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Monatsschwerpunkt im Mai: Umbruchjahre - Die 68er im Film

Heute

17:30 Uhr

Der letzte Dalai Lama?

USA 2017 R: Mickey Lemle. 82 Min. OmdtU.

25 Jahre nach COMPASSION IN EXILE beschäftigt sich Mickey Lemle erneut mit dem inzwischen über 80jährigen Tenzin Gyatso. Lebenswerk und Denkweise des 14. Dalai Lama stehen im Mittelpunkt; unter anderem anhand einer Studie, die der Dalai Lama vor... Zum Film

25 Jahre nach COMPASSION IN EXILE beschäftigt sich Mickey Lemle erneut mit dem inzwischen über 80jährigen Tenzin Gyatso. Lebenswerk und Denkweise des 14. Dalai Lama stehen im Mittelpunkt; unter anderem anhand einer Studie, die der Dalai Lama vor vielen Jahren in Auftrag gegeben hat über die Zusammenhänge zwischen buddhistischen Meditationstechniken und verschiedenen Hirnfunktionen: Ein Atlas der Emotionen, der anzeigt, dass die tibetische Philosophie nicht nur Religion, sondern Wissenschaft des Geistes ist. Insbesondere aber geht es um die Zukunft des tibetischen Buddhismus. Denn der Dalai Lama muss sich mit der Frage der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen – und mit einer möglichen Inkarnation. China aber, Besatzungsmacht in Tibet, will bei der Suche nach dem nächsten religiösen Anführer der Tibeter mitmischen – könnte Tenzin Gyatso die Traditionslinie aus Protest abbrechen lassen

19:30 Uhr
Umbruchjahre - Die 68er

Wer wenn nicht wir

DEU 2011 R: Andres Veiel. D: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling, Imogen Kogge, Thomas Thieme. 126 Min.

„Eine Vorgeschichte zum deutschen Terrorismus, wie sie in derart biografischer Eindringlichkeit noch nicht erzählt wurde, und noch dazu ein spannendes Lehrstück zur Identitätssuche junger Deutscher nach dem Krieg“, schrieb die Süddeutsche über den... Zum Film

„Eine Vorgeschichte zum deutschen Terrorismus, wie sie in derart biografischer Eindringlichkeit noch nicht erzählt wurde, und noch dazu ein spannendes Lehrstück zur Identitätssuche junger Deutscher nach dem Krieg“, schrieb die Süddeutsche über den ersten Spielfilm des renommierten Dokumentarfilmers Andres Veiel: Eine politische Liebesgeschichte, die im Terror endet. Bernward Vesper, Sohn eines Nazi-Bestsellerautors, trifft die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin, der Beginn einer furiosen Liebe, die sich immer mehr politisiert. Die Dynamik der Beziehung fließt ein in die Dynamik der 1960er – bis Ensslin mit Baader und Meinhof als radikale Akteure in die Zeitgeschichte eingeht. Wo andere RAF-Filme anfangen – beim Schahbesuch 1967 –, bohrt Veiel tiefer und blickt statt auf einfache Kausalketten auf Charaktere, auf Elternhäuser, auf Entwicklungen.