Hinweis

Unser Schwerpunkt im April: Die Agenda 21-Kinowoche vom 16. - 22. April 2015

Neue Zeitschiene: After Work Cinema - immer mittwochs um 17:30 Uhr

Heute

19:30 Uhr

Wo ich wohne - Ein Film für Ilse Aichinger

AUT 2014 R: Christine Nagel. 81 Min.

Sehr sehenswerter Dokumentarfilm, der in Schwarzweiß-Aufnahmen den Inhalt von Ilse Aichingers Erzählung „Wo ich wohne“ zeigt, und außerdem von der Autorin aufgenommenes Bild- und Super-8-Videomaterial, kommentiert von Aichinger selbst. Einen... Zum Film

Sehr sehenswerter Dokumentarfilm, der in Schwarzweiß-Aufnahmen den Inhalt von Ilse Aichingers Erzählung „Wo ich wohne“ zeigt, und außerdem von der Autorin aufgenommenes Bild- und Super-8-Videomaterial, kommentiert von Aichinger selbst. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Stadt Wien sowie die schmerzhafte Thematik der Trennung von Aichingers Schwester während der Nazizeit. Dabei gibt die Autorin ihre Gabe des haarscharfen Beobachtens zum Besten, die sich auch in den Figuren ihres literarischen Werks spiegelt.

Ein ruhiger und eindringlicher Film über eine der wichtigsten deutschsprachigen Nachkriegsautorinnen, voller poetischer Intensität und mit der starken Erzählstimme der Schriftstellerin.

21:30 Uhr

My Stuff

FIN 2013 R: Petri Luukkainen. 80 Min. OmU.

Spätestens seit dem ominösen Bestseller „Simplify your life“ hat jeder schon mal darüber nachgedacht, sich seines Besitzes zu entledigen. Ob’s besser geht danach? Dem finnischen Filmemacher Petri Luukkainen jedenfalls ist zu dem Thema ein humorvoller... Zum Film

Spätestens seit dem ominösen Bestseller „Simplify your life“ hat jeder schon mal darüber nachgedacht, sich seines Besitzes zu entledigen. Ob’s besser geht danach? Dem finnischen Filmemacher Petri Luukkainen jedenfalls ist zu dem Thema ein humorvoller und Herz erwärmender Film gelungen: Was ist wirklich wichtig im Leben? Er hält uns einen Spiegel vor, die wir alle meinen, unbedingt dieses oder jenes Ding besitzen zu müssen, um wirklich glücklich zu sein. Ausgangspunkt des Films ist ein Experiment über ein Jahr, in dem der Regisseur seinen ganzen Kram und Besitz ausräumt und sich pro Tag nur ein Stück davon wiederholen darf. Die Zuschauer dürfen sich auf ein erfrischendes Unterhaltungsstück mit Tiefgang freuen, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern ein Gefühl der Befreiung von allen prätentiösen Selbstdarstellungszwängen hinterlässt.

Mit Gratis-Drink für jeden Gast.