Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

Dienstag 01.05.201801

Pawo
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/IND 2016

Mehr zum Film

R: Marvin Litwak. D: Shavo Dorjee, Tenzin Gyaltsen, Rinchen Palzom, Tashi Choedon. 121 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach dem Tod seines Vaters versteht der junge Tibeter Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Bei einem Aufstand gegen die chinesischen Besatzer wird er verhaftet. Er durchlebt sechs Monate Haft und Folter im chinesischen Gefängnis. Nachdem er von seiner Mutter freigekauft wurde, verlässt er seine Familie und sein Land. In der tibetischen Enklave in Delhi muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder dem andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden. Die mehrfach preisgekrönte deutsch-indische Crowdfunding-Produktion PAWO (tibetisch: „Held“) basiert auf der wahren Geschichte des Tibeters Japmhel Yeshi, der sich 2012 aus Protest gegen die chinesische Besatzung Tibets in Delhi selbst verbrannt hat.

Mittwoch 02.05.201802

SPK Komplex
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Gerd Kroske.. 111 Min.

FSK: k. A.

Ist individuelles Leiden die Folge der krankmachenden kapitalistischen Gesellschaft? Im Februar 1970 gründete sich in der Rohrbacher Straße in Heidelberg das Sozialistische Patientenkollektiv SPK: 52 Psychiatriepatienten unter Leitung des Arztes Wolfgang Huber, die sich in einer Therapiegemeinschaft selbständig heilen wollten. Das gruppentherapeutische Experiment betrieb Hegel-Studien und Einzelagitation und geriet alsbald in Konflikt mit der Uni Heidelberg und der Landesregierung – der sich zuspitzte und in die Radikalisierung des SPK mündete. Widerstand und Selbstermächtigung führte zu harten Maßnahmen des Staates, linke Ideologie zum Abtauchen in den RAF-Untergrund – eine Geschichte vom Irre-Sein und Irre-Werden im gesellschaftlichen Klima des deutschen Vor-Herbstes.

Preview vor dem Bundesstart am 16.4. in Anwesenheit des Regisseurs.

Pawo
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/IND 2016

Mehr zum Film

R: Marvin Litwak. D: Shavo Dorjee, Tenzin Gyaltsen, Rinchen Palzom, Tashi Choedon. 121 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach dem Tod seines Vaters versteht der junge Tibeter Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Bei einem Aufstand gegen die chinesischen Besatzer wird er verhaftet. Er durchlebt sechs Monate Haft und Folter im chinesischen Gefängnis. Nachdem er von seiner Mutter freigekauft wurde, verlässt er seine Familie und sein Land. In der tibetischen Enklave in Delhi muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder dem andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden. Die mehrfach preisgekrönte deutsch-indische Crowdfunding-Produktion PAWO (tibetisch: „Held“) basiert auf der wahren Geschichte des Tibeters Japmhel Yeshi, der sich 2012 aus Protest gegen die chinesische Besatzung Tibets in Delhi selbst verbrannt hat.

Donnerstag 03.05.201803

Meister der Träume
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Sonia Kronlund. 86 Min. OmdtU.

FSK: 12

Er ist so etwas wie der afghanische Steven Spielberg – oder will es zumindest sein: Salim Shaheen, Schauspieler, Produzent, Regisseur in einer Person, hat weit über 100 Filme inszeniert, inspiriert gleichermaßen vom Bollywood-Stil wie von Sylvester Stallone. Für seine Landsleute ist er nicht nur auf der Leinwand ein Held: Auch in schwierigsten Zeiten von Krieg und Terrorismus schenkt er mit seinen Filmen – ob Musical oder Action – Hoffnung und die Möglichkeit des Träumens. Sonia Kronlund, französische Politik-Korrespondentin in Afghanistan, begleitet den so energischen wie exzentischen Filmemacher. Sie zeigt, wie er und sein Team allen Widerständen getrotzt haben, unter russischer Besatzung wie unter der Herrschaft der Taliban. Sie zeigt aber auch, wie sie selbst sich in einer Männergesellschaft durchsetzen muss, um das Vertrauen von Shaheen zu erlangen. Und dann sind wir mitten dabei, wenn ein Wasserfall als Hintergrund für eine Tanzszene im einen Film wie für eine Schlägerei im nächsten herhalten muss, oder wenn die Kalaschnikows der Sicherheitsmilizen kurzerhand als Requisiten benutzt werden.

Arrhythmia
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS/FIN/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Boris Khlebnikov. D: lexander Yatsenko, Irina Gorbacheva, Nikolay Shraiber, Sergey Nasedkin. 116 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der passionierte Sanitäter Oleg gerät mit seinen hehren Absichten, Menschen zu retten, in bösen Konflikt mit den strikten Regeln des neuen Krankenhausdirektors. Der ist ein knallharter Manager-Typ, der vor allem die Effektivität der Notfalleinsätze steigern möchte. Menschenleben kommen in seinem Weltbild nicht vor. Oleg widersetzt sich dem kaltschnäuzigen Boss aus moralischer Verpflichtung heraus, was allerdings seine Beziehung zu seiner Frau Katya, einer Ärztin in der Notaufnahme, schwer belastet: Die hat schon länger das Gefühl, dass sich OIeg mehr um seine Patienten als um sie kümmert. Sie reicht die Scheidung ein – und zwischen Liebes- und Lebenskrisen, gelegentlichen Besäufnissen, neoliberaler Klinikbürokratie und Patientenproblematiken von Nymphomanie bis zum medizinverweigernden Zeugen Jehovas entwickelt sich eine durchaus sarkastische Schilderung von sozialem Zusammenbruch.

„Wir waren fasziniert und berührt, wie es diesem Film virtuos gelungen ist, selbst die groteskesten und härtesten Situationen mit großartigem Humor zu meistern.“ – Jurybegründung Produzentenpreis Filmfest Hamburg.

Freitag 04.05.201804

Arrhythmia
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS/FIN/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Boris Khlebnikov. D: lexander Yatsenko, Irina Gorbacheva, Nikolay Shraiber, Sergey Nasedkin. 116 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der passionierte Sanitäter Oleg gerät mit seinen hehren Absichten, Menschen zu retten, in bösen Konflikt mit den strikten Regeln des neuen Krankenhausdirektors. Der ist ein knallharter Manager-Typ, der vor allem die Effektivität der Notfalleinsätze steigern möchte. Menschenleben kommen in seinem Weltbild nicht vor. Oleg widersetzt sich dem kaltschnäuzigen Boss aus moralischer Verpflichtung heraus, was allerdings seine Beziehung zu seiner Frau Katya, einer Ärztin in der Notaufnahme, schwer belastet: Die hat schon länger das Gefühl, dass sich OIeg mehr um seine Patienten als um sie kümmert. Sie reicht die Scheidung ein – und zwischen Liebes- und Lebenskrisen, gelegentlichen Besäufnissen, neoliberaler Klinikbürokratie und Patientenproblematiken von Nymphomanie bis zum medizinverweigernden Zeugen Jehovas entwickelt sich eine durchaus sarkastische Schilderung von sozialem Zusammenbruch.

„Wir waren fasziniert und berührt, wie es diesem Film virtuos gelungen ist, selbst die groteskesten und härtesten Situationen mit großartigem Humor zu meistern.“ – Jurybegründung Produzentenpreis Filmfest Hamburg.

Meister der Träume
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Sonia Kronlund. 86 Min. OmdtU.

FSK: 12

Er ist so etwas wie der afghanische Steven Spielberg – oder will es zumindest sein: Salim Shaheen, Schauspieler, Produzent, Regisseur in einer Person, hat weit über 100 Filme inszeniert, inspiriert gleichermaßen vom Bollywood-Stil wie von Sylvester Stallone. Für seine Landsleute ist er nicht nur auf der Leinwand ein Held: Auch in schwierigsten Zeiten von Krieg und Terrorismus schenkt er mit seinen Filmen – ob Musical oder Action – Hoffnung und die Möglichkeit des Träumens. Sonia Kronlund, französische Politik-Korrespondentin in Afghanistan, begleitet den so energischen wie exzentischen Filmemacher. Sie zeigt, wie er und sein Team allen Widerständen getrotzt haben, unter russischer Besatzung wie unter der Herrschaft der Taliban. Sie zeigt aber auch, wie sie selbst sich in einer Männergesellschaft durchsetzen muss, um das Vertrauen von Shaheen zu erlangen. Und dann sind wir mitten dabei, wenn ein Wasserfall als Hintergrund für eine Tanzszene im einen Film wie für eine Schlägerei im nächsten herhalten muss, oder wenn die Kalaschnikows der Sicherheitsmilizen kurzerhand als Requisiten benutzt werden.

Samstag 05.05.201805

Arrhythmia
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS/FIN/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Boris Khlebnikov. D: lexander Yatsenko, Irina Gorbacheva, Nikolay Shraiber, Sergey Nasedkin. 116 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der passionierte Sanitäter Oleg gerät mit seinen hehren Absichten, Menschen zu retten, in bösen Konflikt mit den strikten Regeln des neuen Krankenhausdirektors. Der ist ein knallharter Manager-Typ, der vor allem die Effektivität der Notfalleinsätze steigern möchte. Menschenleben kommen in seinem Weltbild nicht vor. Oleg widersetzt sich dem kaltschnäuzigen Boss aus moralischer Verpflichtung heraus, was allerdings seine Beziehung zu seiner Frau Katya, einer Ärztin in der Notaufnahme, schwer belastet: Die hat schon länger das Gefühl, dass sich OIeg mehr um seine Patienten als um sie kümmert. Sie reicht die Scheidung ein – und zwischen Liebes- und Lebenskrisen, gelegentlichen Besäufnissen, neoliberaler Klinikbürokratie und Patientenproblematiken von Nymphomanie bis zum medizinverweigernden Zeugen Jehovas entwickelt sich eine durchaus sarkastische Schilderung von sozialem Zusammenbruch.

„Wir waren fasziniert und berührt, wie es diesem Film virtuos gelungen ist, selbst die groteskesten und härtesten Situationen mit großartigem Humor zu meistern.“ – Jurybegründung Produzentenpreis Filmfest Hamburg.

Meister der Träume
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Sonia Kronlund. 86 Min. OmdtU.

FSK: 12

Er ist so etwas wie der afghanische Steven Spielberg – oder will es zumindest sein: Salim Shaheen, Schauspieler, Produzent, Regisseur in einer Person, hat weit über 100 Filme inszeniert, inspiriert gleichermaßen vom Bollywood-Stil wie von Sylvester Stallone. Für seine Landsleute ist er nicht nur auf der Leinwand ein Held: Auch in schwierigsten Zeiten von Krieg und Terrorismus schenkt er mit seinen Filmen – ob Musical oder Action – Hoffnung und die Möglichkeit des Träumens. Sonia Kronlund, französische Politik-Korrespondentin in Afghanistan, begleitet den so energischen wie exzentischen Filmemacher. Sie zeigt, wie er und sein Team allen Widerständen getrotzt haben, unter russischer Besatzung wie unter der Herrschaft der Taliban. Sie zeigt aber auch, wie sie selbst sich in einer Männergesellschaft durchsetzen muss, um das Vertrauen von Shaheen zu erlangen. Und dann sind wir mitten dabei, wenn ein Wasserfall als Hintergrund für eine Tanzszene im einen Film wie für eine Schlägerei im nächsten herhalten muss, oder wenn die Kalaschnikows der Sicherheitsmilizen kurzerhand als Requisiten benutzt werden.

Sonntag 06.05.201806

SPK Komplex
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Gerd Kroske.. 111 Min.

FSK: k. A.

Ist individuelles Leiden die Folge der krankmachenden kapitalistischen Gesellschaft? Im Februar 1970 gründete sich in der Rohrbacher Straße in Heidelberg das Sozialistische Patientenkollektiv SPK: 52 Psychiatriepatienten unter Leitung des Arztes Wolfgang Huber, die sich in einer Therapiegemeinschaft selbständig heilen wollten. Das gruppentherapeutische Experiment betrieb Hegel-Studien und Einzelagitation und geriet alsbald in Konflikt mit der Uni Heidelberg und der Landesregierung – der sich zuspitzte und in die Radikalisierung des SPK mündete. Widerstand und Selbstermächtigung führte zu harten Maßnahmen des Staates, linke Ideologie zum Abtauchen in den RAF-Untergrund – eine Geschichte vom Irre-Sein und Irre-Werden im gesellschaftlichen Klima des deutschen Vor-Herbstes.

Preview vor dem Bundesstart am 16.4. in Anwesenheit des Regisseurs.

Montag 07.05.201807

Taxi Driver
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
USA 1976

Mehr zum Film

R: Martin Scorsese. D: Robert De Niro, Jodie Foster, Cybill Shepherd, Harvey Keite. 114 Min. OmdtU.

FSK: 16

Wenn er mal nicht im Pornokino sitzt, dann fährt der an Schlafmangel leidende Vietnam-Veteran Travis Bickle Taxi – und das auch in die schäbigsten Ecken New Yorks. Für ihn sind die Leute auf den Straßen Abschaum, und er wünscht sich einen Regen, der all diesen Dreck wegspült. Während seiner Fahrten lernt er die Minderjährige Iris kennen, die als Prostituierte arbeitet. Travis stellt sich das Ziel, Iris mit allen Mitteln aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, fünf Oscar-Nominierungen und viele weitere Nominierungen und Auszeichnungen erhielt dieser Film, besonders Scorsese, De Niro und Foster wurden mehrfach gewürdigt. Und was wir alle von TAXI DRIVER lernen können: Für ein Rendezvous eignet sich ein Pornokino nur mäßig.

Dienstag 08.05.201808

Meister der Träume
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Sonia Kronlund. 86 Min. OmdtU.

FSK: 12

Er ist so etwas wie der afghanische Steven Spielberg – oder will es zumindest sein: Salim Shaheen, Schauspieler, Produzent, Regisseur in einer Person, hat weit über 100 Filme inszeniert, inspiriert gleichermaßen vom Bollywood-Stil wie von Sylvester Stallone. Für seine Landsleute ist er nicht nur auf der Leinwand ein Held: Auch in schwierigsten Zeiten von Krieg und Terrorismus schenkt er mit seinen Filmen – ob Musical oder Action – Hoffnung und die Möglichkeit des Träumens. Sonia Kronlund, französische Politik-Korrespondentin in Afghanistan, begleitet den so energischen wie exzentischen Filmemacher. Sie zeigt, wie er und sein Team allen Widerständen getrotzt haben, unter russischer Besatzung wie unter der Herrschaft der Taliban. Sie zeigt aber auch, wie sie selbst sich in einer Männergesellschaft durchsetzen muss, um das Vertrauen von Shaheen zu erlangen. Und dann sind wir mitten dabei, wenn ein Wasserfall als Hintergrund für eine Tanzszene im einen Film wie für eine Schlägerei im nächsten herhalten muss, oder wenn die Kalaschnikows der Sicherheitsmilizen kurzerhand als Requisiten benutzt werden.

Mittwoch 09.05.201809

Rara - Meine Eltern sind
irgendwie anders
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
CHL 2016

Mehr zum Film

R: Pepa San Martín. D: Julia Lübbert, Emilia Ossandon, Mariana Loyola, Agustina Munoz, Daniel Munoz. 86 Min. OmdtU.

Die Tatsache, dass Saras Mutter seit der Trennung von ihrem Vater mit einer Frau zusammenlebt, ist für die pubertierende Zwölfjährige kein Problem. Gemeinsam mit Saras kleiner Schwester Cata sind sie eine ganz normale Patchwork-Familie der oberen Mittelschicht. Doch für Saras Umfeld scheint die Situation nicht ganz so selbstverständlich zu sein, und auch ihr Vater entwickelt Bedenken, ob das Zusammenwohnen mit zwei Frauen gesund für seine Töchter ist – er leitet rechtliche Schritte ein...

Das einfühlsame Spielfilmdebüt beruht auf einem realen Justizskandal und ist ganz aus der Perspektive von Sara erzählt.

Der Nobelpreisträger – 
El ciudadano ilustre
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
ARG/ESP 2016

Mehr zum Film

R: Gaston Duprat, Mariano Cohn. D: scar Martínez, Dady Brieva, Andrea Frigerio. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zum ersten Mal seit 40 Jahren kehrt der Literaturnobelpreisträger Daniel Mantovani in seinen Heimatort in der argentinischen Provinz zurück, um die Ehrenbürgerwürde anzunehmen. Doch was als nostalgische Reise an die Quelle seiner literarischen Inspiration beginnt, wird für den berühmten Autor zum Höllentrip. Bewunderung und Stolz der Einheimischen schlagen alsbald um in Neid und Missgunst, und als Mantovani von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf…

Die mehrfach ausgezeichnete Satire erhielt unter anderem in Venedig den Coppa Volpi für den besten Darsteller.

Donnerstag 10.05.201810

Von Töpfen und Träumen – 
De ollas y sueños
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
PER/BRA 2019

Mehr zum Film

R: Ernesto Cabellos. 75 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Freitag 11.05.201811

Eine fantastische Frau –
Una mujer fantástica
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
CHL/ESP/USA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: ebastiàn Lelio. D: Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco, Aline Kuppenheim. 104 Min. OmdtU.

FSK: 12

Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leidenschaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihretwegen seine Familie verlassen. Doch dann erleidet Orlando einen Anfall, die Ärzte können nur noch seinen Tod feststellen. Marina sieht sich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert, und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus. Denn Marina ist eine Transgender-Frau.

Oscar 2018 als bester fremdsprachiger Film!

Das Nest – O Ninho
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
BRA 2016

Mehr zum Film

R: Filipe Matzembacher, Márcio Reolon. D: Nicolas Vargas, Sophia Starosta, Lucas Riedl, Felipe Paes. Miniserie. 4x26 Min Min. OmdtU.

FSK: 12

Der junge Soldat Bruno desertiert von seiner Truppe, um in der brasilianischen Metropole Porto Alegre nach seinem verschollenen Bruder Leo zu suchen. Von Leo fehlt scheinbar jede Spur, doch Bruno lernt dessen Freunde kennen: die Barfrau Stella, die Party-Kids Iggy, Ariel und Kin und deren "Generalin", die Club-Besitzerin und Drag-Queen Marlene. Bruno, bedroht vom Militär und allgegenwärtiger Homophobie, lässt sich immer mehr auf sexuelle Experimente und lustvolle Exzesse, aber auch auf die familiäre Geborgenheit der Gang ein.

Diese innovative brasilianische Miniserie – erfolgreich auf Festivals weltweit – erzählt in kraftvoll leuchtenden Bildern vom subversiven Entwurf einer alternativen Familie queerer Paradiesvögel

Samstag 12.05.201812

Der Nobelpreisträger – 
El ciudadano ilustre
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
ARG/ESP 2016

Mehr zum Film

R: Gaston Duprat, Mariano Cohn. D: scar Martínez, Dady Brieva, Andrea Frigerio. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zum ersten Mal seit 40 Jahren kehrt der Literaturnobelpreisträger Daniel Mantovani in seinen Heimatort in der argentinischen Provinz zurück, um die Ehrenbürgerwürde anzunehmen. Doch was als nostalgische Reise an die Quelle seiner literarischen Inspiration beginnt, wird für den berühmten Autor zum Höllentrip. Bewunderung und Stolz der Einheimischen schlagen alsbald um in Neid und Missgunst, und als Mantovani von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf…

Die mehrfach ausgezeichnete Satire erhielt unter anderem in Venedig den Coppa Volpi für den besten Darsteller.

The Untamed – La región salvaje
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
MEX/DNK/FRA/DEU/NOR/CHE 2016

Mehr zum Film

R: Amar Escalante. D: Ruth Ramos, Simone Bucio, Jesús Meza, Eden Villavicencio. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Sex und Liebe können fragil sein, wenn starke Familienwerte, Heuchelei, Homophobie und männlicher Chauvinismus zusammentreffen. Der problematische Alltag von Ángel und Alejandra, Eltern zweier Jungen, ist von Einsamkeit geprägt, von Lügen und unterdrückten Trieben. Straßenarbeiter Ángel ist ein Macho, der eine Affäre mit Alejandras Bruder Fabián hat. Ein Meteoriteneinschlag verändert alles – denn danach trifft das Paar auf die mysteriöse Verónica. Verónica führt Alejandra zu einer abgelegenen Waldhütte, einem Ort, an dem sich die Quelle für bisher unbekannte sexuelle Befriedigung findet. Aber dieser Sex ist auch gefährlich: Man muss mit diesem Etwas Frieden schließen – oder seinen Zorn erdulden.

Sonntag 13.05.201813

Die Augen des Weges – 
Los ojos del camino
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
PER 2016

Mehr zum Film

R: Rodrigo Otero Heraud. 88 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein Mann aus den Anden, der in verschiedenen Regionen der Kordilleren auftaucht, der wieder verschwindet wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die Heiligen Berge werfen möchte, der sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern unterhält, um eine bessere Vorstellung davon zu haben, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet: Hipólito Peralta Ccama ist ein spiritueller Meister der andinen Tradition, ein Heiler, ein Weiser, der die Welt mit dem Herzen eines Kindes der Erde sieht.

Mittels einer traumhaften und poetischen Filmsprache begleitet der Film Ccama auf einer Pilgerreise – ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt

Die Liebhaberin – Los decentes
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
ARG/AUT/KOR 2016

Mehr zum Film

R: Lukas Valenta Rinner. D: Iride Mockert, Martin Shanly, Andrea Strenitz, Mariano Sayavedra. 100 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Als Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie erstmals in ihrem Leben eine der Gated Communities von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche dort häufen sich, schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie. Doch der Zusammenprall zweier Welten erzeugt eine Reibung, die nicht ohne Folgen bleibt.

Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Diagonale Preis und dem Wiener Filmpreis

Montag 14.05.201814

Letzte Tage in Havanna – 
Últimos días en La Habana
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
CUB 2016

Mehr zum Film

R: Fernando Pérez. D: Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Cristian Jesús Pérez. 93 Min. OmdtU.

FSK: 12

Miguel und Diego leben gemeinsam in einer heruntergekommenen Wohnung in Havanna. Während Miguel sein Geld als Tellerwäscher verdient und davon träumt, endlich das ersehnte US-Visum zu erhalten, ist Diego aufgrund seiner AIDS-Erkrankung ans Bett gefesselt und wartet auf den Tod. Auch vom Wesen her sind die beiden Männer völlig unterschiedlich: Miguel verschließt sich immer mehr vor seinen Mitmenschen, Diego hingegen möchte seine letzten Tage nicht einsam und alleine verbringen. Als Miguel eines Tages tatsächlich sein Visum erhält, steht er vor einer Entscheidung…

Auf dem Filmfestival Malaga als bester lateinamerikanischer Film ausgezeichnet.

Anschließend Filmdiskussion. In Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba

Dienstag 15.05.201815

Mehr zum Film

R: Cecilia Atán, Valeria Pivato.. D: Paulina García, Claudio Rissi. 78 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Nach drei Jahrzehnten wird die 54-jährige Teresa Godoy als Hausmädchen in Buenos Aires entlassen und muss eine neue Stelle im 700 Meilen entfernten San Juan annehmen. Auf ihrem langen Weg durch die steinige argentinische Wüste, im Land der wundersamen „Heiligen Correa“, verliert sie ihre Reisetasche mit all ihren Habseligkeiten. Durch diesen Zwischenfall lernt sie inmitten der faszinierenden Landschaft des argentinischen Hinterlandes den ebenso charmanten wie undurchschaubaren fahrenden Händler El Gringo kennen, der ihr als Einziger helfen kann, ihre Tasche und ihren Seelenfrieden wiederzufinden.

Eine fantastische Frau –
Una mujer fantástica
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
CHL/ESP/USA/DEU 2017

Mehr zum Film

R: ebastiàn Lelio. D: Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco, Aline Kuppenheim. 104 Min. OmdtU.

FSK: 12

Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leidenschaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihretwegen seine Familie verlassen. Doch dann erleidet Orlando einen Anfall, die Ärzte können nur noch seinen Tod feststellen. Marina sieht sich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert, und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus. Denn Marina ist eine Transgender-Frau.

Oscar 2018 als bester fremdsprachiger Film!

Mittwoch 16.05.201816

Die Liebhaberin – Los decentes
17:30 Uhr
Cine Latino 2018
ARG/AUT/KOR 2016

Mehr zum Film

R: Lukas Valenta Rinner. D: Iride Mockert, Martin Shanly, Andrea Strenitz, Mariano Sayavedra. 100 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Als Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie erstmals in ihrem Leben eine der Gated Communities von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche dort häufen sich, schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie. Doch der Zusammenprall zweier Welten erzeugt eine Reibung, die nicht ohne Folgen bleibt.

Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Diagonale Preis und dem Wiener Filmpreis

Mein Großvater Salvador 
Allende – 
Allende, mi abuelo Allende
19:30 Uhr
Cine Latino 2018
CHL/MEX 2015

Mehr zum Film

R: Marcia Tambutti Allende. 98 Min. OmdtU.

Salvador Allende war der erste gewählte demokratisch-sozialistische Präsident Chiles und kam am 11. September 1973 durch einen Militärputsch ums Leben. Es folgten 17 Jahre Militärdiktatur unter Pinochet. Vier Jahrzehnte später begibt sich Allendes Enkelin Marcia auf Spurensuche nach dem Erbe ihres Großvaters. Wie sich herausstellt, liegen Teile der Familiengeschichte im Dunkeln, die zutage geförderten Spannungen und der begrabene Schmerz eröffnen eine intime Sicht. Die bewegende Dokumentation zeichnet mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen ein neues Bild des Präsidenten.

In Cannes als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet

Die Augen des Weges – 
Los ojos del camino
21:30 Uhr
Cine Latino 2018
PER 2016

Mehr zum Film

R: Rodrigo Otero Heraud. 88 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein Mann aus den Anden, der in verschiedenen Regionen der Kordilleren auftaucht, der wieder verschwindet wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die Heiligen Berge werfen möchte, der sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern unterhält, um eine bessere Vorstellung davon zu haben, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet: Hipólito Peralta Ccama ist ein spiritueller Meister der andinen Tradition, ein Heiler, ein Weiser, der die Welt mit dem Herzen eines Kindes der Erde sieht.

Mittels einer traumhaften und poetischen Filmsprache begleitet der Film Ccama auf einer Pilgerreise – ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt

Donnerstag 17.05.201817

Auguste Rodin
19:30 Uhr
Film & Kunst
FRA 2017

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R: Jacques Doillon. D: Vincent Lindon, Izïa Higelin, Séverine Caneele. 121 Min. DF.

FSK: 6

Freitag 18.05.201818

Pio
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
Pio
TA/BRA/DEU/FRA/SWE/USA 2017

Mehr zum Film

R: Jonas Carpignano. D: Pio Amato, Koudous Seihon, Damiano Amato. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Perspektiven gibt es keine, dafür umso mehr Zusammenhalt untereinander: Pio, 14 Jahre, ist in einer Roma-Familiengemeinschaft aufgewachsen. Pio kann zwar nicht lesen, aber er flucht, raucht und trinkt wie sein großer Bruder Cosimo, dem er in allem nacheifert. Sein Leben ist geprägt von Kleinkriminalität und von den Mafiastrukturen in der kalabrischen Provinz. Als der Vater und Cosimo verhaftet werden, wird Pio Familienoberhaupt – doch ein Clinch mit dem örtlichen Mafiaboss verstößt ihn aus dem Clan. Nur der Verrat an seinem Freund Aviya, einem afrikanischen Flüchtling im nahegelegenen Lager, könnte ihm die Rückkehr in die Familie bieten...

Der italienische-amerikanische Regisseur Jonas Carpignano setzt wie schon in seinem Erstling MEDITERRANEA auf die wuchtige Präsenz von charismatischen Laiendarstellern in seinem – von Martin Scorsese mitproduzierten – sozialrealistischen Drama: Eine energische Geschichte in einer trostlosen Welt, geprägt von Kriminalität und Vorurteilen – nicht nur der Mehrheit gegen die Minderheiten, auch der Minderheiten untereinander.

Grain - Weizen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/DEU/FRA/SWE/QAT 2017

Mehr zum Film

R: : Semih Kaplanoğlu. D: Jean-Marc Barr, Ermin Bravo, Grigory Dobrygin, Cristina Flutur. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein abrupter Klimawandel hat das Leben auf der Erde nahezu unmöglich gemacht. Menschen leben in Ruinenstädten oder als Flüchtlinge in ländlichen Gebieten, die durch unsichtbare Elektrobarrieren von den Städten getrennt sind. Der Wissenschaftler Erol Erin begibt sich auf die Suche nach einem berühmten Genetiker, der eine Lösung für die fortwährenden Missernten besitzen könnte, die die Menschheit in dieses Chaos gestürzt hat. Doch Akman wird in der verbotenen Zone vermutet...

Sieben Jahre nach seinem Berlinale-Gewinner BAL – HONIG wandelt Semih Kaplanoğlu mit GRAIN – WEIZEN, seinen ersten englischsprachigen Film mit großem internationalem Cast, auf den Spuren von Tarkowskis STALKER: Mit überwältigenden Bildern und seiner mythisch-philosophischen Geschichte entführt er in eine Zukunft, die so fern doch gar nicht mehr scheint.

Samstag 19.05.201819

Pio
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
Pio
TA/BRA/DEU/FRA/SWE/USA 2017

Mehr zum Film

R: Jonas Carpignano. D: Pio Amato, Koudous Seihon, Damiano Amato. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Perspektiven gibt es keine, dafür umso mehr Zusammenhalt untereinander: Pio, 14 Jahre, ist in einer Roma-Familiengemeinschaft aufgewachsen. Pio kann zwar nicht lesen, aber er flucht, raucht und trinkt wie sein großer Bruder Cosimo, dem er in allem nacheifert. Sein Leben ist geprägt von Kleinkriminalität und von den Mafiastrukturen in der kalabrischen Provinz. Als der Vater und Cosimo verhaftet werden, wird Pio Familienoberhaupt – doch ein Clinch mit dem örtlichen Mafiaboss verstößt ihn aus dem Clan. Nur der Verrat an seinem Freund Aviya, einem afrikanischen Flüchtling im nahegelegenen Lager, könnte ihm die Rückkehr in die Familie bieten...

Der italienische-amerikanische Regisseur Jonas Carpignano setzt wie schon in seinem Erstling MEDITERRANEA auf die wuchtige Präsenz von charismatischen Laiendarstellern in seinem – von Martin Scorsese mitproduzierten – sozialrealistischen Drama: Eine energische Geschichte in einer trostlosen Welt, geprägt von Kriminalität und Vorurteilen – nicht nur der Mehrheit gegen die Minderheiten, auch der Minderheiten untereinander.

Grain - Weizen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/DEU/FRA/SWE/QAT 2017

Mehr zum Film

R: : Semih Kaplanoğlu. D: Jean-Marc Barr, Ermin Bravo, Grigory Dobrygin, Cristina Flutur. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein abrupter Klimawandel hat das Leben auf der Erde nahezu unmöglich gemacht. Menschen leben in Ruinenstädten oder als Flüchtlinge in ländlichen Gebieten, die durch unsichtbare Elektrobarrieren von den Städten getrennt sind. Der Wissenschaftler Erol Erin begibt sich auf die Suche nach einem berühmten Genetiker, der eine Lösung für die fortwährenden Missernten besitzen könnte, die die Menschheit in dieses Chaos gestürzt hat. Doch Akman wird in der verbotenen Zone vermutet...

Sieben Jahre nach seinem Berlinale-Gewinner BAL – HONIG wandelt Semih Kaplanoğlu mit GRAIN – WEIZEN, seinen ersten englischsprachigen Film mit großem internationalem Cast, auf den Spuren von Tarkowskis STALKER: Mit überwältigenden Bildern und seiner mythisch-philosophischen Geschichte entführt er in eine Zukunft, die so fern doch gar nicht mehr scheint.

Sonntag 20.05.201820

Der junge Karl Marx
19:30 Uhr
Zum 200. Geburtstag von Karl Marx
FRA/DEU/BEL 2017

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R: Raoul Peck. D: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Olivier Gourme. 118 Min. OmdtU.

FSK: 6

Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil in Paris. Für den jungen Friedrich Engels, Sohn eines Fabrikbesitzers, hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Verachtung übrig. Bald aber zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben. Der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Marx und Engels haben ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Aus der Begegnung zweier Geistesgrößen – erzählt als Porträt einer engen Freundschaft – entsteht ein Ideenkomplex, der die Welt erschütterte.

In Kooperation mit Festkomitee Karl Marx

Einführung: Wolfgang Alles

Montag 21.05.201821

Grain - Weizen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/DEU/FRA/SWE/QAT 2017

Mehr zum Film

R: : Semih Kaplanoğlu. D: Jean-Marc Barr, Ermin Bravo, Grigory Dobrygin, Cristina Flutur. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein abrupter Klimawandel hat das Leben auf der Erde nahezu unmöglich gemacht. Menschen leben in Ruinenstädten oder als Flüchtlinge in ländlichen Gebieten, die durch unsichtbare Elektrobarrieren von den Städten getrennt sind. Der Wissenschaftler Erol Erin begibt sich auf die Suche nach einem berühmten Genetiker, der eine Lösung für die fortwährenden Missernten besitzen könnte, die die Menschheit in dieses Chaos gestürzt hat. Doch Akman wird in der verbotenen Zone vermutet...

Sieben Jahre nach seinem Berlinale-Gewinner BAL – HONIG wandelt Semih Kaplanoğlu mit GRAIN – WEIZEN, seinen ersten englischsprachigen Film mit großem internationalem Cast, auf den Spuren von Tarkowskis STALKER: Mit überwältigenden Bildern und seiner mythisch-philosophischen Geschichte entführt er in eine Zukunft, die so fern doch gar nicht mehr scheint.

Dienstag 22.05.201822

Grain - Weizen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/DEU/FRA/SWE/QAT 2017

Mehr zum Film

R: : Semih Kaplanoğlu. D: Jean-Marc Barr, Ermin Bravo, Grigory Dobrygin, Cristina Flutur. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein abrupter Klimawandel hat das Leben auf der Erde nahezu unmöglich gemacht. Menschen leben in Ruinenstädten oder als Flüchtlinge in ländlichen Gebieten, die durch unsichtbare Elektrobarrieren von den Städten getrennt sind. Der Wissenschaftler Erol Erin begibt sich auf die Suche nach einem berühmten Genetiker, der eine Lösung für die fortwährenden Missernten besitzen könnte, die die Menschheit in dieses Chaos gestürzt hat. Doch Akman wird in der verbotenen Zone vermutet...

Sieben Jahre nach seinem Berlinale-Gewinner BAL – HONIG wandelt Semih Kaplanoğlu mit GRAIN – WEIZEN, seinen ersten englischsprachigen Film mit großem internationalem Cast, auf den Spuren von Tarkowskis STALKER: Mit überwältigenden Bildern und seiner mythisch-philosophischen Geschichte entführt er in eine Zukunft, die so fern doch gar nicht mehr scheint.

Mittwoch 23.05.201823

Pio
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
Pio
TA/BRA/DEU/FRA/SWE/USA 2017

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R: Jonas Carpignano. D: Pio Amato, Koudous Seihon, Damiano Amato. 118 Min. OmdtU.

FSK: 12

Perspektiven gibt es keine, dafür umso mehr Zusammenhalt untereinander: Pio, 14 Jahre, ist in einer Roma-Familiengemeinschaft aufgewachsen. Pio kann zwar nicht lesen, aber er flucht, raucht und trinkt wie sein großer Bruder Cosimo, dem er in allem nacheifert. Sein Leben ist geprägt von Kleinkriminalität und von den Mafiastrukturen in der kalabrischen Provinz. Als der Vater und Cosimo verhaftet werden, wird Pio Familienoberhaupt – doch ein Clinch mit dem örtlichen Mafiaboss verstößt ihn aus dem Clan. Nur der Verrat an seinem Freund Aviya, einem afrikanischen Flüchtling im nahegelegenen Lager, könnte ihm die Rückkehr in die Familie bieten...

Der italienische-amerikanische Regisseur Jonas Carpignano setzt wie schon in seinem Erstling MEDITERRANEA auf die wuchtige Präsenz von charismatischen Laiendarstellern in seinem – von Martin Scorsese mitproduzierten – sozialrealistischen Drama: Eine energische Geschichte in einer trostlosen Welt, geprägt von Kriminalität und Vorurteilen – nicht nur der Mehrheit gegen die Minderheiten, auch der Minderheiten untereinander.

Grain - Weizen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/DEU/FRA/SWE/QAT 2017

Mehr zum Film

R: : Semih Kaplanoğlu. D: Jean-Marc Barr, Ermin Bravo, Grigory Dobrygin, Cristina Flutur. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Ein abrupter Klimawandel hat das Leben auf der Erde nahezu unmöglich gemacht. Menschen leben in Ruinenstädten oder als Flüchtlinge in ländlichen Gebieten, die durch unsichtbare Elektrobarrieren von den Städten getrennt sind. Der Wissenschaftler Erol Erin begibt sich auf die Suche nach einem berühmten Genetiker, der eine Lösung für die fortwährenden Missernten besitzen könnte, die die Menschheit in dieses Chaos gestürzt hat. Doch Akman wird in der verbotenen Zone vermutet...

Sieben Jahre nach seinem Berlinale-Gewinner BAL – HONIG wandelt Semih Kaplanoğlu mit GRAIN – WEIZEN, seinen ersten englischsprachigen Film mit großem internationalem Cast, auf den Spuren von Tarkowskis STALKER: Mit überwältigenden Bildern und seiner mythisch-philosophischen Geschichte entführt er in eine Zukunft, die so fern doch gar nicht mehr scheint.

Donnerstag 24.05.201824

Lieber Leben
19:30 Uhr
Ciné-club
FRA 2017

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R: Grand Corps Malade, Mehdi Idir. D: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Anne Benoît. 112 Min. OmdtU.

FSK: 6

Der ebenso junge wie schlagfertige wie sportliche Benjamin kommt nach einem schweren Unfall, bei dem er sich einen Halswirbel gebrochen hat, in ein Reha-Zentrum. Benjamin wird wohl für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht mehr bei Ben ohne die Hilfe von Pflegern wie der ungeschickten Christiane oder dem stets gut gelaunten Jean-Marie. Er lernt eine Reihe von anderen Patienten kennen, darunter Farid, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, oder Toussaint und Steve, die sich wie Benjamin nicht unterkriegen lassen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia...

In seiner ersten Regiearbeit packt der Poetry-Slam-Künstler Grand Corps Malade alias Fabien Marsaud ein schweres Thema an – und verarbeitet es auf besondere Weise mit dieser Gruppe von Knallköpfen und Kämpfern. Der Regisseur selbst ist seit einem Unfall 1997 gelähmt – und zeigt hier versehrte Helden, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach aus- und wegzulachen.

Einführung: Cosima Besse

Freitag 25.05.201825

Die Sanfte
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA/DEU/RUS/LTU/UKR/NLD 2017

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R: Sergei Loznitsa. D: Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova, Valeriu Andriuta. 143 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zurück zum Absender: Eine Frau erhält ein Paket zurück, das sie ihrem Mann ins sibirische Gefängnis geschickt hat. Warum? Was ist mit ihrem Mann geschehen? Auf dem Postamt erfährt sie nichts. Also macht sie sich auf in den Osten Russlands, um ihrem Mann das Paket persönlich zu überbringen: Kondensmilch, Dosenfisch, Zigaretten. Bei ihrer entschlossenen Suche nach Antworten lässt sie sich durch nichts aufhalten, auch nicht von Gewalt, Demütigungen, Ignoranz und Selbstsucht. Das Gefängnis wirkt wie eine uneinnehmbare Festung, in der Bürokratie, Willkür und Machtmissbrauch herrschen, und die Menschen, die ihr vielleicht helfen können, wirken alles andere als seriös...

Der ukrainische Regisseur bringt, inspiriert von Dostojewski, ein parabelhaftes Gesellschaftsdrama auf die Leinwand, in dem sich seine Protagonistin durch ein Russland zwischen Misstrauen, Opportunismus und Hilflosigkeit bewegt, inszeniert mit größter filmischer Wucht.

Samstag 26.05.201826

Ein Leben
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/BEL 2016

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R: Stéphane Brizé. D: udith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud. 119 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Die junge Landadelige Jeanne kehrt im Jahr 1819 von der Klosterschule auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück. Sie träumt von der Liebe, die sie aus Büchern kennt, und heiratet voller romantischer Ideen den verarmten Viscount Julien de Lamare. Doch schnell muss Jeanne erkennen, wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat, in einem von Alltagssorgen, Untreue, Tragik und Enttäuschung geprägten Leben. Jeanne projiziert all ihre Liebe auf ihren Sohn Paul, der freilich zum verwöhnten, undankbaren jungen Mann und spielsüchtigen Erwachsenen heranwächst…

In vibrierenden Bildern von zarter Schönheit und großer Intensität erzählt Stéphane Brizé (MADEMOISELLE CHAMBON, DER WERT DES MENSCHEN) in seiner Verfilmung des Romandebüts von Guy de Maupassant die zeitlose Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren.

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Bank ausrauben und sich gemütlich aus dem Staub machen: Zwei Typen haben sich das so schön ausgemalt, doch dann stört jemand die rasante Flucht über den Highway. Car-Chase-Alarm! Im Anschluss: Blaxploitation! Ein Pimp wie er im Buche steht. Er lässt niemanden in sein Handwerk pfuschen, räumt auf, wo es nötig ist, und führt außerdem ein Doppelleben. Gedreht mit echten „Mitgliedern der Szene“. Beide Filme in engl. OV.

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

Sonntag 27.05.201827

Die Sanfte
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA/DEU/RUS/LTU/UKR/NLD 2017

Mehr zum Film

R: Sergei Loznitsa. D: Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova, Valeriu Andriuta. 143 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zurück zum Absender: Eine Frau erhält ein Paket zurück, das sie ihrem Mann ins sibirische Gefängnis geschickt hat. Warum? Was ist mit ihrem Mann geschehen? Auf dem Postamt erfährt sie nichts. Also macht sie sich auf in den Osten Russlands, um ihrem Mann das Paket persönlich zu überbringen: Kondensmilch, Dosenfisch, Zigaretten. Bei ihrer entschlossenen Suche nach Antworten lässt sie sich durch nichts aufhalten, auch nicht von Gewalt, Demütigungen, Ignoranz und Selbstsucht. Das Gefängnis wirkt wie eine uneinnehmbare Festung, in der Bürokratie, Willkür und Machtmissbrauch herrschen, und die Menschen, die ihr vielleicht helfen können, wirken alles andere als seriös...

Der ukrainische Regisseur bringt, inspiriert von Dostojewski, ein parabelhaftes Gesellschaftsdrama auf die Leinwand, in dem sich seine Protagonistin durch ein Russland zwischen Misstrauen, Opportunismus und Hilflosigkeit bewegt, inszeniert mit größter filmischer Wucht.

Montag 28.05.201828

Ein Leben
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/BEL 2016

Mehr zum Film

R: Stéphane Brizé. D: udith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud. 119 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Die junge Landadelige Jeanne kehrt im Jahr 1819 von der Klosterschule auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück. Sie träumt von der Liebe, die sie aus Büchern kennt, und heiratet voller romantischer Ideen den verarmten Viscount Julien de Lamare. Doch schnell muss Jeanne erkennen, wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat, in einem von Alltagssorgen, Untreue, Tragik und Enttäuschung geprägten Leben. Jeanne projiziert all ihre Liebe auf ihren Sohn Paul, der freilich zum verwöhnten, undankbaren jungen Mann und spielsüchtigen Erwachsenen heranwächst…

In vibrierenden Bildern von zarter Schönheit und großer Intensität erzählt Stéphane Brizé (MADEMOISELLE CHAMBON, DER WERT DES MENSCHEN) in seiner Verfilmung des Romandebüts von Guy de Maupassant die zeitlose Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren.

Dienstag 29.05.201829

Die Sanfte
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA/DEU/RUS/LTU/UKR/NLD 2017

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R: Sergei Loznitsa. D: Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova, Valeriu Andriuta. 143 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zurück zum Absender: Eine Frau erhält ein Paket zurück, das sie ihrem Mann ins sibirische Gefängnis geschickt hat. Warum? Was ist mit ihrem Mann geschehen? Auf dem Postamt erfährt sie nichts. Also macht sie sich auf in den Osten Russlands, um ihrem Mann das Paket persönlich zu überbringen: Kondensmilch, Dosenfisch, Zigaretten. Bei ihrer entschlossenen Suche nach Antworten lässt sie sich durch nichts aufhalten, auch nicht von Gewalt, Demütigungen, Ignoranz und Selbstsucht. Das Gefängnis wirkt wie eine uneinnehmbare Festung, in der Bürokratie, Willkür und Machtmissbrauch herrschen, und die Menschen, die ihr vielleicht helfen können, wirken alles andere als seriös...

Der ukrainische Regisseur bringt, inspiriert von Dostojewski, ein parabelhaftes Gesellschaftsdrama auf die Leinwand, in dem sich seine Protagonistin durch ein Russland zwischen Misstrauen, Opportunismus und Hilflosigkeit bewegt, inszeniert mit größter filmischer Wucht.

Mittwoch 30.05.201830

Ein Leben
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA/BEL 2016

Mehr zum Film

R: Stéphane Brizé. D: udith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud. 119 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Die junge Landadelige Jeanne kehrt im Jahr 1819 von der Klosterschule auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück. Sie träumt von der Liebe, die sie aus Büchern kennt, und heiratet voller romantischer Ideen den verarmten Viscount Julien de Lamare. Doch schnell muss Jeanne erkennen, wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat, in einem von Alltagssorgen, Untreue, Tragik und Enttäuschung geprägten Leben. Jeanne projiziert all ihre Liebe auf ihren Sohn Paul, der freilich zum verwöhnten, undankbaren jungen Mann und spielsüchtigen Erwachsenen heranwächst…

In vibrierenden Bildern von zarter Schönheit und großer Intensität erzählt Stéphane Brizé (MADEMOISELLE CHAMBON, DER WERT DES MENSCHEN) in seiner Verfilmung des Romandebüts von Guy de Maupassant die zeitlose Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren.

Die Sanfte
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
FRA/DEU/RUS/LTU/UKR/NLD 2017

Mehr zum Film

R: Sergei Loznitsa. D: Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova, Valeriu Andriuta. 143 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zurück zum Absender: Eine Frau erhält ein Paket zurück, das sie ihrem Mann ins sibirische Gefängnis geschickt hat. Warum? Was ist mit ihrem Mann geschehen? Auf dem Postamt erfährt sie nichts. Also macht sie sich auf in den Osten Russlands, um ihrem Mann das Paket persönlich zu überbringen: Kondensmilch, Dosenfisch, Zigaretten. Bei ihrer entschlossenen Suche nach Antworten lässt sie sich durch nichts aufhalten, auch nicht von Gewalt, Demütigungen, Ignoranz und Selbstsucht. Das Gefängnis wirkt wie eine uneinnehmbare Festung, in der Bürokratie, Willkür und Machtmissbrauch herrschen, und die Menschen, die ihr vielleicht helfen können, wirken alles andere als seriös...

Der ukrainische Regisseur bringt, inspiriert von Dostojewski, ein parabelhaftes Gesellschaftsdrama auf die Leinwand, in dem sich seine Protagonistin durch ein Russland zwischen Misstrauen, Opportunismus und Hilflosigkeit bewegt, inszeniert mit größter filmischer Wucht.

Donnerstag 31.05.201831

Warum Siegfried Teitelbaum 
sterben musste
19:30 Uhr
Film & Regisseur
DEU 2016

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R: Axel B. Steinmüller. D: Maik van Epple, Britta Kleineheer, Michelle Monballjin, Michael Mendl, Josef Hannesschläger. 103 Min.

FSK: 16

Wer war Siegfried Teitelbaum? Ein Supergangster? Weshalb musste er sterben? Hat er überhaupt je existiert? Auftragskiller Stefán, der nur knapp einen Kopfschuss überlebte, war in den Fall involviert. Er berichtet dem Verhörspezialisten Dante von seinem Auftrag, Teitelbaum zu eliminieren. Ein Auftrag, der schwer daneben ging und Stefáns ahnungslose Frau in ihr ganz eigenes Abenteuer stürzen ließ. Freilich: Erzählt Stefán überhaupt die Wahrheit? Oder ist alles, was passierte, passiert und passieren wird, Teil eines ausgeklügelten Plans?

Axel B. Steinmüller, geboren in Heidelberg und in der Kurpfalz aufgewachsen, drehte diese schwarzhumorige Gangstergroteske mit viel Enthusiasmus und kleinem Budget – und konnte beispielsweise beim Oxford International Film Festival den Preis für den besten Film gewinnen.

Im Anschluss Filmdiskussion mit dem Regisseur