Abschied vom Collini-Center

Anlässlich der Abschiedsveranstaltung vom 09.11.2019 schilderte unser Voristzender Ernst Gramberg in einer kurzweiligen Rede die die Geschichte von Cinema Quadrat im Collini-Center.

07.05.2019

Kurzbesprechung zum Filmbuch über François Ozon

In der Filmzeitschrift RAY hat Walter Gasperi in der Ausgabe 5/2019 eine Kurzbesprechung zum Buch über François Ozon verföffentlicht, das in der Reihe "Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie" eerschienen ist.

 

Von Walter Gasperi

18 Filme in 20 Jahren - kaum ein anderer Regisseur ist so produktiv wie François Ozon. Der 15. Band der Reihe "Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie" lässt auf eine knappe Darstellung des Werks ausführliche Einzelanalysen von acht Filmen folgen. Der unterschieliche Musikeinsatz in Frantz und 8 Frauen wird ebenso herausgearbeitet wie die Funktion der Farbe im S/W-Film Frantz, wiederkehrende Themen wie Trauer, Verlust und sexuelle Identitätsfindung sowie die Verspieltheit der Inszenierung und das Spiel mit Täuschungen und Spiegelungen. So werden nicht nur die Vielschichtigkeit, sondern auch die Konstanten eines vielfältigen Werks sichtbar.

13.04.2019

Von Kriegsberichten bis zur Action-Serie

Am 03. April 2019 berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung über die Verleihung des Helene-Hecht-Prieses. Die Gewinnerfilme wurden am 27.03.2019 im Cinema Quadrat gezeigt.

 

Von Stefan Otto

Mannheim. Zwei junge Frauen aus Sandhausen und Mannheim freuen sich über den Helene-Hecht-Preis, den der Frauenkulturrat der Stadt Mannheim alle zwei Jahre vergibt. Lobend erwähnt wurde auch die erst 14-jährige Heidelbergerin Amber Arundel.

Der Preis wird seit neun Jahren in wechselnden Kategorien vergeben, um die historischen und gegenwärtigen Leistungen von Frauen im Kunst- und Kulturbereich in der Metropolregion Rhein-Neckar sichtbar zu machen. Die erste Preisträgerin war 2010 die Mannheimer Künstlerin Barbara Hindahl. Danach folgten Auszeichnungen in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, literarische Übersetzung und Popmusik, bevor sich zuletzt Künstlerinnen aus der Filmbranche bewerben konnten.

Einzureichen waren Filme, von denen genau zehn für den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis und zehn für den 1000-Euro-Nachwuchspreis eingingen. Eine dreiköpfige, fachkundige Jury entschied über die Preisträger. Der Hauptpreis ging an die Sounddesignerin Ana Monte, deren bekannteste Arbeit, der Heidelberger Spielfilm "Morris aus Amerika", vorab im Cinema Quadrat gezeigt wurde.

"Da war ich Tonassistentin, ein bisschen mehr im Hintergrund", berichtete die 32-Jährige. "Ich war zuständig für die Tonangel, Verkabelung der Schauspieler und dafür, die Mikros zu verstecken ohne dass es rauscht und raschelt." Die gebürtige Brasilianerin ist 2011 nach Heidelberg gekommen und gründete erst vor wenigen Jahren ihr Unternehmen Delta Soundworks in Sandhausen, das sich auf 3D-Audio für Virtual Reality, 360-Grad-Filme und Installationen spezialisiert hat.

Die Jury beeindruckte sie mit der Qualität und Bandbreite ihrer Arbeitsproben. "Von der Kriegsberichterstattung bis hin zur Action-Serie vermag sie die Atmosphäre der verschiedenen Genres und Formate souverän zu bedienen", lobte die Filmbloggerin Sophie Charlotte Rieger bei Preisvergabe. Sie sei "froh und überrascht", bedankte Monte sich und zeigte sich besonders davon angetan, als Sounddesignerin ausgezeichnet worden zu sein. "Die meisten assoziieren Film nicht mit Ton. Man denkt immer, dass der direkt mit der Kamera aufgenommen wird, und normalerweise bekommen nur die Regisseure, die Produzenten und die Autoren Preise, vielleicht noch Kameraleute. Aber auch der Ton ist wichtig!"

Der Nachwuchspreis ging an die 25-jährige Mannheimerin Laura Elisabeth Staab, die an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert. "Speziell in ihrem Kurzfilm ’Zwei’ gelingt es ihr, in langen Einstellungen von der wachsenden Entfremdung in einer homosexuellen Beziehung zu erzählen", argumentierte die Jury und befand: "Das ist emotionale, körperliche Filmkunst, die die Nähe zu den Figuren sucht und das Publikum im besten Sinne herausfordert." Der Preis sei eine sehr schöne Form der Anerkennung, freute sich Staab, "gerade, wenn man Filme macht, die nicht dem Mainstream entsprechen oder die nicht so ganz einfach sind".

Die Heidelbergerin Amber Arundel, die jüngste Bewerberin für den Nachwuchspreis überhaupt, wurde mit einer lobenden Erwähnung bedacht. Die Jury zeigte sich beeindruckt von ihrem Siebenminüter "My Story - Deine Story", der um die Themen Depression und Angststörungen kreist. "Ich finde es super, hinter der Kamera zu stehen und Anweisungen zu geben, und vor der Kamera zu stehen, um die Ideen anderer Leute zu verwirklichen", erklärte die Neuntklässlerin vom Helmholtz-Gymnasium.

Benannt ist der Helene-Hecht-Preis nach der Mannheimer Mäzenatin Helene Hecht (1854-1940), die in L 10 einen Salon führte und den Austausch von Künstlern und Kulturschaffenden förderte. Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wurde sie auf ihre jüdische Herkunft reduziert, verfolgt und schließlich deportiert. Als 86-Jährige starb sie 1940 beim Transport von Juden in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich.

11.04.2019

Verloren in der Interpretation

Am 22. Januar 2019 berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung über das 17. Mannheimer Filmseminar zum Werk Sofia Coppola.

 

Von Franz Schneider

Endlich eine Regisseurin! Freimütig bekannte das Organisationsteam des Mannheimer Cinema Quadrat gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, dass die aktuelle Diskussion über die Unterrepräsentanz von Frauen in den oberen Rängen des Filmgeschäfts sie bewegten, ihren schon traditionellen Dialog zwischen Psychoanalyse und Filmtheorie in der 17. Folge über die Filme Sofia Coppolas zu führen.

Die Tochter des apokalyptischen Paten Francis Ford Coppola machte insbesondere in ihrem Tokio-Einsamkeiitsmelodram "Lost in Translation" auf sich aaufmerksam, dem sie beinahe als B-Seite die mit dem venezianischen Löwen dekorierte Hollywoodstarvater-Tochter-Geschichte "Somewhere" hinzufügte. Ihr fulminantes Debüt als Regisseurin, das ihre missglückte Schauspielerinnenkarriere sofort vergessen half, gab sie davor mit der Jeffrey Eugenides-Adaptation "The Virgin Suicides". Später provozierte sie mit "Marie Antoinette", zuletzt entführte sie entführte sie einen mit "The Beguiled" iin eine Mädchenschule zur Zeit des Bürgerkriegs.

Lebendig ist die Diskussion, wenn das Werk ein bisschen umstritten ist. Die insgesamt sechs Vorträge enthielten deswegen tiefschürfende Interpretationsversuche der Psychoanalytikerinnen Eva Berberich  oder Ilka Quindeau ebenso wie Ernst Schreckenbergs humorvolle Präsentation von Filmfundstücken aus dem bildhaften Umfeld  von "Lost in Translation". So wusste man nachher mehr über die Whisky-Werbung in Japan.

So selbstverständlich wie unvermeidlich wurde auch über den weiblichen und männlichen Blick in den Filmen Sofia Coppolas debattiert, Lioba Schlösser aus Berlin wagte gar beharrlich, dem Publikum ein wenig (Post-) Feminismus nahezubring

Nirgendwo in der Region wird auf ähnlich hohem Niveau über Film gestritten, sei es mit dem Begriffsinstrumentarium der Psychoanalyse, sei es mit dem der Filmwissenschaft. Nicht unproduktiv sind darum Interventionen wie die des renommierten Filmkritikers Rüdiger Suchsland, der davor warnte,Film auf Begriffe zu reduzieren und darum bat, im Werk Sofia Coppolas auch die ironische Seite nicht zu ignorieren.

Das hilft, sich bei "Lost in Translation" nicht verloren in der Interpretation zu fühlen und formt einem den Kopf fürs Kino. Das nächste Filmseminar wird übrigens im Quadrat K1 stattfinden.

11.04.2019

Der Ursprung von allem

Am 13. März 2019 berichtete die Rheinpfalz über das 33. Mannheimer Filmsymposium.

 

Von Stefan Otto

Im Anfang ist das Wort. Vor dem Film steht das Drehbuch. Der Autor schreibt seine Geschichte auf, lässt seine Visionen zu Sätzen und Dialogen werden. Sein Werk ist die Grundlage der Handlung, auf ihmberuhen die Entscheidungen des Regisseurs: Das 33. Mannheimer Filmsymposium „Magie des filmischen Erzählens“ im Cinema Quadrat setzte sich in zehn Vorträgen, vier Filmen undmehreren Diskussionsrunden mit der Verwandlung vom Drehbuch zumFilmauseinander.

Henk Drees, Filmwissenschaftler und Editor (also Experte für das Schneiden von Filmen), blickte auf die Dramaturgie, auf die klassische Heldenreise, wie auf die Ab- und Umwege, die sie nehmen kann. „Ich komme aus der Dokumentarfilmecke“, erläuterte der Kölner und präsentierte Ausschnitte aus den Dokus „Work Hard – Play Hard“ und „Shut Up And Play The Piano“, die er geschnitten hat. „Die Beispiele aus dem Schnittraum geben einen Einblick in die Schule des Sehens, durch die man gehen muss, um die bedeutungstragenden Momente zu erfassen und im zweiten Schritt zu einer Erzählung zu strukturieren.“ Ausgehend von den Laborbedingungen, die im Montageraum herrschten, betrachtete er das filmische Erzählen aus verschiedensten Blickwinkeln und zeigte kleinste Teile, aus denen am Ende die größeren Bausteine einer Geschichte werden können. Sein Vortrag sensibilisierte für die vielfältigen Ansätze und Ebenen, aus denen sich eine Geschichte formen lässt. „Es schläft eine Erzählung in allen Dingen“, so der Editor in Anlehnung an Joseph von Eichendorffs romantischen Vers „Schläft ein Lied in allen Dingen“.

Reale Ereignisse seien seit jeher ein zuverlässiger Stofflieferant auch für Spielfilme im Kino gewesen, erläuterte der Filmpublizist Gerhard Midding in seinem Vortrag „Verbürgte Fiktionen“. Der Berliner verwies auf den Krimi „Zodiac – Die Spur des Killers“, der auf einem wahren Verbrechen beruht, oder das Drama „Spotlight“, in dem Journalisten den sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in Boston aufdecken, auf „22. Juli“ und „Utoya, 22. Juli“ sowie auf jüngere Filmbiografien etwa von Neil Armstrong („Aufbruch zum Mond“), Freddie Mercury („Bohemian Rhapsody“) oder Elton John („Rocketman“, startet am30.Mai in den deutschen Kinos).

Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, hätten derzeit Konjunktur, stellte Midding fest. „Sie geben das Versprechen aus, dass in ihnen die Fiktion durch Wurzeln in der Realität beglaubigt wird.“ Damit befriedigten sie eine zwar nicht neue, aber in ihremAusmaß doch bislang ungekannt große Sehnsucht der Kinogänger, Emotionen zu empfinden, die gleichsam von der Realität und nicht von einer suggestiven Illusionsmaschinerie diktiert würden. „Es fällt nicht schwer“, so Midding, „in einem solchen Kino der Zeugenschaft einen Abwehrreflex gegen die Angebote Hollywoods zu entdecken, das sein Publikum momentan vorwiegend mit Fantasy- und Superhelden-Filmen sowie romantischen Komödien abspeist“.

Wie aus Weltliteratur zuerst Drehbücher und dann Filme werden können, illustrierte der Berliner Publizist Andreas Jacke anhand von Luchino Viscontis „Tod in Venedig“ nach Thomas Manns gleichnamiger Novelle („filmisch meisterlich, als Adaption zweifelhaft“, so Jacke) und Fassbinders „Despair - Eine Reise ins Licht“ nach Vladimir Nabokovs frühem Roman „Verzweiflung“, laut Jacke „ein beachtliches, aber gescheitertes Experiment“.

Die Frühgeschichte des Drehbuchs beleuchtete der Film- und Fernsehwissenschaftler Jürgen Kasten, der in seinem Referat „Worte erzeugen Bilder und Struktur“ darlegte, wie bereits der deutsche Stummfilm eine Reihe herausragender Autoren hervorbrachte. Es waren nicht etablierte Literaten, um die sich die Produzenten weitgehend vergeblich bemühten, sondern junge Autoren unterschiedlichster Herkunft, die bereit waren, sich auf die funktionalen Arbeitsprozesse beim Film einzulassen: von Thea von Harbou („Metropolis“) und Robert Liebmann („Der blaue Engel“), die vom Journalismus kamen, Willy Haas („Die freudlose Gasse“) von der Filmkritik, bis zum Schauspieler Hanns Kräly, der vielfach mit dem Regisseur Ernst Lubitsch zusammenarbeitete, oder Carl Mayer („Das Cabinet des Dr. Caligari“), der bedeutende Drehbücher vor allem für Murnau verfasste.

Jochen Brunow, selbst Autor, etwa von „Berlin Chamissoplatz“ oder „Bella Block“-Krimis, begab sich schließlich auf die Suche nach dem Selbstbild des Drehbuchautors und nach seiner Position in der Branche und in der Öffentlichkeit. „Es ist wie ein doppelt gebrochenes Selbstporträt“, so Brunow, wenn wir Drehbuchautoren als handelnde Figuren in Spielfilmen auftauchen sehen. Im gesamten Verlauf der Filmgeschichte seien die Autoren immer wieder als untätige Müßiggänger gezeichnet worden, deren Arbeit keine wirkliche und damit nur von untergeordnetem Wert sei.Die Schwierigkeiten, der Bedeutung des Drehbuchs für die Filmherstellung die nötige Anerkennung zu verschaffen, fuße damit letztlich auch darin, dass die Autoren selbst ihre Tätigkeit für den Film oftmals geringschätzten. Nur zu bereitwillig hätten sie auf diese Weise an der eigenen Entwertung mitgearbeitet, erklärte Brunow, der auch feststellte: „Der grundsätzliche Mangel, den es gibt, ist der Respekt vor dieser Tätigkeit.“

Die im vergangenen Sommer gestartete Initiative „Kontrakt ’18“, die Drehbuchautoren mehr Einfluss auf „ihre“ Filme verschaffen möchte, sieht er als „historischen Moment“, der weitreichende Folgen in der Filmproduktion haben könnte. Besonders passend zu Brunows Beitrag waren die Filme „The Player“ (1992), „Adaptation“ (2002), „7 Psychos“ (2012) und „Trumbo“ (2015), die im Laufe des Symposiums gezeigt wurden und die auf sehr unterschiedliche Weise vom aufreibenden Autorenberuf imFilmbusiness erzählten.

11.04.2019

Wofür es sich zu kämpren lohnt

Die Rheinpfalz berichtete am 16. März 2019 über die Vorführung von "Deckname Jenny" im Cinema Quadrat.

 

Von Stefan Otto

„Wofür würdest du auf eine radikale Weise einstehen?“Um diese Frage geht es der 55-jährigen Regisseurin Samira Fansamit ihrem Film „Deckname Jenny“, den sie in Mannheim vorstellt. Fansa ist eine Transfrau, die 1999 Aufmerksamkeit erregte, als er/sie aus Protest gegen den Kosovo-Einsatz der Bundeswehr einen Farbbeutel auf den damaligen Außenminister Joschka Fischer warf. Anarchie im Cinema Quadrat.

Die Klimakrise, das Absaufen von Flüchtlingen im Mittelmeer oder die Kasernierung der Geretteten in Flüchtlingslagern – das will eine Gruppe junger Leute nicht länger hinnehmen. Die autonome Bewegung im Berliner Untergrund versucht, die Machtverhältnisse zu ändern und schreckt dabei auch nicht vor illegalen Mitteln zurück. „Jenny“ lautet der Kampfname einer jungen Frau in dieser Szene. Als ihr Vater von den militanten Ambitionen erfährt, und sich Sorgen macht, reaktiviert er seine Kontakte zu alten Genossen, mit denen er in den 70er-Jahren als Teil der Bewegung 2. Juni und der Revolutionären Zellen selbst den Kampf gegen „das System“ aufgenommen hatte.

Mit seine Filmfiguren verleiht Samira Fansa den Autonomen, Aktivisten und Anarchisten individuelle Gesichter, wo sonst meist vom „Schwarzen  Block“ gesprochen wird, der 2017 beim G20-Gipfel in Hamburg in Erscheinung trat. „Die mögen ja alle verschroben sein oder auch nicht, aber ihre Aktionen haben einen Grund: Sie halten die Verhältnisse nicht aus“, sagte sie. „Der ’Schwarze Block’ lässt sich sehr gut kriminalisieren, pathologisieren und entpolitisieren.“

Die Regisseurin, die ihren Vornamen Samir in Samira abwandelt hat, weil sie sich nicht als Mann sieht, sondern mit dem weiblichen Geschlecht identifiziert, trat inMannheim mit einer Perlenkette über dem schwarzen T-Shirt, in einem Rock und mit Stulpensocken vor die Zuschauer. Mit dem Filmkollektiv Schwarzer Hahn hatte sie bereits die Dokumentation „Verdrängung hat viele Gesichter“ gedreht und verschiedene Kurz- und Essayfilme. Ebenfalls im Kollektiv entstand ihr erster Spielfilm „Deckname Jenny“, in dem sie das soziale Gefüge der autonomen Szene näher betrachten will. Sie blickt hinter die Vermummungen, die dunklen Sonnenbrillen und unter die schwarzen Kapuzen. Autonome sollen nicht mehr „als Monster oder Unmenschen erscheinen, die nur Lust an Randale haben“.