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Monatsschwerpunkt im September: Schule im Fokus
Neue Filrmreihe im Herbst: Filmschaffen in der Emigration

Vom 13. - 15. Oktober 2017 findet das 32. Mannheimer Filmsymposium statt.

Heute

19:30 Uhr

Paradies

RUS(DEU 2016 R: Andrei Konchalovsky.. D: Julia Vysotskaya, Philippe Duquesne, Christian Clauß, Jakob Diehl, Peter Kurth. 132 Min. OmdtU.

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender... Zum Film

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender Polizeikommissar, ist nach ihrer Verhaftung für sie zuständig – und sichert ihr Schonung gegen sexuelle Gefälligkeiten zu. Allerdings wird er im Wald von Widerstandskämpfern gestellt – und Olga ins KZ deportiert, wo sie auf SS-Offizier Helmut trifft, ein fanatischer Himmlerverehrer, der sich erinnert an die gemeinsame Zeit mit Olga, damals, in einem verliebten Sommer zu Friedenszeiten.

Andrei Konchalovsky, legendärer russischer Filmemacher, legte im Alter von fast 80 Jahren ein Meisterwerk vor, in dem in intensiven Schwarzweiß-Bildern und ausgefeilter Dramaturgie vom Untergang von Liebe, Menschlichkeit und Zivilisation erzählt wird: Die komplexen Charaktere durchbrechen dabei das Gut-Böse-Schema ebenso, wie der Film die Schranken zwischen Leben und Tod, zwischen Hölle und Paradies, auflöst: „Ein überragender, anrührender Film über Leben und Tod, Liebe und Verlust, gewagt konzipiert und technisch brillant inszeniert“ (Filmdienst) – Gewinner des Silbernen Löwen von Venedig 2016.