Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

Dienstag 01.03.202201

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
USA/DEU 2000

Mehr zum Film

R: Steven Soderbergh. D: Michael Douglas, Don Cheadle, Benicio Del Toro, Luis Guzmán, Dennis Quaid, Catherine Zeta-Jones, Salma Hayek. 141 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 16

Aufgefächert auf drei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt Steven Soderbergh vom Kampf von Regierung, Polizei und Militär gegen Drogen. So fällt High-Society-Lady Helena Ayala aus allen Wolken, als ihr Mann als Drogenboss verhaftet wird – und nimmt dessen Geschäfte mit voller Kraft selbst auf. Drogenpolizist Rodriguez muss erkennen, dass der General, der ein Kartell zerschlagen lässt, selbst korrupt ist und von illegalen Geschäften profitiert. In den USA soll ein konservativer Richter Chef der Drogenbekämpfungsbehörde DEA werden; doch es stellt sich heraus, dass seine eigene Tochter süchtig ist.

Soderberghs groß angelegtes, multiperspektivisches Drama um den Drogenhandel an der mexikanisch-amerikanischen Grenze wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Hauptdarsteller Benicio Del Toro.

Bitte reservieren oder kaufen Sie Ihre Eintrittskarten vorab über obenstehenden Link!

Sie können online gekaufte Karten bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn stornieren.

Mittwoch 02.03.202202

17:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
USA/DEU 2000

Mehr zum Film

R: Steven Soderbergh. D: Michael Douglas, Don Cheadle, Benicio Del Toro, Luis Guzmán, Dennis Quaid, Catherine Zeta-Jones, Salma Hayek. 141 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 16

Aufgefächert auf drei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt Steven Soderbergh vom Kampf von Regierung, Polizei und Militär gegen Drogen. So fällt High-Society-Lady Helena Ayala aus allen Wolken, als ihr Mann als Drogenboss verhaftet wird – und nimmt dessen Geschäfte mit voller Kraft selbst auf. Drogenpolizist Rodriguez muss erkennen, dass der General, der ein Kartell zerschlagen lässt, selbst korrupt ist und von illegalen Geschäften profitiert. In den USA soll ein konservativer Richter Chef der Drogenbekämpfungsbehörde DEA werden; doch es stellt sich heraus, dass seine eigene Tochter süchtig ist.

Soderberghs groß angelegtes, multiperspektivisches Drama um den Drogenhandel an der mexikanisch-amerikanischen Grenze wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Hauptdarsteller Benicio Del Toro.

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Donnerstag 03.03.202203

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
MEX/USA 2009

Mehr zum Film

R: Cary Jôji Fukanaga. D: Edgar Flores, Tenoch Huerta, Kristyan Ferrer, Paulina Gaitán, Diana García. 95 Min. SpanOmdtU.

FSK: 16

Das Regiedebüt von Cary Fukunaga (007 – KEINE ZEIT ZU STERBEN) wirft einen drastischen und schonungslosen Blick auf den Alltag mexikanischer Bandenkriminalität und auf den von Armut getriebenen Strom illegaler mittelamerikanischer Migranten auf dem Weg in die USA: El Caspar, 18 Jahre alt, ist Mitglied der gewalttätigen Jugendgang Mara Salvatrucha – mit 100.000 Mitgliedern die größte und gefährlichste Bande der Welt. Doch Caspar ist verliebt, in Martha – gegen die Regeln der Gang. Er wird verstoßen und gejagt und flieht im Güterzug Richtung Norden. Dort begegnet er der jungen Sayra, die illegal mit Vater und Onkel von Honduras über Mexiko in die USA reisen will.

So brutal wie überzeugend begibt sich der Film hinein in die Gangkriminalität und in die Migrationswelle, in ein von Gewalt und Armut geprägtes Milieu der Namenlosen: „Fukunaga kombiniert Thriller, Liebesgeschichte und halbdokumentarisches Flüchtlingsdrama zu einem kleinen Meisterwerk.“ (Der Spiegel) Unter anderem beim Sundance-Festival für die beste Regie ausgezeichnet.

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Freitag 04.03.202204

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN 2021

Mehr zum Film

R: Shipei Wen. D: Eddie Peng, Sylvia Chang, Wang Yanhui. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

In dunkler Nacht überfährt Xueming einen Mann. Und fährt weiter. Von Gewissensbissen geplagt sucht er unter dem Vorwand, die Klimaanlage zu reparieren, die Nähe der Witwe. Das Opfer wurde derweil am Straßenrand gefunden, von Kugeln durchlöchert. Ein Polizist ermittelt obsessiv, immer wieder kreuzen sich dessen Wege mit denen von Xueming. Noch Jahre später sind alle drei – Fahrer, Witwe, Polizist – gefangen in einem Netz aus Erinnerungen, Lügen und Schuld.

In komplexer Erzählstruktur und delirierenden Bildern entfaltet sich dieses Thrillerdrama um drei Schicksale, die miteinander verknüpft sind. In seinem hochatmosphärischen Debütfilm wandelt Shipei Wen stilsicher im Neo-Noir: „Irgendwo zwischen SCARFACE, Provinzdisco und Wong Kar-Wai, authentisch und gleichzeitig künstlich. Aufnahmen, für die man ins Kino geht.“ (Die Zeit)

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Samstag 05.03.202205

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN 2021

Mehr zum Film

R: Shipei Wen. D: Eddie Peng, Sylvia Chang, Wang Yanhui. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

In dunkler Nacht überfährt Xueming einen Mann. Und fährt weiter. Von Gewissensbissen geplagt sucht er unter dem Vorwand, die Klimaanlage zu reparieren, die Nähe der Witwe. Das Opfer wurde derweil am Straßenrand gefunden, von Kugeln durchlöchert. Ein Polizist ermittelt obsessiv, immer wieder kreuzen sich dessen Wege mit denen von Xueming. Noch Jahre später sind alle drei – Fahrer, Witwe, Polizist – gefangen in einem Netz aus Erinnerungen, Lügen und Schuld.

In komplexer Erzählstruktur und delirierenden Bildern entfaltet sich dieses Thrillerdrama um drei Schicksale, die miteinander verknüpft sind. In seinem hochatmosphärischen Debütfilm wandelt Shipei Wen stilsicher im Neo-Noir: „Irgendwo zwischen SCARFACE, Provinzdisco und Wong Kar-Wai, authentisch und gleichzeitig künstlich. Aufnahmen, für die man ins Kino geht.“ (Die Zeit)

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Sonntag 06.03.202206

19:30 Uhr
Zusatzvorstellung
BTN 2020

Mehr zum Film

R: Pawo Choyning Dorji. D: Sherab Dorji, Ugyen Norbu Lhendup, Kelden Lhamo Gurung, Pem Zam. 109 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Aufgrund der hohen Nachfrage – und nominiert für den Oscar 2022 – läuft erneut diese sehens- und liebeswerte Komödie aus Bhutan:

Der junge Ugyen träumt davon, im Ausland als Musiker Karriere zu machen – doch er wird für sein letztes Ausbildungsjahr als Lehrer aus der bhutanischen Hauptstadt Thimphu ins Lunana-Tal an den Hängen des Himalaya versetzt. Im Dorf Lhedi auf 4.000 Meter Höhe liegt die wohl abgelegenste Schule der Welt: Hier warten ein Dutzend Kinder wissbegierig auf den Unterricht. Der Traum eines jeden Lehrers – nur nicht von Ugyen. Als er nach achttägigem Treck durch die atemberaubende Bergwelt ankommt, wird er von der Dorfgemeinschaft mit höchstem Respekt erwartet. Er beginnt, die Provinz mit der Schule am Rande der Welt ebenso wie seinen Beruf mit neuen Augen zu sehen. Und er versteht, was es mit dem „Bruttosozialglück“ auf sich hat, das der Staat Bhutan sich als Ziel gesetzt hat.

Ein Film aus Bhutan: Das ist eine Seltenheit. Wenn er dann noch so gelingt wie LUNANA, ist es ein Glück: Der arrogante Stadtmensch, der auf das einfache Leben in der Bergwelt trifft, bietet große Möglichkeiten für diese Komödie, die fast dokumentarisch nah am Leben ist, ohne falscher Romantik anzuhängen. Und Pem Zam, die Klassensprecherin der Dorfschule, versprüht umwerfenden Charme!

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Montag 07.03.202207

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
MEX/USA 2009

Mehr zum Film

R: Cary Jôji Fukanaga. D: Edgar Flores, Tenoch Huerta, Kristyan Ferrer, Paulina Gaitán, Diana García. 95 Min. SpanOmdtU.

FSK: 16

Das Regiedebüt von Cary Fukunaga (007 – KEINE ZEIT ZU STERBEN) wirft einen drastischen und schonungslosen Blick auf den Alltag mexikanischer Bandenkriminalität und auf den von Armut getriebenen Strom illegaler mittelamerikanischer Migranten auf dem Weg in die USA: El Caspar, 18 Jahre alt, ist Mitglied der gewalttätigen Jugendgang Mara Salvatrucha – mit 100.000 Mitgliedern die größte und gefährlichste Bande der Welt. Doch Caspar ist verliebt, in Martha – gegen die Regeln der Gang. Er wird verstoßen und gejagt und flieht im Güterzug Richtung Norden. Dort begegnet er der jungen Sayra, die illegal mit Vater und Onkel von Honduras über Mexiko in die USA reisen will.

So brutal wie überzeugend begibt sich der Film hinein in die Gangkriminalität und in die Migrationswelle, in ein von Gewalt und Armut geprägtes Milieu der Namenlosen: „Fukunaga kombiniert Thriller, Liebesgeschichte und halbdokumentarisches Flüchtlingsdrama zu einem kleinen Meisterwerk.“ (Der Spiegel) Unter anderem beim Sundance-Festival für die beste Regie ausgezeichnet.

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Dienstag 08.03.202208

19:30 Uhr
Weltfrauentag
DEU 2021

Mehr zum Film

R: Torsten Körner. 104 Min.

Als Torsten Körner 2015 anfing, einen Film über das Wirken von Politikerinnen in Deutschland zu entwickeln, waren weder die #MeToo-Debatte um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt noch ein offen frauenfeindlicher US-Präsident noch der Aufstieg von Populisten, Autokraten und Clownspolitikern absehbar. Umso mehr passt diese außergewöhnliche, einzigartige filmische Zeitreise in die Gegenwart: Der Regisseur lud zahlreiche Pionierinnen der Bonner Republik an ihre alten Wirkungsstätten ein, um sie zu interviewen – darunter Herta Däubler-Gmelin (SPD), Christa Nickels (Die Grünen), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Renate Schmidt (SPD) und Rita Süssmuth (CDU). Historische Aufnahmen zeigen darüber hinaus politische Größen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen). Sie alle mussten um Teilhabe an der Politik kämpfen und waren Vorurteilen und sexistischen Diskriminierungen ausgesetzt, und sie alle haben das Gesicht der Bundesrepublik verändert.

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Mittwoch 09.03.202209

17:30 Uhr
Zusatzvorstellung
BTN 2020

Mehr zum Film

R: Pawo Choyning Dorji. D: Sherab Dorji, Ugyen Norbu Lhendup, Kelden Lhamo Gurung, Pem Zam. 109 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Aufgrund der hohen Nachfrage – und nominiert für den Oscar 2022 – läuft erneut diese sehens- und liebeswerte Komödie aus Bhutan:

Der junge Ugyen träumt davon, im Ausland als Musiker Karriere zu machen – doch er wird für sein letztes Ausbildungsjahr als Lehrer aus der bhutanischen Hauptstadt Thimphu ins Lunana-Tal an den Hängen des Himalaya versetzt. Im Dorf Lhedi auf 4.000 Meter Höhe liegt die wohl abgelegenste Schule der Welt: Hier warten ein Dutzend Kinder wissbegierig auf den Unterricht. Der Traum eines jeden Lehrers – nur nicht von Ugyen. Als er nach achttägigem Treck durch die atemberaubende Bergwelt ankommt, wird er von der Dorfgemeinschaft mit höchstem Respekt erwartet. Er beginnt, die Provinz mit der Schule am Rande der Welt ebenso wie seinen Beruf mit neuen Augen zu sehen. Und er versteht, was es mit dem „Bruttosozialglück“ auf sich hat, das der Staat Bhutan sich als Ziel gesetzt hat.

Ein Film aus Bhutan: Das ist eine Seltenheit. Wenn er dann noch so gelingt wie LUNANA, ist es ein Glück: Der arrogante Stadtmensch, der auf das einfache Leben in der Bergwelt trifft, bietet große Möglichkeiten für diese Komödie, die fast dokumentarisch nah am Leben ist, ohne falscher Romantik anzuhängen. Und Pem Zam, die Klassensprecherin der Dorfschule, versprüht umwerfenden Charme!

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Donnerstag 10.03.202210

19:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Nicola Alice Hens. 86 Min.

Marthe Cohn, französische Jüdin aus Metz, die im Krieg ihren Verlobten und ihre Schwester verlor, beschließt 1944, als Spionin für die Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Im Land der Feinde schafft sie es, sich als überzeugte Anhängerin des Hitler-Regimes auszugeben, und kann wichtige Informationen nach Frankreich durchgeben. Noch im Alter von 99 Jahren bereist sie mit manischem Eifer die Welt, um ihre Geschichte mit einer jungen Generation zu teilen: Ihre Vorträge sind unterhaltsam und gespickt mit Pointen. Mit Schlagfertigkeit und Charme fesselt Marthe ihr Publikum, und schnell versteht man, warum sie damals „Chichinette“ (Kleine Nervensäge) genannt wurde. „Es ist immer möglich, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen, auch unter den schlimmsten Umständen.“

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Freitag 11.03.202211

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUN/FRA/BEL/DEU/SWE 2020

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R: Kaouther Ben Hania. D: Yahya Mahayni, Dea Liane, Koen de Bouw, Monica Bellucci. 108 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 12

Syrien, 2011. Eine missglückte Liebeserklärung in der Öffentlichkeit lässt Sam Ali den Zorn des Regimes spüren, er flieht in den Libanon. Und muss das drohende Aus für die Liebe seines Lebens erleben, als seine Abeer einen Diplomaten heiratet und nach Brüssel zieht. Sam schleicht sich in seiner aussichtslosen Situation in Ausstellungseröffnungen in Beiruter Galerien, um von den kostenlosen Buffets zu profitieren – und erhält von dem international bekannten Künstler Jeffrey Godefroi ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Als Flüchtling kommt Sam nicht nach Belgien, aber Kunstwerke dürfen frei in die EU exportiert werden. Und Sam verkauft seine Haut: Godefroi tätowiert Sams Rücken, der so zum hochpreisigen Kunstwerk wird und auf den Ausstellungen des Starkünstlers nach Europa präsentiert werden darf, Reisefreiheit inklusive. In Belgien scheint er seiner Abeer so nah – doch die Dynamiken des Kunstmarkts kümmern sich nicht um sein menschliches Schicksal.

Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania verknüpft die wahre Geschichte des menschlichen Kunstwerks Tim Steiner, der seinen Rücken dem belgischen Konzeptkünstler Wim Delvoye zur Verfügung stellte, mit den Zwängen der Flüchtlingspolitik: provokante Kunstsatire trifft auf moralisches Dilemma.

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Samstag 12.03.202212

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUN/FRA/BEL/DEU/SWE 2020

Mehr zum Film

R: Kaouther Ben Hania. D: Yahya Mahayni, Dea Liane, Koen de Bouw, Monica Bellucci. 108 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 12

Syrien, 2011. Eine missglückte Liebeserklärung in der Öffentlichkeit lässt Sam Ali den Zorn des Regimes spüren, er flieht in den Libanon. Und muss das drohende Aus für die Liebe seines Lebens erleben, als seine Abeer einen Diplomaten heiratet und nach Brüssel zieht. Sam schleicht sich in seiner aussichtslosen Situation in Ausstellungseröffnungen in Beiruter Galerien, um von den kostenlosen Buffets zu profitieren – und erhält von dem international bekannten Künstler Jeffrey Godefroi ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Als Flüchtling kommt Sam nicht nach Belgien, aber Kunstwerke dürfen frei in die EU exportiert werden. Und Sam verkauft seine Haut: Godefroi tätowiert Sams Rücken, der so zum hochpreisigen Kunstwerk wird und auf den Ausstellungen des Starkünstlers nach Europa präsentiert werden darf, Reisefreiheit inklusive. In Belgien scheint er seiner Abeer so nah – doch die Dynamiken des Kunstmarkts kümmern sich nicht um sein menschliches Schicksal.

Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania verknüpft die wahre Geschichte des menschlichen Kunstwerks Tim Steiner, der seinen Rücken dem belgischen Konzeptkünstler Wim Delvoye zur Verfügung stellte, mit den Zwängen der Flüchtlingspolitik: provokante Kunstsatire trifft auf moralisches Dilemma.

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Sonntag 13.03.202213

19:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Nicola Alice Hens. 86 Min.

Marthe Cohn, französische Jüdin aus Metz, die im Krieg ihren Verlobten und ihre Schwester verlor, beschließt 1944, als Spionin für die Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Im Land der Feinde schafft sie es, sich als überzeugte Anhängerin des Hitler-Regimes auszugeben, und kann wichtige Informationen nach Frankreich durchgeben. Noch im Alter von 99 Jahren bereist sie mit manischem Eifer die Welt, um ihre Geschichte mit einer jungen Generation zu teilen: Ihre Vorträge sind unterhaltsam und gespickt mit Pointen. Mit Schlagfertigkeit und Charme fesselt Marthe ihr Publikum, und schnell versteht man, warum sie damals „Chichinette“ (Kleine Nervensäge) genannt wurde. „Es ist immer möglich, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen, auch unter den schlimmsten Umständen.“

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Montag 14.03.202214

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUN/FRA/BEL/DEU/SWE 2020

Mehr zum Film

R: Kaouther Ben Hania. D: Yahya Mahayni, Dea Liane, Koen de Bouw, Monica Bellucci. 108 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 12

Syrien, 2011. Eine missglückte Liebeserklärung in der Öffentlichkeit lässt Sam Ali den Zorn des Regimes spüren, er flieht in den Libanon. Und muss das drohende Aus für die Liebe seines Lebens erleben, als seine Abeer einen Diplomaten heiratet und nach Brüssel zieht. Sam schleicht sich in seiner aussichtslosen Situation in Ausstellungseröffnungen in Beiruter Galerien, um von den kostenlosen Buffets zu profitieren – und erhält von dem international bekannten Künstler Jeffrey Godefroi ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Als Flüchtling kommt Sam nicht nach Belgien, aber Kunstwerke dürfen frei in die EU exportiert werden. Und Sam verkauft seine Haut: Godefroi tätowiert Sams Rücken, der so zum hochpreisigen Kunstwerk wird und auf den Ausstellungen des Starkünstlers nach Europa präsentiert werden darf, Reisefreiheit inklusive. In Belgien scheint er seiner Abeer so nah – doch die Dynamiken des Kunstmarkts kümmern sich nicht um sein menschliches Schicksal.

Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania verknüpft die wahre Geschichte des menschlichen Kunstwerks Tim Steiner, der seinen Rücken dem belgischen Konzeptkünstler Wim Delvoye zur Verfügung stellte, mit den Zwängen der Flüchtlingspolitik: provokante Kunstsatire trifft auf moralisches Dilemma.

Bitte reservieren oder kaufen Sie Ihre Eintrittskarten vorab über obenstehenden Link!

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Dienstag 15.03.202215

19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUN/FRA/BEL/DEU/SWE 2020

Mehr zum Film

R: Kaouther Ben Hania. D: Yahya Mahayni, Dea Liane, Koen de Bouw, Monica Bellucci. 108 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 12

Syrien, 2011. Eine missglückte Liebeserklärung in der Öffentlichkeit lässt Sam Ali den Zorn des Regimes spüren, er flieht in den Libanon. Und muss das drohende Aus für die Liebe seines Lebens erleben, als seine Abeer einen Diplomaten heiratet und nach Brüssel zieht. Sam schleicht sich in seiner aussichtslosen Situation in Ausstellungseröffnungen in Beiruter Galerien, um von den kostenlosen Buffets zu profitieren – und erhält von dem international bekannten Künstler Jeffrey Godefroi ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Als Flüchtling kommt Sam nicht nach Belgien, aber Kunstwerke dürfen frei in die EU exportiert werden. Und Sam verkauft seine Haut: Godefroi tätowiert Sams Rücken, der so zum hochpreisigen Kunstwerk wird und auf den Ausstellungen des Starkünstlers nach Europa präsentiert werden darf, Reisefreiheit inklusive. In Belgien scheint er seiner Abeer so nah – doch die Dynamiken des Kunstmarkts kümmern sich nicht um sein menschliches Schicksal.

Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania verknüpft die wahre Geschichte des menschlichen Kunstwerks Tim Steiner, der seinen Rücken dem belgischen Konzeptkünstler Wim Delvoye zur Verfügung stellte, mit den Zwängen der Flüchtlingspolitik: provokante Kunstsatire trifft auf moralisches Dilemma.

Bitte reservieren oder kaufen Sie Ihre Eintrittskarten vorab über obenstehenden Link!

Sie können online gekaufte Karten bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn stornieren.

Mittwoch 16.03.202216

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R: Klaus Dollmann, Chris Hölzing, Annette Lennartz, Fritz Reidenbach.. 70 Min.

FSK: k. A.

Nach den beiden ausverkauften Premieren-Vorstellungen im Januar bieten die beiden Zusatzvorführungen am 16. März erneut die Möglichkeit, eine engagierte Mannheimer Politikerin filmisch zu entdecken:

Anette Langendorf (1894-1969) ist ein wichtiges Beispiel in dunkler Zeit: Als Antifaschistin leistete sie im „Dritten Reich“ aktiv Widerstand.

1921 kam sie mit ihrer Familie nach Friedrichsfeld, engagierte sich für kommunale und soziale Belange. 1929 wurde sie für die KPD in den badischen Landtag gewählt, ab 1930 gehörte sie dem Mannheimer Gemeinderat an. Sie trat den Nazis konsequent entgegen, wurde aktiver Teil des Mannheimer Widerstands. Ihr Mann wurde 1942 mit weiteren Widerständlern ermordet, sie überlebte das KZ Ravensbrück. Nach dem Krieg gehörte sie der verfassungsgebenden Versammlung von Baden-Württemberg an, wurde Landtagsabgeordnete für die KPD und Mitglied des Mannheimer Gemeinderats, und sie war 1947 Mitbegründerin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Der Dokumentarfilm erinnert an eine mutige Kämpferin für das Recht und die Menschlichkeit und an ihr Wirken im Mannheim der Nachkriegszeit.

In Kooperation mit der VVN-BdA Kreisvereinigung Mannheim.

Mit Einführung und anschließender Diskussion mit den Filmemacher*innen.

Eintrittspreis: 5,00 Euro

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R: Klaus Dollmann, Chris Hölzing, Annette Lennartz, Fritz Reidenbach.. 70 Min.

FSK: k. A.

Nach den beiden ausverkauften Premieren-Vorstellungen im Januar bieten die beiden Zusatzvorführungen am 16. März erneut die Möglichkeit, eine engagierte Mannheimer Politikerin filmisch zu entdecken:

Anette Langendorf (1894-1969) ist ein wichtiges Beispiel in dunkler Zeit: Als Antifaschistin leistete sie im „Dritten Reich“ aktiv Widerstand.

1921 kam sie mit ihrer Familie nach Friedrichsfeld, engagierte sich für kommunale und soziale Belange. 1929 wurde sie für die KPD in den badischen Landtag gewählt, ab 1930 gehörte sie dem Mannheimer Gemeinderat an. Sie trat den Nazis konsequent entgegen, wurde aktiver Teil des Mannheimer Widerstands. Ihr Mann wurde 1942 mit weiteren Widerständlern ermordet, sie überlebte das KZ Ravensbrück. Nach dem Krieg gehörte sie der verfassungsgebenden Versammlung von Baden-Württemberg an, wurde Landtagsabgeordnete für die KPD und Mitglied des Mannheimer Gemeinderats, und sie war 1947 Mitbegründerin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Der Dokumentarfilm erinnert an eine mutige Kämpferin für das Recht und die Menschlichkeit und an ihr Wirken im Mannheim der Nachkriegszeit.

In Kooperation mit der VVN-BdA Kreisvereinigung Mannheim.

Mit Einführung und anschließender Diskussion mit den Filmemacher*innen.

Eintrittspreis: 5,00 Euro

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Donnerstag 17.03.202217

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Der Mannheimer Künstler Franz Schömbs (*1909 Mannheim, †1976 München) begann Ende der 1920er Jahre, sich mit abstrakt-konstruktivistischer Malerei zu beschäftigen, und entdeckte bereits wenige Jahre später das Medium Film für seine Malerei. Je mehr er sich mit dem Darstellen von Sehempfindungen in seinen Arbeiten beschäftigt, desto stärker wird für ihn deutlich, dass er auch die Bewegung, den zeitlichen Ablauf darstellen muss. Nach 1945 entstehen mehrere experimentelle Kurzfilme, in denen er seine Ideen realisiert. Mit diesen Filmarbeiten steht Schömbs zwischen der künstlerischen Film-Avantgarde der 1920er und der cineastischen Gewagtheit der 1960er Jahre.

Bis zu seinem Umzug 1957 nach München arbeitete er nach 1945 in verschiedenen Ateliers in Mannheim, unter anderem im Schloss und in der Alten Sternwarte.

Der Nachlass von Franz Schömbs wird heute an unterschiedlichen Orten aufbewahrt: Die künstlerischen Arbeiten bei den Künstlernachlässen Mannheim, der schriftliche Nachlass im MARCHIVUM Mannheim und der filmische Nachlass im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (DFF) Frankfurt am Main. Das DFF hat innerhalb des Projekts „Filmerbe digital“ die nicht gut erhaltenen und rotstichigen Kopien der Schömbs-Filmwerke restauriert und digitalisiert, so dass sie jetzt in ihrem ursprünglichen Farbglanz erstrahlen.

An diesem Abend zeigt das Cinema Quadrat die restaurierten Filme von Franz Schömbs. Louise Burkart (DFF-Filmarchiv) berichtet über die Restaurierungen, Silvia Köhler (Künstlernachlässe Mannheim) erzählt Biografisches, Prof. Dr. Henry Keazor (Kunsthistorisches Institut der Universität Heidelberg) ordnet Schömbs’ Filmarbeiten in einen kunsthistorischen Kontext ein.

OPUSCULA
DEU 1946-52. R: Franz Schömbs. 5 Min.

DIE GEBURT DES LICHTS
DEU 1958. R: Franz Schömbs. 7 Min.

FARBEN, TATEN UND LEIDEN DES LICHTS
DEU 1959. R: Franz Schömbs. 10 Min.

DEN EINSAMEN ALLEN
DEU 1962. R: Franz Schömbs, 11 Min.

In Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim und DFF – Deutsches Filmistitut & Filmmuseum Frankfurt

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Freitag 18.03.202218

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ISR/DEU/FRA 2021

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R: Nadav Lapid. D: Avshalom Pollak, Nur Fibak, Yoram Honig, Lidor Ederi, Yonathan Kugler. 109 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die 17jährige Palästinenserin Ahed Tamimi wurde 2017 verhaftet unter der Anklage, israelische Sicherheitskräfte bedroht zu haben; der nationalreligiöse Knesset-Sprecher tweetete echauffiert, dass Ahed mindestens einen Schuss ins Knie verdient habe. Nadav Lapid nimmt diese Episode als Ausgangspunkt für einen wütenden und angriffslustigen Film über Nationalismus, Zensur, Konformität: Der gefeierte Filmemacher Y. – unverkennbar ein Alter Ego des Regisseurs – soll in einer entlegenen Wüstensiedlung seinen letzten Film präsentieren. Dort legt ihm eine Beamtin des Kulturministeriums ein Formular vor, worüber Y. nach der Vorführung keinesfalls diskutieren darf: Siedlungsbau, Brutalität gegen Palästinenser, Sippenhaft bei Gewalttaten.

Der experimentell-essayistische Spielfilm über persönliche und politische Dämonen ist ein drastisches Hadern mit dem eigenen Land. Nadav Lapid, der für seinen vorherigen Film SYNONYMES den Goldenen Bär gewonnen hat, erhielt für AHEDS KNIE den Preis der Jury in Cannes.

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Samstag 19.03.202219

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ISR/DEU/FRA 2021

Mehr zum Film

R: Nadav Lapid. D: Avshalom Pollak, Nur Fibak, Yoram Honig, Lidor Ederi, Yonathan Kugler. 109 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die 17jährige Palästinenserin Ahed Tamimi wurde 2017 verhaftet unter der Anklage, israelische Sicherheitskräfte bedroht zu haben; der nationalreligiöse Knesset-Sprecher tweetete echauffiert, dass Ahed mindestens einen Schuss ins Knie verdient habe. Nadav Lapid nimmt diese Episode als Ausgangspunkt für einen wütenden und angriffslustigen Film über Nationalismus, Zensur, Konformität: Der gefeierte Filmemacher Y. – unverkennbar ein Alter Ego des Regisseurs – soll in einer entlegenen Wüstensiedlung seinen letzten Film präsentieren. Dort legt ihm eine Beamtin des Kulturministeriums ein Formular vor, worüber Y. nach der Vorführung keinesfalls diskutieren darf: Siedlungsbau, Brutalität gegen Palästinenser, Sippenhaft bei Gewalttaten.

Der experimentell-essayistische Spielfilm über persönliche und politische Dämonen ist ein drastisches Hadern mit dem eigenen Land. Nadav Lapid, der für seinen vorherigen Film SYNONYMES den Goldenen Bär gewonnen hat, erhielt für AHEDS KNIE den Preis der Jury in Cannes.

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Sonntag 20.03.202220

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko-USA
MEX/FRA/DEU 2016

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R: Rafi Pitts. D: Johnny Ortiz, Khleo Tomas, Rory Cochrane, Michael J. Harney. 118 Min. EnglOmdtU..

FSK: 12

Der junge Mexikaner Nero gelangt inmitten des Feuerwerks zur Silvesternacht durch den Grenzzaun in die USA. Sein erstes Ziel ist sein Bruder, der in Beverly Hills als Angestellter in einer Luxusvilla wohnt. Sein Plan ist, eine Green Card zu erhalten: Dazu muss er sich zwei Jahre in der Armee einschreiben – indem er für die USA kämpft, kann er Bürger der USA werden.

Rafi Pitts – der in England studiert hat, im Iran Filme drehte und in Paris lebt – reduziert seine Geschichte von emotionalen, sozialen und realen Grenzen auf vier Schauplätze, an denen sich das Schicksal von Nero vollzieht, vom Grenzübergang über die Fahrt hinein ins gelobte Land zum feudal-dekadenten Anwesen bis zum Wachtposten in der nahöstlichen Wüste. Für seinen kammerspielartigen Ansatz findet Pitts atemberaubende, aber auch harte Bilder in diesem ersten Film, der die Green Card Soldiers in den Fokus der Geschichte nimmt. Der Film basiert auf einem realen Fall und beleuchtet die Praktiken, die zur Erlangung der US-Bürgerrechte führen sollen. Wenn sie funktionieren.

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Montag 21.03.202221

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko-USA
MEX/FRA/DEU 2016

Mehr zum Film

R: Rafi Pitts. D: Johnny Ortiz, Khleo Tomas, Rory Cochrane, Michael J. Harney. 118 Min. EnglOmdtU..

FSK: 12

Der junge Mexikaner Nero gelangt inmitten des Feuerwerks zur Silvesternacht durch den Grenzzaun in die USA. Sein erstes Ziel ist sein Bruder, der in Beverly Hills als Angestellter in einer Luxusvilla wohnt. Sein Plan ist, eine Green Card zu erhalten: Dazu muss er sich zwei Jahre in der Armee einschreiben – indem er für die USA kämpft, kann er Bürger der USA werden.

Rafi Pitts – der in England studiert hat, im Iran Filme drehte und in Paris lebt – reduziert seine Geschichte von emotionalen, sozialen und realen Grenzen auf vier Schauplätze, an denen sich das Schicksal von Nero vollzieht, vom Grenzübergang über die Fahrt hinein ins gelobte Land zum feudal-dekadenten Anwesen bis zum Wachtposten in der nahöstlichen Wüste. Für seinen kammerspielartigen Ansatz findet Pitts atemberaubende, aber auch harte Bilder in diesem ersten Film, der die Green Card Soldiers in den Fokus der Geschichte nimmt. Der Film basiert auf einem realen Fall und beleuchtet die Praktiken, die zur Erlangung der US-Bürgerrechte führen sollen. Wenn sie funktionieren.

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Dienstag 22.03.202222

19:30 Uhr
Zum Bundesstart
ISR/DEU/FRA 2021

Mehr zum Film

R: Nadav Lapid. D: Avshalom Pollak, Nur Fibak, Yoram Honig, Lidor Ederi, Yonathan Kugler. 109 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die 17jährige Palästinenserin Ahed Tamimi wurde 2017 verhaftet unter der Anklage, israelische Sicherheitskräfte bedroht zu haben; der nationalreligiöse Knesset-Sprecher tweetete echauffiert, dass Ahed mindestens einen Schuss ins Knie verdient habe. Nadav Lapid nimmt diese Episode als Ausgangspunkt für einen wütenden und angriffslustigen Film über Nationalismus, Zensur, Konformität: Der gefeierte Filmemacher Y. – unverkennbar ein Alter Ego des Regisseurs – soll in einer entlegenen Wüstensiedlung seinen letzten Film präsentieren. Dort legt ihm eine Beamtin des Kulturministeriums ein Formular vor, worüber Y. nach der Vorführung keinesfalls diskutieren darf: Siedlungsbau, Brutalität gegen Palästinenser, Sippenhaft bei Gewalttaten.

Der experimentell-essayistische Spielfilm über persönliche und politische Dämonen ist ein drastisches Hadern mit dem eigenen Land. Nadav Lapid, der für seinen vorherigen Film SYNONYMES den Goldenen Bär gewonnen hat, erhielt für AHEDS KNIE den Preis der Jury in Cannes.

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19:30 Uhr
Virtueller Filmstammtisch

Mehr zum Film

(Filmdiskussion via Zoom)

Das Leben einer Familie gerät ins Schlingern, als vor der Haustür anonyme Videobänder liegen, die ihr Haus zeigen… Michael Haneke verbindet die Fragilität von Beziehungen mit erinnerten Traumata an den Algerienkrieg: Ab 19. März ist der Film in der Arte-Mediathek zu sehen, am 22. März bieten wir an, über den Film beim virtuellen Filmstammtisch zu sprechen.

Caché
FRA/AUT 2005. R: Michael Haneke. D: Daniel Auteuil, Juliette Binoche, Annie Girardot. 113 Min.

Eine gutbürgerliche Familie in Paris. Doch eines Tages liegt ein Paket vor der Haustür: Videobänder ihres Hauses, aufgenommen von der gegenüberliegenden Straßenseite. Als zudem anonyme Anrufe Anne terrorisieren, wendet sich Georges vergeblich an die Polizei – und in der Folge steigt die Anspannung in ihrer Ehe. In Georges werden Erinnerungen wach, die er lange verdrängt hat: In seiner Kindheit wollten seine Eltern einen algerischen Waisenjunge adoptieren, was er mit Lügen abgewendet hatte…

Gekonnt verknüpft Haneke die historische Brisanz eines Massakers im Jahr 1961, in dem Pariser Polizisten 200 Algerier töteten, die gegen den Algerienkrieg demonstriert hatten, mit dem psychologisch ausdifferenzierten Porträt eines Mannes, der mit einer schweren Schuld aus seiner Kindheit konfrontiert wird. „CACHÉ ist ein brillanter Film, über den man viel diskutieren kann / muss, weil er – typisch Haneke – rätselhaft ist“, findet Peter Bär, der den virtuellen Filmstammtisch moderieren wird. Die „Welt“ schrieb: „CACHÉ ist angelegt wie eines der Gemälde von M. C. Escher, wo all die scheinbar verbundenen Wege und Treppen bei genauerem Hinsehen gar nicht verbunden sein können, eine räumliche Unmöglichkeit, die durch eine optische Täuschung zeitweilig außer Kraft gesetzt wird.“ 

Der Film wurde 2005 dreifach in Cannes ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie.

Bitte sichten Sie CACHÉ vorab auf Arte:

Der Film wird am Sonntag, 20. März, um 20:15 Uhr auf Arte ausgestrahlt und steht ab dem 19. März in der Arte-Mediathek:

Ab 13. März ist in der Arte-Mediathek auch die Dokumentation „Der Haneke-Code“ verfügbar: https://www.arte.tv/de/videos/103002-000-A/der-haneke-code/

Di. 22.02.2022, 19:30 Uhr, Filmgespräch via Zoom

 

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Mittwoch 23.03.202223

19:30 Uhr
Zur Ausstellung „Arbeit und Migration“
DEU 2011

Mehr zum Film

R: Yasemin Şamdereli. D: Vedat Erincin, Fahri Yardım, Lilay Huser, Demet Gül, Rafael Koussouris, Aylin Tezel, Denis Moschitto, Petra Schmidt-Schaller. 101 Min.

FSK: 6

Vor fast einem halben Jahrhundert ist Hüseyin nach Deutschland gekommen, als 1000001. Gastarbeiter. Parallel zu seiner Geschichte eines Neuanfangs im fremden Land erzählt der Film von der Frage nationaler Identität, die Hüseyins Nachkommen umtreibt – etwa seine 25-jährige Enkeltochter Canan, die keinen Schimmer hat, wie sie ihrer Familie erklären soll, dass sie schwanger von einem Briten ist. Oder deren 6-jähriger Cousin Cenk, der an seinem ersten Schultag weder in die deutsche noch in die türkische Fußballmannschaft gewählt wird.

Die mehrfach ausgezeichnete und beim Publikum sehr erfolgreiche Komödie um mehrere Generationen einer deutsch-türkischen Familie ist das Debütwerk von Yasemin Şamdereli, die gemeinsam mit ihrer Schwester das Drehbuch verfasst und dabei eigene Erfahrungen und Anekdoten aus der Familiengeschichte aufgenommen hat.

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Donnerstag 24.03.202224

19:30 Uhr
Film & Kunst
DEU 2020

Mehr zum Film

R: Gero von Boehm. 93 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: 12

Als Sohn jüdischer Eltern flüchtete Helmut Newton 1938 aus Berlin, seinem Geburtsort, zunächst nach Singapur, dann nach Australien, seine Fotokamera immer im Gepäck dabei. Zurück in Europa begann seine große Karriere, die ihn zu einem der berühmtesten Mode- und Werbefotografen des 20. Jahrhunderts machte. Sein (durchaus umstrittener) Ruf gründet sich – neben der extrem hohen Qualität seiner Arbeiten – auf gesellschaftlich-moralischen Grenzüberschreitungen vor allem hinsichtlich der Bild-Inszenierungen von nackten Frauenkörpern. In den Modeaufnahmen im Paris der 1960er Jahre festigte Newton seinen ganz besonderen, stets wiedererkennbaren Stil, indem er seine Modelle auch in den Straßen von Paris fotografierte, wo er sie etwa als vermeintliche Demonstrantinnen oder im Rahmen einer Paparazzi-Story agieren ließ und auf diese Weise neue, moderne Aktionsräume für den Bereich der Modefotografie eroberte. Auch prominente Persönlichkeiten wie Helmut Kohl, Margaret Thatcher, Charlotte Rampling, Catherine Deneuve, Liz Taylor, Romy Schneider oder Hanna Schygulla vertrauten auf seinen Blick für besondere Porträtfotos.

Einführung: Dr. Peter Bär, Cinema Quadrat

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Freitag 25.03.202225

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
MEX/ESP 2020

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R: Fernanda Valadez. D: Mercedes Hernández, David Illescas, Juan Jesús Varela. 99 Min. SpanOmdtU.

FSK: 16

Eine Mutter sucht ihren verlorenen Sohn: Der mexikanische Teenager Jesús war zusammen mit einem Freund per Bus unterwegs in Richtung USA – jenseits der Grenze versprechen sie sich ein besseres Leben. Und dann ist Jesús verschwunden. Wie so viele Menschen im Grenzgebiet, wo Moral- und Gesetzlosigkeit herrschen. Als Monate später die Leiche von Jesús’ Freund auftaucht, macht sich seine Mutter Magdalena auf den Weg in die Todeszone Nord-Mexikons, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie anderen, die ihr Schicksal teilen. Und irgendwo liegt, vielleicht, die Wahrheit. Und sie kann schockierend sein.

Bildgewaltig, spannend, emotional erzählt Fernanda Valadez ein Drama mit Thrillerqualität, das zu einer immer intensiveren Erfahrung wird. Für ihren Film erhielt sie unter anderem auf dem Sundance Festival den Publikumspreis und die Auszeichnung für das beste Drehbuch und auf dem Filmfestival Zürich den Preis als bester internationaler Spielfilm.

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Samstag 26.03.202226

19:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Die ewige Wiederkehr im Grindhouse: Der Krieg nimmt kein Ende – eine Gruppe Vietnam-Veteranen wird in der Heimat von ihrer Vergangenheit eingeholt. Jemand rächt sich an ihnen – ist der Feind zurück? Diese kanadisch-amerikanische Produktion ist nicht bloß eins von vielen Rückkehrer-Dramen, sondern auch eine Art Vorreiter einer ganzen Reihe ähnlicher Action-Filme, die noch folgen sollten. Im Anschlussfilm kehrt ebenfalls jemand zurück: Ein Mann kommt aus dem Wald. Er muss erst noch zivilisiert werden, um dann gleich in einen großen Kampf eingebunden werden zu können. Gedreht und produziert wurde dieser Abenteuer-/Historien-/Märchenfilm übrigens in der Türkei. Diese Seltenheit sollte man sich also nicht entgehen lassen! Beide Filme laufen auf Deutsch.

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

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Sonntag 27.03.202227

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
MEX/ESP 2020

Mehr zum Film

R: Fernanda Valadez. D: Mercedes Hernández, David Illescas, Juan Jesús Varela. 99 Min. SpanOmdtU.

FSK: 16

Eine Mutter sucht ihren verlorenen Sohn: Der mexikanische Teenager Jesús war zusammen mit einem Freund per Bus unterwegs in Richtung USA – jenseits der Grenze versprechen sie sich ein besseres Leben. Und dann ist Jesús verschwunden. Wie so viele Menschen im Grenzgebiet, wo Moral- und Gesetzlosigkeit herrschen. Als Monate später die Leiche von Jesús’ Freund auftaucht, macht sich seine Mutter Magdalena auf den Weg in die Todeszone Nord-Mexikons, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie anderen, die ihr Schicksal teilen. Und irgendwo liegt, vielleicht, die Wahrheit. Und sie kann schockierend sein.

Bildgewaltig, spannend, emotional erzählt Fernanda Valadez ein Drama mit Thrillerqualität, das zu einer immer intensiveren Erfahrung wird. Für ihren Film erhielt sie unter anderem auf dem Sundance Festival den Publikumspreis und die Auszeichnung für das beste Drehbuch und auf dem Filmfestival Zürich den Preis als bester internationaler Spielfilm.

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Montag 28.03.202228

19:30 Uhr
Grenzland Mexiko USA
MEX/ESP 2020

Mehr zum Film

R: Fernanda Valadez. D: Mercedes Hernández, David Illescas, Juan Jesús Varela. 99 Min. SpanOmdtU.

FSK: 16

Eine Mutter sucht ihren verlorenen Sohn: Der mexikanische Teenager Jesús war zusammen mit einem Freund per Bus unterwegs in Richtung USA – jenseits der Grenze versprechen sie sich ein besseres Leben. Und dann ist Jesús verschwunden. Wie so viele Menschen im Grenzgebiet, wo Moral- und Gesetzlosigkeit herrschen. Als Monate später die Leiche von Jesús’ Freund auftaucht, macht sich seine Mutter Magdalena auf den Weg in die Todeszone Nord-Mexikons, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie anderen, die ihr Schicksal teilen. Und irgendwo liegt, vielleicht, die Wahrheit. Und sie kann schockierend sein.

Bildgewaltig, spannend, emotional erzählt Fernanda Valadez ein Drama mit Thrillerqualität, das zu einer immer intensiveren Erfahrung wird. Für ihren Film erhielt sie unter anderem auf dem Sundance Festival den Publikumspreis und die Auszeichnung für das beste Drehbuch und auf dem Filmfestival Zürich den Preis als bester internationaler Spielfilm.

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Dienstag 29.03.202229

19:30 Uhr
Zusatzvorstellung
DEU 2021

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R: Peter Meister. D: Bernhard Schütz, Jacob Matschenz, Sandra Hüller, Pheline Roggan. 105 Min.

FSK: 12

Aufgrund der großen Nachfrage nehmen wir diese herausragende deutsche Komödie mit einem bestens aufgelegten Darstellerensemble erneut ins Programm.

„Das Schwarze Quadrat“: eine Ikone der Malerei, von Kasimier Malewitsch ab 1915 in verschiedenen Versionen gemalt. Die Kunsträuber Vincent und Nils haben sich das Gemälde gekrallt, immerhin 60 Millionen Dollar wert; die Übergabe an den Auftraggeber des Raubes findet an Bord eines Kreuzfahrtschiffs statt. Doch den Plan durchzuführen, ist nicht so einfach: die beiden landen als Elvis Presley- und David Bowie-Imitatoren auf der Showbühne – und ihre Beute verschwindet. Während der junge Nils mit seinen Kunstambitionen flugs das Malewitsch-Werk kopiert – ist ja nur ein schwarzes Quadrat –, bändelt der ältere und erfahrene Vincent mit einer kunstsinnigen Dame an. Doch diese, gespielt von einer gewieft auftretenden Sandra Hüller (TONI ERDMANN), ist tatsächlich ebenfalls Kunstdiebin, und sie ist beileibe nicht die einzige, die dem Bild hinterherjagt.

Eine deutsche Komödie, die richtig lustig ist? Gibt es: „Schräge Komödie auf den Spuren von Billy Wilder und Blake Edwards“, meint Blickpunkt:Film zu DAS SCHWARZE QUADRAT, und die taz beschreibt den Film als „hochkomisch und zugleich klug.“ Peter Meister bietet Timing und Turbulenz im Quadrat, lässt klug konturierte Charaktere zwischen Selbstüberschätzung und Naivität ums Viereck tanzen – und stellt hintergründig Fragen nach Kunstwert und Originalfälschungen

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Mittwoch 30.03.202230

17:30 Uhr
Zusatzvorstellung
DEU 2021

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R: Peter Meister. D: Bernhard Schütz, Jacob Matschenz, Sandra Hüller, Pheline Roggan. 105 Min.

FSK: 12

Aufgrund der großen Nachfrage nehmen wir diese herausragende deutsche Komödie mit einem bestens aufgelegten Darstellerensemble erneut ins Programm.

„Das Schwarze Quadrat“: eine Ikone der Malerei, von Kasimier Malewitsch ab 1915 in verschiedenen Versionen gemalt. Die Kunsträuber Vincent und Nils haben sich das Gemälde gekrallt, immerhin 60 Millionen Dollar wert; die Übergabe an den Auftraggeber des Raubes findet an Bord eines Kreuzfahrtschiffs statt. Doch den Plan durchzuführen, ist nicht so einfach: die beiden landen als Elvis Presley- und David Bowie-Imitatoren auf der Showbühne – und ihre Beute verschwindet. Während der junge Nils mit seinen Kunstambitionen flugs das Malewitsch-Werk kopiert – ist ja nur ein schwarzes Quadrat –, bändelt der ältere und erfahrene Vincent mit einer kunstsinnigen Dame an. Doch diese, gespielt von einer gewieft auftretenden Sandra Hüller (TONI ERDMANN), ist tatsächlich ebenfalls Kunstdiebin, und sie ist beileibe nicht die einzige, die dem Bild hinterherjagt.

Eine deutsche Komödie, die richtig lustig ist? Gibt es: „Schräge Komödie auf den Spuren von Billy Wilder und Blake Edwards“, meint Blickpunkt:Film zu DAS SCHWARZE QUADRAT, und die taz beschreibt den Film als „hochkomisch und zugleich klug.“ Peter Meister bietet Timing und Turbulenz im Quadrat, lässt klug konturierte Charaktere zwischen Selbstüberschätzung und Naivität ums Viereck tanzen – und stellt hintergründig Fragen nach Kunstwert und Originalfälschungen

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Donnerstag 31.03.202231

19:30 Uhr
Ciné-Club
FRA/BEL 2012

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R: Florent Emilio Siri. D: : Jérémie Renier, Benoît Magimel, Monica Scattini, Ana Girardot. 149 Min. FrzOmdtU.

FSK: 6

Claude François wird im Jahr 1939 in Ägypten als Sohn italienisch-französischer Auswanderer geboren. Bereits in jungen Jahren interessiert sich „Cloclo“ sehr stark für Musik, und nach seinem Umzug an die Côte d’Azur 1956 kann er diese Leidenschaft auch zu seinem Beruf machen, zunächst als Schlagzeuger in verschiedenen Jazz-Combos. Die ersten Jahre sind schwer, bis Cloclo 1962 mit „Belles Belles Belles“ einen ersten Hit als Chansonnier landet. Fortan schreibt er eigene Lieder. Und erlangt 1967 mit „Comme d’habitude“ Weltruhm – ein Lied, das mit englischem Text von Frank Sinatra unter dem Titel „My Way“ gecovert wurde…

Regisseur Florent-Emilio Siri erzählt in diesem Biopic – gespickt mit einer Vielzahl von Chansons – die Geschichte von Claude „Cloclo“ François, die von Höhenflügen und von Tiefschlägen geprägt war, mit großem Erfolg, tragischen Liebesgeschichten, einem schweren Autounfall und einem viel zu frühen tragischen Ende.

Einführung: Solenne Delagarde und Anne-Lucie Robin, Institut français Mannheim

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