Hinweis

Im September melden wir uns zutück, unter anderem mit dem Monatsschwerupunkt Lebenswelten, neuen Staffeln von Film & Kunst und Ciné-club, einer Reihe zum Deutschen Nachkriegsfilm und weiteren Neuigkeiten.

Vom 19. bis 21 Oktober 2018 findet das 33. Mannheimer Filmsymposium statt.

Heute

17:30 Uhr
Lebenswelten

Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

DEU 2017 R: Alice Agneskirchner. 100 Min.

Wem gehört eigentlich die Natur – den Menschen, den Tieren oder vielleicht niemandem? Wie teilen wir unseren Lebensraum mit den Wildtieren, die dort leben? Warum werden die Tiere gejagt, wer bestimmt darüber, wie gejagt wird, und was sind die Folgen?... Zum Film

Wem gehört eigentlich die Natur – den Menschen, den Tieren oder vielleicht niemandem? Wie teilen wir unseren Lebensraum mit den Wildtieren, die dort leben? Warum werden die Tiere gejagt, wer bestimmt darüber, wie gejagt wird, und was sind die Folgen? In eindrucksvollen Bildern geht AUF DER JAGD komplexen Fragen rund um die Natur nach und begibt sich in einen einzigartigen Mikrokosmos: Der Film zeigt Jagd und Jäger wirklichkeitsnah, als gesellschaftliches Phänomen, er zeigt die Wälder, Felder und Wiesen, die uns umgeben, das Leben dort und die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Zusammenlebens. Wobei in diesen Fragen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu ganz unterschiedlichen Antworten kommen.

19:30 Uhr
Lebenswelten

Kolyma

DEU 2017 R: Stanislaw Mucha. 89 Min.

Sie erstreckt sich von Magadan bis Jakutsk, 2.000 Kilometer durchs äußerste Ostsibirien: Kolyma, genannt die Straße der Knochen. Gebaut wurde sie von Zwangsarbeitern, die zu Sowjetzeiten in sibirischen Straflagern interniert waren, sie verläuft über... Zum Film

Sie erstreckt sich von Magadan bis Jakutsk, 2.000 Kilometer durchs äußerste Ostsibirien: Kolyma, genannt die Straße der Knochen. Gebaut wurde sie von Zwangsarbeitern, die zu Sowjetzeiten in sibirischen Straflagern interniert waren, sie verläuft über die Gräber hunderttausender Toter – buchstäblich: Die Massengräber spülen immer wieder Gebeine am Wegesrand herauf. Diesen Landstrich, karg und im Winter bitterkalt, porträtiert Stanislaw Mucha: Nicht als anklagende Betroffenheits-Doku, sondern als Panorama der Menschen, die heute hier leben (müssen), teils, weil sie nicht weg können, teils, weil sie auf ihr Glück hoffen: Bodenschätze von Kupfer bis Gold gibt es hier zuhauf. Begegnungen mit verbitterten Ex-Häftlingen, mit eisenharten Putinfans, mit skurrilen Wissenschaftlern vereint Mucha mit dem für ihn typischen schelmisch-ironischen Blick auf die Gegebenheiten zu einem Roadtrip, in dem das Absurde die Wirklichkeit beglaubigt.