Hinweis

Über diese Homepage, über Facebook und Instagram  wie auch über unseren Newsletter informieren wir Sie über die weiteren Entwicklungen.

Mai-Programm zum Runterladen (PDF)
Juni-Programm zum Runterladen (PDF)

Die nächsten Veranstaltungen

Di. 25.06.2024 17:30 Uhr
Neu in Mannheim

Eureka

ARG/DEU/FRA/MEX/PRT 2023 R: Lisandro Alonso. D: Alaina Clifford, Sadie Lapointe, Viggo Mortensen, Chiara Mastroianni. 147 Min. MehrsprOmdtU.

Ein Kopfgeldjäger reitet in eine verkommene Westernstadt auf der Suche nach seiner Tochter – dies ist der Auftakt zu einer Reise durch Traum und Zeit: Der Film geht über ins Pine Ridge-Reservat in South Dakota, wo eine Polizistin zwischen Elend und...

Zum Film

Ein Kopfgeldjäger reitet in eine verkommene Westernstadt auf der Suche nach seiner Tochter – dies ist der Auftakt zu einer Reise durch Traum und Zeit: Der Film geht über ins Pine Ridge-Reservat in South Dakota, wo eine Polizistin zwischen Elend und Alkohol die Ordnung aufrechterhalten und ihre Nichte eine Basketballmannschaft aufstellen will. Um dann im südamerikanischen Dschungel der 1970er zu landen, zwischen Indigenen und Goldsuchern… Lisandro Alonso, experimentierfreudiger Meister des argentinischen Kinos, erzählt zwischen Mythos und Mystik, Western und postkolonialer Fabel eine faszinierend mäandernde Geschichte über Existenzweisen und Repräsentationsformen indigenen Lebens – „hypnotisch, erhaben und prachtvoll: eine bereichernde Erfahrung“ (The Guardian).

Tickets kaufen/reservieren

Mi. 26.06.2024 17:30 Uhr
Film & Oper

Der Fremde

ITA/FRA/DZA 1967 R: Luchino Visconti. D: Marcello Mastroianni, Anna Karina, Bernard Blier, Bruno Cremer. 104 Min.

Die breite Rezeptionsgeschichte von Albert Camusֹ’ Roman „Der Fremde“ geht weit über die Philosophie und Literatur hinaus. Starregisseur und Drehbuchautor Luchino Visconti etwa verarbeitete den Stoff 1967 zu einem meisterhaften, aber selten gezeigten...

Zum Film

Die breite Rezeptionsgeschichte von Albert Camusֹ’ Roman „Der Fremde“ geht weit über die Philosophie und Literatur hinaus. Starregisseur und Drehbuchautor Luchino Visconti etwa verarbeitete den Stoff 1967 zu einem meisterhaften, aber selten gezeigten Film – wir zeigen eine rare 35mm-Kopie. Mit Detailfülle und psychologischem Feingefühl macht Visconti das Ungreifbare – in der leeren Figur des Meursault wie im Mord, dem Prozess, dem Tod – erfahrbar.

Algerien, 1935: In einem gesellschaftlich aufgeheizten französisch besetzten Gebiet verkörpert Arthur Meursault einen gleichgültigen und teilnahmslosen Menschen. Er ist fremd – der Welt, der Gesellschaft, dem Menschsein. Selbst der Tod seiner Mutter rührt in dem jungen Algerienfranzosen kaum ein Gefühl. Die Begegnung mit einem Araber, ein Sonnenstrahl auf einer Messerklinge, fünf Schüsse aus einer Pistole: Meursault wird verhaftet und in einem Gerichtsprozess des Mordes für schuldig befunden. Weniger der Mord, viel eher Meursaults Teilnahmslosigkeit, Entrücktheit und Indifferenz werden vor Gericht zu seinem Todesurteil.

Der Film läuft begleitend zur Kammeroper „Der Fremde“ von Cecilia Arditto Delsoglio und Annette Müller nach dem Originaltext von Camus. Uraufführung am So. 30.6. Inhaber*innen von Opernkarten erhalten 25 % auf die Kinokarte und umgekehrt.

In Kooperation mit Nationaltheater Mannheim

Mit Einführung

Tickets kaufen/reservieren

Do. 27.06.2024 19:30 Uhr
Ciné-Club

Auf dem Weg – Sur les chemins noirs

FRA 2023 R: Denis Imbert. D: Jean Dujardin, Joséphine Japy, Izïa Higelin. 94 Min. FrzOmdtU.

Pierre ist unterwegs. Er will Frankreich zu Fuß durchqueren – nach einer wilden Party, bei der er betrunken vom Balkon gestürzt war, hat er diesen Beschluss gefasst, gegen den Rat von Ärzten und Familie. Von der Provence 1.300 Kilometer bis zur...

Zum Film

Pierre ist unterwegs. Er will Frankreich zu Fuß durchqueren – nach einer wilden Party, bei der er betrunken vom Balkon gestürzt war, hat er diesen Beschluss gefasst, gegen den Rat von Ärzten und Familie. Von der Provence 1.300 Kilometer bis zur Normandie: ein Weg zur Begegnung mit Natur, mit Mitmenschen, mit sich selbst.

Frei nach der Lebensgeschichte des französischen Autors Sylvain Tesson inszenierte Denis Imbert diesen Film über das Unterwegssein, über die Schönheit der Natur, über das Weiterkommen, geografisch wie persönlich. Jean Dujardin (THE ARTIST; INTRIGE) in der Hauptrolle beweist sich erneut als komplexer Charakterdarsteller vor den majestätischen Landschaften Frankreichs.

Einführung: Julia Görtz, Romanisches Seminar, Universität Mannheim

Tickets kaufen/reservieren