Er ist 16 Jahre alt, als er sich selbst zum Zaren krönt: Die schillernde Figur des Zaren Iwan, den schon seine Zeitgenossen „den Schrecklichen“ nannten, wird in den Händen von Filmregisseur Sergei Eisenstein zum Helden eines epochalen Historiendramas. Der zweiteilige Film schildert dabei nicht nur Aufstieg und Herrschaft des Zaren, sondern nimmt auch dessen Niedergang und zunehmenden Wahnsinn unter die Lupe. Während der erste Teil des Films, 1944 uraufgeführt, noch ganz der damaligen Staatsräson zu folgen scheint, wurde der zweite Teil von Stalin verboten und erst 1958 veröffentlicht. Die Musik stammt von Sergei Prokofjew.

Der Film läuft begleitend zur Neuinszenierung von Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ am Nationaltheater Mannheim, die in verschiedener Hinsicht in Beziehung steht zu Eisensteins Film: Die selbstinszenierte Konfrontation Russlands mit dem Westen, die absolute Herrschaft, die innere und äußere Unterdrückung des Volkes, aufgesetzte und echte Spiritualität, die Fragen der Gerechtigkeit und Strafe, Verschwörung und Krieg – all dies und noch mehr verbindet die beiden Werke.

Filmvorführung in zwei Teilen mit Einführung. Die Einführung wird musikalisch umrahmt von Rita Kapfhammer (Mezzosopran) und Gábor Bartinai (Klavier).

Besucher des Films erhalten bei Vorlage eines Opern-Tickets "Boris Godunow" ermäßigten Eintritt. Umgekehrt gibt es einen 25% Rabatt für die Opernaufführungen bei Vorlage eines entsprechenden Kino-Tickets.

Es gibt für alle Begrüßungsgetränk.

Film & Oper

Iwan der Schreckliche Teil 1 und 2

UdSSR 1944 / 1958 R: Sergei Eisenstein. D: Nikolai Tscherkassow, Serafima Birman, Pawel Dadotschnikow. 99 Min + 88 Min Min. DF.

FSK: 12

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Sie können online gekaufte Karten bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn stornieren.