Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag 01.07.201901

Five Fingers for Marseilles
19:30 Uhr
Afrikatage
ZAF 2017

Mehr zum Film

R: Michael Matthews. D: Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo. 121 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Zu Apartheid-Zeiten hatten fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: Wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Nach 20jähriger Haft kehrt er nun nach Marseilles zurück. Und muss feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen.

Dieser südafrikanische Neo-Western rückt schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild: Gedreht in der eindrucksvollen Bergwelt der Kap-Region schuf Michael Matthews in Form eines Genrefilms eine eindringliche Parabel auf die Post-Apartheit-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale.

Dienstag 02.07.201902

Five Fingers for Marseilles
19:30 Uhr
Afrikatage
ZAF 2017

Mehr zum Film

R: Michael Matthews. D: Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo. 121 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Zu Apartheid-Zeiten hatten fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: Wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Nach 20jähriger Haft kehrt er nun nach Marseilles zurück. Und muss feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen.

Dieser südafrikanische Neo-Western rückt schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild: Gedreht in der eindrucksvollen Bergwelt der Kap-Region schuf Michael Matthews in Form eines Genrefilms eine eindringliche Parabel auf die Post-Apartheit-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale.

Mittwoch 03.07.201903

Das melancholische Mädchen
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/FRA/DNK 2019

Mehr zum Film

R: Susanne Heinrich. D: Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Nicolo Radicic, Katharina Schlothauer. 80 Min.

FSK: 12

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt: In 15 komischen Begegnungen erforscht diese absurde Komödie in Rosa und Hellblau unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang. In der Begegnung mit überhöhten Müttern und abstinenten Existentialisten, in Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Susanne Heinrichs Regiedebüt verbindet Neokapitalismus und Entfremdung, Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Sentenzen, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.

Bester Spielfilm beim Saarbrückener Max Ophüls Preis 2019!

Five Fingers for Marseilles
19:30 Uhr
Afrikatage
ZAF 2017

Mehr zum Film

R: Michael Matthews. D: Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo. 121 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Zu Apartheid-Zeiten hatten fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: Wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Nach 20jähriger Haft kehrt er nun nach Marseilles zurück. Und muss feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen.

Dieser südafrikanische Neo-Western rückt schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild: Gedreht in der eindrucksvollen Bergwelt der Kap-Region schuf Michael Matthews in Form eines Genrefilms eine eindringliche Parabel auf die Post-Apartheit-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale.

Donnerstag 04.07.201904

Erde
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Nikolaus Geyrhalter. 115 Min. OmdtU.

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch der entscheidende Faktor für die fundamentalen Veränderungen des Planeten ist. Dies versteht Nikolaus Geyrhalter ganz konkret und zeigt an sieben Orten, wie der Mensch die Erde an ihrer Oberfläche bewegt und verändert: das Wegschleifen ganzer Berge in Kalifornien, das Durchbohren des Gebirges am Brenner, ein Kohletagebau in Ungarn, ein Marmorsteinbruch in Italien, eine Kupfermine in Spanien, das Salzbergwerk mit Atommülllagerung in Wolfenbüttel und eine Ölsandabbaulandschaft in Kanada. Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse erzählen Arbeiter*innen von der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“, zeigen aber auch demütiges und respektvolles Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und der Grenzen, die längst überschritten sind.

Preisträger der Ökumenischen Jury der Berlinale 2019.

 

 

Nonna mia!
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Giancarlo Fontana, Giuseppe G. Stasi. D: Miriam Leone, Fabio de Luigi, Lucia Ocone, Barbara Bouchet.. 99 Min. OmdtU.

FSK: 6

Nur mit Hilfe der monatlichen Rente ihrer geliebten Großmutter kann die junge Kunstrestauratorin Claudia überleben. Als die alte Nonna plötzlich stirbt, scheint Claudia vor dem Aus zu stehen. Doch dann kommt sie auf die rettende Idee: Großmutters Leichnam wird einfach in die Gefriertruhe statt ins Grab gebettet, und die Rentenchecks sind gesichert! Doch diesen Plan hat Claudia ohne Simone gemacht, den wohl unbestechlichsten Steuerfahnder in ganz Italien. Der sich hoffnungslos in Claudia verliebt…

Frische Leichtigkeit, leuchtende Farben, Slapstick und Romantik auf der Basis einer tiefgefrorenen Oma: Die turbulente Komödie wurde in den italienischen Kinos zum Überraschungshit.

Freitag 05.07.201905

Nonna mia!
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Giancarlo Fontana, Giuseppe G. Stasi. D: Miriam Leone, Fabio de Luigi, Lucia Ocone, Barbara Bouchet.. 99 Min. OmdtU.

FSK: 6

Nur mit Hilfe der monatlichen Rente ihrer geliebten Großmutter kann die junge Kunstrestauratorin Claudia überleben. Als die alte Nonna plötzlich stirbt, scheint Claudia vor dem Aus zu stehen. Doch dann kommt sie auf die rettende Idee: Großmutters Leichnam wird einfach in die Gefriertruhe statt ins Grab gebettet, und die Rentenchecks sind gesichert! Doch diesen Plan hat Claudia ohne Simone gemacht, den wohl unbestechlichsten Steuerfahnder in ganz Italien. Der sich hoffnungslos in Claudia verliebt…

Frische Leichtigkeit, leuchtende Farben, Slapstick und Romantik auf der Basis einer tiefgefrorenen Oma: Die turbulente Komödie wurde in den italienischen Kinos zum Überraschungshit.

Das melancholische Mädchen
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/FRA/DNK 2019

Mehr zum Film

R: Susanne Heinrich. D: Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Nicolo Radicic, Katharina Schlothauer. 80 Min.

FSK: 12

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt: In 15 komischen Begegnungen erforscht diese absurde Komödie in Rosa und Hellblau unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang. In der Begegnung mit überhöhten Müttern und abstinenten Existentialisten, in Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Susanne Heinrichs Regiedebüt verbindet Neokapitalismus und Entfremdung, Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Sentenzen, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.

Bester Spielfilm beim Saarbrückener Max Ophüls Preis 2019!

Samstag 06.07.201906

Nonna mia!
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Giancarlo Fontana, Giuseppe G. Stasi. D: Miriam Leone, Fabio de Luigi, Lucia Ocone, Barbara Bouchet.. 99 Min. OmdtU.

FSK: 6

Nur mit Hilfe der monatlichen Rente ihrer geliebten Großmutter kann die junge Kunstrestauratorin Claudia überleben. Als die alte Nonna plötzlich stirbt, scheint Claudia vor dem Aus zu stehen. Doch dann kommt sie auf die rettende Idee: Großmutters Leichnam wird einfach in die Gefriertruhe statt ins Grab gebettet, und die Rentenchecks sind gesichert! Doch diesen Plan hat Claudia ohne Simone gemacht, den wohl unbestechlichsten Steuerfahnder in ganz Italien. Der sich hoffnungslos in Claudia verliebt…

Frische Leichtigkeit, leuchtende Farben, Slapstick und Romantik auf der Basis einer tiefgefrorenen Oma: Die turbulente Komödie wurde in den italienischen Kinos zum Überraschungshit.

Das melancholische Mädchen
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/FRA/DNK 2019

Mehr zum Film

R: Susanne Heinrich. D: Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Nicolo Radicic, Katharina Schlothauer. 80 Min.

FSK: 12

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt: In 15 komischen Begegnungen erforscht diese absurde Komödie in Rosa und Hellblau unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang. In der Begegnung mit überhöhten Müttern und abstinenten Existentialisten, in Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Susanne Heinrichs Regiedebüt verbindet Neokapitalismus und Entfremdung, Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Sentenzen, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.

Bester Spielfilm beim Saarbrückener Max Ophüls Preis 2019!

Sonntag 07.07.201907

Erde
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Nikolaus Geyrhalter. 115 Min. OmdtU.

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch der entscheidende Faktor für die fundamentalen Veränderungen des Planeten ist. Dies versteht Nikolaus Geyrhalter ganz konkret und zeigt an sieben Orten, wie der Mensch die Erde an ihrer Oberfläche bewegt und verändert: das Wegschleifen ganzer Berge in Kalifornien, das Durchbohren des Gebirges am Brenner, ein Kohletagebau in Ungarn, ein Marmorsteinbruch in Italien, eine Kupfermine in Spanien, das Salzbergwerk mit Atommülllagerung in Wolfenbüttel und eine Ölsandabbaulandschaft in Kanada. Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse erzählen Arbeiter*innen von der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“, zeigen aber auch demütiges und respektvolles Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und der Grenzen, die längst überschritten sind.

Preisträger der Ökumenischen Jury der Berlinale 2019.

 

 

Montag 08.07.201908

Erde
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Nikolaus Geyrhalter. 115 Min. OmdtU.

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch der entscheidende Faktor für die fundamentalen Veränderungen des Planeten ist. Dies versteht Nikolaus Geyrhalter ganz konkret und zeigt an sieben Orten, wie der Mensch die Erde an ihrer Oberfläche bewegt und verändert: das Wegschleifen ganzer Berge in Kalifornien, das Durchbohren des Gebirges am Brenner, ein Kohletagebau in Ungarn, ein Marmorsteinbruch in Italien, eine Kupfermine in Spanien, das Salzbergwerk mit Atommülllagerung in Wolfenbüttel und eine Ölsandabbaulandschaft in Kanada. Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse erzählen Arbeiter*innen von der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“, zeigen aber auch demütiges und respektvolles Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und der Grenzen, die längst überschritten sind.

Preisträger der Ökumenischen Jury der Berlinale 2019.

 

 

Dienstag 09.07.201909

Das melancholische Mädchen
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/FRA/DNK 2019

Mehr zum Film

R: Susanne Heinrich. D: Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Nicolo Radicic, Katharina Schlothauer. 80 Min.

FSK: 12

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt: In 15 komischen Begegnungen erforscht diese absurde Komödie in Rosa und Hellblau unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang. In der Begegnung mit überhöhten Müttern und abstinenten Existentialisten, in Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Susanne Heinrichs Regiedebüt verbindet Neokapitalismus und Entfremdung, Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Sentenzen, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.

Bester Spielfilm beim Saarbrückener Max Ophüls Preis 2019!

Mittwoch 10.07.201910

Erde
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUT 2019

Mehr zum Film

R: Nikolaus Geyrhalter. 115 Min. OmdtU.

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch der entscheidende Faktor für die fundamentalen Veränderungen des Planeten ist. Dies versteht Nikolaus Geyrhalter ganz konkret und zeigt an sieben Orten, wie der Mensch die Erde an ihrer Oberfläche bewegt und verändert: das Wegschleifen ganzer Berge in Kalifornien, das Durchbohren des Gebirges am Brenner, ein Kohletagebau in Ungarn, ein Marmorsteinbruch in Italien, eine Kupfermine in Spanien, das Salzbergwerk mit Atommülllagerung in Wolfenbüttel und eine Ölsandabbaulandschaft in Kanada. Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse erzählen Arbeiter*innen von der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“, zeigen aber auch demütiges und respektvolles Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und der Grenzen, die längst überschritten sind.

Preisträger der Ökumenischen Jury der Berlinale 2019.

 

 

Nonna mia!
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ITA 2018

Mehr zum Film

R: Giancarlo Fontana, Giuseppe G. Stasi. D: Miriam Leone, Fabio de Luigi, Lucia Ocone, Barbara Bouchet.. 99 Min. OmdtU.

FSK: 6

Nur mit Hilfe der monatlichen Rente ihrer geliebten Großmutter kann die junge Kunstrestauratorin Claudia überleben. Als die alte Nonna plötzlich stirbt, scheint Claudia vor dem Aus zu stehen. Doch dann kommt sie auf die rettende Idee: Großmutters Leichnam wird einfach in die Gefriertruhe statt ins Grab gebettet, und die Rentenchecks sind gesichert! Doch diesen Plan hat Claudia ohne Simone gemacht, den wohl unbestechlichsten Steuerfahnder in ganz Italien. Der sich hoffnungslos in Claudia verliebt…

Frische Leichtigkeit, leuchtende Farben, Slapstick und Romantik auf der Basis einer tiefgefrorenen Oma: Die turbulente Komödie wurde in den italienischen Kinos zum Überraschungshit.

Donnerstag 11.07.201911

Anchor and Hope
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
ESP/GBR 2018

Mehr zum Film

R: Carlos Marques-Marcet. D: Oona Chaplin, Natalia Tena, Geraldine Chaplin, Charlotte Atkinson, David Verdaguer. 113 Min. OmdtU.

FSK: 12

Eva und Kat leben unbeschwert ihre Liebe auf einem Hausboot auf den Kanälen Londons – bis Eva, angestachelt durch ihre Mutter, Kat eines Tages ein Ultimatum stellt: Sie will ein Kind. Kat ist klar, dass das unweigerlich das Ende ihres unkonventionellen Lebensstils bedeuten würde, in dem sie sich mit Eva so frei und fröhlich eingerichtet hat – doch als Kats bester Freund Roger aus Barcelona zu Besuch kommt, spielen die drei, gegen Kats Bedenken, doch die Idee eines gemeinsamen Babys durch.

Der mehrfach ausgezeichnete Film über eine unkonventionelle Familienkonstellation mit drei Eltern ist laut LA Times „eine kluge und sexy lesbische Dramödie“ – als Mutter-Tochter-Gespann dabei: Charlie Chaplins Enkelin Oona und ihre Mutter Geraldine.

Princess Cyd
21:30 Uhr
Lesbische Filmtage
USA 2017

Mehr zum Film

R: Stephen Crone. D: ebecca Spence, Jessie Pinnick, Malic White.. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die 16-jährige Cyd besucht in den Sommerferien ihre Tante Ruth, eine bekannte Schriftstellerin, in Chicago. Seit dem Tod von Cyds Mutter vor vielen Jahren haben sie sich nicht gesehen, und die Unterschiede zwischen ihnen sind groß: Cyd will Fußballspielen oder sich sonnen, Ruth arbeitet am Schreibtisch an ihren Texten. Ruth ist Langzeit-Single und hat kein Bedürfnis, ihr Liebesleben zu reaktivieren, Cyd erkundet ihr sexuelles Begehren und verliebt sich in die Kellnerin Katie.

Ohne sich in den Konventionen des Coming of Age-Films zu verfangen, erzählt Stephen Crone leichtfüßig und sinnlich vom Geistigen und vom Körperlichen, von der Alltagsroutine und dem Austesten von Lebensmöglichkeiten – und von einer wunderschönen Sommerliebe.

Freitag 12.07.201912

My Days of Mercy
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
USA/GBR 2017

Mehr zum Film

R: Tali Shalom-Ezer. D: Ellen Page, Kate Mara, Amy Seimetz, Brian Geraghty, Charlie Shotwell. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

Lucy reist mit ihrer Schwester Martha und ihrem kleinen Bruder Ben regelmäßig durchs Land: Sie ist Aktivistin gegen die Todesstrafe. Die Geschwister haben ein persönliches Motiv: Ihr Vater sitzt in der Todeszelle, weil er seine Frau umgebracht haben soll. Er bestreitet die Tat, und seine Kinder versuchen ihn nach Kräften zu unterstützen. Auf einer Todesstrafen-Demo in Kentucky lernt Lucy die Anwältin Mercy kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Nur: Mercy gehört zu den Befürwortern der Todesstrafe.

Tali Shalom-Ezer verbindet in ihrem vielschichtigen Drama die in den USA heftig geführte Debatte um die Todesstrafe mit einer lesbischen Liebesgeschichte, der Ellen Page und Kate Mara eine unmittelbare emotionale Schlüssigkeit verleihen.

Verrückt nach Cécile
21:30 Uhr
Lesbische Filmtage
FRA 2017

Mehr zum Film

R: Océanerosemarie, Cyprien Vial. D: Océanerosemarie, Alice Pol, Michèle Laroque. 86 Min. OmdtU.

FSK: 6

Als ihre Freundin Schluss macht, ist Océanerosemarie nur einen Moment lang am Boden zerstört. Schließlich hat die quirlige und party-erprobte Osteopathin eine durchgeknallte Familie und ungefähr 76 Ex-Freundinnen, die sie auf Trab halten. Doch dann lernt sie beim Joggen die bildhübsche Cécile kennen – und verliebt sich Hals über Kopf. Um Céciles Herz zu gewinnen, muss sich Océanerosemarie einiges einfallen lassen – und sich der Intrigen ihrer Ex-Freundin erwehren.

Océan Michel a.k.a. Océanerosemarie, französiche Comedienne, bedient sich in ihrem Regiedebüt genüsslich bei den Genre-Konventionen der zu Recht als heteronormativ verrufenen Romantic Comedy, um diese im nächste Moment auf absurd-komische und reichlich queere Weise zu unterwandern.

Samstag 13.07.201913

Verrückt nach Cécile
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
FRA 2017

Mehr zum Film

R: Océanerosemarie, Cyprien Vial. D: Océanerosemarie, Alice Pol, Michèle Laroque. 86 Min. OmdtU.

FSK: 6

Als ihre Freundin Schluss macht, ist Océanerosemarie nur einen Moment lang am Boden zerstört. Schließlich hat die quirlige und party-erprobte Osteopathin eine durchgeknallte Familie und ungefähr 76 Ex-Freundinnen, die sie auf Trab halten. Doch dann lernt sie beim Joggen die bildhübsche Cécile kennen – und verliebt sich Hals über Kopf. Um Céciles Herz zu gewinnen, muss sich Océanerosemarie einiges einfallen lassen – und sich der Intrigen ihrer Ex-Freundin erwehren.

Océan Michel a.k.a. Océanerosemarie, französiche Comedienne, bedient sich in ihrem Regiedebüt genüsslich bei den Genre-Konventionen der zu Recht als heteronormativ verrufenen Romantic Comedy, um diese im nächste Moment auf absurd-komische und reichlich queere Weise zu unterwandern.

Rafiki
21:30 Uhr
Lesbische Filmtage
KEN/ZAF/DEU 2018

Mehr zum Film

R: Wanuri Kahiu. D: Samantha Mugatsia, Sheila Muyiva, Jimmi Gathu, Nini Wacera. 83 Min. OmdtU.

FSK: 12

„Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich ihr Leben nicht vorschreiben. Sie freundet sich mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Das Gerede im Viertel ist den Mädchen zunächst ziemlich egal. Bis sich Kena und Ziki ineinander verlieben.

RAFIKI – der Titel bedeutet auf Suaheli „Freund(in)“ – ist der erste kenianischer Film, der in Cannes lief – und wurde in Kenia selbst, wo Homosexualität unter Strafe steht, zunächst verboten. Das Verdikt gegen diesen strahlend bunten Film um Freiheitsliebe und Lebensfreude wurde erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert.

Am 15. Juli Filmdiskussion im Rahmen der Afrika-Filmtage mit Nicole Amoussou, Meine Welt e.V.., und Merceline Hettinger, Visionary Women Association e.V.

Sonntag 14.07.201914

Princess Cyd
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
USA 2017

Mehr zum Film

R: Stephen Crone. D: ebecca Spence, Jessie Pinnick, Malic White.. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die 16-jährige Cyd besucht in den Sommerferien ihre Tante Ruth, eine bekannte Schriftstellerin, in Chicago. Seit dem Tod von Cyds Mutter vor vielen Jahren haben sie sich nicht gesehen, und die Unterschiede zwischen ihnen sind groß: Cyd will Fußballspielen oder sich sonnen, Ruth arbeitet am Schreibtisch an ihren Texten. Ruth ist Langzeit-Single und hat kein Bedürfnis, ihr Liebesleben zu reaktivieren, Cyd erkundet ihr sexuelles Begehren und verliebt sich in die Kellnerin Katie.

Ohne sich in den Konventionen des Coming of Age-Films zu verfangen, erzählt Stephen Crone leichtfüßig und sinnlich vom Geistigen und vom Körperlichen, von der Alltagsroutine und dem Austesten von Lebensmöglichkeiten – und von einer wunderschönen Sommerliebe.

Montag 15.07.201915

Rafiki
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
KEN/ZAF/DEU 2018

Mehr zum Film

R: Wanuri Kahiu. D: Samantha Mugatsia, Sheila Muyiva, Jimmi Gathu, Nini Wacera. 83 Min. OmdtU.

FSK: 12

„Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich ihr Leben nicht vorschreiben. Sie freundet sich mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Das Gerede im Viertel ist den Mädchen zunächst ziemlich egal. Bis sich Kena und Ziki ineinander verlieben.

RAFIKI – der Titel bedeutet auf Suaheli „Freund(in)“ – ist der erste kenianischer Film, der in Cannes lief – und wurde in Kenia selbst, wo Homosexualität unter Strafe steht, zunächst verboten. Das Verdikt gegen diesen strahlend bunten Film um Freiheitsliebe und Lebensfreude wurde erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert.

Am 15. Juli Filmdiskussion im Rahmen der Afrika-Filmtage mit Nicole Amoussou, Meine Welt e.V.., und Merceline Hettinger, Visionary Women Association e.V.

Dienstag 16.07.201916

Silvana – Eine Pop-Love-Story
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
SWE 2017

Mehr zum Film

R: Mika Gustafson, Olivia Kastebring, Christina Tsiobanelis.. 91 Min. OmdtU.

Silvana Imam, energiegeladene Punk-Rapperin mit litauischen und syrischen Wurzeln, kämpft mit kompromisslosen Texten für Feminismus und gegen jedwede Form von Repression. So wurde sie zur Ikone der jungen Generation in Skandinavien. Der Film begleitet sie über mehrere Jahre und zeigt neben ihrem Aufstieg von der Underground-Künstlerin zum Star auch ihre ersten großen Chart-Erfolge und den Beginn ihrer Liebesbeziehung zur schwedischen Pop-Künstlerin Beatrice Eli.

Die drei Regisseurinnen, die nach einigen Musikvideos ihr Langfilmdebüt geben, lassen mit ihrem innovativen, mitreißenden Stil das intensive Leben und die energiegeladenen Erfahrungen Silvanas unmittelbar von der Leinwand auf den Zuschauer wirken.

Mittwoch 17.07.201917

Anchor and Hope
17:30 Uhr
Lesbische Filmtage
ESP/GBR 2018

Mehr zum Film

R: Carlos Marques-Marcet. D: Oona Chaplin, Natalia Tena, Geraldine Chaplin, Charlotte Atkinson, David Verdaguer. 113 Min. OmdtU.

FSK: 12

Eva und Kat leben unbeschwert ihre Liebe auf einem Hausboot auf den Kanälen Londons – bis Eva, angestachelt durch ihre Mutter, Kat eines Tages ein Ultimatum stellt: Sie will ein Kind. Kat ist klar, dass das unweigerlich das Ende ihres unkonventionellen Lebensstils bedeuten würde, in dem sie sich mit Eva so frei und fröhlich eingerichtet hat – doch als Kats bester Freund Roger aus Barcelona zu Besuch kommt, spielen die drei, gegen Kats Bedenken, doch die Idee eines gemeinsamen Babys durch.

Der mehrfach ausgezeichnete Film über eine unkonventionelle Familienkonstellation mit drei Eltern ist laut LA Times „eine kluge und sexy lesbische Dramödie“ – als Mutter-Tochter-Gespann dabei: Charlie Chaplins Enkelin Oona und ihre Mutter Geraldine.

My Days of Mercy
19:30 Uhr
Lesbische Filmtage
USA/GBR 2017

Mehr zum Film

R: Tali Shalom-Ezer. D: Ellen Page, Kate Mara, Amy Seimetz, Brian Geraghty, Charlie Shotwell. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

Lucy reist mit ihrer Schwester Martha und ihrem kleinen Bruder Ben regelmäßig durchs Land: Sie ist Aktivistin gegen die Todesstrafe. Die Geschwister haben ein persönliches Motiv: Ihr Vater sitzt in der Todeszelle, weil er seine Frau umgebracht haben soll. Er bestreitet die Tat, und seine Kinder versuchen ihn nach Kräften zu unterstützen. Auf einer Todesstrafen-Demo in Kentucky lernt Lucy die Anwältin Mercy kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Nur: Mercy gehört zu den Befürwortern der Todesstrafe.

Tali Shalom-Ezer verbindet in ihrem vielschichtigen Drama die in den USA heftig geführte Debatte um die Todesstrafe mit einer lesbischen Liebesgeschichte, der Ellen Page und Kate Mara eine unmittelbare emotionale Schlüssigkeit verleihen.

Donnerstag 18.07.201918

Banksy - Exit Trough the Gift Shop
19:30 Uhr
Film & Kunst
GBR 2010

Mehr zum Film

R: Banksy. D: Thierry Guetta, Banksy, Shepard Fairey, Space Invader. 86 Min. DF.

FSK: 6

Der Film über (und von) Banksy aus dem Jahr 2010 spielt mit der hintersinnigen Geisteshaltung des legendären Guerilla-Street-Art-Künstlers, der bis heute nicht persönlich bekannt ist und auf Auktionen auch schon mal seine Werke schreddert: Die skurrile Film-Geschichte zeigt einen französischen Hobbyfilmer, der unbedingt einen Film über Banksy und seine Graffiti-Kunst drehen will, ohne zu ahnen, wer Banksy eigentlich ist. Sein Film ist jedoch so dilettantisch, dass Banksy schließlich selbst das Projekt übernimmt. Geschickt spielt Banksy mit grundlegenden Fragen nach der Realität im Dokumentarfilm und dem Unterschied von Kunst und Inszenierung – verwirrend, unterhaltsam und herrlich absurd.

Einführung: Dr. Dorothee Höfert, Kunsthalle Mannheim

Freitag 19.07.201919

Der illegale Film
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Martin Baer, Claus Wischmann. 88 Min.

FSK: 12

Mein Haus. Dein Auto. Unsere Straße. Eigentum: Klare Sache. Aber wem gehört eigentlich das Foto von meinem Haus, die Farbe deines Autos, das Bild unserer Straße? Kann man einen Anblick besitzen? Wem gehört ein Foto: Dem, der darauf zu sehen ist, oder dem, der es gemacht hat? Und wer vermarktet all die Bilder, auf denen Sie selbst zu sehen sind? Wie kann ich mir ein Bild der Welt machen, wenn ich umgeben bin von Bildern? Wenn wir zeigen, was wir überall um uns herum sehen, dann ist das eigentlich illegal. Denn jedes einzelne Bild gehört schon jemandem.

DER ILLEGALE FILM untersucht, welche Bilder wir in Zukunft zu sehen bekommen und wie der Zugang dazu geregelt wird. Und ist zu großem Teil zusammengesetzt aus Ausschnitten urheberrechtlich geschützter Werke. Ist das überhaupt erlaubt? Das wäre die Frage…

Eine moralische Entscheidung
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN 2017

Mehr zum Film

R: Vahid Jalilvand. D: Navid Mohammadzadeh, Amir Aghaèe, Hediyeh Tehrani, Zakiyeh Behbahani. 103 Min. OmdtU.

FSK: 12

Dr. Kaveh Nariman, der als Gerichtsmediziner arbeitet, wird nachts von einem Raser abgedrängt und rammt ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie. Der achtjährige Amir wird leicht am Kopf verletzt. Nariman drängt den Vater Moosa, den Jungen ins Krankenhaus zu bringen. Am nächsten Tag wird Amir tot in Narimans Pathologie eingeliefert zur Autopsie. Diagnose: Lebensmittelvergiftung. Doch Dr. Nariman befürchtet, an dem Tod des Jungen Schuld zu sein; und Vater Moosa macht sich Vorwürfe, weil er verdorbenes Hühnchenfleisch billig eingekauft hat.

Immer mehr verwickeln sich die Figuren in einem Geflecht aus Schuld und falschen Entscheidungen, in dem Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten sich auftürmen bis zur Zerstörung menschlicher Existenzen. So verdichtet der Film komplexe ethische und moralische Fragestellungen zu einem intensiven, emotionalen Drama – der Film wurde in Venedig für die beste Regie und den besten Darsteller ausgezeichnet.

Samstag 20.07.201920

Drei Überraschungsfilme der Extraklasse
19:30 Uhr
Grindhouse Triple Feature

Mehr zum Film

FSK: 18

Bei unserem Triple-Feature hauen wir so richtig einen raus: Zunächst ein wirklich gut gemachtes Kidnapping-Drama aus den USA, das zwischen nervenzerrender Spannung, seltsam trashigen Momenten und nachdenklicher Stimmung für ein besonderes Seherlebnis sorgt. Englische Originalfassung.

Zweitens schlägt der brasilianische Horror wieder zu! Dieses Mal in der düstereren Variante. Einen solchen Film sieht man kein zweites Mal! Mehr muss man an dieser Stelle nicht wissen. Aufgrund seiner Seltenheit portugiesisches Original mit englischen Untertitel.

Die Kirsche auf der Sahne unseres riesigen Eisbechers heute ist dann der letzte Film. Was uns hier aus Australien erreicht, ist als all das, was wir uns von einem unterhaltsamen Grindhouse-Film erwarten – und zwischendrin noch Dinge, die kein Mensch erwarten könnte. Im Mittelpunkt steht eine großangelegte Jagd – auf Menschen! Die langsam, aber sicher völlig aus dem Ruder läuft.

Triple Feature-Karten: 11 Euro / erm. 9 Euro / Mitglieder 8 Euro

Sonntag 21.07.201921

Der illegale Film
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Martin Baer, Claus Wischmann. 88 Min.

FSK: 12

Mein Haus. Dein Auto. Unsere Straße. Eigentum: Klare Sache. Aber wem gehört eigentlich das Foto von meinem Haus, die Farbe deines Autos, das Bild unserer Straße? Kann man einen Anblick besitzen? Wem gehört ein Foto: Dem, der darauf zu sehen ist, oder dem, der es gemacht hat? Und wer vermarktet all die Bilder, auf denen Sie selbst zu sehen sind? Wie kann ich mir ein Bild der Welt machen, wenn ich umgeben bin von Bildern? Wenn wir zeigen, was wir überall um uns herum sehen, dann ist das eigentlich illegal. Denn jedes einzelne Bild gehört schon jemandem.

DER ILLEGALE FILM untersucht, welche Bilder wir in Zukunft zu sehen bekommen und wie der Zugang dazu geregelt wird. Und ist zu großem Teil zusammengesetzt aus Ausschnitten urheberrechtlich geschützter Werke. Ist das überhaupt erlaubt? Das wäre die Frage…

Montag 22.07.201922

Eine moralische Entscheidung
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN 2017

Mehr zum Film

R: Vahid Jalilvand. D: Navid Mohammadzadeh, Amir Aghaèe, Hediyeh Tehrani, Zakiyeh Behbahani. 103 Min. OmdtU.

FSK: 12

Dr. Kaveh Nariman, der als Gerichtsmediziner arbeitet, wird nachts von einem Raser abgedrängt und rammt ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie. Der achtjährige Amir wird leicht am Kopf verletzt. Nariman drängt den Vater Moosa, den Jungen ins Krankenhaus zu bringen. Am nächsten Tag wird Amir tot in Narimans Pathologie eingeliefert zur Autopsie. Diagnose: Lebensmittelvergiftung. Doch Dr. Nariman befürchtet, an dem Tod des Jungen Schuld zu sein; und Vater Moosa macht sich Vorwürfe, weil er verdorbenes Hühnchenfleisch billig eingekauft hat.

Immer mehr verwickeln sich die Figuren in einem Geflecht aus Schuld und falschen Entscheidungen, in dem Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten sich auftürmen bis zur Zerstörung menschlicher Existenzen. So verdichtet der Film komplexe ethische und moralische Fragestellungen zu einem intensiven, emotionalen Drama – der Film wurde in Venedig für die beste Regie und den besten Darsteller ausgezeichnet.

Dienstag 23.07.201923

Mehr zum Film

R: Tobias Frindt. 102 Min.

FSK: k. A.

Die Studentenrevolte, die sexuelle Revolution, das Lossagen vom Nachkriegsdeutschland der Täter und Mitwisser: Mittlerweile gehört 1968 zum Gründungsmythos der Berliner Republik. Weithin unbekannt ist jedoch, dass nur kurze Zeit später die Ideen und Forderungen der 68er sich in einer anderen Jugendbewegung manifestieren sollten. In den frühen 70er Jahren versuchten tausende von Jugendlichen in Westdeutschland in ihren Städten und Gemeinden selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser zu etablieren, um sich eigene Treffpunkte zur Freizeitgestaltung ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration zu schaffen – so wie das JUZ in Mannheim, einem Freiraum des politisch-kulturellen Aufbruchs, wo auch Regisseur Tobias Frindt prägende Jahre verbracht hat.

Nach der ausverkauften Weltpremiere im Mai und zwei bestens besuchten Zusatzvorstellungen zeigen wir den Film noch einmal in Anwesenheit des Regisseurs!

Mittwoch 24.07.201924

Der illegale Film
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Martin Baer, Claus Wischmann. 88 Min.

FSK: 12

Mein Haus. Dein Auto. Unsere Straße. Eigentum: Klare Sache. Aber wem gehört eigentlich das Foto von meinem Haus, die Farbe deines Autos, das Bild unserer Straße? Kann man einen Anblick besitzen? Wem gehört ein Foto: Dem, der darauf zu sehen ist, oder dem, der es gemacht hat? Und wer vermarktet all die Bilder, auf denen Sie selbst zu sehen sind? Wie kann ich mir ein Bild der Welt machen, wenn ich umgeben bin von Bildern? Wenn wir zeigen, was wir überall um uns herum sehen, dann ist das eigentlich illegal. Denn jedes einzelne Bild gehört schon jemandem.

DER ILLEGALE FILM untersucht, welche Bilder wir in Zukunft zu sehen bekommen und wie der Zugang dazu geregelt wird. Und ist zu großem Teil zusammengesetzt aus Ausschnitten urheberrechtlich geschützter Werke. Ist das überhaupt erlaubt? Das wäre die Frage…

Eine moralische Entscheidung
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN 2017

Mehr zum Film

R: Vahid Jalilvand. D: Navid Mohammadzadeh, Amir Aghaèe, Hediyeh Tehrani, Zakiyeh Behbahani. 103 Min. OmdtU.

FSK: 12

Dr. Kaveh Nariman, der als Gerichtsmediziner arbeitet, wird nachts von einem Raser abgedrängt und rammt ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie. Der achtjährige Amir wird leicht am Kopf verletzt. Nariman drängt den Vater Moosa, den Jungen ins Krankenhaus zu bringen. Am nächsten Tag wird Amir tot in Narimans Pathologie eingeliefert zur Autopsie. Diagnose: Lebensmittelvergiftung. Doch Dr. Nariman befürchtet, an dem Tod des Jungen Schuld zu sein; und Vater Moosa macht sich Vorwürfe, weil er verdorbenes Hühnchenfleisch billig eingekauft hat.

Immer mehr verwickeln sich die Figuren in einem Geflecht aus Schuld und falschen Entscheidungen, in dem Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten sich auftürmen bis zur Zerstörung menschlicher Existenzen. So verdichtet der Film komplexe ethische und moralische Fragestellungen zu einem intensiven, emotionalen Drama – der Film wurde in Venedig für die beste Regie und den besten Darsteller ausgezeichnet.

Donnerstag 25.07.201925

Mehr zum Film

R: Jacques Demy. D: Catherine Deneuve, Nino Castelnuovo, Anne Vernon, Marc Michel, Mireille Perrey. 91 Min. OmdtU.

FSK: 6

Geneviève verkauft mit ihrer Mutter in ihrem kleinen Geschäft in Cherbourg Regenschirme. Sie liebt Guy, einen Automechaniker – als der zum Algerienkrieg einberufen wird, ist sie von ihm schwanger. Genevièves Mutter fängt Guys Briefe ab – sie drängt auf eine Hochzeit mit dem wohlhabenden Roland, eine Ehe würde den sozialen wie wirtschaftlichen Aufstieg bedeuten. Als Guy aus dem Krieg heimkehrt, stellt er fest, dass Geneviève verschwunden ist, wie auch der Regenschirmladen...

Jacuqes Demy, selbst Teilnehmer am Algerienkrieg,  erzählt seine melodramatische Liebesgeschichte – mit Catherine Deneuve in einer ganz frühen Rolle – in popbunten Bildern – und mit gesungenen Dialogen, die dem Film seine formale Modernität verleihen. Die Mischung aus Realismus und aus romantischer Liebe in Verbindung mit der höchst stilisierten Inszenierung führten das Musical zum Erfolg bei Publikum und Kritikern: Der Film gewann den Hauptpreis beim Festival von Cannes.

Die bahnbrechende Filmmusik steuerte der bekannte Komponist und Jazzpianist Michel Legrand bei, der im Januar dieses Jahres im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Einführung: Cosima Besse M.A., Deutsch-Französische Sprach- und Kulturvermittlerin, Vorstandsmitglied der Deutsch-Französischen Vereinigung Rhein-Neckar e.V.

Freitag 26.07.201926

Before Stonewall - 50 Jahre "Stonewall-Inn"
19:30 Uhr
Zum Christopher Street Day
USA 1984

Mehr zum Film

R: Greta Schiller, Robert Rosenberg. 87 Min. OmdtU.

FSK: 12

Bevor der erste Christopher-Street-Day gefeiert wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate Bezeichnung – und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich gar nicht existieren. BEFORE STONEWALL, vielfach preisgekrönt, zeichnet die Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Gesellschaft auf – ein lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit. Mit Hilfe von Dokumenten, Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Anekdoten, Geschichten und Ereignissen von „ordinary gay people“ macht der Film, inzwischen ein Klassiker, den homosexuellen Alltag vor den Stonewall-Unruhen von 1969 erlebbar.

Samstag 27.07.201927

A Man of Integrity
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN 2017

Mehr zum Film

R: Mohammad Rasoulof. D: Reza Akhlaghirad, Soudabeh Beizaee, Nasim Adabi, Misagh Zare. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Reza und führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben als Fischzüchter in einem Dorf im Norden Irans, abgewandt vom moralischen Sumpf der Stadt. Doch ein Großfabrikant, der beste Beziehungen zur Regierung unterhält, zwingt die lokalen Bauern und kleinen Unternehmer mit allen Mitteln in die Abhängigkeit. Reza ist fest entschlossen, sich nicht in das Netz aus Bestechung, Willkür und Machtmissbrauch verstricken zu lassen. Doch eines Tages sind seine Fische tot. Für den anständigen Mann beginnt ein Leidensweg.

Mohammad Rasoulof schuf eine eindringliche Parabel auf das korrupte System des Gebens und Nehmens und erhielt in Cannes den Hauptpreis der Sektion „Un Certain Regard“. Nach seiner Rückreise vom Festival wurde ihm am Teheraner Flughafen der Pass abgenommen: Er darf bis heute das Land nicht verlassen und wartet auf seinen Prozess wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit und Propaganda gegen die Regierung.

Face_it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DeU 2019

Mehr zum Film

R: Gerd Conradt. 84 Min.

FACS: Mit dem Facial Action Coding System soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichtes – der Spiegel der Seele? – zu entschlüsseln. Ausgehend von dem Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz spürt Gerd Conradt, Dokumentarfilmer und Videopionier, der Bedeutung des Gesichts im digitalen Zeitalter nach: Seit 1978 wurde  das Gesichtsbewegungs-Koordinierungssystem immer weiter ausgefeilt zum systematischen, automatischen Scannen, zur (De)Codierung des Gesichtes. Der Film stellt Menschen vor, die sich mit der digitalen Gesichtserkennung auseinandersetzen, mit Datenschützern, einer Kunsthistorikerin, der Staatsministerin für Digitalisierung. Und mit Künstlern: Denn Gesichtsdaten können auch zum Kunstwerk werden.

Sonntag 28.07.201928

Face_it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DeU 2019

Mehr zum Film

R: Gerd Conradt. 84 Min.

FACS: Mit dem Facial Action Coding System soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichtes – der Spiegel der Seele? – zu entschlüsseln. Ausgehend von dem Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz spürt Gerd Conradt, Dokumentarfilmer und Videopionier, der Bedeutung des Gesichts im digitalen Zeitalter nach: Seit 1978 wurde  das Gesichtsbewegungs-Koordinierungssystem immer weiter ausgefeilt zum systematischen, automatischen Scannen, zur (De)Codierung des Gesichtes. Der Film stellt Menschen vor, die sich mit der digitalen Gesichtserkennung auseinandersetzen, mit Datenschützern, einer Kunsthistorikerin, der Staatsministerin für Digitalisierung. Und mit Künstlern: Denn Gesichtsdaten können auch zum Kunstwerk werden.

Montag 29.07.201929

Face_it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DeU 2019

Mehr zum Film

R: Gerd Conradt. 84 Min.

FACS: Mit dem Facial Action Coding System soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichtes – der Spiegel der Seele? – zu entschlüsseln. Ausgehend von dem Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz spürt Gerd Conradt, Dokumentarfilmer und Videopionier, der Bedeutung des Gesichts im digitalen Zeitalter nach: Seit 1978 wurde  das Gesichtsbewegungs-Koordinierungssystem immer weiter ausgefeilt zum systematischen, automatischen Scannen, zur (De)Codierung des Gesichtes. Der Film stellt Menschen vor, die sich mit der digitalen Gesichtserkennung auseinandersetzen, mit Datenschützern, einer Kunsthistorikerin, der Staatsministerin für Digitalisierung. Und mit Künstlern: Denn Gesichtsdaten können auch zum Kunstwerk werden.

Dienstag 30.07.201930

Face_it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DeU 2019

Mehr zum Film

R: Gerd Conradt. 84 Min.

FACS: Mit dem Facial Action Coding System soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichtes – der Spiegel der Seele? – zu entschlüsseln. Ausgehend von dem Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz spürt Gerd Conradt, Dokumentarfilmer und Videopionier, der Bedeutung des Gesichts im digitalen Zeitalter nach: Seit 1978 wurde  das Gesichtsbewegungs-Koordinierungssystem immer weiter ausgefeilt zum systematischen, automatischen Scannen, zur (De)Codierung des Gesichtes. Der Film stellt Menschen vor, die sich mit der digitalen Gesichtserkennung auseinandersetzen, mit Datenschützern, einer Kunsthistorikerin, der Staatsministerin für Digitalisierung. Und mit Künstlern: Denn Gesichtsdaten können auch zum Kunstwerk werden.

Mittwoch 31.07.201931

Face_it! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DeU 2019

Mehr zum Film

R: Gerd Conradt. 84 Min.

FACS: Mit dem Facial Action Coding System soll es möglich werden, die Geheimnisse des Gesichtes – der Spiegel der Seele? – zu entschlüsseln. Ausgehend von dem Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz spürt Gerd Conradt, Dokumentarfilmer und Videopionier, der Bedeutung des Gesichts im digitalen Zeitalter nach: Seit 1978 wurde  das Gesichtsbewegungs-Koordinierungssystem immer weiter ausgefeilt zum systematischen, automatischen Scannen, zur (De)Codierung des Gesichtes. Der Film stellt Menschen vor, die sich mit der digitalen Gesichtserkennung auseinandersetzen, mit Datenschützern, einer Kunsthistorikerin, der Staatsministerin für Digitalisierung. Und mit Künstlern: Denn Gesichtsdaten können auch zum Kunstwerk werden.

A Man of Integrity
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN 2017

Mehr zum Film

R: Mohammad Rasoulof. D: Reza Akhlaghirad, Soudabeh Beizaee, Nasim Adabi, Misagh Zare. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Reza und führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben als Fischzüchter in einem Dorf im Norden Irans, abgewandt vom moralischen Sumpf der Stadt. Doch ein Großfabrikant, der beste Beziehungen zur Regierung unterhält, zwingt die lokalen Bauern und kleinen Unternehmer mit allen Mitteln in die Abhängigkeit. Reza ist fest entschlossen, sich nicht in das Netz aus Bestechung, Willkür und Machtmissbrauch verstricken zu lassen. Doch eines Tages sind seine Fische tot. Für den anständigen Mann beginnt ein Leidensweg.

Mohammad Rasoulof schuf eine eindringliche Parabel auf das korrupte System des Gebens und Nehmens und erhielt in Cannes den Hauptpreis der Sektion „Un Certain Regard“. Nach seiner Rückreise vom Festival wurde ihm am Teheraner Flughafen der Pass abgenommen: Er darf bis heute das Land nicht verlassen und wartet auf seinen Prozess wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit und Propaganda gegen die Regierung.