Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag 01.10.201801

Fly Rocket Fly
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Oliver Schwehm. 95 Min.

FSK: 12

Schwäbische Ingenieure greifen zu den Sternen: Lange vor dem Weltallprogramm von Tesla-Chef Elon Musk gründen Mitte der 1970er Lutz Kayser und seine tüftelnden Kollegen die OTRAG – Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft. In Zaire erhalten sie für ihr privates Raketenprogramm vom Diktator ein Versuchsgelände von der Größe der DDR. Dort, mitten im Buschland, bauen sie einen Weltraumbahnhof auf, inklusive eigener Metzgerei und Hanfplantage. Und von dort aus schießen sie Raketen in den Himmel – bis die Politik dazwischenfunkt: Weder West noch Ost können deutsche Raketen erlauben, und Europa bastelt an der Ariane...

Eine so wahnwitzige wie wahre Mischung aus Abenteuergeschichte und Politthriller, aus Lausbubenstreich und Wirtschaftskrimi – angesiedelt zwischen FITZCARRALDO, LOHN DER ANGST und „Tim und Struppi auf dem Mond“.

Am 1.10. im Anschluss Filmdiskussion mit dem Regisseur Oliver Schwehm

 

 

Dienstag 02.10.201802

Fly Rocket Fly
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Oliver Schwehm. 95 Min.

FSK: 12

Schwäbische Ingenieure greifen zu den Sternen: Lange vor dem Weltallprogramm von Tesla-Chef Elon Musk gründen Mitte der 1970er Lutz Kayser und seine tüftelnden Kollegen die OTRAG – Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft. In Zaire erhalten sie für ihr privates Raketenprogramm vom Diktator ein Versuchsgelände von der Größe der DDR. Dort, mitten im Buschland, bauen sie einen Weltraumbahnhof auf, inklusive eigener Metzgerei und Hanfplantage. Und von dort aus schießen sie Raketen in den Himmel – bis die Politik dazwischenfunkt: Weder West noch Ost können deutsche Raketen erlauben, und Europa bastelt an der Ariane...

Eine so wahnwitzige wie wahre Mischung aus Abenteuergeschichte und Politthriller, aus Lausbubenstreich und Wirtschaftskrimi – angesiedelt zwischen FITZCARRALDO, LOHN DER ANGST und „Tim und Struppi auf dem Mond“.

Am 1.10. im Anschluss Filmdiskussion mit dem Regisseur Oliver Schwehm

 

 

Mittwoch 03.10.201803

Fly Rocket Fly
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Oliver Schwehm. 95 Min.

FSK: 12

Schwäbische Ingenieure greifen zu den Sternen: Lange vor dem Weltallprogramm von Tesla-Chef Elon Musk gründen Mitte der 1970er Lutz Kayser und seine tüftelnden Kollegen die OTRAG – Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft. In Zaire erhalten sie für ihr privates Raketenprogramm vom Diktator ein Versuchsgelände von der Größe der DDR. Dort, mitten im Buschland, bauen sie einen Weltraumbahnhof auf, inklusive eigener Metzgerei und Hanfplantage. Und von dort aus schießen sie Raketen in den Himmel – bis die Politik dazwischenfunkt: Weder West noch Ost können deutsche Raketen erlauben, und Europa bastelt an der Ariane...

Eine so wahnwitzige wie wahre Mischung aus Abenteuergeschichte und Politthriller, aus Lausbubenstreich und Wirtschaftskrimi – angesiedelt zwischen FITZCARRALDO, LOHN DER ANGST und „Tim und Struppi auf dem Mond“.

Am 1.10. im Anschluss Filmdiskussion mit dem Regisseur Oliver Schwehm

 

 

Sweet Country
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUS 2017

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R: Warwick Thornton.. D: Hamilton Morris, Sam Neill, Ewen Leslie, Bryan Brown. 113 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

1929, im Outback des Northern Territory in Australien: Ein paar kleine Farmen liegen verstreut in der Landschaft. Eine davon bewohnt ein traumatisierter Weltkriegsveteran, der sich wüst und verbittert mit dem Aborigine Sam anlegt. Sam erschießt den Weißen; in Notwehr zwar, doch es ist klar, dass er damit geliefert ist. Er flieht mit seiner schwangeren Frau in die Wüste. Dort kennt er sich aus – im Gegensatz zu seinen Verfolgern... Warwick Thornton erzählt im klassischen Gewand eines Westerns vom harten Leben an der Frontier – und von den bösen Verhältnissen zwischen Aborigines und „Herrenmenschen“, von systemischer Gewalt und Rassismus. Ein harter, spannender, wendungsreicher Film vor spektakulärer Kulisse, der das Verdrängte Australiens ans Licht holt. In Venedig mit dem Großen Preis der Jury, in Toronto mit dem Platform Prize ausgezeichnet.

Donnerstag 04.10.201804

Fortunata
19:30 Uhr
Cinema Italia!
Sergio Castellitto 2017

Mehr zum Film

R: Sergio Castellitto. D: Jasmine Trinca, Stefano Accorsi, Alessandro Borghi, Edoardo Pesce, Nicole Centann, Hanna Schygulla. 103 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Fortunata, die Glückliche, heißt sie – oder nennt sie sich nur so? Sie zieht alleine die achtjährige Barbara groß, hin und wieder tritt der Vater, ein Polizist, polternd in das Leben der beiden. Fortunata möchte einen Frisiersalon eröffnen, sie möchte das Beste für Barbara, und irgendwie schleicht sich deren Therapeut in Fortunatas Alltag. Das ist gegen die Regeln – wie so vieles von dem, was die Glückliche tut.

Der populäre Schauspieler Sergio Castellitto inszeniert nicht zufällig an den gleichen römischen Schauplätze wie Pasolinis Klassiker MAMMA ROMA; und Jasmina Trinca spielt in der Titelrolle mit unbändiger Energie und ohne Berührungsängste – sie wurde in Cannes und bei den italienischen Filmpreisen für ihre Darstellung ausgezeichnet.

Taranta on the Road
21:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Salvatore Allocca. D: Nabiha Akkari, Helmi Drid, Alesiso Vassallo, Giandomenico Cupaiuolo, Emmanuele Aita. 80 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Kurz nach dem arabischen Frühling 2011 erreichen Amira und Tarek, zwei tunesische Migranten, die eigentlich nichts gemeinsam haben, die italienische Küste in Apulien. Durch Zufall treffen sie auf die lokale und reichlich erfolglose Musikband „Die Evangelisten“. Die drei Bandmitglieder halten die beiden Tunesier für ein Paar, das ein Kind erwartet, und entscheiden sich, ihnen zu helfen, Frankreich zu erreichen. Die Reise, die Angst, die Liebe, die unsichere Zukunft und der Wunsch, den eigenen Weg zu finden, verbinden alle in einer lebensverändernden Erfahrung in diesem Roadmovie, das sich zur romantischen Komödie entwickelt.

Freitag 05.10.201805

Mehr zum Film

R: Riccardo Milani. D: Paola Cortellesi, Antonio Albanese, Sonia Bergamasco, Luca Angeletti, Antonio D’Ausilio, Alice Maselli. 98 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der feinsinnige Giovanni berät die EU bei Projekten zur sozialen Integration. Er wohnt mit seiner 14jährigen Tochter zwischen Büchern und Bildern in der Innenstadt von Rom. Die prollige Monica lebt in einem heruntergekommen Wohnbunker am Stadtrand und hat die Probleme multikultureller Integration täglich vor der Haustür. Ihre Patchwork-Familie besteht aus einem ebenfalls 14jährigen Sohn und zwei kleptomanischen Halbschwestern. Als plötzlich eine Liebesbeziehung zwischen ihren pubertierenden Kindern entsteht, verbindet Giovanni und Monica nur eines: der Wunsch, diese Beziehung zu sabotieren. Diese witzige, turbulente Komödie wurde in Italien zum großen Publikumserfolg.

Love & Crime – Ammore e malavita
21:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Antonio Manetti, Marco Manetti. D: Giampaolo Morelli, Serena Rossi, Claudia Gerini, Carlo Buccirosso, Raiz, Franco Ricciardi. 134 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Neapel: Gangsterkönig Don Vincenzo will aussteigen und arrangiert seine eigene falsche Beerdigung. Dummerweise hat die junge Krankenschwester Fatima den quicklebendigen Don Vincenzo gesehen, weshalb die beiden Bodyguards Ciro und Rosario auf sie angesetzt werden. Doch Ciro erkennt in Fatima seine große Jugendliebe wieder... In diesem knallbunten Mafia-Musical schmettert ein Toter im Sarg, Touristen genießen das Feeling, bei einer Besichtigungstour stilgerecht ausgeraubt zu werden, und die unter Hausarrest stehenden Kleinkriminellen winken im Takt von den Balkonen. Eine Art neapolitanisches LA LA LAND – ausgezeichnet mit zehn italienischen Filmpreisen.

Samstag 06.10.201806

Alles was du willst – Tutto quello che vuoi
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Francesco Brun. D: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Donatella Finocchiaro, Emanuele Propizio, Arturo Bruni. 106 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Alessandro, 22, hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden aus dem Viertel auf der Piazza rum. Auf Druck seines Vaters nimmt er einen Job an: Den 85jährigen Giorgio auf Spaziergängen zu begleiten, einen Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro langsam – allerdings entdecken er und seine Freunde, dass Giorgio sie zu einem Schatz führen kann, den US-Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen. In dieser intelligenten und sensiblen Komödie glänzt Giuliano Montaldo, Altmeister des italienischen Kinos, in der Rolle des alten Poeten, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen

Fortunata
21:30 Uhr
Cinema Italia!
Sergio Castellitto 2017

Mehr zum Film

R: Sergio Castellitto. D: Jasmine Trinca, Stefano Accorsi, Alessandro Borghi, Edoardo Pesce, Nicole Centann, Hanna Schygulla. 103 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Fortunata, die Glückliche, heißt sie – oder nennt sie sich nur so? Sie zieht alleine die achtjährige Barbara groß, hin und wieder tritt der Vater, ein Polizist, polternd in das Leben der beiden. Fortunata möchte einen Frisiersalon eröffnen, sie möchte das Beste für Barbara, und irgendwie schleicht sich deren Therapeut in Fortunatas Alltag. Das ist gegen die Regeln – wie so vieles von dem, was die Glückliche tut.

Der populäre Schauspieler Sergio Castellitto inszeniert nicht zufällig an den gleichen römischen Schauplätze wie Pasolinis Klassiker MAMMA ROMA; und Jasmina Trinca spielt in der Titelrolle mit unbändiger Energie und ohne Berührungsängste – sie wurde in Cannes und bei den italienischen Filmpreisen für ihre Darstellung ausgezeichnet.

Sonntag 07.10.201807

Love & Crime – Ammore e malavita
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Antonio Manetti, Marco Manetti. D: Giampaolo Morelli, Serena Rossi, Claudia Gerini, Carlo Buccirosso, Raiz, Franco Ricciardi. 134 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Neapel: Gangsterkönig Don Vincenzo will aussteigen und arrangiert seine eigene falsche Beerdigung. Dummerweise hat die junge Krankenschwester Fatima den quicklebendigen Don Vincenzo gesehen, weshalb die beiden Bodyguards Ciro und Rosario auf sie angesetzt werden. Doch Ciro erkennt in Fatima seine große Jugendliebe wieder... In diesem knallbunten Mafia-Musical schmettert ein Toter im Sarg, Touristen genießen das Feeling, bei einer Besichtigungstour stilgerecht ausgeraubt zu werden, und die unter Hausarrest stehenden Kleinkriminellen winken im Takt von den Balkonen. Eine Art neapolitanisches LA LA LAND – ausgezeichnet mit zehn italienischen Filmpreisen.

Montag 08.10.201808

Im Gleichgewicht – L’equilibrio
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 96

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R: Vincenzo Marra. D: Mimmo Borrelli, Roberto Del Gaudio, Giuseppe D’Ambrosio, Autilia Ranieri, Lucio Giannetti. 96 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Giuseppe, Priester, lässt sich von Rom in seine Heimat in der Region Kampanien versetzen. Dort soll er den Pfarrer Don Antonio ersetzen, einen charismatischen und wortgewandten Mann, der Giuseppe in die harte Realität des Stadtviertels einführt. Als Giuseppe dann auf sich allein gestellt ist, versucht er der Gemeinde auf jede Art zu helfen, stößt aber zunehmend auf den Widerstand der organisierten Kriminalität, die den Ort beherrscht. Ohne festes Drehbuch in langen Plansequenzen gedreht, behandelt der Film die Auseinandersetzung zwischen Kompromiss und Gewissen, nüchtern, unverblümt und nie ideologisch

Dienstag 09.10.201809

Mehr zum Film

R: Riccardo Milani. D: Paola Cortellesi, Antonio Albanese, Sonia Bergamasco, Luca Angeletti, Antonio D’Ausilio, Alice Maselli. 98 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der feinsinnige Giovanni berät die EU bei Projekten zur sozialen Integration. Er wohnt mit seiner 14jährigen Tochter zwischen Büchern und Bildern in der Innenstadt von Rom. Die prollige Monica lebt in einem heruntergekommen Wohnbunker am Stadtrand und hat die Probleme multikultureller Integration täglich vor der Haustür. Ihre Patchwork-Familie besteht aus einem ebenfalls 14jährigen Sohn und zwei kleptomanischen Halbschwestern. Als plötzlich eine Liebesbeziehung zwischen ihren pubertierenden Kindern entsteht, verbindet Giovanni und Monica nur eines: der Wunsch, diese Beziehung zu sabotieren. Diese witzige, turbulente Komödie wurde in Italien zum großen Publikumserfolg.

Mittwoch 10.10.201810

Alles was du willst – Tutto quello che vuoi
17:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Francesco Brun. D: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Donatella Finocchiaro, Emanuele Propizio, Arturo Bruni. 106 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Alessandro, 22, hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden aus dem Viertel auf der Piazza rum. Auf Druck seines Vaters nimmt er einen Job an: Den 85jährigen Giorgio auf Spaziergängen zu begleiten, einen Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro langsam – allerdings entdecken er und seine Freunde, dass Giorgio sie zu einem Schatz führen kann, den US-Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen. In dieser intelligenten und sensiblen Komödie glänzt Giuliano Montaldo, Altmeister des italienischen Kinos, in der Rolle des alten Poeten, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen

Taranta on the Road
19:30 Uhr
Cinema Italia!
ITA 2017

Mehr zum Film

R: Salvatore Allocca. D: Nabiha Akkari, Helmi Drid, Alesiso Vassallo, Giandomenico Cupaiuolo, Emmanuele Aita. 80 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Kurz nach dem arabischen Frühling 2011 erreichen Amira und Tarek, zwei tunesische Migranten, die eigentlich nichts gemeinsam haben, die italienische Küste in Apulien. Durch Zufall treffen sie auf die lokale und reichlich erfolglose Musikband „Die Evangelisten“. Die drei Bandmitglieder halten die beiden Tunesier für ein Paar, das ein Kind erwartet, und entscheiden sich, ihnen zu helfen, Frankreich zu erreichen. Die Reise, die Angst, die Liebe, die unsichere Zukunft und der Wunsch, den eigenen Weg zu finden, verbinden alle in einer lebensverändernden Erfahrung in diesem Roadmovie, das sich zur romantischen Komödie entwickelt.

Donnerstag 11.10.201811

We Want Sex
19:30 Uhr
Einander Aktionstage
GBR 2010

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R: Nigel Cole. D: Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson, Geraldine James, Rosamund Pike, Andrea Riseborough. 113 Min. OF.

FSK: 6

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? 1968 kämpfen Arbeiterinnen in den Ford-Werken von Dagenham, wo sie Autositze zusammennähen, für bessere Arbeitsbedingungen und Geschlechtergerechtigkeit – mit dem ersten Frauenstreik der britischen Geschichte. Während im nahen London die Swinging Sixties im Gang sind, sitzen die Arbeiterinnen wegen der Hitze in Unterwäsche an den Nähmaschinen. Sie wollen – anders, als der deutsche Filmtitel suggeriert – keinen Sex, sondern „sex equality“. Kein leichtes Unterfangen in einer von Männern bestimmten, chauvinistischen Gesellschaft. Die kluge, englische Sozialkomödie zeigt nach wahren Begebenheiten die Ereignisse, die zum Equal Pay Act von 1970 führten.

In Kooperation mit ADB und Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim Anschließend Filmdiskussion

Freitag 12.10.201812

Why Are We Creative?
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Hamburger Gitter
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel. 80 Min.

FSK: 12

7. und 8. Juli 2017 in Hamburg. G20-Gipfel. Aber von den politischen Ergebnissen ist keine Rede, die Bilder gehen um die Welt: Brennende Autos, geplünderte Läden, vermummte Aggressoren. Doch wie wahrhaftig ist diese öffentliche Erzählung von gewaltbereiten Demonstranten einerseits, notwendigem Handeln von Polizei und Senat andererseits? Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ hat andere Bilder gesammelt von der anderen Seite. Gefilmt aus den Reihen der Protestierenden zeigen sich die wahren Aspekte moderner Polizeiarbeit: militarisierte Kämpfer mit Knüppeln und Pfefferspray, die an Deeskalierung kein Interesse haben. Sicherheit und Ordnung werden mit buchstäblich allen Mittel durchgesetzt – und der Staat reitet zur Attacke. Ein Dokumentarfilm um Polizeigewalt, Bürgerrechte und das Verhältnis von Zweck und Mittel.

Leider muss der Produzent seine für den 12.10.2018 geplante Anwesenheit bei der Filmvoführung krankheitshalber absagen.

Samstag 13.10.201813

Why Are We Creative?
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Hamburger Gitter
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel. 80 Min.

FSK: 12

7. und 8. Juli 2017 in Hamburg. G20-Gipfel. Aber von den politischen Ergebnissen ist keine Rede, die Bilder gehen um die Welt: Brennende Autos, geplünderte Läden, vermummte Aggressoren. Doch wie wahrhaftig ist diese öffentliche Erzählung von gewaltbereiten Demonstranten einerseits, notwendigem Handeln von Polizei und Senat andererseits? Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ hat andere Bilder gesammelt von der anderen Seite. Gefilmt aus den Reihen der Protestierenden zeigen sich die wahren Aspekte moderner Polizeiarbeit: militarisierte Kämpfer mit Knüppeln und Pfefferspray, die an Deeskalierung kein Interesse haben. Sicherheit und Ordnung werden mit buchstäblich allen Mittel durchgesetzt – und der Staat reitet zur Attacke. Ein Dokumentarfilm um Polizeigewalt, Bürgerrechte und das Verhältnis von Zweck und Mittel.

Leider muss der Produzent seine für den 12.10.2018 geplante Anwesenheit bei der Filmvoführung krankheitshalber absagen.

Sonntag 14.10.201814

Miss Hokusai
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
JAP 2015

Mehr zum Film

R: Keiichi Hara. 90 Min. DF.

FSK: 6

1814 lebte in Edo, dem heutigen Tokyo, der weithin angesehene Künstler Tetsuzo, besser bekannt als Hokusai. Seine Holzschnitte prägen bis heute den japanischen Comic-Stil und beeinflussten seit Mitte des 19 Jahrhunderts europäische Meister wie van Gogh, Monet oder Klimt. Dieser poetische Anime-Film, der kongenial Hokusais Bildsprache adaptiert, ist allerdings aus der Perspektive einer begabten Frau erzählt: Denn kaum bekannt ist, dass Hokusai seine Werke gemeinsam mit seiner Tochter O-Ei schuf, die sein meisterliches Talent geerbt hat und oft in seinem Namen malte. Der Film zeichnet das Porträt einer ganz besonderen Künstlerfamilie und entführt die Zuschauer in die japanische Hauptstadt vor 200 Jahren.

Referentin: Astrid Gabriel

Montag 15.10.201815

Die Brücke
19:30 Uhr
Deutscher Nachkriegsfilm
BRD 1959

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R: Bernhard Wicki. D: Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Volker Lechtenbrink, Wolfgang Stumpf, Günter Pfitzmann. 103 Min.

FSK: 12

April 1945. Sieben 16jährige Jungen stehen vor der Einberufung; die meisten Erwachsenen sind entsetzt – doch die Jungens sind aufgeregt, stehen sie doch vor dem Abenteuer Krieg. Nach einem Tag Grundausbildung werden sie abgestellt, eine an sich völlig unwichtige Brücke gegen die anrückenden Amerikaner zu verteidigen. Wicki schuf mit beeindruckender Dramaturgie und starken Bildern unheimlich authentisch wirkende Filmeindrücke, denen sich der Zuschauer nicht entziehen kann: Eine komplexe Konstellation aus fehlgeleitetem Idealismus, Heldenwahn, Duckmäusertum und militärischem Irrsinn mit erschütternder Kompromisslosigkeit. DIE BRÜCKE ist einer der am meisten ausgezeichneten deutschen Nachkriegsfilme, auch international mit dem Golden Globe und einer Oscarnominierung.

Einführung: Ernst Gramberg, anschließend Diskussion

Mitgliederaktion: Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.

Dienstag 16.10.201816

Why Are We Creative?
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Mittwoch 17.10.201817

Why Are We Creative?
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Hamburger Gitter
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel. 80 Min.

FSK: 12

7. und 8. Juli 2017 in Hamburg. G20-Gipfel. Aber von den politischen Ergebnissen ist keine Rede, die Bilder gehen um die Welt: Brennende Autos, geplünderte Läden, vermummte Aggressoren. Doch wie wahrhaftig ist diese öffentliche Erzählung von gewaltbereiten Demonstranten einerseits, notwendigem Handeln von Polizei und Senat andererseits? Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ hat andere Bilder gesammelt von der anderen Seite. Gefilmt aus den Reihen der Protestierenden zeigen sich die wahren Aspekte moderner Polizeiarbeit: militarisierte Kämpfer mit Knüppeln und Pfefferspray, die an Deeskalierung kein Interesse haben. Sicherheit und Ordnung werden mit buchstäblich allen Mittel durchgesetzt – und der Staat reitet zur Attacke. Ein Dokumentarfilm um Polizeigewalt, Bürgerrechte und das Verhältnis von Zweck und Mittel.

Leider muss der Produzent seine für den 12.10.2018 geplante Anwesenheit bei der Filmvoführung krankheitshalber absagen.

Donnerstag 18.10.201818

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R: Agnès Varda. 94 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Agnès Varda, geboren 1928, und JR, geboren 1983, auf einer gemeinsamen Reise durch die französische Provinz: Die Grande Dame des französischen Films der Moderne unterwegs mit einem Street Art-Künstler, und gemeinsam fotografieren sie Menschen, um diese Bilder in riesenhafter Postergröße an Fassaden anzubringen. Gesichter an verfallenen Häusern einer verlassenen Ortschaft, Arbeiter an Frachtcontainern in La Rochelle, Vardas Füße und Augen an Güterwaggons: Die Kunst kommt zu den Menschen, und die Menschen lassen sich von der Kunst überraschen. Dabei entsteht eine unwahrscheinliche Freundschaft zwischen der Pionierin der Nouvelle Vague und dem jungen Fotokünstler, die mit freundlichen Neckereien großen Spaß an ihren so eindrucksvollen wie vergänglichen Aktionen zeigen: Ein Film über Kunst und Künstler, Erinnerungen, Gegenwart und die Menschen, die sonst nie groß rauskommen. Ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm in Cannes.

Einführung: Jost Henze, Cinema Quadrat

Freitag 19.10.201819

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„Die Wirklichkeit ist seltsamer als die Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Wahrscheinlichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht.“ (Mark Twain)

Wie der Leser vom „beschwörenden Raunen des erzählerischen Imperfekts“ (Thomas Mann, Zauberberg) verzaubert werden will, so möchte das Filmpublikum von einer gut erzählten Geschichte verführt werden, wobei der Bedarf an Geschichten unstillbar ist und die Erwartungen unendlich vielfältig.

Am Anfang eines Films steht die Plot-Idee, das Treatment, vielleicht sogar schon ein Drehbuch. Es muss erzählerisch kraftvoll sein, bereits Ansätze für eine filmische Umsetzung haben und vor allem einen Produzenten überzeugen, Geld in das Projekt zu investieren, oder – in Europa – eine Reihe von Förderkommissionen gewinnen.

Erfüllt das Drehbuch all diese Voraussetzungen und hat gegebenenfalls auch schon einige Überarbeitungsprozesse hinter sich, ist keineswegs sicher, dass die Intention des Autors umgesetzt wird, da das kreative Team um den Regisseur während der Dreharbeiten ständig Veränderungen daran vornehmen wird.

In 120 Jahren Filmgeschichte hat sich zudem das Erzählen von Geschichten gewandelt. Es ist komplexer und schwieriger geworden, einem Publikum immer wieder etwas Neues oder etwas Altes in neuer Form zu erzählen. Trotzdem scheint die Kreativität keine Grenzen zu kennen, denn immer wieder werden Plot-Twists erfunden, Geschichten rückwärts erzählt und neue Genremuster entwickelt.

In neun Vorträgen, einem Diskussionspanel und vier Filmsichtungen setzt sich das 33. Mannheimer Filmsymposium mit dieser komplexen Verwandlung vom Drehbuch zum Film auseinander. Ziel des diesjährigen Symposiums im CINEMA QUADRAT ist eine Sensibilisierung für die Qualität von Filmerzählungen und ein größeres Verständnis für die faszinierende Wirkung gelungener Filmkunstwerke.

The Player
22:15 Uhr
33. Mannheimer Filmsymposium
USA 1992

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R: Robert Altman. D: Tim Robbins, Greta Scacchi, Cynthia Stevenson. 124 Min. DF.

FSK: 12

Ein Produzent, der die erste Anlaufstelle für Drehbuchautoren ist, wird von einem abgelehnten Autor mit anonymen Drohbriefen verfolgt. Zugleich sägt ein jüngerer Kollege an seinem Stuhl. Als er sich auf die Suche nach dem Autor macht, eskalieren die Ereignisse. Die bitterböse Satire war das furiose Comeback von Robert Altmann, in der er mit Hollywood und der amerikanischen Kulturszene allgemein abrechnet. Der Film steckt dabei voll von Hinweisen und Anspielungen auf reale Personen und Verhältnisse.

Drehbuch: Michael Tolkin

Samstag 20.10.201820

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„Die Wirklichkeit ist seltsamer als die Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Wahrscheinlichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht.“ (Mark Twain)

Wie der Leser vom „beschwörenden Raunen des erzählerischen Imperfekts“ (Thomas Mann, Zauberberg) verzaubert werden will, so möchte das Filmpublikum von einer gut erzählten Geschichte verführt werden, wobei der Bedarf an Geschichten unstillbar ist und die Erwartungen unendlich vielfältig.

Am Anfang eines Films steht die Plot-Idee, das Treatment, vielleicht sogar schon ein Drehbuch. Es muss erzählerisch kraftvoll sein, bereits Ansätze für eine filmische Umsetzung haben und vor allem einen Produzenten überzeugen, Geld in das Projekt zu investieren, oder – in Europa – eine Reihe von Förderkommissionen gewinnen.

Erfüllt das Drehbuch all diese Voraussetzungen und hat gegebenenfalls auch schon einige Überarbeitungsprozesse hinter sich, ist keineswegs sicher, dass die Intention des Autors umgesetzt wird, da das kreative Team um den Regisseur während der Dreharbeiten ständig Veränderungen daran vornehmen wird.

In 120 Jahren Filmgeschichte hat sich zudem das Erzählen von Geschichten gewandelt. Es ist komplexer und schwieriger geworden, einem Publikum immer wieder etwas Neues oder etwas Altes in neuer Form zu erzählen. Trotzdem scheint die Kreativität keine Grenzen zu kennen, denn immer wieder werden Plot-Twists erfunden, Geschichten rückwärts erzählt und neue Genremuster entwickelt.

In neun Vorträgen, einem Diskussionspanel und vier Filmsichtungen setzt sich das 33. Mannheimer Filmsymposium mit dieser komplexen Verwandlung vom Drehbuch zum Film auseinander. Ziel des diesjährigen Symposiums im CINEMA QUADRAT ist eine Sensibilisierung für die Qualität von Filmerzählungen und ein größeres Verständnis für die faszinierende Wirkung gelungener Filmkunstwerke.

Adaption - Der Orchideendieb
14:00 Uhr
33. Mannheimer Filmsymposium
USA- 2000

Mehr zum Film

R: Spike Jonze. D: Nicolas Cage, Meryl Streep, Chris Cooper. 110 Min. DF.

FSK: 12

Drehbuchautor Charlie Kaufman ringt mit der Adaption eines Bestsellers über die wahre Geschichte eines Orchideen-Züchters. Er gerät in eine Existenzkrise, vor allem, weil sein Zwillingsbruder kommerziell erfolgreiche Drehbücher verfasst. Deshalb schreibt er sich selbst in die Filmhandlung hinein, Fantasie und Realität beginnen sich zu vermischen. Das aberwitzige und fantasievolle Werk führt schonungslos die Mechanismen Hollywoods und das Filmhandwerk vor.

7 Psychos
22:00 Uhr
33. Mannheimer Filmsymposium
GBR 2002

Mehr zum Film

R: Martin McDonagh. D: Colin Farrell, Christopher Walken, Sam Rockwell, Woody Harrelson. 110 Min. DF.

FSK: 16

In dieser ebenso schwarzen wie wilden Thriller-Komödie kämpft ein Drehbuchautor mit einem Buch über sieben psychopathische Mörder. Als er seinen besten Freund, der zum Lebensunterhalt Hunde gut betuchter Besitzer entführt, um Rat fragt, findet er sich bald selbst von sieben Psychopathen umgeben. Oder ist das nur die Fantasie des Autors? Der Film stell ironische Bezüge zu filmischen Vorbildern her und wartet mit einer Vielzahl bekannter Darsteller auf

Sonntag 21.10.201821

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„Die Wirklichkeit ist seltsamer als die Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Wahrscheinlichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht.“ (Mark Twain)

Wie der Leser vom „beschwörenden Raunen des erzählerischen Imperfekts“ (Thomas Mann, Zauberberg) verzaubert werden will, so möchte das Filmpublikum von einer gut erzählten Geschichte verführt werden, wobei der Bedarf an Geschichten unstillbar ist und die Erwartungen unendlich vielfältig.

Am Anfang eines Films steht die Plot-Idee, das Treatment, vielleicht sogar schon ein Drehbuch. Es muss erzählerisch kraftvoll sein, bereits Ansätze für eine filmische Umsetzung haben und vor allem einen Produzenten überzeugen, Geld in das Projekt zu investieren, oder – in Europa – eine Reihe von Förderkommissionen gewinnen.

Erfüllt das Drehbuch all diese Voraussetzungen und hat gegebenenfalls auch schon einige Überarbeitungsprozesse hinter sich, ist keineswegs sicher, dass die Intention des Autors umgesetzt wird, da das kreative Team um den Regisseur während der Dreharbeiten ständig Veränderungen daran vornehmen wird.

In 120 Jahren Filmgeschichte hat sich zudem das Erzählen von Geschichten gewandelt. Es ist komplexer und schwieriger geworden, einem Publikum immer wieder etwas Neues oder etwas Altes in neuer Form zu erzählen. Trotzdem scheint die Kreativität keine Grenzen zu kennen, denn immer wieder werden Plot-Twists erfunden, Geschichten rückwärts erzählt und neue Genremuster entwickelt.

In neun Vorträgen, einem Diskussionspanel und vier Filmsichtungen setzt sich das 33. Mannheimer Filmsymposium mit dieser komplexen Verwandlung vom Drehbuch zum Film auseinander. Ziel des diesjährigen Symposiums im CINEMA QUADRAT ist eine Sensibilisierung für die Qualität von Filmerzählungen und ein größeres Verständnis für die faszinierende Wirkung gelungener Filmkunstwerke.

Trumbo
14:15 Uhr
33. Mannheimer Filmsymposium
USA 2015

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R: Jay Roach. D: Bryan Cranston, Diane Lane, Helen Mirren. 124 Min. DF.

FSK: 6

Im Mittelpunkt dieses Biopics steht das Leben des Drehbuchautors Dalton Trumbo(1905–1976), der während der Kommunistenjagd in der McCarthy-Ära ins Gefängnis ging und anschließend auf der „schwarzen Liste“ der Studios stand. Unter Pseudonymen schrieb er dennoch weiter, gewann sogar zwei Oscars für „Ein Herz und eine Krone“ (1953) sowie „Roter Staub“ (1956). Später verfasste er die Bücher zu „Spartacus“ und „Exodus“.

Waldheims Walzer
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2018

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R: Ruth Beckermann. 94 Min.

FSK: 6

„Waldheim nein, Waldheim nein!“ skandiert eine Menschenmenge 1986 im Zentrum von Wien: Im Wahlkampf um das Amt zum österreichischen Bundespräsidenten kam die internationale Debatte um die verleugnete NS-Vergangenheit von Kurt Waldheim voll ins Rollen. Ruth Beckermann war eine der AktivistInnen, die die Wahl des ehemaligen UN-Generalsekretärs Waldheim verhindern wollten, und begab sich mit der Kamera hinein in die Abgründe der österreichischen Seele – unter Waldheim-Verteidigern schlugen Hetze, Verleumdung, Medienschelte und Antisemitismus durch. Mehr als 30 Jahre später analysiert sie mit ihren eigenen Bildern und mit einer Fülle an Archivmaterial diesen Wendepunkt der österreichischen Nachkriegsgeschichte: Die Lebenslüge, dass Österreich sich selbst und der Welt vortäuschte, das erste Opfer der Nazis gewesen zu sein, brach in sich zusammen.

Montag 22.10.201822

Inglourious Basterds
19:30 Uhr
CQ präsentiert großes Kino
USA/DEU 2009

Mehr zum Film

R: Quentin Tarrantino. D: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Diane Kruger, Daniel Brühl, Nichael Fassbender, Eli Roth, Til Schweiger, Gedeon Burkhard. 153 Min. OmdtU.

FSK: 16

Zwar der bisher jüngste Film dieser Reihe, ab nicht minder meisterhaft: INGLOURIOUS BASTERDS. Irgendwo in Frankreich wird eine Familie von dem „Judenjäger“ Oberst Landa besucht. Die kleine Shosanna ist die einzige der Familie, die den Besuch überlebt und Rache schwört. Lt. Aldo Raine und seine Spezialeinheit, genannt „Bastarde“, machen Jagd auf Nazi-Skalps und schmieden, gemeinsam mit der Schaupielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark, einen Plan, Hitler und seine Gefolgschaft aus dem Weg zu schaffen. Tarantino hat mit seinem Charakter Hans Landa einen der bösesten Antagonisten der Filmgeschichte geschaffen und damit über Nacht Christoph Waltz zum Weltstar gemacht, der für seine Darstellung einen Oscar, einen Golden Globe und die Goldene Palme gewinnen konnte.

Dienstag 23.10.201823

Waldheims Walzer
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2018

Mehr zum Film

R: Ruth Beckermann. 94 Min.

FSK: 6

„Waldheim nein, Waldheim nein!“ skandiert eine Menschenmenge 1986 im Zentrum von Wien: Im Wahlkampf um das Amt zum österreichischen Bundespräsidenten kam die internationale Debatte um die verleugnete NS-Vergangenheit von Kurt Waldheim voll ins Rollen. Ruth Beckermann war eine der AktivistInnen, die die Wahl des ehemaligen UN-Generalsekretärs Waldheim verhindern wollten, und begab sich mit der Kamera hinein in die Abgründe der österreichischen Seele – unter Waldheim-Verteidigern schlugen Hetze, Verleumdung, Medienschelte und Antisemitismus durch. Mehr als 30 Jahre später analysiert sie mit ihren eigenen Bildern und mit einer Fülle an Archivmaterial diesen Wendepunkt der österreichischen Nachkriegsgeschichte: Die Lebenslüge, dass Österreich sich selbst und der Welt vortäuschte, das erste Opfer der Nazis gewesen zu sein, brach in sich zusammen.

Mittwoch 24.10.201824

Waldheims Walzer
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2018

Mehr zum Film

R: Ruth Beckermann. 94 Min.

FSK: 6

„Waldheim nein, Waldheim nein!“ skandiert eine Menschenmenge 1986 im Zentrum von Wien: Im Wahlkampf um das Amt zum österreichischen Bundespräsidenten kam die internationale Debatte um die verleugnete NS-Vergangenheit von Kurt Waldheim voll ins Rollen. Ruth Beckermann war eine der AktivistInnen, die die Wahl des ehemaligen UN-Generalsekretärs Waldheim verhindern wollten, und begab sich mit der Kamera hinein in die Abgründe der österreichischen Seele – unter Waldheim-Verteidigern schlugen Hetze, Verleumdung, Medienschelte und Antisemitismus durch. Mehr als 30 Jahre später analysiert sie mit ihren eigenen Bildern und mit einer Fülle an Archivmaterial diesen Wendepunkt der österreichischen Nachkriegsgeschichte: Die Lebenslüge, dass Österreich sich selbst und der Welt vortäuschte, das erste Opfer der Nazis gewesen zu sein, brach in sich zusammen.

Why Are We Creative?
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Donnerstag 25.10.201825

Workingman´s Death
19:30 Uhr
Film & Kunst
AUT/DEU 2005

Mehr zum Film

R: Michael Glawogger. 122 Min.

FSK: 16

Gibt es sie noch, die „Helden der Arbeit“? Auf der Suche nach jenen Menschen, die körperliche Schwerstarbeit verrichten, begegnet Michael Glawogger Bergmännern in Minen der Ukraine, begleitet Schwefelarbeiter in Indonesien, filmt Arbeiter beim Zerlegen eines Supertankers in Indonesien und trifft chinesische Stahlarbeiter. In Deutschland findet er Arbeiter einer Hochofenanlage in Duisburg, die nun in einen Freizeitpark umgewandelt wird. Verschwindet die harte Arbeit allmählich, oder wird sie nur von Europa nach Übersee verlagert? Bei seiner Reise über die Kontinente fragt sich Glawogger, wie es gelingen kann, mit Hilfe des Mediums Film anstelle einer ideologischen Darstellung von Arbeit zunächst die pure körperliche Anstrengung sinnlich erfahrbar zu machen und erst darüber zu einer politischen und sozialen Haltung zu gelangen.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung in der Kunsthalle „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“.

Einführung: Dr. Sebastian Baden

Freitag 26.10.201826

In the Middle of the River
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA/DEU 2018

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R: Damian John Harper. D: Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matthew T. Metzler. 113 Min. OmdtU.

FSK: 16

Die Schwester ist tot. Ein Unfall in den Felsen. Gabriel, Mitte 20, war lange weg. Im Irakkrieg. Im Krankenhaus. Hat sich herumgetrieben. Jetzt kehrt er heim zu den Großeltern in den Wohnwagen, zu seinen anderen Geschwistern – und er will wissen, was da war mit der Schwester. Wurde sie umgebracht? Vielleicht gar vom eigenen Großvater?

Mit ungeheurer Wucht inszeniert der an der HFF München ausgebildete Regisseur Damian John Harper sein Drama im ländlichen New Mexico, an der Bruchlinie zwischen Weißen und Ureinwohnern im Reservat: Jede Szene wurde in einer langen Kameraeinstellung gedreht, vor der Kamera versammelt sich ein Ensemble von Laiendarstellern, die Handlung beruht auf Beobachtungen und wahren Begebenheiten: So erzeugt Harper eine Atmosphäre unbedingter Authentizität bei seinem Blick in das Milieu der Abgehängten, denen nur die Wahl zwischen Kriminalität und Armee bleibt. Wo „Breaking Bad“ den Sumpf von Drogen, Perspektivlosigkeit und Aggressionen in den edlen Bildern einer High Quality-Serie zeigt, geht Harper wirklich dahin, wo es dreckig ist

Why Are We Creative?
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Samstag 27.10.201827

Mehr zum Film

FSK: 18

Dieser Abend ist der reine Horror! Zwei Länder, Hong Kong und die USA, geben wirklich alles: Geister, Kreaturen und Massenmörder - heute regiert das Grauen! Und das ganze, Achtung: schon um 19:30 Uhr.

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7.50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro (Achtung: frühere Uhrzeit als sonst!)

Sonntag 28.10.201828

Der Schamane und die Schlange
19:30 Uhr
Zur Ausstellung „Abenteuer Anden und Amazonas“
COL/VEN/ARG 2015

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R: Ciro Guerra. D: Jan Bijvoet, Nilbio Torres. 125 Min. OmdtU.

FSK: 12

Dieser kolumbianische Abenteuerfilm, basierend auf den Tagebüchern des deutschen Anthropologen Theodor Koch-Grünberg und des amerikanischen Biologen Richard Evans Schultes, schildert die Reise des deutschen Forschers ins Amazonasgebiet Anfang des 20. Jahrhunderts. Als dieser schwer erkrankt, droht er mangels medizinischer Versorgung zu sterben. Doch der indigene Schamane Karamakate macht sich auf die Suche nach der Yakruna-Heilpflanze, die den Deutschen schließlich rettet. Jahrzehnte später ist es ein amerikanischer Biologe und Botaniker, der mit dem inzwischen gealterten Karamakate erneut den Amazonas bereist - auf der Suche nach dieser heilenden Pflanze. Die Reise wird jedoch auch zu einem poetischen Rückblick auf das Unglück, das die Kolonialisierung über die indigenen Völkern der Region gebracht hat…

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Montag 29.10.201829

In the Middle of the River
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA/DEU 2018

Mehr zum Film

R: Damian John Harper. D: Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matthew T. Metzler. 113 Min. OmdtU.

FSK: 16

Die Schwester ist tot. Ein Unfall in den Felsen. Gabriel, Mitte 20, war lange weg. Im Irakkrieg. Im Krankenhaus. Hat sich herumgetrieben. Jetzt kehrt er heim zu den Großeltern in den Wohnwagen, zu seinen anderen Geschwistern – und er will wissen, was da war mit der Schwester. Wurde sie umgebracht? Vielleicht gar vom eigenen Großvater?

Mit ungeheurer Wucht inszeniert der an der HFF München ausgebildete Regisseur Damian John Harper sein Drama im ländlichen New Mexico, an der Bruchlinie zwischen Weißen und Ureinwohnern im Reservat: Jede Szene wurde in einer langen Kameraeinstellung gedreht, vor der Kamera versammelt sich ein Ensemble von Laiendarstellern, die Handlung beruht auf Beobachtungen und wahren Begebenheiten: So erzeugt Harper eine Atmosphäre unbedingter Authentizität bei seinem Blick in das Milieu der Abgehängten, denen nur die Wahl zwischen Kriminalität und Armee bleibt. Wo „Breaking Bad“ den Sumpf von Drogen, Perspektivlosigkeit und Aggressionen in den edlen Bildern einer High Quality-Serie zeigt, geht Harper wirklich dahin, wo es dreckig ist

Dienstag 30.10.201830

In the Middle of the River
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA/DEU 2018

Mehr zum Film

R: Damian John Harper. D: Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matthew T. Metzler. 113 Min. OmdtU.

FSK: 16

Die Schwester ist tot. Ein Unfall in den Felsen. Gabriel, Mitte 20, war lange weg. Im Irakkrieg. Im Krankenhaus. Hat sich herumgetrieben. Jetzt kehrt er heim zu den Großeltern in den Wohnwagen, zu seinen anderen Geschwistern – und er will wissen, was da war mit der Schwester. Wurde sie umgebracht? Vielleicht gar vom eigenen Großvater?

Mit ungeheurer Wucht inszeniert der an der HFF München ausgebildete Regisseur Damian John Harper sein Drama im ländlichen New Mexico, an der Bruchlinie zwischen Weißen und Ureinwohnern im Reservat: Jede Szene wurde in einer langen Kameraeinstellung gedreht, vor der Kamera versammelt sich ein Ensemble von Laiendarstellern, die Handlung beruht auf Beobachtungen und wahren Begebenheiten: So erzeugt Harper eine Atmosphäre unbedingter Authentizität bei seinem Blick in das Milieu der Abgehängten, denen nur die Wahl zwischen Kriminalität und Armee bleibt. Wo „Breaking Bad“ den Sumpf von Drogen, Perspektivlosigkeit und Aggressionen in den edlen Bildern einer High Quality-Serie zeigt, geht Harper wirklich dahin, wo es dreckig ist

Mittwoch 31.10.201831

In the Middle of the River
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA/DEU 2018

Mehr zum Film

R: Damian John Harper. D: Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matthew T. Metzler. 113 Min. OmdtU.

FSK: 16

Die Schwester ist tot. Ein Unfall in den Felsen. Gabriel, Mitte 20, war lange weg. Im Irakkrieg. Im Krankenhaus. Hat sich herumgetrieben. Jetzt kehrt er heim zu den Großeltern in den Wohnwagen, zu seinen anderen Geschwistern – und er will wissen, was da war mit der Schwester. Wurde sie umgebracht? Vielleicht gar vom eigenen Großvater?

Mit ungeheurer Wucht inszeniert der an der HFF München ausgebildete Regisseur Damian John Harper sein Drama im ländlichen New Mexico, an der Bruchlinie zwischen Weißen und Ureinwohnern im Reservat: Jede Szene wurde in einer langen Kameraeinstellung gedreht, vor der Kamera versammelt sich ein Ensemble von Laiendarstellern, die Handlung beruht auf Beobachtungen und wahren Begebenheiten: So erzeugt Harper eine Atmosphäre unbedingter Authentizität bei seinem Blick in das Milieu der Abgehängten, denen nur die Wahl zwischen Kriminalität und Armee bleibt. Wo „Breaking Bad“ den Sumpf von Drogen, Perspektivlosigkeit und Aggressionen in den edlen Bildern einer High Quality-Serie zeigt, geht Harper wirklich dahin, wo es dreckig ist

Why Are We Creative?
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Hermann Vaske. 85 Min. OmdtU.

FSK: 0 - ohne Altersbeschränkung

Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Jimmy Page, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie – in 30 Jahren sprach Herrman Vaske mit über 50 Künstlern und Intellektuellen: Ein Who is Who der Kreativen der Welt, das der Frage nachgeht. Wie, warum und wozu ist der Mensch schöpferisch?

Begleitend zum Kinostart läuft noch bis 4. November die Ausstellung „Why Are You Creative?“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt.