32. Mannheimer Filmsymposium

veranstaltet von   CINEMA QUADRAT e. V.

In Zusammenarbeit mit den Bundesverbänden:
BV kommunale Filmarbeit, BVK Bundesverband Kinematografie, BV Filmschnitt-Editor

mit freundlicherUnterstützung der:
MFG - Filmförderung, Baden-Württemberg, Filmförderungsanstalt (FFA)  / German Federal Filmboard, Stadt Mannheim, Eichbaum Brauerei

„Der Mensch – das Augenwesen – braucht das Bild.“
Leonardo da Vinci (1452–1519)

Höhlenzeichnungen belegen, dass Menschen schon früh versuchten, Raumtiefe und Perspektive künstlerisch darzustellen. Von Euklid bis in die Neuzeit wurde darüber nachgedacht, wie räumliches Sehen beim Menschen zustande kommt. Im 19. Jahrhundert wurde dann mit der stereoskopischen Fotografie ein Weg gefunden, Raumtiefe bei der Bildwiedergabe zu suggerieren, und Ende des 19. Jahrhundert gab es bereits erste 3D-Filme. In den Jahren zwischen 1950 und 1980 schwappten die ersten großen Wellen von 3D-Filmen auf die Kinoleinwände – meist Abenteuer-, Horror- und Softpornofilme im breiten Cinemascope-Bildformat, die den 3D-Raumeindruck als Attraktion nutzten. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kam durch die digitale Präsentation dann der Durchbruch, und seit dem sensationellen Erfolg des Weltraumepos AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA (2009) hat das dreidimensionale Raumerlebnis im Kino seinen festen Platz überwiegend im Trickfilm- und im Fantasy-Bereich. Vereinzelt bedienen sich inzwischen aber auch Autorenfilmemacher (Wim Wenders, Martin Scorsese, Ang Lee, Werner Herzog) dieser Technik.

Das 32. Mannheimer Filmsymposium behandelt das Thema in acht Vorträgen mit den Schwerpunkten Ästhetik, Geschichte und Technik. Praktiker (Kameraleute und Produzenten), Filmwissenschaftler, Film- und Kunsthistoriker wurden eingeladen, um das besondere Seh-Erleben von verschiedenen Seiten zu beleuchten und die neue Raumerfahrung im Kino anhand unterschiedlichster Filme darzustellen. In Diskussionsrunden können sich die Teilnehmer einbringen und Fragen stellen.

Womöglich gelingt sogar der Versuch, einen Blick darauf zu werfen, was die Zukunft bringen wird: „Virtual Reality“ oder das „Hologramm-Kino“?

Veranstaltungsort

Cinema Quadrat - Kino im Collini Center
Collinistraße 5, 68161 Mannheim

Preise

Dauerkarte für Frühbucher inkl. Dokumentation
50,00 € (ermäßigt 45,00 €); Geldeingang bis 18.09.2017

Dauerkarten (inkl. Dokumentation) 60,00 € (ermäßigt 50,00 €)
Tageskarte Freitag und Samstag 35,00 € (ermäßigt 30,00 €)
Tageskarte Sonntag 25,00 € (ermäßigt 20,00 €)

Filme / Einzelveranstaltungen 10,00 Euro (ermäßigt 8,00 Euro)
Einzelkarten nur an der Kinokasse, keine Reservierungen

Dokumentation (ohne Verbund mit Dauerkarte) 10,00 Euro

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler/innen, Studierende, Inhaber eines Sozialpasses und Schwerbehinderte (50%) mit Ausweis, sowie für Mitglieder der kooperierenden Verbände und von Cinema Quadrat e. V.

Jahres-Mitgliedsbeitrag von Cinema Quadrat e. V.: 25,00 Euro
(23,00 Euro bei Bankeinzug)

Anmeldung

Die Anmeldung ist möglich mit dem Online-Anmeldeformular

Bitte nach der Anmeldung den Betrag auf unser Sonderkonto überweisen – Frühbucher bis zum 18.09.2017:
Cinema Quadrat Sparkasse Rhein-Neckar Nord
IBAN: DE47 6705 0505 0033 5599 92
BIC: MANSDE66XXX

Konzeption und Programm

Dr. Peter Bär, Uwe Berresheim, Dora Fischer-Barnicol, Robert Hörr, Dr. Ursula Jander, Bruno Siebert, Dr. Alexander Sigelen, Aleksandra Tomic

Rückfragen

Peter Bär

Pressekontakt

Harald Mühlbeyer

Downloads

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Programm

Zum Programm geht es hier lang.