Bereits 1907 entstand in Den Haag ein Abkommen zum Schutz von Kunstgütern im Falle eines Krieges. Natürlich wurde gegen das Abkommen immer wieder verstoßen – auch während des Zweiten Weltkriegs. Im wehrmachtsbesetzten Paris allerdings erweist sich für den Direktor des Louvre, Jacques Jaujard, der Nazi-Beauftragte des „Kunstschutzes“, der Kunsthistoriker Graf von Wolff-Metternich, als Glücksfall, denn der Graf verzichtet befehlswidrig darauf, die ausgelagerten Museumsstücke nach Paris zurückzubeordern, weil er weiß, dass die kostbaren Kunstwerke in die Privatsammlungen führender Nazis gelangen würden.

Aleksandr Sokurov (*1951), der u.a. einen preisgekrönten Film über die Eremitage in Sankt Petersburg gedreht hat, beschäftigt sich immer wieder mit dem Verhältnis von politischer Macht und Kultur.

Einführung: Antonella Meloni, Kunsthalle Mannheim

Film & Kunst

Francofonia

FRA/DEU/NLD 2016 R: Aleksandr Sokurov. Essayfilm. 88 Min. OmdtU.

FSK: 12

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.