schippe drauf: Ihre neueste Komödie ist eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags, was zu urkomischen Situationen führt.

 „In einem Land, in dem es inzwischen für viele selbstverständlich ist, Gesetze und Regeln zu missachten und darauf sogar stolz zu sein, kann man die Kompetenz der anderen infrage stellen und Zweifel säen, ob Ärzte, Lehrer, Richter usw. überhaupt ihrem Beruf gewachsen sind. Und vor allem sind viele davon überzeugt, alles besser zu wissen und zu können. Dieser Zweifel scheint das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft an den Wurzeln zu unterminieren. Rücksichtslosigkeit geht uns alle an. Mit der Figur, die von Paola Cortellesi dargestellt wird, und ihren Freunden will der Film den Alltag von Italien erzählen: in den Schulen, den Krankenhäusern, den Gerichten und an allen Arbeitsplätzen. Das Ganze mit einem lachenden Auge und einem kritischen und selbstkritischen Blick auf das Land.“
Riccardo Milani

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Mittwoch 23.10.201923

Eine private Angelegenheit – Una questione privata
17:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

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R: Paolo und Vittorio Taviani. D: Luca Marinelli, Lorenzo Richelmy, Valentina Bellé, Giulio Beranek, Francesca Agostini. 85 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Paolo und Vittorio Taviani, die beiden großen Protagonisten des europäischen Autorenkinos, kehren in ihrem letzten gemeinsamen Film (Vittorio ist im April 2018 gestorben) noch einmal zurück in die Endphase des Zweiten Weltkriegs. Wie in ihrem Meisterwerk DIE NACHT VON SAN LORENZO erzählen sie eine packende Geschichte von Mut und Widerstand, Freundschaft und Liebe in Kriegszeiten, nach dem gleichnamigen Roman von Beppe Fenoglio.

Der junge Partisan Milton ist in der nebligen Landschaft des Piemont unterwegs. Er sucht seinen Freund Giorgio, gleichzeitig sieht er ihn als Konkurrenten in seiner Leidenschaft für Fulvia, jene junge Frau, die sich längst in den Norden abgesetzt hat, aber in den Träumen der beiden präsent bleibt. Es ist die Zeit der zu Ende gehenden Faschistenherrschaft, verschiedene Widerstandsgruppen kämpfen gegen die deutschen Truppen und die einheimischen Schwarzhemden. Alle haben den Überblick verloren, leben im Nebel einer Zeit, in der niemand sicher sein kann, ob der andere Freund oder Verräter ist.

„In Italien – und nicht nur dort – prägen rechte Populisten derzeit wieder die Politik. Davon, wohin das auch in ihrem Land geführt hat, haben die Gebrüder Paolo und Vittorio Taviani in Filmen erzählt, die das europäische Autorenkino mitgeprägt haben, allen voran in LA NOTTE DI SAN LORENZO. Was schleichend sich etablierte, endete im Faschismus und im Zweiten Weltkrieg. Höchste Zeit, sich zu besinnen. Es ist, als wollten die beiden daran erinnern, wenn sie in UNA QUESTIONE PRIVATA noch einmal in die Zeit des Widerstands gegen die Faschisten blenden. Sie tun es auf der Basis des 1963 erschienenen autobiografischen Romans von Beppe Fenoglio, der seinerseits zu Italiens Schlüsselwerken gehört. In einprägsamen Bildern und einem unaufgeregten Rhythmus zeigen Paolo und Vittorio Taviani, dass am Ende die Liebe und die Freundschaft zählen. Gleichzeitig führen sie vor Augen, wie das Gedankengut der Populisten in die Irre führt. Eine der verrücktesten Figuren im Film ist ein todgeweihter Gefangener, der in den Bergen mit einem Schlagzeug-Singsang durchdreht.“
Walter Ruggle, Schweizer Filmkritiker

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Zu viele Wunder – Troppa grazia
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Gianni Zanasi. D: Alba Rohrwacher, Elio Germano, Hadas Yaron, Guiseppe Battiston, Carlotta Natoli, Thomas Trabacchi. 110 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Lucia ist Landvermesserin. Privat kämpft sie mit der Trennung von ihrem Mann und der Erziehung ihrer pubertierenden Tochter. Beruflich hat sie mit einem kleinen Trick gerade einen Job ergattert zur Vorbereitung eines großen Bauprojektes auf dem Lande. Eines Tages erhält sie bei ihren Vermessungsarbeiten auf einem einsamen Feld unerwarteten Besuch – von einer Erscheinung der Jungfrau Maria! Diese fordert sie auf, das Projekt zu stoppen und stattdessen dort eine Kirche zu bauen. Lucia zweifelt an ihrem Verstand. Doch die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung…

Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die zum Synonym für Profitgier geworden ist? Was soll man von einer Gottesmutter halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze wischen Komödie und Drama, getragen von der großartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. TROPPA GRAZIA wurde beim Festival von Cannes 2018 vom Verband „Europa Cinema“ als bester europäischer Film des Jahres ausgezeichnet.

„Dies ist kein religiöser Film. Denn es geht nicht um die Fähigkeit, an Gott zu glauben oder nicht. Sondern um die Fähigkeit, überhaupt zu glauben, obwohl wir keine Kinder mehr sind. Es geht um Glauben, Fühlen und Vorstellungskraft. Die Muttergottes im Film ist nicht die der religiösen Erzählung, sondern die Madonna von Lucia, ganz einfach. Sie ist Ausdruck der Fähigkeit zu glauben, die zur Kindheit gehört und die Lucia seit zu langer Zeit unterdrückt hat. Aus diesem Grund liebe ich Lucia, weil sie nicht völlig versteht, was passiert, da sie, auch wenn sie es noch nicht gemerkt hat, beschlossen hat, ihr Leben in vollen Zügen zu leben, mit allem, was dazu gehört und um jeden Preis. Es lohnt die Mühe, einen Raum in uns zu schaffen für die Komplexität unserer Gefühle und für die geheimnisvolle Erfahrung, auch das zu spüren, was es nicht gibt.“
Gianni Zanasi

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Donnerstag 24.10.201924

Weitermachen Sanssouci
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

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R: Max Linz. D: Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost. 80 Min.

Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung; Phoebe Phaidon nimmt als hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin wieder einmal einen befristeten Lehrauftrag an; der Lehrkörper übt sich in Zynismen angesichts des Drittmittelbeschaffungssumpfes; in der Mensa wird ein gesundheitsförderndes Nudging-Projekt etabliert, und im Hintergrund droht die Evaluierungskommission: Max Linz verabsurdisiert den universitären Betrieb in turbokapitalistischen Zeiten. Exzellenzwahn, Business Consulting und Studierendenstreik führen zu einer hochkünstlerischen und hochkünstlichen Gesellschaftssatire, subversiv, agitatorisch, ratlos, intelligent, rasant und urkomisch: Eine grandiose Farce, die in der Realität gründet.

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Born in Evin
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Maryam Zaree. 95 Min.

FSK: k. A.

Maryam Zaree ist Schauspielerin (z. B. in WEITERMACHEN SANSSOUCI) – und sie sucht nach den Hintergründen ihrer Geburt. Denn sie kam in einer der schlimmsten Gefängnishöllen überhaupt auf die Welt, in Evin, wo das iranische Khomeini-Regime zehntausende politische Gegner inhaftierte. Zarees Eltern hatten das Glück, dort jahrelang zu überleben und nach Deutschland fliehen zu können – doch sie schweigen. Maryam Zaree macht sich auf, das Verdrängte zu beleuchten und die Hintergründe zu offenbaren. Sie sucht das Gespräch mit anderen Überlebenden und Betroffenen, und sie recherchiert ihr eigenes Schicksal: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und ihrer Kinder eingeschrieben?

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Freitag 25.10.201925

Weitermachen Sanssouci
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Max Linz. D: Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost. 80 Min.

Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung; Phoebe Phaidon nimmt als hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin wieder einmal einen befristeten Lehrauftrag an; der Lehrkörper übt sich in Zynismen angesichts des Drittmittelbeschaffungssumpfes; in der Mensa wird ein gesundheitsförderndes Nudging-Projekt etabliert, und im Hintergrund droht die Evaluierungskommission: Max Linz verabsurdisiert den universitären Betrieb in turbokapitalistischen Zeiten. Exzellenzwahn, Business Consulting und Studierendenstreik führen zu einer hochkünstlerischen und hochkünstlichen Gesellschaftssatire, subversiv, agitatorisch, ratlos, intelligent, rasant und urkomisch: Eine grandiose Farce, die in der Realität gründet.

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Born in Evin
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Maryam Zaree. 95 Min.

FSK: k. A.

Maryam Zaree ist Schauspielerin (z. B. in WEITERMACHEN SANSSOUCI) – und sie sucht nach den Hintergründen ihrer Geburt. Denn sie kam in einer der schlimmsten Gefängnishöllen überhaupt auf die Welt, in Evin, wo das iranische Khomeini-Regime zehntausende politische Gegner inhaftierte. Zarees Eltern hatten das Glück, dort jahrelang zu überleben und nach Deutschland fliehen zu können – doch sie schweigen. Maryam Zaree macht sich auf, das Verdrängte zu beleuchten und die Hintergründe zu offenbaren. Sie sucht das Gespräch mit anderen Überlebenden und Betroffenen, und sie recherchiert ihr eigenes Schicksal: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und ihrer Kinder eingeschrieben?

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Samstag 26.10.201926

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse
19:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Geburtstag und Abschied zugleich: Zwölf Jahre nach der ersten Nacht der ganz besonderen Filme findet die letzte Vorstellung des Grindhouse Double Features an alter Spielstätte statt. Dem Anlass, der Jahreszeit und der dunklen Seite des Schmuddelkinos angemessen feiern wir mit zwei großartigen Werken aus dem Horror-Bereich! Als Geschenk gibt es noch eine ausgedehnte Trailershow, die genremäßig alles abdeckt, was uns das Grindhouse in zwölf Jahren beschert hat.

Damit danach alle vergnügt in die Nacht wandeln können, beginnt dieser Double Feature-Abend schon um 19:30 Uhr – und am Freitag (!), 6. Dezember, gibt es im neuen Kino in K1 ein Triple Feature!

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

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Sonntag 27.10.201927

Gundermann
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
DEU 2018

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R: Andreas Dresen. D: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eca Weißenborn, Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mäde. 127 Min.

Biopic, Musikfilm, Heimatfilm: Gerhard Gundermann war einer der großen Liedermacher der DDR, ein Poet des Alltags mit Ecken und Kanten. Er war Baggerfahrer im Braunkohletagebau in Hoyerswerda, ein überzeugter Kommunist mit eigener Meinung. Und er war Stasispitzel, der sich 1992, nach der Wende, plötzlich mit sich selbst, mit seinen eigenen verdrängten dunklen Seiten, auseinandersetzen muss.

In zwei Zeitebenen erzählt Andreas Dresen von dieser schillernden Arbeiter-Künstler-Persönlichkeit, herausragend dargestellt von Alexander Scheer: charismatisch auf der Bühne, verzweifelt in seiner Verlorenheit, charmant und eigenwillig. Beim deutschen Filmpreis 2019 erhielt diese vielschichtige Auseinandersetzung mit der DDR-Normalität sechs Goldene Lolas.

Referentinnen: Brigitte Pahlke, Christine Linkert

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Montag 28.10.201928

Born in Evin
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Maryam Zaree. 95 Min.

FSK: k. A.

Maryam Zaree ist Schauspielerin (z. B. in WEITERMACHEN SANSSOUCI) – und sie sucht nach den Hintergründen ihrer Geburt. Denn sie kam in einer der schlimmsten Gefängnishöllen überhaupt auf die Welt, in Evin, wo das iranische Khomeini-Regime zehntausende politische Gegner inhaftierte. Zarees Eltern hatten das Glück, dort jahrelang zu überleben und nach Deutschland fliehen zu können – doch sie schweigen. Maryam Zaree macht sich auf, das Verdrängte zu beleuchten und die Hintergründe zu offenbaren. Sie sucht das Gespräch mit anderen Überlebenden und Betroffenen, und sie recherchiert ihr eigenes Schicksal: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und ihrer Kinder eingeschrieben?

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Dienstag 29.10.201929

Weitermachen Sanssouci
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Max Linz. D: Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost. 80 Min.

Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung; Phoebe Phaidon nimmt als hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin wieder einmal einen befristeten Lehrauftrag an; der Lehrkörper übt sich in Zynismen angesichts des Drittmittelbeschaffungssumpfes; in der Mensa wird ein gesundheitsförderndes Nudging-Projekt etabliert, und im Hintergrund droht die Evaluierungskommission: Max Linz verabsurdisiert den universitären Betrieb in turbokapitalistischen Zeiten. Exzellenzwahn, Business Consulting und Studierendenstreik führen zu einer hochkünstlerischen und hochkünstlichen Gesellschaftssatire, subversiv, agitatorisch, ratlos, intelligent, rasant und urkomisch: Eine grandiose Farce, die in der Realität gründet.

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Mittwoch 30.10.201930

Born in Evin
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Maryam Zaree. 95 Min.

FSK: k. A.

Maryam Zaree ist Schauspielerin (z. B. in WEITERMACHEN SANSSOUCI) – und sie sucht nach den Hintergründen ihrer Geburt. Denn sie kam in einer der schlimmsten Gefängnishöllen überhaupt auf die Welt, in Evin, wo das iranische Khomeini-Regime zehntausende politische Gegner inhaftierte. Zarees Eltern hatten das Glück, dort jahrelang zu überleben und nach Deutschland fliehen zu können – doch sie schweigen. Maryam Zaree macht sich auf, das Verdrängte zu beleuchten und die Hintergründe zu offenbaren. Sie sucht das Gespräch mit anderen Überlebenden und Betroffenen, und sie recherchiert ihr eigenes Schicksal: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und ihrer Kinder eingeschrieben?

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19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Max Linz. D: Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost. 80 Min.

Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung; Phoebe Phaidon nimmt als hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin wieder einmal einen befristeten Lehrauftrag an; der Lehrkörper übt sich in Zynismen angesichts des Drittmittelbeschaffungssumpfes; in der Mensa wird ein gesundheitsförderndes Nudging-Projekt etabliert, und im Hintergrund droht die Evaluierungskommission: Max Linz verabsurdisiert den universitären Betrieb in turbokapitalistischen Zeiten. Exzellenzwahn, Business Consulting und Studierendenstreik führen zu einer hochkünstlerischen und hochkünstlichen Gesellschaftssatire, subversiv, agitatorisch, ratlos, intelligent, rasant und urkomisch: Eine grandiose Farce, die in der Realität gründet.

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Donnerstag 31.10.201931

Das Mädchen, das lesen konnte – Le semeur
19:30 Uhr
Ciné-club
FRA 2017

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R: Marine Francen. D: auline Burlet, Alban Lenoir, Géraldine Paihas. 99 Min. OmdtU.

FSK: 12

1851. Louis Napoléon plant seinen Staatsstreich, um die 2. Republik zu stürzen. Alle Männer eines abgelegenen Bergdorfes in der Provence werden verschleppt. Die Frauen sind auf sich gestellt. Mit vereinten Kräften gelingt es ihnen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz der Sorge um die verlorenen Männer sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach vergeblichem Warten auf Lebenszeichen ihrer Männer fassen die Bäuerin Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Der erste Mann, der das Dorf betritt, soll für sie alle da sein, um so das Fortbestehen des Dorfes zu sichern.

Nach der autobiographischen Erzählung der südfranzösischen Bäuerin Violette Ailhaud setzt der Film die patriarchalische Ordnung aus und zeigt eine weibliche Gemeinschaft, in der sich Männer mit einer gleichberechtigten Rolle als Arbeits- und Geschlechtspartner zufrieden geben müssen.

Mit Einführung

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