Montag

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Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

Mittwoch 01.05.201901

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

Mehr zum Film

R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Bitte reservieren oder kaufen Sie Ihre Eintrittskarten vorab über obenstehenden Link! Reservierungen per Telefon oder E-Mail sind leider nicht möglich.

Online gekaufte Karten können bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn storniert werden.

Beim Besuch des Kinos gilt die 3G-Regel: Zutritt hat nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht am Sitzplatz; zum Verzehr kann die Maske abgenommen werden.

Bitte beachten Sie die Corona-bedingten Regeln für den Besuch unseres Kino!

Donnerstag 02.05.201902

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

Mehr zum Film

R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

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Beim Besuch des Kinos gilt die 3G-Regel: Zutritt hat nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht am Sitzplatz; zum Verzehr kann die Maske abgenommen werden.

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21:30 Uhr
Zum Bundesstart
JAP 2019

Mehr zum Film

R: Shin'ichirô Ueda. D: Takayuki Hamatsu, Mao, Harumi Syuhama, Yuzuki Akiyama, Kazuaki Nagaya. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

In Panik und mit einer Axt in den zitternden Händen versucht die junge Frau, sich ihren zombiefizierten Freund vom Leib zu halten. Leider vergebens. Da stürmt plötzlich Higurashi  wutentbrannt heran: Schon wieder hat sein semi-talentierter Cast eine Szene versaut - im 42. Take! Der Nachwuchsregisseur will doch einfach nur einen blutigen Zombiefilm drehen. Als aus heiterem Himmel echte Zombies auf der Bildfläche erscheinen, sind Higurashis Probleme gelöst. Flugs schnappt er sich die Kamera und hält damit auf seine Crew und die Schauspieler, die endlich in echter Panik vor den realen Untoten Reißaus nehmen.

Gestartet als absoluter Geheimtipp, etablierte sich die japanische Untotenkomödie seit ihrer Premiere auf Festivals weltweit zum Phänomen: Das Low-Budget-Zombie-Flick spielte sein Produktionsbudget 1000fach ein.

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Freitag 03.05.201903

19:30 Uhr
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FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

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21:30 Uhr
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JAP 2019

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R: Shin'ichirô Ueda. D: Takayuki Hamatsu, Mao, Harumi Syuhama, Yuzuki Akiyama, Kazuaki Nagaya. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

In Panik und mit einer Axt in den zitternden Händen versucht die junge Frau, sich ihren zombiefizierten Freund vom Leib zu halten. Leider vergebens. Da stürmt plötzlich Higurashi  wutentbrannt heran: Schon wieder hat sein semi-talentierter Cast eine Szene versaut - im 42. Take! Der Nachwuchsregisseur will doch einfach nur einen blutigen Zombiefilm drehen. Als aus heiterem Himmel echte Zombies auf der Bildfläche erscheinen, sind Higurashis Probleme gelöst. Flugs schnappt er sich die Kamera und hält damit auf seine Crew und die Schauspieler, die endlich in echter Panik vor den realen Untoten Reißaus nehmen.

Gestartet als absoluter Geheimtipp, etablierte sich die japanische Untotenkomödie seit ihrer Premiere auf Festivals weltweit zum Phänomen: Das Low-Budget-Zombie-Flick spielte sein Produktionsbudget 1000fach ein.

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Samstag 04.05.201904

19:30 Uhr
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FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

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21:30 Uhr
Zum Bundesstart
JAP 2019

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R: Shin'ichirô Ueda. D: Takayuki Hamatsu, Mao, Harumi Syuhama, Yuzuki Akiyama, Kazuaki Nagaya. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

In Panik und mit einer Axt in den zitternden Händen versucht die junge Frau, sich ihren zombiefizierten Freund vom Leib zu halten. Leider vergebens. Da stürmt plötzlich Higurashi  wutentbrannt heran: Schon wieder hat sein semi-talentierter Cast eine Szene versaut - im 42. Take! Der Nachwuchsregisseur will doch einfach nur einen blutigen Zombiefilm drehen. Als aus heiterem Himmel echte Zombies auf der Bildfläche erscheinen, sind Higurashis Probleme gelöst. Flugs schnappt er sich die Kamera und hält damit auf seine Crew und die Schauspieler, die endlich in echter Panik vor den realen Untoten Reißaus nehmen.

Gestartet als absoluter Geheimtipp, etablierte sich die japanische Untotenkomödie seit ihrer Premiere auf Festivals weltweit zum Phänomen: Das Low-Budget-Zombie-Flick spielte sein Produktionsbudget 1000fach ein.

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Sonntag 05.05.201905

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHE/DEU/HRV/FIN 2018

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R: Anja Kofmel. 92 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Kroatien, 7. Januar 1992. 30 Kilometer vom belagerten Vukovar entfernt wird die Leiche des 27jährigen Schweizer Journalisten Christian Würtenberg gefunden – erwürgt, in der Uniform einer internationalen Söldnertruppe. Tatsächlich war Chris wenige Wochen zuvor Mitglied einer paramilitärischen Gruppe geworden, beauftragt mit der „Säuberung“ der serbischen Bevölkerung in den Grenzgebieten. 20 Jahre später geht Chris’ Cousine, die Regisseurin Anja Komfel, auf Spurensuche. Mit seinem Tagebuch als Leitfaden verfolgt sie seine letzten Schritte zurück: Was muss passieren, dass sich ein junger Journalist in einer so dunklen und brutalen Welt verirrt?

Die persönliche Sicht der Regisseurin auf die Geschichte von Chris, dem Schweizer, wird in animierten Sequenzen erzählt, angereichert durch Archivmaterial und Realszenen, die die journalistische Seite dokumentieren: Eine so subjektiver wie poetischer wie erschreckender Blick in einen Abgrund, der sich mitten in Europa aufgetan hat.

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Montag 06.05.201906

19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
USA 1979

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R: Francis Ford Coppola. D: Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando.. 203 Min. OmdtU.

FSK: 16

Saigon 1969, mitten im Vietnamkrieg. Captain Benjamin Willard wird beauftragt, den abtrünnigen Colonel Walter Kurtz zu töten. Nun macht sich Willard mit einem Patrouillenboot und seiner Besatzung auf den Weg zum Dschungelversteck in Kambodscha. Dort herrscht Kurtz wie ein König über eine Schar von Anhängern. Es wird eine Reise durch die grüne Hölle und den Tod werden, mit der Verzweiflung als Begleiter stets an ihrer Seite. Zudem werden die Widersprüche und der Wahnsinn des Krieges aufgedeckt.

APOCALYPSE NOW wurde unter anderem mit der Goldenen Palme und zwei Oscars ausgezeichnet.

Wir zeigen den Film in der von Coppola um 50 Minuten erweiterten Redux-Fassung von 2001.

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Dienstag 07.05.201907

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

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Mittwoch 08.05.201908

17:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 12

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fiktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

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19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHE/DEU/HRV/FIN 2018

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R: Anja Kofmel. 92 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Kroatien, 7. Januar 1992. 30 Kilometer vom belagerten Vukovar entfernt wird die Leiche des 27jährigen Schweizer Journalisten Christian Würtenberg gefunden – erwürgt, in der Uniform einer internationalen Söldnertruppe. Tatsächlich war Chris wenige Wochen zuvor Mitglied einer paramilitärischen Gruppe geworden, beauftragt mit der „Säuberung“ der serbischen Bevölkerung in den Grenzgebieten. 20 Jahre später geht Chris’ Cousine, die Regisseurin Anja Komfel, auf Spurensuche. Mit seinem Tagebuch als Leitfaden verfolgt sie seine letzten Schritte zurück: Was muss passieren, dass sich ein junger Journalist in einer so dunklen und brutalen Welt verirrt?

Die persönliche Sicht der Regisseurin auf die Geschichte von Chris, dem Schweizer, wird in animierten Sequenzen erzählt, angereichert durch Archivmaterial und Realszenen, die die journalistische Seite dokumentieren: Eine so subjektiver wie poetischer wie erschreckender Blick in einen Abgrund, der sich mitten in Europa aufgetan hat.

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Donnerstag 09.05.201909

19:30 Uhr
Cine Latino 2019
VEN/DEU 2019

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R: Tuki Jencquel. 70 Min. OmdtU.

FSK: k. A-

„Das ist das große Drama: Du darfst nicht krank werden“ – lakonische Worte von Francisco, einem Aktivisten, der in Venezuela dringend benötigte Medizin ausliefert; in einem Land, in dem die Löhne zwölf Dollar im Monat betragen und 16.000 Ärzte das Land verlassen haben. Wenn Rosalía morgens ihre Apotheke aufschließt, hat sie ihren Kunden nichts zu bieten. Keine Antibiotika, keine Schmerzmittel, nichts. Der ökonomische Zusammenbruch Venezuelas wird flankiert von einem Kollaps des öffentlichen Gesundheitssystems, der für viele tödlich ist. Die Kindersterblichkeit ist dramatisch angestiegen – und Krebskranke wie Mildred und Rebeca sind auf die Medikamentenreste von Patienten angewiesen, die es nicht geschafft haben. Auch Efraím, ein junger Unfallchirurg, stemmt sich gegen den medizinischen Blackout. Sie stehen vor der Wahl: Protestieren, Dulden, Auswandern, Durchhalten, alle Hoffnung verlieren oder doch daran festhalten? Gemeinsam gehen sie auf die Bühne, um ihre Umstände zu spielen und emotionale Befreiung zu finden. Diese hochaktuelle Chronik folgt den widerständigen Protagonisten, wie sie sich um kreative Lösungen inmitten der Erschütterungen durch die Krise bemühen. Wir zeigen den Film vor dem Kinostart.

Tuki Jencquel, geboren in Caracas, studierte Business Administration am Instituto de Estudios Superiores de Administración in Caracas und Film an der Tisch School of the Arts in New York. Er arbeitete als Regieassistent, unter anderem für José Padilha. Nach mehreren Kurzfilmen und einem preisgekrönten mittellangen Dokumentarfilm ist ESTÁ TODO BIEN sein Langfilmdebüt.

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21:30 Uhr
Cine Latino 2019
PRY/URY/BRA/DEU/NOR/FRA 2018

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R: Marcello Martinessi. D: Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova, Nilda Gonzalez. 89 Min. OmdtU.

Chela und Chiquita leben seit langem schon als Paar in einem gutbürgerlichen Viertel in der paraguayischen Hauptstadt Asunción. Über die Jahre sind sie in ihren Rollen innerhalb der Beziehung erstarrt: Während die extrovertierte Chiquita das gemeinsame Leben organisiert, verbringt Chela die Tage lieber bei gedämpftem Licht hinter ihrer Staffelei. Sie leben von ihrem Erbe, doch langsam geraten sie in finanzielle Schwierigkeiten. Als Chiquita wegen Überschuldung ins Gefängnis kommt, ist Chela auf sich allein gestellt – eine große Herausforderung, da nun sie sich in der Rolle findet, sich um Autofahrten, Haushaltshilfen und Finanzen zu kümmern. Chela kommt auf die Idee, mit ihrem alten Daimler einen Taxi-Service für wohlhabende ältere Damen aus der Nachbarschaft anzubieten. Beim Chauffieren lernt sie die junge, lebensfrohe Angy kennen... LAS HEREDERAS erzählt von Sehnsüchten, von Abhängigkeiten und einem späten Neubeginn und spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung, die Paraguay nach langen Jahren der Diktatur und der Absetzung der ersten demokratischen Regierung genommen hat. Der Film wurde vielfach preisgekrönt, unter anderem auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären, dem FIPRESCI-Preis, dem Alfred Bauer-Preis und dem Preis der Teddy-Leserjury des Mannschaft-Magazins sowie in San Sebastián als bester lateinamerikanischer Film.

Marcelo Martinessi, 1973 in Asunción geboren, studierte Kommunikationswissenschaft in seiner Heimatstadt sowie Filmwissenschaft an der London Film School. Nach mehreren Kurzfilmen baute er nach dem demokratischen Machtwechsel 2010 den ersten öffentlichen Fernsehsender von Paraguay auf. Nach dem Staatsstreich 2012 drehte er eine in Venedig ausgezeichnete Kurz-Doku über das politische Chaos. LAS HEREDERAS ist sein Langfilmdebüt.

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Freitag 10.05.201910

19:30 Uhr
Cine Latino 2019
ARG/BRA/DEU/NOR 2019

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R: María Alché. D: Mercedes Morán, Marcelo Subiotto, Esteban Bigliardi, Laila Maltz, Ia Arteta. 91 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Marcela, ihr Mann und die drei Kinder führen ein komfortables Leben in Buenos Aires. Nach dem unerwarteten Tod ihrer Schwester Rina räumt Marcela deren Wohnung aus. Strickwaren, Zimmerpflanzen, Bücher, Pelzmäntel und Möbel, Fotografien und Briefe – Erinnerungen. Irgendwann sitzen die Geister alter Tanten und Onkel in Marcelas Wohnzimmer, sie führt Gespräche mit Verwandten aus einer anderen Dimension. Marcela fühlt sich in ihrem eigenen Haus verloren, ihre Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern beginnt zu leiden. Als Nacho, ein junger Freund ihrer Tochter, vorbeikommt, geht sie mit ihm auf einen Spaziergang, und endlich kann sie reden. Aber wieder zu Hause, streifen weiter Phantome der Vergangenheit durch ihre Gegenwart und lösen sie auf: Marcela steigt immer mehr in eine Fantasiewelt ein, in der alles möglich wäre – eine Affäre, ein anderes Leben gar?

María Alchés Debütfilm fängt den Schwebezustand von Menschen in Trauer ein, in dem die Wirklichkeit entrückt, die Vergangenheit sich anschleicht und der Verlust die Welt verändert.

María Alché, 1983 in Buenos Aires geboren, studierte Regie an der an der Escuela Nacional de Experimentación y Realización Cinematográfica (ENERC). Sie führte Regie bei mehreren Kurzfilmen, die auf Festivals wie Locarno, La Habana und Rotterdam gezeigt wurden. Als Schauspielerin war sie unter anderem in einer Hauptrolle in Lucrecia Martels LA NIÑA SANTA (DAS HEILIGE MÄDCHEN, 2004) zu sehen. FAMILIE SUMERGIDA ist ihr erster Langspielfilm.

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21:30 Uhr
Cine Latino 2019
Rey
CHL/FRA/NLD/DEU 2017

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R: iles Atallah. D: Rodrigo Liboa, Claudio Riveros. 90 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

1860 reiste der französische Abenteurer Orélie-Antoine de Tounens durch die Wälder Südchiles und Argentiniens, um die Königreiche Araucana und Patagonien zu gründen, mit sich selbst als König. Begleitet wird er von Juan Bautista Rosales, einem ortskundigen Führer, der ihn zum indigenen Volk der Mapuche bringen soll. Und tatsächlich: Die Bewohner des Gebietes wählen de Tounens zu ihrem Oberhaupt. Eine Flagge, eine Verfassung und sogar Münzen hat er für sein neues Königreich gleich selbst mitgebracht – doch während es so aussieht, als hätten sich seine irrwitzigen Träume nun tatsächlich erfüllt, fangen die Probleme jetzt erst so richtig an, denn als Herrscher über die Mapuche kommt er in Konflikt mit der chilenischen Armee, die den Machtanspruch Chiles verteidigen soll. Niles Atallah arbeitete sieben Jahre lang an seinem experimentellen Historienfilm und nutzte dabei unterschiedliches 8mm-, 16mm- und 35mm-Filmmaterial, das er teilweise für lange Zeit in seinem Garten vergrub. Die bizarre Handlung einer vergeblichen Staatsgründung, die tatsächlich auf wahren Begebenheiten – wenn auch auf widersprüchlichen Quellen basierend – beruht, wirkt damit selbst wie eine fiktive Ausgrabung von Landesgeschichte: Atallah vereint Abenteuer und Avantgarde zu einem aufregenden Bildtextur-Erlebnis.

Niles Atallah, 1978 in Kalifornien geboren, ist ein chilenisch-amerikanischer Filmemacher und Videokünstler. 2008 drehte er seinen ersten Kurzfilm, eine mehrfach ausgezeichnete Animation, die auch im New Yorker Guggenheim Museum gezeigt wurde. Für sein Langfilmdebüt LUCÍA, 2010, wurde er beim Filmfestival von Valdivia als bester chilenischer Regisseur ausgezeichnet.

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Samstag 11.05.201911

19:30 Uhr
Cine Latino 2019
COL/MEX/DNK 2018

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R: Ciro Guerra, Cristina Gallego. D: Carmiña Martínez, Natalia Reyes, José Acosta, Jhon Narváez. 121 Min. OmdtU.

FSK: 12

Kolumbien 1968: Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt, seine Wayúu-Familie verdient gut dabei, die Bedürfnisse nordamerikanischer Jugendlicher in Fahrt bringen. Bald steigt er zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion von Guajira auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden: Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.

Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legte eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayúu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird. In beeindruckenden und surrealen Bildern erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayúu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden: „Zugleich ethnologische Chronik und Arthouse-Thriller wie der indigene PATE“, schreibt The Hollywood Reporter über den vielfach preisgekrönten Film.

Ciro Guerra, 1981 in Rio de Oro, Kolumbien, geboren, ist seit 2004 als Filmemacher tätig. Seine Filme wurden auf vielen internationalen Filmfestivals gezeigt, El abrazo de la serpiente (DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE) von 2015 war der erste kolumbianische Film, der für einen Oscar nominiert wurde.
Cristina Gallego, 1978 in Bogotá geboren, absolvierte eine Ausbildung in Marketing und Werbung und studierte an der Filmschule der Universidad Nacional de Colombia. 2001 gründete sie gemeinsam mit Ciro Guerra die Produktionsfirma Ciudad Lunar und war als Produzentin an Guerras Filmen beteiligt. Bei PÁJAROS DE VERANO führte sie erstmals Regie.

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21:45 Uhr
Cine Latino 2019
CHL 2018

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D: Cristóbal León, Joaquín Cociña. 75 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Zunächst nimmt ein kurzer Propagandafilm das Publikum mit in eine Gemeinschaft frommer Deutscher im Süden von Chile. Ihr Motto „Helfen macht glücklich“ dringt aus jedem der stimmungsvollen Archivbilder, und umso bemühter ist der Erzähler, die negativen Gerüchte, die sich um seine Kolonie ranken, zu zerstreuen. Wenn auch nicht explizit, der Verweis auf die 1961 von Paul Schäfer gegründete Sekte Colonia Dignidad ist offensichtlich. Während der Pinochet-Diktatur war die Colonia Dignidad an Kindesentführungen, Missbrauch, Folter und Morden beteiligt. Die dem filmischen Einstieg folgende experimentelle Stop-Motion-Animation ergründet die Traumata, die die Sekte hinterlassen hat. In Form einer albtraumhaften Parabel erzählt LA CASA LOBO von María, die sich aus Furcht vor einer ungerechten Strafe aus der Kolonie in ein verlassenes Haus im Wald flüchtet. Bedroht vom Wolf, der unablässig draußen herumstreift, versucht sie, hier mit ihren Schweinen ein neues Leben aufzubauen – ein schauerliches Animationsmärchen in Form eines kunstvollen Puppentrickfilms, in dem die Figuren sich endlos verwandeln, der in seiner Wucht und Rasanz einen enormen Sog entwickelt. Auf der Berlinale erhielt der Film den Caligari-Preis für stilistische und thematische Innovation.

Cristóbal León, geboren 1980 in Santiago de Chile, studierte Design in Santiago sowie Kunst und Medien in Berlin. Zusammen mit Joaquín Cociña und Niles Atallah gründete er 2007 eine Produktionsfirma, die LA CASA LOBO wie auch REY produzierte.

Joaquín Cociña, 1980 in Conceptión, Chile, geboren, studierte Design und Kunst. Er ist Produktionspartner von Cristóbal León und Niles Atallah.

Matinee-Vorstellung

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Sonntag 12.05.201912

11:00 Uhr
Cine Latino 2019
MEX/FRA/DEU/DNK/SWE 2018

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R: Carlos Reygadas. D: Natalia López, Phil Burgers, Carlos Raygadas, Maria Hagerman. 173 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Esther und Juan sind ein Paar, das eine glückliche und liberale Beziehung führt. Sie leben auf einer Ranch, auf der Kampfstiere gezüchtet werden, Esther managt tatkräftig die Farm, während Juan, ein bekannter und mit Auszeichnungen bedachter Dichter, sich um die Zucht kümmert. Doch dann taucht der Amerikaner Phil auf, ein Zureiter, mit dem Esther eine Affäre beginnt. Und es entspinnt sich ein Wetteifern um die Liebe von Esther. Oder geht es um mehr? Juan, der gefeierte Poet, sieht sich selbst an den Erwartungen, die er an sich hat, scheitern: Die sexuelle Freiheiten, die in ihrer Ehe vereinbart sind, scheinen außer Kontrolle zu geraten.

Die Geschichte einer Ehe, die bedingungslos, offen und ohne Geheimnisse sein will und die durch einen Fremden mit ihren eigenen Grundsätzen konfrontiert wird, führt Carlos Reygadas in die Breitwanddimensionen eines Westerns. Kunstvoll spiegelt der Film die Dreiecksgeschichte in den Gegebenheiten der Rinderfarm wider: Die beiden männlichen Rivalen wirken wie zwei Bullen, die sich gegenüberstehen. In dieser Anatomie einer Liebe und Dekonstruktion der Maskulinität übernahmen er und seine Ehefrau Natalia López die Hauptrollen.

Carlos Reygadas, 1971 in Mexico City geboren, gilt als einer der interessantesten Filmemacher der Gegenwart, das British Film Institute bezeichnete ihn als „the one-man third wave of Mexican cinema“. Seit 2002 – nach einer Karriere als Völkerrechtler – dreht er Filme. Für POST TENEBRAS LUX erhielt er 2012 den Regiepreis von Cannes. NUESTRO TIEMPO ist sein fünfter Spielfilm. Der Film läuft bei Cine Latino vor dem deutschen Kinostart.

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19:30 Uhr
Cine Latina 2019
PER/BOL/NLD 2015

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R: Ernesto Cabellos Damián. 87 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

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Montag 13.05.201913

19:30 Uhr
Cine Latino 2019
BRA 2017

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R: Bruno Jorge, Mariana Oliva, Renata Terra. 81 Min. OmdtU.

FSK: 6

Zwei der letzten bekannten Mitglieder des Piripkura-Stammes leben als Nomaden im Amazonas-Regenwald im Bundesstaat Mato Grosso. Ihr wichtigstes Besitztum ist eine Fackel, die 1998 angezündet wurde und noch immer Feuer spendet. Ihr Gebiet ist umzingelt von Farmen und Sägewerken, die sich immer mehr ausbreiten. Gewaltsam wird das Amazonasgebiet nach und nach von unkontrollierten Abholzungen zerstört. Der Schutz des Stammesgebietes kann nur aufrechterhalten werden, wenn regelmäßig nachgewiesen wird, dass die beiden -Männer noch hier leben. Weshalb alle zwei Jahre Jair Candor, Koordinator der Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung, in das Gebiet reist, um die Existenz der letzten Überlebenden der Piripkura zu bestätigen. Der Film wirft ein Licht auf die Tragödie der indigenen Völker am Amazonas, auf die systematische Gewalt, die ihnen angetan wurde und wird. Trotz der beeindruckenden Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit der letzten Piripkura liegt eine unausweichliche Frage in der Luft: Wie lang kann das noch weitergehen?

Bruno Jorge, geboren 1981, studierte Sozialkommunikation in São Paulo, Dokumentarfilm in Paris und Darstellende Kunst in Liège, Belgien. Seit 2003 führte er Regie bei über 15 Filmen, die auf vielen internationalen Festivals gezeigt wurden.
Mariana Oliva wuchs in São Paulo auf und studierte ab 2009 Dokumentarfilm in Edinburgh. Zusammen mit Renata Terra gründete sie 2019 eine Produktionsfirma in Brasilien.
Renata Terra arbeitet seit 20 Jahren im Bereich Drehbuch, Regie und Filmmontage. Viele ihrer Filme wurden international preisgekrönt.

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21:30 Uhr
Cine Latino 2019
VEN/DEU 2019

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R: Tuki Jencquel. 70 Min. OmdtU.

FSK: k. A-

„Das ist das große Drama: Du darfst nicht krank werden“ – lakonische Worte von Francisco, einem Aktivisten, der in Venezuela dringend benötigte Medizin ausliefert; in einem Land, in dem die Löhne zwölf Dollar im Monat betragen und 16.000 Ärzte das Land verlassen haben. Wenn Rosalía morgens ihre Apotheke aufschließt, hat sie ihren Kunden nichts zu bieten. Keine Antibiotika, keine Schmerzmittel, nichts. Der ökonomische Zusammenbruch Venezuelas wird flankiert von einem Kollaps des öffentlichen Gesundheitssystems, der für viele tödlich ist. Die Kindersterblichkeit ist dramatisch angestiegen – und Krebskranke wie Mildred und Rebeca sind auf die Medikamentenreste von Patienten angewiesen, die es nicht geschafft haben. Auch Efraím, ein junger Unfallchirurg, stemmt sich gegen den medizinischen Blackout. Sie stehen vor der Wahl: Protestieren, Dulden, Auswandern, Durchhalten, alle Hoffnung verlieren oder doch daran festhalten? Gemeinsam gehen sie auf die Bühne, um ihre Umstände zu spielen und emotionale Befreiung zu finden. Diese hochaktuelle Chronik folgt den widerständigen Protagonisten, wie sie sich um kreative Lösungen inmitten der Erschütterungen durch die Krise bemühen. Wir zeigen den Film vor dem Kinostart.

Tuki Jencquel, geboren in Caracas, studierte Business Administration am Instituto de Estudios Superiores de Administración in Caracas und Film an der Tisch School of the Arts in New York. Er arbeitete als Regieassistent, unter anderem für José Padilha. Nach mehreren Kurzfilmen und einem preisgekrönten mittellangen Dokumentarfilm ist ESTÁ TODO BIEN sein Langfilmdebüt.

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Dienstag 14.05.201914

19:30 Uhr
Cine Latino 2019
CUB/ESP/GBR/DEU 2018

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R: Icíar Bollaín. D: Carlos Acosta, Santioago Alfonso, Edilson Manuel Olbera Nuñez, Keyvin Martínez. 110 Min. OmdtU.

FSK: 6

Carlos Acosta ist ein undiszipliniertes Kind, das alles, was es über das Leben weiß, auf den Straßen Havannas gelernt hat. Doch sein Vater Pedro – dessen Großmutter noch als Sklavin in den kubanischen Zuckerrohrplantagen ausgebeutet wurde – erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes, den er nach einem afrikanischen Kriegsgott nur Yuli nennt: Er kann tanzen wie kein zweiter. Gegen dessen Willen schickt er ihn auf die staatliche Ballettschule und sorgt mit harter Hand dafür, dass Yuli seine Ausbildung beendet. Yuli wird bald zu einem der besten Tänzer seiner Generation, feiert internationale Erfolge und ist der erste dunkelhäutige Romeo am Royal Opera House in London. Doch trotz des Ruhms zehrt das Heimweh an ihm. Als er nach einer schweren Verletzung mit dem Tanzen pausieren muss, kehrt er nach Kuba zurück: Nach all den Jahren der Entbehrung und Einsamkeit lebt Yuli hier erstmals seinen schier unstillbaren Hunger nach Leben aus - und setzt damit seine Karriere aufs Spiel. YULI, die Verfilmung der Autobiographie des vielfach ausgezeichneten kubanischen Balletttänzers, spielt Carlos Acosta sich selbst in einer Rahmenhandlung, von der aus der Bogen über 40 Jahre seiner Karriere gespannt wird. Der Film wurde in San Sebastián für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

Icíar Bollaín, 1967 in Madrid geboren, gab 1983 ihr Schauspieldebüt. 1995 inszenierte sie ihren ersten Spielfilm und wurde in Valladolid mit dem Regie-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Ihre bekanntesten Filme sind TAMBIÉN LA LLUVIA (UND DANN DER REGEN) von 2010 und EL OLIVO (DER OLIVENBAUM) von 2016, die beide vielfach preisgekrönt wurden und bei denen sie wie auch in YULI mit ihrem Lebensgefährten, dem Drehbuchautor Paul Laverty, zusammenarbeitete.

Nach der Vorstellung am 14.05. in Mannheim gibt es eine Filmdiskussion in Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.

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Mittwoch 15.05.201915

17:30 Uhr
Cine Latino 2019
PRY/URY/BRA/DEU/NOR/FRA 2018

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R: Marcello Martinessi. D: Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova, Nilda Gonzalez. 89 Min. OmdtU.

Chela und Chiquita leben seit langem schon als Paar in einem gutbürgerlichen Viertel in der paraguayischen Hauptstadt Asunción. Über die Jahre sind sie in ihren Rollen innerhalb der Beziehung erstarrt: Während die extrovertierte Chiquita das gemeinsame Leben organisiert, verbringt Chela die Tage lieber bei gedämpftem Licht hinter ihrer Staffelei. Sie leben von ihrem Erbe, doch langsam geraten sie in finanzielle Schwierigkeiten. Als Chiquita wegen Überschuldung ins Gefängnis kommt, ist Chela auf sich allein gestellt – eine große Herausforderung, da nun sie sich in der Rolle findet, sich um Autofahrten, Haushaltshilfen und Finanzen zu kümmern. Chela kommt auf die Idee, mit ihrem alten Daimler einen Taxi-Service für wohlhabende ältere Damen aus der Nachbarschaft anzubieten. Beim Chauffieren lernt sie die junge, lebensfrohe Angy kennen... LAS HEREDERAS erzählt von Sehnsüchten, von Abhängigkeiten und einem späten Neubeginn und spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung, die Paraguay nach langen Jahren der Diktatur und der Absetzung der ersten demokratischen Regierung genommen hat. Der Film wurde vielfach preisgekrönt, unter anderem auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären, dem FIPRESCI-Preis, dem Alfred Bauer-Preis und dem Preis der Teddy-Leserjury des Mannschaft-Magazins sowie in San Sebastián als bester lateinamerikanischer Film.

Marcelo Martinessi, 1973 in Asunción geboren, studierte Kommunikationswissenschaft in seiner Heimatstadt sowie Filmwissenschaft an der London Film School. Nach mehreren Kurzfilmen baute er nach dem demokratischen Machtwechsel 2010 den ersten öffentlichen Fernsehsender von Paraguay auf. Nach dem Staatsstreich 2012 drehte er eine in Venedig ausgezeichnete Kurz-Doku über das politische Chaos. LAS HEREDERAS ist sein Langfilmdebüt.

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19:30 Uhr
Cine Latino 2019
CHL/NLD/FRA/DEU 2017

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R: Alireza Khatami. D: Juan Margallo, Tomás del Estal, Amparo Noguera, Manuel Morón, Itziar Aizpuru. 92 Min. OmdtU.

FSK: 6

Ein abgelegener Friedhof in Chile, der Rückzugsort eines alten Mannes. Als Wärter verbringt er seine Tage damit, sich um seine geliebten Pflanzen zu kümmern – oder denjenigen, die auf der Suche nach Vermissten sind, die kürzlich Verstorbenen in den Kühlkammern seines Leichenschauhauses zu zeigen. Doch seine Routine wird jäh unterbrochen: Nach niedergeschlagenen Protesten versucht die Miliz, ihre Opfer bei ihm zu verstecken. Als er den leblosen Körper einer namenlosen jungen Frau findet, begibt er sich auf eine Odyssee durch die skurrilen Wege von Bürokratie und menschlichem Tun, um der Unbekannten ein würdiges Begräbnis zu verschaffen. Begleitet wird er von einem kauzigen Bestatter, der die Geschichten der Toten sammelt, einer alten Frau auf der Suche nach ihrer lange vermissten Tochter und dem Fahrer eines Leichenwagens, der von seiner Vergangenheit heimgesucht wird.

Mit LOS VERSOS DEL OLVIDO gibt der iranische Regisseur Alireza Khatami sein vielfach ausgezeichnetes Spielfilm-Debüt: „Der Film ist von tragischen Ereignissen inspiriert, die mir sehr nahe gingen. Erst durch die Verlagerung der Ereignisse in eine andere Sprache und Region konnte ich darüber sprechen und verstehen, dass die historische Amnesie den Weg für die Wiederholung von Gewalt bereitet.“

Alireza Khatami, 1980 im Iran geboren, arbeitete seit 2000 als Regieassistent, unter anderem für Asghar Farhadi. Er studierte Visuelle Effekte in Malaysia und Filmproduktion am Savannah College of Art & Design. Seine Kurzfilme wurden auf verschiedenen internationalen Festivals gezeigt. Er arbeitet in Chicago an der School of Cinematic Arts der DePaul University.

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21:30 Uhr
Cine Latino 2019
COL/MEX/DNK 2018

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R: Ciro Guerra, Cristina Gallego. D: Carmiña Martínez, Natalia Reyes, José Acosta, Jhon Narváez. 121 Min. OmdtU.

FSK: 12

Kolumbien 1968: Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt, seine Wayúu-Familie verdient gut dabei, die Bedürfnisse nordamerikanischer Jugendlicher in Fahrt bringen. Bald steigt er zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion von Guajira auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden: Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.

Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legte eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayúu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird. In beeindruckenden und surrealen Bildern erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayúu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden: „Zugleich ethnologische Chronik und Arthouse-Thriller wie der indigene PATE“, schreibt The Hollywood Reporter über den vielfach preisgekrönten Film.

Ciro Guerra, 1981 in Rio de Oro, Kolumbien, geboren, ist seit 2004 als Filmemacher tätig. Seine Filme wurden auf vielen internationalen Filmfestivals gezeigt, El abrazo de la serpiente (DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE) von 2015 war der erste kolumbianische Film, der für einen Oscar nominiert wurde.
Cristina Gallego, 1978 in Bogotá geboren, absolvierte eine Ausbildung in Marketing und Werbung und studierte an der Filmschule der Universidad Nacional de Colombia. 2001 gründete sie gemeinsam mit Ciro Guerra die Produktionsfirma Ciudad Lunar und war als Produzentin an Guerras Filmen beteiligt. Bei PÁJAROS DE VERANO führte sie erstmals Regie.

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Donnerstag 16.05.201916

19:30 Uhr
In Memoriam Bruno Ganz
DEU/FRA 1977

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R: Wim Wenders. D: Bruno Ganz, Dennis Hopper, Lisa Kreuzer, Gérard Blain, Nicholas Ray, Samuel Fuller. 126 Min.

FSK: 16

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Freitag 17.05.201917

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

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R: Richard Billingham. D: Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall. Während sich die Familie durchs Leben wurschtelt, praktiziert sie extreme Rituale und bricht gesellschaftliche Tabus. Basierend auf den Erinnerungen des Regisseurs und Fotografen Richard Billingham konzentriert sich der Film auf seine Eltern Ray und Liz, ihre Beziehung und ihren Einfluss auf ihn und seinen jüngeren Bruder Jason, als sie in einer Wohnung des Black Country Council aufwachsen, von Umständen bestimmt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. „Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.“ (Film Festival Cologne)

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21:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUt 2019

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R: Marie Kreutzer. D: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. 112 Min.

FSK: 12

Lola, Ende 20, hat alles im Griff. Davon ist sie fest überzeugt, und so muss es auch sein: Sie arbeitet als Unternehmensberaterin, sie muss tough sein, sie darf nichts Menschliches an sich haben im Job. Sie arbeitet an ihrer Beförderung zum Associate Principal, oft in 48-Stunden-Powerschichten. Was keiner weiß: Sie unterhält eine Affäre mit ihrer Chefin. Was selbst die nicht wissen darf: Sie hat eine depressive Schwester, die suizidgefährdet in einer Wiener Psychiatrie einsitzt, während Lola in Rostock daran arbeitet, gut genug für das nächste Projekt in Sydney zu sein. Doch Lola kann weder ihrer Familiengeschichte noch sich selbst entfliehen.

Marie Kreutzer (DIE VATERLOSEN, WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT) ist eine der interessantesten österreichischen Filmemacherinnen, die auf so treffende wie subtile Art Familienbeziehungen filmisch seziert.

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Samstag 18.05.201918

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

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R: Richard Billingham. D: Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall. Während sich die Familie durchs Leben wurschtelt, praktiziert sie extreme Rituale und bricht gesellschaftliche Tabus. Basierend auf den Erinnerungen des Regisseurs und Fotografen Richard Billingham konzentriert sich der Film auf seine Eltern Ray und Liz, ihre Beziehung und ihren Einfluss auf ihn und seinen jüngeren Bruder Jason, als sie in einer Wohnung des Black Country Council aufwachsen, von Umständen bestimmt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. „Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.“ (Film Festival Cologne)

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21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Heute gleich zwei Werke, die auf keiner Best-of-Grindhouse-Liste fehlen sollten: Zuerst eine relativ prominent besetzte Action/Horror-Mischung aus den USA über einen Serienmörder, der eigentlich ein Zombie sein müsste. Danach ein australischer Horrorfilm mit Rachemotiv, in dem der Haupttäter aber keinen Finger krumm macht.

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

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Sonntag 19.05.201919

19:30 Uhr
Premierenvorstellung
DEU 2019

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R: Tobias Frindt. 102 Min.

FSK: k. A.

Die Studentenrevolte, die sexuelle Revolution, das Lossagen vom Nachkriegsdeutschland der Täter und Mitwisser: Mittlerweile gehört 1968 zum Gründungsmythos der Berliner Republik. Weithin unbekannt ist jedoch, dass nur kurze Zeit später die Ideen und Forderungen der 68er sich in einer anderen Jugendbewegung manifestieren sollten. In den frühen 70er Jahren versuchten tausende von Jugendlichen in Westdeutschland in ihren Städten und Gemeinden selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser zu etablieren, um sich eigene Treffpunkte zur Freizeitgestaltung ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration zu schaffen – so wie das JUZ in Mannheim, einem Freiraum des politisch-kulturellen Aufbruchs, wo auch Regisseur Tobias Frindt prägende Jahre verbracht hat.

Auch am 12.06.2019 in Anwesenheit des Regisseurs.

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Montag 20.05.201920

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

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R: Richard Billingham. D: Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall. Während sich die Familie durchs Leben wurschtelt, praktiziert sie extreme Rituale und bricht gesellschaftliche Tabus. Basierend auf den Erinnerungen des Regisseurs und Fotografen Richard Billingham konzentriert sich der Film auf seine Eltern Ray und Liz, ihre Beziehung und ihren Einfluss auf ihn und seinen jüngeren Bruder Jason, als sie in einer Wohnung des Black Country Council aufwachsen, von Umständen bestimmt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. „Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.“ (Film Festival Cologne)

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Beim Besuch des Kinos gilt die 3G-Regel: Zutritt hat nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht am Sitzplatz; zum Verzehr kann die Maske abgenommen werden.

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Dienstag 21.05.201921

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUt 2019

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R: Marie Kreutzer. D: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. 112 Min.

FSK: 12

Lola, Ende 20, hat alles im Griff. Davon ist sie fest überzeugt, und so muss es auch sein: Sie arbeitet als Unternehmensberaterin, sie muss tough sein, sie darf nichts Menschliches an sich haben im Job. Sie arbeitet an ihrer Beförderung zum Associate Principal, oft in 48-Stunden-Powerschichten. Was keiner weiß: Sie unterhält eine Affäre mit ihrer Chefin. Was selbst die nicht wissen darf: Sie hat eine depressive Schwester, die suizidgefährdet in einer Wiener Psychiatrie einsitzt, während Lola in Rostock daran arbeitet, gut genug für das nächste Projekt in Sydney zu sein. Doch Lola kann weder ihrer Familiengeschichte noch sich selbst entfliehen.

Marie Kreutzer (DIE VATERLOSEN, WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT) ist eine der interessantesten österreichischen Filmemacherinnen, die auf so treffende wie subtile Art Familienbeziehungen filmisch seziert.

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Mittwoch 22.05.201922

17:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

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R: Richard Billingham. D: Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins. 108 Min. OmdtU.

FSK: 12

In der Peripherie von Birmingham und am Rande der Gesellschaft meistert die Familie Billingham ihren Alltag, Tag für Tag, so gut es geht. Vater Ray säuft sich durch seine Existenz, die übergewichtige Mutter Liz überlässt die Wohnung dem Verfall. Während sich die Familie durchs Leben wurschtelt, praktiziert sie extreme Rituale und bricht gesellschaftliche Tabus. Basierend auf den Erinnerungen des Regisseurs und Fotografen Richard Billingham konzentriert sich der Film auf seine Eltern Ray und Liz, ihre Beziehung und ihren Einfluss auf ihn und seinen jüngeren Bruder Jason, als sie in einer Wohnung des Black Country Council aufwachsen, von Umständen bestimmt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. „Wem Ken Loach zu versöhnlich ist, der sollte an diesem schonungslosen und brillant gefilmten Porträt britischen Subproletariats seine Freude haben.“ (Film Festival Cologne)

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Beim Besuch des Kinos gilt die 3G-Regel: Zutritt hat nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht am Sitzplatz; zum Verzehr kann die Maske abgenommen werden.

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19:30 Uhr
Zum Bundesstart
AUt 2019

Mehr zum Film

R: Marie Kreutzer. D: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. 112 Min.

FSK: 12

Lola, Ende 20, hat alles im Griff. Davon ist sie fest überzeugt, und so muss es auch sein: Sie arbeitet als Unternehmensberaterin, sie muss tough sein, sie darf nichts Menschliches an sich haben im Job. Sie arbeitet an ihrer Beförderung zum Associate Principal, oft in 48-Stunden-Powerschichten. Was keiner weiß: Sie unterhält eine Affäre mit ihrer Chefin. Was selbst die nicht wissen darf: Sie hat eine depressive Schwester, die suizidgefährdet in einer Wiener Psychiatrie einsitzt, während Lola in Rostock daran arbeitet, gut genug für das nächste Projekt in Sydney zu sein. Doch Lola kann weder ihrer Familiengeschichte noch sich selbst entfliehen.

Marie Kreutzer (DIE VATERLOSEN, WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT) ist eine der interessantesten österreichischen Filmemacherinnen, die auf so treffende wie subtile Art Familienbeziehungen filmisch seziert.

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Donnerstag 23.05.201923

19:30 Uhr
Film & Kunst
USA 2017

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R: Lisa Immordino Vreeland. 99 Min. DF.

Er war Fotograf, Kostümdesigner, Innenarchitekt: Cecil Beaton (1904-1980) gehört zu den schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine stilvollen Porträts waren ständig nachgefragt und dementsprechend teurer, für Cecil Beaton waren seine Fotoarbeiten der Weg zum künstlerischen und finanziellen Erfolg auch in der Modebranche und in der Filmwelt. Die Regisseurin bietet mit ihrer facettenreichen Dokumentation auch einen Blick auf Cecil Beatons Antisemitismus, der nach einer heiklen Illustration 1938 zum öffentlichen Skandal führte.

Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Leiter Forum Internationale Photographie, Reiss-Engelhorn-Museen

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Freitag 24.05.201924

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

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D: Karin de Miguel Wessendorf. 115 Min.

Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Emma Rosa Simon, Robert Bohrer. D: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint, Hartmut Becker, Sabine Vitua. 82 Min.

FSK: 12

Lenz ist ein Tagträumer, charmant, phantasievoll und – wie es sich für einen Dreißigjährigen in Berlin gehört – radikal entscheidungsunfähig. Nach einer durchfeierten Nacht wacht Lenz ziemlich derangiert neben Ira auf. Lenz ist verliebt. Ira auch. Es beginnt der Sommer der Liebe: herumalbernd durch die Berliner Nacht, Bier am Kanal, Gespräche über Sex und Kindheit. Alles ist wunderschön. Bis Ira diese eine, alles verändernde Frage stellt: „Willst Du eigentlich Kinder?“ Und dann tut Lenz das, was er am besten kann, wenn es kompliziert wird. Er macht sich aus dem Staub. Eine einfache Geschichte? Vielleicht. Auf jeden Fall aber mit unglaublicher Verve erzählt. Strotzend vor Einfallsreichtum. Mit hoch energiegeladenen Darstellern. Mitunter surreal. Für die Süddeutsche Zeitung ein Highlight des letztjährigen Münchner Filmfests. Kein Wunder, dass ab und an Personen der Zeitgeschichte in die Handlung eingreifen.

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Samstag 25.05.201925

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

Mehr zum Film

D: Karin de Miguel Wessendorf. 115 Min.

Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Emma Rosa Simon, Robert Bohrer. D: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint, Hartmut Becker, Sabine Vitua. 82 Min.

FSK: 12

Lenz ist ein Tagträumer, charmant, phantasievoll und – wie es sich für einen Dreißigjährigen in Berlin gehört – radikal entscheidungsunfähig. Nach einer durchfeierten Nacht wacht Lenz ziemlich derangiert neben Ira auf. Lenz ist verliebt. Ira auch. Es beginnt der Sommer der Liebe: herumalbernd durch die Berliner Nacht, Bier am Kanal, Gespräche über Sex und Kindheit. Alles ist wunderschön. Bis Ira diese eine, alles verändernde Frage stellt: „Willst Du eigentlich Kinder?“ Und dann tut Lenz das, was er am besten kann, wenn es kompliziert wird. Er macht sich aus dem Staub. Eine einfache Geschichte? Vielleicht. Auf jeden Fall aber mit unglaublicher Verve erzählt. Strotzend vor Einfallsreichtum. Mit hoch energiegeladenen Darstellern. Mitunter surreal. Für die Süddeutsche Zeitung ein Highlight des letztjährigen Münchner Filmfests. Kein Wunder, dass ab und an Personen der Zeitgeschichte in die Handlung eingreifen.

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Sonntag 26.05.201926

16:30 Uhr
Premierenvorstellung
DEU 2019

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R: Tobias Frindt. 102 Min.

FSK: k. A.

Die Studentenrevolte, die sexuelle Revolution, das Lossagen vom Nachkriegsdeutschland der Täter und Mitwisser: Mittlerweile gehört 1968 zum Gründungsmythos der Berliner Republik. Weithin unbekannt ist jedoch, dass nur kurze Zeit später die Ideen und Forderungen der 68er sich in einer anderen Jugendbewegung manifestieren sollten. In den frühen 70er Jahren versuchten tausende von Jugendlichen in Westdeutschland in ihren Städten und Gemeinden selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser zu etablieren, um sich eigene Treffpunkte zur Freizeitgestaltung ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration zu schaffen – so wie das JUZ in Mannheim, einem Freiraum des politisch-kulturellen Aufbruchs, wo auch Regisseur Tobias Frindt prägende Jahre verbracht hat.

Auch am 12.06.2019 in Anwesenheit des Regisseurs.

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19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

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D: Karin de Miguel Wessendorf. 115 Min.

Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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Montag 27.05.201927

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

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D: Karin de Miguel Wessendorf. 115 Min.

Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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Dienstag 28.05.201928

19:30 Uhr
Zur Ausstellung „Gaston Paris“
FRA 1969

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R: Jean-Pierre Melville. D: Lino Ventura, Paul Meurisse, Jean-Pierre Cassel, Simone Signoret. 138 Min. OmdtU.

FSK: 16

Philippe Gerbier, Anführer einer Résistance-Gruppe, wird im Oktober 1942 verhaftet. Knapp kann er aus Gestapo-Haft entkommen und macht sich daran, Kollaborateure und Verräter in den eigenen Reihen ausfindig zu machen. Im Kampf gegen die deutschen Besatzer können die Feinde überall sitzen... Jean-Pierre Melville, ein Außenseiter des französischen Kinos und zugleich Meister des so spannenden wie künstlerisch hochwertigen Genrefilms, verarbeitete in dieser Verfilmung eines Romans von Joseph Kessel nüchtern und schnörkellos, gleichwohl äußerst packend seine eigenen Erfahrungen im französischen Widerstand.

Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen

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Mittwoch 29.05.201929

17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

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D: Karin de Miguel Wessendorf. 115 Min.

Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Emma Rosa Simon, Robert Bohrer. D: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint, Hartmut Becker, Sabine Vitua. 82 Min.

FSK: 12

Lenz ist ein Tagträumer, charmant, phantasievoll und – wie es sich für einen Dreißigjährigen in Berlin gehört – radikal entscheidungsunfähig. Nach einer durchfeierten Nacht wacht Lenz ziemlich derangiert neben Ira auf. Lenz ist verliebt. Ira auch. Es beginnt der Sommer der Liebe: herumalbernd durch die Berliner Nacht, Bier am Kanal, Gespräche über Sex und Kindheit. Alles ist wunderschön. Bis Ira diese eine, alles verändernde Frage stellt: „Willst Du eigentlich Kinder?“ Und dann tut Lenz das, was er am besten kann, wenn es kompliziert wird. Er macht sich aus dem Staub. Eine einfache Geschichte? Vielleicht. Auf jeden Fall aber mit unglaublicher Verve erzählt. Strotzend vor Einfallsreichtum. Mit hoch energiegeladenen Darstellern. Mitunter surreal. Für die Süddeutsche Zeitung ein Highlight des letztjährigen Münchner Filmfests. Kein Wunder, dass ab und an Personen der Zeitgeschichte in die Handlung eingreifen.

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Donnerstag 30.05.201930

19:30 Uhr
Ciné-club
FRA 2017

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R: Eric Berbier. D: Charlotte Gainsbourg, Pierre Niney, Didier Bourdon, Jean-Pierre Darroussin, Catherine McCormack. 131 Min. OmdtU.

FSK: 6

Romain Gary ist bis heute einer der erfolgreichsten französischen Schriftsteller: Als einziger erhielt er den französischen Literaturpreis Prix Goncourt gleich zweimal. Sein autobiographischer Roman „Frühes Versprechen“ von 1960 – in Deutschland zunächst als „Erste Liebe – Letzte Liebe“ veröffentlicht – ist in Frankreich Schullektüre. Gary schildert sein vielfältiges Leben von der Herkunft in einer russisch-jüdischen Familie in Vilnius bis zum Diplomaten, von seiner Kreativität als Autor bis zu seinen Einsätzen in der Résistance und als Weltkriegspilot. Vor allem aber geht es um die Beziehung zu seiner Mutter Nina, die anstrengend und liebevoll, verrückt, dominant und überschwänglich von ihrem Sohn nicht weniger als Wundertaten erwartet. Und Romain Gary wird alles daran setzen, die Träume seiner Mutter zu erfüllen.

Einführung: Daniela Kuschel, Romanisches Seminar der Universität Mannheim

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Freitag 31.05.201931

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Emma Rosa Simon, Robert Bohrer. D: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint, Hartmut Becker, Sabine Vitua. 82 Min.

FSK: 12

Lenz ist ein Tagträumer, charmant, phantasievoll und – wie es sich für einen Dreißigjährigen in Berlin gehört – radikal entscheidungsunfähig. Nach einer durchfeierten Nacht wacht Lenz ziemlich derangiert neben Ira auf. Lenz ist verliebt. Ira auch. Es beginnt der Sommer der Liebe: herumalbernd durch die Berliner Nacht, Bier am Kanal, Gespräche über Sex und Kindheit. Alles ist wunderschön. Bis Ira diese eine, alles verändernde Frage stellt: „Willst Du eigentlich Kinder?“ Und dann tut Lenz das, was er am besten kann, wenn es kompliziert wird. Er macht sich aus dem Staub. Eine einfache Geschichte? Vielleicht. Auf jeden Fall aber mit unglaublicher Verve erzählt. Strotzend vor Einfallsreichtum. Mit hoch energiegeladenen Darstellern. Mitunter surreal. Für die Süddeutsche Zeitung ein Highlight des letztjährigen Münchner Filmfests. Kein Wunder, dass ab und an Personen der Zeitgeschichte in die Handlung eingreifen.

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Seit vielen Jahren halten Umweltschützer im Kampf gegen den um sich greifenden Braunkohle-Tagebau den Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen besetzt. Im Herbst 2018 eskalierte die Situation, als RWE den Kohleabbau erweitern wollte, just während die Bundesregierung eine Kohlekommission einsetzte... Eine lokale David gegen Goliath-Geschichte, auf die die ganze Republik blickte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt – seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum groß angelegten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.

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