Hinweis

Unser fulminantes Schwerpunktthema im März: Western Worldwide!

Neue Zeitschiene: After Work Cinema - immer mittwochs um 17:30 Uhr

Heute

19:30 Uhr

Bande des filles

FRA 2014 R: Céline Sciamma. D: Karidja Touré, Assa Sylla. 112 Min. OmU.

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an... Zum Film

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte. Dort wird sie aufgenommen und heißt fortan Vic. Von jetzt an macht das Leben Spaß: Vic schwänzt den Unterricht, verändert ihr Äußeres und liefert sich mit ihren neuen Freundinnen Scharmützel mit rivalisierenden Banden. Das neue Leben soll ihr Weg in die Unabhängigkeit sein.

BANDE DE FILLES ist ein intimes Porträt, eine klassische Coming-of-Age-Geschichte, ein fiktionales Manifest, das einen neuen, vielversprechenden narrativen Ansatz verfolgt.

21:30 Uhr
Western Worldwide!

The Unforgiven

JAP 2014 R: Lee Sang-il. D: Ken Watanabe, Akira Emoto. 135 Min. DF.

Japanischer Geist und westliche Technik: Als Remake von Clint Eastwoods (fast) gleichnamigem Film aus dem Jahr 1992 ist sich die japanische Version den Genreregeln des Westerns wohl bewusst, nur eben, dass diese neu belebt werden – und man kann... Zum Film

Japanischer Geist und westliche Technik: Als Remake von Clint Eastwoods (fast) gleichnamigem Film aus dem Jahr 1992 ist sich die japanische Version den Genreregeln des Westerns wohl bewusst, nur eben, dass diese neu belebt werden – und man kann durchaus sagen: von einem japanischen Geist. Nach dem Zusammenbruch des Tokugawa-Shogunats widersetzt sich der gefürchtete Samurai Jubei noch ein paar Jahre den aufstrebenden Machthabern, dann legt er die Waffen nieder und bewirtschaftet fortan als Bauer ein Stück Land. Da taucht eines Tages ein Ex-Kampfgefährte auf und bittet ihn, ihm bei der Jagd nach zwei Siedlern zu helfen, die einer Prostituierten das Gesicht zerschnitten haben. Leicht verdientes Kopfgeld winkt – doch die Männer haben nicht mit dem tückischen Gesetzeshüter Ichizo gerechnet...

Regisseur Lee Sang-il hält sich ans Original, übertritt aber mit Referenzen ans Samuraikino Genregrenzen.