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Im Oktober 2021 feiert Cinema Quadrat sei 50-jähriges Juibiläum mit einem Jubiläumsprogramm der Sonderklasse

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Beim Besuch des Kinos gilt die 3G-Regel: Zutritt hat nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht am Sitzplatz; zum Verzehr kann die Maske abgenommen werden.
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Die nächsten Veranstaltungen

Di. 19.10.2021 19:30 Uhr
Schauplatz Mannheim

Sand

DEU 1971 R: Peter Palitzsch. D: Valentin Jeker, Malte Jäger, Peter Kaufmann. 95 Min.

Karl Ludwig Sand war Student, Burschenschaftler, Mitorganisator des Wartburgfestes 1817, ein leidenschaftlicher Kämpfer gegen reaktionäre Politik und für Einheit und Freiheit. Im Februar 1819 reiste Sand nach Mannheim, suchte am 23. März die Wohnung...

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Karl Ludwig Sand war Student, Burschenschaftler, Mitorganisator des Wartburgfestes 1817, ein leidenschaftlicher Kämpfer gegen reaktionäre Politik und für Einheit und Freiheit. Im Februar 1819 reiste Sand nach Mannheim, suchte am 23. März die Wohnung des streitbaren und umstrittenen Publizisten August von Kotzebue auf und erstach ihn: „Hier, du Verräter des Vaterlandes!“

SAND ist die erste filmische Darstellung dieses historischen Mordes mit heftigen Auswirkungen: Sand wurde hingerichtet und als Märtyrer gefeiert, politisch war das Attentat Anlass für die Karlsbader Beschlüsse, in denen Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt, Burschenschaften verboten und das restriktive Metternich-Regime des Vormärz gefestigt wurden.

Der Film entstand nach einem Buch von Tankred Dorst, Regisseur Peter Palitzsch wurde auch durch das studentische Aufbegehren seiner Zeit inspiriert. Die Kamera führte Michael Ballhaus. Der Film wurde bei der Mannheimer Filmwoche 1971 uraufgeführt.

Einführung zu allen Vorstellungen: Dr. Peter Bär, Cinema Quadrat

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Di. 19.10.2021 19:30 Uhr
Virtueller Filmstammtisch

Thema: Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Filmdiskussion via Zoom

Kaum ein Regisseur war zwischen 1950 bis in die Siebziger Jahre hinein für seine Gesellschaftskritik am katholischen Christentum und der bürgerlichen Oberschicht so bekannt und wirkungsvoll wie Luis Buñuel. Doch bereits mit...

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Filmdiskussion via Zoom

Kaum ein Regisseur war zwischen 1950 bis in die Siebziger Jahre hinein für seine Gesellschaftskritik am katholischen Christentum und der bürgerlichen Oberschicht so bekannt und wirkungsvoll wie Luis Buñuel. Doch bereits mit seinen ersten Filmen „Ein andalusischer Hund“ (1929) und „Das goldene Zeitalter“ (1930) schuf er surrealistisch-avantgardistische – und skandalöse – Meisterwerke der Filmgeschichte. Die Geschichte hinter Buñuels drittem, dokumentarischem Film „Las Hurdes – Land ohne Brot“ über eine der ärmsten Gegenden von Spanien erzählt der Film „Buñuel im Labyrinth der Schildkröten“: Der Animationsfilm ist eine dokumentarische Reise zu den Anfängen des Filmkünstlers Buñuel.

Der Film steht bis 29. Oktober in der Arte-Mediathek.

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten
(Buñuel en el laberinto de las tortugas)
ESP/NLD/DEU 2018 R: Salvador Simó. Animationsfilm mit Dokumentarelementen. 73 Min.

Nach „Ein andalusischer Hund“ und „Das goldene Zeitalter“ war Luis Buñuel ein Star der surrealistischen Szene – und skandalträchtig. Für einen dritten Film fand er keinen Produzenten – bis der Bildhauer Ramón Acín im Lotto gewinnt. Und Buñuel für seinen dritten Film „Las Hurdes – Land ohne Brot“ in die verarmte spanische Region Extremadura ging, um das karge Leben der Bewohner zu dokumentieren.

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel erzählt Salvador Simó in Animationsform eine faszinierende Episode der Filmgeschichte: Er verbindet Buñuels unorthodoxe, radikale filmische Methoden mit biografischen Elementen und baut echtes Filmmaterial vom damaligen Dreh mit ein. Er mischt Dokumentarisches – vieles ist belegt – und Fiktives – dies aber stets in Buñuels surrealistischem Geist: „Ein Stück Kinogeschichte, so bizarr wie die Werke seiner Protagonisten – und Animation ist die konsequenteste Art, sie zu erzählen.“ (epd Film)

„Buñuel im Labyrinth der Schildkröten“ wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem in den hochrangigen Kategorien bei den spanischen Goya-Filmpreisen wie auch beim Animationsfilmfestival in Annecy.

Robert Hörr, Moderator des virtuellen Filmstammtischs, meint: „Gerade für die jüngeren Filmliebhaber/innen kann dieses Filmexperiment eine auch ästhetisch „kantige“ und auch teilweise verstörende Chance sein, sich einem Großen des Regiehandwerks zu nähern.“

Bitte sichten Sie den Film vorab in der Arte-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/083836-000-A/bunuel-im-labyrinth-der-schildkroeten/ (online bis 29.10.2021)

Mi. 20.10.2021 17:30 Uhr
Ais dem Jahr 1071

Trafic – Tati im Stoßverkehr

FRA 1971 R: Jacques Tati. D: Jaques Tati, Maria Kimberly. FrzOmdtU.

In Jacques Tatis fünftem abendfüllenden Spielfilm trat seine populäre „Monsieur Hulot“-Figur – mit Trenchcoat, Hut, Pfeife, Hochwasserhosen und Regenschirm – ein letztes Mal auf: In der für Tati / Hulot typischen Manier zwischen Absurdität,...

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In Jacques Tatis fünftem abendfüllenden Spielfilm trat seine populäre „Monsieur Hulot“-Figur – mit Trenchcoat, Hut, Pfeife, Hochwasserhosen und Regenschirm – ein letztes Mal auf: In der für Tati / Hulot typischen Manier zwischen Absurdität, Clownerie, Sketch und Gesellschaftssatire dreht sich alles um eine internationale Automobilmesse, und natürlich geht alles schief, wenn Maschine, Mensch und Moderne versagen. Der Straßenverkehr als komische Metapher für die durchtechnisierte Welt von heute: ein höchst humorvoller, selten gezeigter Klassiker der Filmkomödie!

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