Wilfried Reichart, Filmwissenschaftler, Köl n
„Au contraire“ – zu Jean-Luc Godard

Studium der französischen Literatur an der Sorbonne Paris. Gastvorlesungen bei den Filmhistorikern Georges Sadoul und Henri Agel am IDHEC. Feuilleton-Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger, 1983 bis 2004 Leiter der WDR-Filmredaktion. Autor zahlreicher filmkundlicher Sendungen, u. a. über Jacques Rivette, Jean-Luc Godard, Agnès Varda, Luis Buñuel, die Nouvelle Vague. Kurator filmhistorischer Filmreihen im Fernsehen. Co-Autor von Filmbüchern über Godard, Nicholas Ray, Beiträge zur Reihe „Filmgenres“ im Reclam-Verlag. Co-Produzent von Spiel-, Dokumentar- und Essayfilmen (u. a. die Architekturfilme von Heinz Emigholz).

Andreas Hamburger, Psychoanalytiker, München
60 atemlose Jahre – Warum À BOUT DE SOUFFLE uns noch immer bezaubert

Professor für Klinische Psychologie an der International Psychoanalytic University, Berlin. Doppelstudium Germanistik und Psychologie, Promotion über Kinderträume 1987. Forschungsschwerpunkte: Narrative Traumanalyse, Literatur- und Filmpsychoanalyse, Forschung zu chronisch psychotischen Holocaustüberlebenden. Seit 2006 Mitglied der Filmgruppe der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie mit regelmäßigen Filmanalysen am Münchener Filmmuseum.

Joachim Danckwardt, Psychoanalytiker, Tübingen
BILDBUCH: “Die (Film)Welt erstickt am Wissen und es gibt kein Ohr, das ihr zuhört” (Godard)

Ausbildung in Choreografie, Medizin und Psychoanalyse. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zur Prozessforschung (danckwardt.homepage.t-online.de). Zuletzt: Die Wahrnehmung der Bilder - Elemente einer psychoanalytischen Prozessästhetik, Gießen: Psychosozial-Verlag 2017.

Andreas Jacke, Filmwissenschaftler, Berlin
ALPHAVILLE dechiffrieren – Godard und die Filmgeschichte“

Filmwissenschaftler und Autor. Veröffentlichung von acht Monographien, zahlreichen Rezensionen und Artikel. Magisterarbeit über Walter Benjamin und Carl Schmidt (unveröffentlicht), Promotion über Marilyn Monroe. Arbeitsschwerpunkte: Film und Psychoanalyse, Frankfurter Schule, Dekonstruktion und Feminismus. Vorträge in zahlreichen psychoanalytischen Instituten in Deutschland und der Schweiz. Regelmäßige Lehrveranstaltungen an der Filmhochschule FilmArche Berlin. Aktuelle Veröffentlichung: Das Melodram, die Sucht und die Liebe: Rainer Werner Fassbinder, Königshausen & Neumann, Würzburg 2019.r derzeitiger Arbeitsschwerpunkt sind Fragen zur Kulturpsychoanalyse in den Bereichen, Literatur, Film und Kunst.

Katharina Leube-Sonnleitner, Psychoanalytikerin, München
Die Schönheit. Die Kunst. Das Geld. Von der Qual und der Lust, Filme zu machen

Nach langjähriger klinischer Tätigkeit in der Medizin Niederlassung als Allgemeinärztin und Psychoanalytikerin in eigener Praxis. Zahlreiche Vorträge und Publikationen. Redaktionelle Mitarbeit in einem belletristischen Verlag. Mitglied der Gruppe "Film und Psychoanalyse" der Münchner Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie in Kooperation mit dem Filmmuseum München.

Gerhard Midding, Filmwissenschaftler, Berlin
Der Wiedergänger - Rückkehr in welches Kino? Zu PRÉNOM CARMEN und DÉTECTIVE

Filmpublizist mit zahlreichen Veröffentlichungen. Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, arbeitet als Arbeit als freier Journalist, Herausgeber und Übersetzer. Sein Schwerpunkt ist das französische Kino.