Hinweis

Zusatzvorstellng: Aufgrund der Nachfrage zeigen wir den Film  "Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung" zusätzlich auch am So. 26.05.2019, 16:30 Uhr. Auch bei dieser Vorstellung ist der Regisseur anwesend.

 

Heute

17:30 Uhr

Ray & Liz

GBR 2018 R: Richard Billingham. D: Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins. 108 Min. OmdtU.

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall.... Zum Film

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall. Während sich die Familie durchs Leben wurschtelt, praktiziert sie extreme Rituale und bricht gesellschaftliche Tabus. Basierend auf den Erinnerungen des Regisseurs und Fotografen Richard Billingham konzentriert sich der Film auf seine Eltern Ray und Liz, ihre Beziehung und ihren Einfluss auf ihn und seinen jüngeren Bruder Jason, als sie in einer Wohnung des Black Country Council aufwachsen, von Umständen bestimmt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. „Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.“ (Film Festival Cologne)

19:30 Uhr

Der Boden unter den Füßen

AUt 2019 R: Marie Kreutzer. D: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. 112 Min.

Lola, Ende 20, hat alles im Griff. Davon ist sie fest überzeugt, und so muss es auch sein: Sie arbeitet als Unternehmensberaterin, sie muss tough sein, sie darf nichts Menschliches an sich haben im Job. Sie arbeitet an ihrer Beförderung zum... Zum Film

Lola, Ende 20, hat alles im Griff. Davon ist sie fest überzeugt, und so muss es auch sein: Sie arbeitet als Unternehmensberaterin, sie muss tough sein, sie darf nichts Menschliches an sich haben im Job. Sie arbeitet an ihrer Beförderung zum Associate Principal, oft in 48-Stunden-Powerschichten. Was keiner weiß: Sie unterhält eine Affäre mit ihrer Chefin. Was selbst die nicht wissen darf: Sie hat eine depressive Schwester, die suizidgefährdet in einer Wiener Psychiatrie einsitzt, während Lola in Rostock daran arbeitet, gut genug für das nächste Projekt in Sydney zu sein. Doch Lola kann weder ihrer Familiengeschichte noch sich selbst entfliehen.

Marie Kreutzer (DIE VATERLOSEN, WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT) ist eine der interessantesten österreichischen Filmemacherinnen, die auf so treffende wie subtile Art Familienbeziehungen filmisch seziert.