Hinweis

Monatsschwerpunkt im Juli: Nordlichter
Nicht verpassen: Der große Endhirsch - 10. - 12. Juli in der Alten Feuerwache

Neue Zeitschiene: After Work Cinema - immer mittwochs um 17:30 Uhr

Heute

19:30 Uhr
Nordlichter

Der Mondfisch

R: Søren Balle. D: Henrik Birch, Susanne Storm. 100 Min. OmU.

Kesse ist noch keine 50 Jahre alt, aber in seinem Leben laufen die Dinge nicht mehr so, wie er es gewohnt ist. Wie schon Großvater und Vater vor ihm, fährt er mit dem eigenen Kutter zum Fischen aufs Meer vor der Küste Nordjütlands. Doch die Bestände... Zum Film

Kesse ist noch keine 50 Jahre alt, aber in seinem Leben laufen die Dinge nicht mehr so, wie er es gewohnt ist. Wie schon Großvater und Vater vor ihm, fährt er mit dem eigenen Kutter zum Fischen aufs Meer vor der Küste Nordjütlands. Doch die Bestände sind begrenzt, und der Fischfang ist längst zu einem harten Konkurrenzgeschäft geworden. Kesse, der kein Geschäftsmann sein will, wird von der Bank gedrängt, seinen Kutter so schnell wie möglich aufzugeben. Seinen Deckshelfer Lars muss er entlassen, weil er ihn kaum noch bezahlen kann. Hoffnung verspricht die Ankunft der Meeresbiologin Gerd, die im Tausch gegen ein zusätzliches Fangkontingent auf seinem Kutter ihren Forschungen nachgeht. Kesse verliebt sich in Gerd – und steigt zugleich in den Handel mit illegal gefangenen Fischen ein. Sozialdrama über einen Fischer vom alten Schlag, das überzeugt, weil es auf einfache Antworten verzichtet.

21:30 Uhr

Underdog

HUN 2014 R: Kornél Mundruczó. D: Zsófia Psotta, Sándor Zsótér. 119 Min. DF.

Schon den ersten Sequenzen von UNDERDOG wohnt ein subtil beunruhigendes Geheimnis inne, das sich im Lauf der Ereignisse stetig zuspitzt: Hagen ist ein prächtiger, treuer Hund und mit der jungen Lili hat er ein tolles Frauchen. Aber als das Mädchen zu... Zum Film

Schon den ersten Sequenzen von UNDERDOG wohnt ein subtil beunruhigendes Geheimnis inne, das sich im Lauf der Ereignisse stetig zuspitzt: Hagen ist ein prächtiger, treuer Hund und mit der jungen Lili hat er ein tolles Frauchen. Aber als das Mädchen zu seinem Vater muss, beginnt für Hagen ein Martyrium: Er wird auf Bestreben des Vaters ausgesetzt, flüchtet bald vor Hundefängern, wird von einem Bettler verkauft und landet schließlich im Tierheim. Hier beschließt er, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die ihm und seinen Artgenossen böse mitgespielt haben: Die Menschen. In seinem sechsten Film entwirft der ungarische Regisseur ein Schreckensszenario vom Aufstand einer gedemütigten Spezies gegen ihre Peiniger, eine Parabel auf die gesellschaftlichen Missstände, nicht nur in Ungarn, sondern in der ganzen Welt.

In der Sektion "Un Certain Régard" auf dem Filmfestival von Cannes mit einer "Hunde-Palme" ausgezeichnet.