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Samstag

Sonntag

 

 

 

 

Freitag 01.03.201901

Das krumme Haus – The Crooked House
19:30 Uhr
Very British!
GBR 2017

Mehr zum Film

R: Gilles Paquet-Brenner. D: ax Irons, Stefanie Martini, Glenn Close, Christina Hendricks, Terence Stamp, Julian Sands, Gillian Anderson. 116 Min. OmdtU.

FSK: 12

1949 erschien Agatha Christies Roman „Das krumme Haus“; in ihrer Autobiographie bezeichnete sie diesen Roman als einen ihrer Favoriten. Dennoch blieb der Stoff relativ unbekannt – was auch daran liegen mag, dass er entgegen den sonstigen Christie-Klassikern bisher nicht verfilmt worden war.

Der Ex-Diplomat Charles Hayward ermittelt zum mysteriösen Tod des Patriarchen Aristide Leonides in dessen großem, ein wenig krummen Anwesen. Und zwar auf Bitten von dessen Enkelin Sophia, Charles’ ehemaliger Geliebten. Charles dringt mehr und mehr in diverse Familiengeheimnisse ein bei den drei Generationen der Leonides-Dystanie, die in einer durch Bitterkeit, Missgunst und Neid vergifteten Atmosphäre zusammenleben.

DAS KRUMME HAUS erzählt diese verzwickte Detektiv-Thriller-Story mit vielen überraschenden Twists auf geradezu klassische Weise: Und gleichzeitig bricht Christie in ihrer brillanten Plotkonstruktion die ungeschriebenen Gesetze des Krimi-Genres; so, wie nur sie es kann.

Sibel
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/FRA/DEU/LUX 2018

Mehr zum Film

R: Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti. D: Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Erkan Kolçak Köstendil, Elit Iscan. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Sibel ist stumm. Allein das schon macht sie zur Außenseiterin in ihrem abgelegenen Dorf an der bergigen türkischen Schwarzmeerküste. Sie verständigt sich in traditioneller Pfeifsprache, versorgt eine alte Närrin in ihrer Berghütte, und sie kehrt der Arbeit in den Teeplantagen den Rücken, um in den Wäldern einen Wolf zu jagen, der bei den Frauen des Dorfes Ängste und Fantasien auslöst. Dabei trifft sie auf einen Deserteur – der Erste, der sie mit anderen Augen sieht.

Das türkisch-französische Regiepaar versetzt die authentische Schilderung traditionellen Dorflebens mit mythisch-märchenhaften Elementen – „doch sich von einem bösen Wolf vernaschen lassen? Das liegt Sibel fern. Sie päppelt das verletzte Tier im Mann lieber auf und pfeift auf jeden, der ihr etwas vorschreiben will – wortwörtlich.“ (film-rezensionen.de)

Samstag 02.03.201902

Das krumme Haus – The Crooked House
19:30 Uhr
Very British!
GBR 2017

Mehr zum Film

R: Gilles Paquet-Brenner. D: ax Irons, Stefanie Martini, Glenn Close, Christina Hendricks, Terence Stamp, Julian Sands, Gillian Anderson. 116 Min. OmdtU.

FSK: 12

1949 erschien Agatha Christies Roman „Das krumme Haus“; in ihrer Autobiographie bezeichnete sie diesen Roman als einen ihrer Favoriten. Dennoch blieb der Stoff relativ unbekannt – was auch daran liegen mag, dass er entgegen den sonstigen Christie-Klassikern bisher nicht verfilmt worden war.

Der Ex-Diplomat Charles Hayward ermittelt zum mysteriösen Tod des Patriarchen Aristide Leonides in dessen großem, ein wenig krummen Anwesen. Und zwar auf Bitten von dessen Enkelin Sophia, Charles’ ehemaliger Geliebten. Charles dringt mehr und mehr in diverse Familiengeheimnisse ein bei den drei Generationen der Leonides-Dystanie, die in einer durch Bitterkeit, Missgunst und Neid vergifteten Atmosphäre zusammenleben.

DAS KRUMME HAUS erzählt diese verzwickte Detektiv-Thriller-Story mit vielen überraschenden Twists auf geradezu klassische Weise: Und gleichzeitig bricht Christie in ihrer brillanten Plotkonstruktion die ungeschriebenen Gesetze des Krimi-Genres; so, wie nur sie es kann.

Sibel
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/FRA/DEU/LUX 2018

Mehr zum Film

R: Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti. D: Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Erkan Kolçak Köstendil, Elit Iscan. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Sibel ist stumm. Allein das schon macht sie zur Außenseiterin in ihrem abgelegenen Dorf an der bergigen türkischen Schwarzmeerküste. Sie verständigt sich in traditioneller Pfeifsprache, versorgt eine alte Närrin in ihrer Berghütte, und sie kehrt der Arbeit in den Teeplantagen den Rücken, um in den Wäldern einen Wolf zu jagen, der bei den Frauen des Dorfes Ängste und Fantasien auslöst. Dabei trifft sie auf einen Deserteur – der Erste, der sie mit anderen Augen sieht.

Das türkisch-französische Regiepaar versetzt die authentische Schilderung traditionellen Dorflebens mit mythisch-märchenhaften Elementen – „doch sich von einem bösen Wolf vernaschen lassen? Das liegt Sibel fern. Sie päppelt das verletzte Tier im Mann lieber auf und pfeift auf jeden, der ihr etwas vorschreiben will – wortwörtlich.“ (film-rezensionen.de)

Sonntag 03.03.201903

Das krumme Haus – The Crooked House
19:30 Uhr
Very British!
GBR 2017

Mehr zum Film

R: Gilles Paquet-Brenner. D: ax Irons, Stefanie Martini, Glenn Close, Christina Hendricks, Terence Stamp, Julian Sands, Gillian Anderson. 116 Min. OmdtU.

FSK: 12

1949 erschien Agatha Christies Roman „Das krumme Haus“; in ihrer Autobiographie bezeichnete sie diesen Roman als einen ihrer Favoriten. Dennoch blieb der Stoff relativ unbekannt – was auch daran liegen mag, dass er entgegen den sonstigen Christie-Klassikern bisher nicht verfilmt worden war.

Der Ex-Diplomat Charles Hayward ermittelt zum mysteriösen Tod des Patriarchen Aristide Leonides in dessen großem, ein wenig krummen Anwesen. Und zwar auf Bitten von dessen Enkelin Sophia, Charles’ ehemaliger Geliebten. Charles dringt mehr und mehr in diverse Familiengeheimnisse ein bei den drei Generationen der Leonides-Dystanie, die in einer durch Bitterkeit, Missgunst und Neid vergifteten Atmosphäre zusammenleben.

DAS KRUMME HAUS erzählt diese verzwickte Detektiv-Thriller-Story mit vielen überraschenden Twists auf geradezu klassische Weise: Und gleichzeitig bricht Christie in ihrer brillanten Plotkonstruktion die ungeschriebenen Gesetze des Krimi-Genres; so, wie nur sie es kann.

Montag 04.03.201904

Sibel
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/FRA/DEU/LUX 2018

Mehr zum Film

R: Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti. D: Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Erkan Kolçak Köstendil, Elit Iscan. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Sibel ist stumm. Allein das schon macht sie zur Außenseiterin in ihrem abgelegenen Dorf an der bergigen türkischen Schwarzmeerküste. Sie verständigt sich in traditioneller Pfeifsprache, versorgt eine alte Närrin in ihrer Berghütte, und sie kehrt der Arbeit in den Teeplantagen den Rücken, um in den Wäldern einen Wolf zu jagen, der bei den Frauen des Dorfes Ängste und Fantasien auslöst. Dabei trifft sie auf einen Deserteur – der Erste, der sie mit anderen Augen sieht.

Das türkisch-französische Regiepaar versetzt die authentische Schilderung traditionellen Dorflebens mit mythisch-märchenhaften Elementen – „doch sich von einem bösen Wolf vernaschen lassen? Das liegt Sibel fern. Sie päppelt das verletzte Tier im Mann lieber auf und pfeift auf jeden, der ihr etwas vorschreiben will – wortwörtlich.“ (film-rezensionen.de)

Dienstag 05.03.201905

Adel verpflichtet – Kind Hearts and Coronets
19:30 Uhr
Very British!
GBR 1949

Mehr zum Film

R: Robert Hamer. D: Dennis Price, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness.. 101 Min. OmdtU.

FSK: 16

Louis Mazzini entstammt einer Mésalliance zwischen einer britischen Adligen und einem italienischen Tenor. Da die stolze D’Ascoyne-Familie auf Chalmont Castle in Kent von diesem nicht-standesgemäßen Zweig nichts wissen will, beschließt Louis, alles dafür zu tun, Herzog von Chalmont zu werden. Dafür muss er nur all seine Verwandten beseitigen.

In diesem Klassiker der Komödien der Ealing-Studios, die die britische Kinematographie bis in die 1960er entscheidend mitprägten, spielt Alec Guiness in einer Achtfach-Rolle die Mitglieder der D’Ascoyne-Familie, die in der Erbfolge vor Louis stehen. Auf makabre Weise treibt der Film seine Scherze mit Dekadenz und Mord – das British Film Institute wählte ADEL VERPFLICHTET auf den sechsten Platz der besten britischen Filme aller Zeiten.

Mittwoch 06.03.201906

Adel verpflichtet – Kind Hearts and Coronets
17:30 Uhr
Very British!
GBR 1949

Mehr zum Film

R: Robert Hamer. D: Dennis Price, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness.. 101 Min. OmdtU.

FSK: 16

Louis Mazzini entstammt einer Mésalliance zwischen einer britischen Adligen und einem italienischen Tenor. Da die stolze D’Ascoyne-Familie auf Chalmont Castle in Kent von diesem nicht-standesgemäßen Zweig nichts wissen will, beschließt Louis, alles dafür zu tun, Herzog von Chalmont zu werden. Dafür muss er nur all seine Verwandten beseitigen.

In diesem Klassiker der Komödien der Ealing-Studios, die die britische Kinematographie bis in die 1960er entscheidend mitprägten, spielt Alec Guiness in einer Achtfach-Rolle die Mitglieder der D’Ascoyne-Familie, die in der Erbfolge vor Louis stehen. Auf makabre Weise treibt der Film seine Scherze mit Dekadenz und Mord – das British Film Institute wählte ADEL VERPFLICHTET auf den sechsten Platz der besten britischen Filme aller Zeiten.

Sibel
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
TUR/FRA/DEU/LUX 2018

Mehr zum Film

R: Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti. D: Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Erkan Kolçak Köstendil, Elit Iscan. 96 Min. OmdtU.

FSK: 12

Sibel ist stumm. Allein das schon macht sie zur Außenseiterin in ihrem abgelegenen Dorf an der bergigen türkischen Schwarzmeerküste. Sie verständigt sich in traditioneller Pfeifsprache, versorgt eine alte Närrin in ihrer Berghütte, und sie kehrt der Arbeit in den Teeplantagen den Rücken, um in den Wäldern einen Wolf zu jagen, der bei den Frauen des Dorfes Ängste und Fantasien auslöst. Dabei trifft sie auf einen Deserteur – der Erste, der sie mit anderen Augen sieht.

Das türkisch-französische Regiepaar versetzt die authentische Schilderung traditionellen Dorflebens mit mythisch-märchenhaften Elementen – „doch sich von einem bösen Wolf vernaschen lassen? Das liegt Sibel fern. Sie päppelt das verletzte Tier im Mann lieber auf und pfeift auf jeden, der ihr etwas vorschreiben will – wortwörtlich.“ (film-rezensionen.de)

Donnerstag 07.03.201907

Loving Vincent
19:30 Uhr
Film & Kunst
POL/GBR 2017

Mehr zum Film

R: Dorota Kobiela, Hugh Welchman. 96 Min. DF.

FSK: 6

LOVING VINCENT war DER Kunstfilm des Jahres 2017! Sein Thema: Der Maler Vincent van Gogh und die Umstände seines Todes. Was den Film aber abseits seiner Geschichte außergewöhnlich macht, ist seine Machart. Die Basis des Animationsfilmes bilden nämlich 62.450 Ölgemälde im Stil und in den Farben des Malers van Gogh, die als Auftragsarbeiten von 115 Malerinnen und Malern geschaffen wurden und einen ganz besonderen optischen Effekt zeitigen. Die Akteure des Films – Dr. Gachet, der Farbhändler Pêre Tanguy, der Briefträger Roulin und sein Sohn Armand – werden filmisch lebendig, so wie van Gogh sie selbst gemalt hat.

Einführung: Dr. Dorothee Höfert, Kunsthalle Mannheim

Freitag 08.03.201908

Helmut Berger, meine Mutter und ich
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Valesca Peters. 92 Min.

FSK: k. A.

„Was macht eigentlich Helmut Berger?“, fragt sich Bettina Vorndamme, Filmfan in den besten Jahren – und googelt los. Im Netz der Schock: Skandalauftritte, Dschungelcamp, Alkoholsucht! Was ist los mit dem Schauspielstar aus DIE VERDAMMTEN und LUDWIG II., einstmals „schönster Mann der Welt“?! Die Finanzcontrollerin aus Niedersachen beschließt, den Niedergang zu stoppen, und ist überzeugt: Berger braucht nur einen anständigen Auftrag, dann wird er schon wieder. Kurz darauf sitzt die Schauspielikone tatsächlich auf dem Sofa ihres Bauernhauses und trinkt Kaffee aus Omas Sammeltassen.

Valesca Peters begleitet das Kennenlernen zwischen ihrer Mutter und dem Weltstar aus Bad Ischl mit der Kamera: „Es ist schon ein wenig komisch, dass mich ausgerechnet meine Mutter zum Stoff meines Regiedebüts geführt hat. Von selbst wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Film über Helmut Berger zu machen. Ich dachte dann eigentlich, dass ich für meinen Film in sein Leben eintauchen würde, doch meine Mutter brachte alles durcheinander. Im Hintergrund spielte sich das von ihr organisierte Sozialprogramm ab, Helmut zog in ihr Bauernhaus und blieb mehrere Monate.

Have a Nice Day
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN 2017

Mehr zum Film

R: Liu Jian. 77 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Eine Quentin-Tarantino-Story. Als Animationsfilm. Aus China.

Eine Million Yuan sind eine Menge Geld, Xiao will davon seiner Freundin eine Schönheits-OP zahlen. Als er die Tasche voller Scheine klaut, setzt Mafiaboss Onkel Liu seinen besten Killer "Bohnenstange" auf Xiao an. Doch bei der irrwitzigen Odyssee durch eine chinesische Provinzstadt sind immer mehr gierige Hände hinter dem Geld her. Philosophierende Gangster, in die Jahre gekommenen Auftragsmörder, vom Überlebenskampf ermüdete Männer und Frauen: Irgendwann findet die Jagd ein absurdes und blutiges Ende – über das Mao Zedong von den Banknoten herab nur milde lächeln kann.

Liu Jian realisierte seinen Film fast im Alleingang in seinem Animationsstudio, eine Förderung durch die chinesischen Kulturbehörden war undenkbar. Wie heikel der Inhalt ist, zeigte sich bei der internationalen Premiere: Das weltweit wichtigste Animationsfilmfestival in Annecy lehnte den Film auf Druck der chinesischen Regierung ab – dafür lief der Film dann im Wettbewerb der Berlinale.

Samstag 09.03.201909

Helmut Berger, meine Mutter und ich
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Valesca Peters. 92 Min.

FSK: k. A.

„Was macht eigentlich Helmut Berger?“, fragt sich Bettina Vorndamme, Filmfan in den besten Jahren – und googelt los. Im Netz der Schock: Skandalauftritte, Dschungelcamp, Alkoholsucht! Was ist los mit dem Schauspielstar aus DIE VERDAMMTEN und LUDWIG II., einstmals „schönster Mann der Welt“?! Die Finanzcontrollerin aus Niedersachen beschließt, den Niedergang zu stoppen, und ist überzeugt: Berger braucht nur einen anständigen Auftrag, dann wird er schon wieder. Kurz darauf sitzt die Schauspielikone tatsächlich auf dem Sofa ihres Bauernhauses und trinkt Kaffee aus Omas Sammeltassen.

Valesca Peters begleitet das Kennenlernen zwischen ihrer Mutter und dem Weltstar aus Bad Ischl mit der Kamera: „Es ist schon ein wenig komisch, dass mich ausgerechnet meine Mutter zum Stoff meines Regiedebüts geführt hat. Von selbst wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Film über Helmut Berger zu machen. Ich dachte dann eigentlich, dass ich für meinen Film in sein Leben eintauchen würde, doch meine Mutter brachte alles durcheinander. Im Hintergrund spielte sich das von ihr organisierte Sozialprogramm ab, Helmut zog in ihr Bauernhaus und blieb mehrere Monate.

Have a Nice Day
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN 2017

Mehr zum Film

R: Liu Jian. 77 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Eine Quentin-Tarantino-Story. Als Animationsfilm. Aus China.

Eine Million Yuan sind eine Menge Geld, Xiao will davon seiner Freundin eine Schönheits-OP zahlen. Als er die Tasche voller Scheine klaut, setzt Mafiaboss Onkel Liu seinen besten Killer "Bohnenstange" auf Xiao an. Doch bei der irrwitzigen Odyssee durch eine chinesische Provinzstadt sind immer mehr gierige Hände hinter dem Geld her. Philosophierende Gangster, in die Jahre gekommenen Auftragsmörder, vom Überlebenskampf ermüdete Männer und Frauen: Irgendwann findet die Jagd ein absurdes und blutiges Ende – über das Mao Zedong von den Banknoten herab nur milde lächeln kann.

Liu Jian realisierte seinen Film fast im Alleingang in seinem Animationsstudio, eine Förderung durch die chinesischen Kulturbehörden war undenkbar. Wie heikel der Inhalt ist, zeigte sich bei der internationalen Premiere: Das weltweit wichtigste Animationsfilmfestival in Annecy lehnte den Film auf Druck der chinesischen Regierung ab – dafür lief der Film dann im Wettbewerb der Berlinale.

Sonntag 10.03.201910

Das schweigende Klassenzimmer
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Lars Kraume. D: Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Lena Klenke, Ronald Zehrfeld, Florian Lukas, Jördis Triebel, Michael Gwisdek, Burghart Klaußner. 111 Min.

FSK: 12

1956: Die Abiturienten Theo und Kurt fahren von Stalinstadt – das spätere Eisenhüttenstadt – nach West-Berlin: Dort läuft im Kino LIANE, DAS MÄDCHEN AUS DEM URWALD – doch vor dem frivolen Vergnügen sehen die beiden die Wochenschau und damit Bilder vom Ungarnaufstand. Die unterschiedliche Berichterstattung in Wochenschau und Rias im Gegensatz zu den DDR-Nachrichten wühlt sie auf. Als schließlich in den Westmedien (fälschlich) vom Tod des Fußballstars Ferenc Puskás berichtet wird, beschließt die gesamte Abiturklasse, eine symbolische Schweigeminute für die Opfer in Budapest abzuhalten. Eine unerhörte politische Demonstration, die der Rektor vergeblich herunterspielen will. Denn alsbald greifen das Oberschulamt und sogar der Minister persönlich ein – was die Schüler ungewollt in immer stärkeren Konflikt mit dem angeblich nazifreien und angeblich volksbestimmten sozialistischen Staat bringt.

Referentin: Mirjam Liepmann

Montag 11.03.201911

Achteinhalb
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
ITA/FRA 1963

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R: Federico Fellini. D: Marcello Mastroianni, Anouk Aimée, Claudia Cardinale. 138 Min. OmdtU.

FSK: 16

Der Verlust von Kreativität und Inspiration lässt Guido Anselmi an sich und seinem Werk zweifeln. Er ist Regisseur und fühlt sich unfähig, die Arbeit an seinem Film fortzusetzen. Um Ruhe zu finden, zieht er sich in einen abgelegenen Kurort zurück - doch all die, denen er entkommen wollte, treten hier auf: Autor und Produzent, Ehefrau und Geliebte. Guido flüchtet sich in Tagträume...

Federico Fellini identifizierte sich in 8 1/2 selbst mit der von Marcello Mastroianni gespielten Hauptrolle des Guido Anselmi, da er zu dieser Zeit ebenfalls in einer Schaffenskrise steckte. Der Film wurde 1963 mehrfach ausgezeichnet und gewann 1964 den Auslandsoscar.

Dienstag 12.03.201912

Der marktgerechte Patient
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Leslie Franke, Herdolor Lorenz. 83 Min.

FSK: 12

Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen im Jahr 2003 steht für deutsche Kliniken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Jede diagnostizierbare Krankheit hat einen prinzipiell fixen Preis. Wer mit möglichst geringen Kosten die Patienten abfertigt, macht Gewinn, wer sich auf die Patienten einlässt, macht Verluste. Seit diesem entscheidenden Schritt zur Kommerzialisierung der Krankenhäuser durchforsten Wirtschaftsberater die Abteilungen und prüfen die Vorgänge auf ökonomische Effizienz. Die Frage ist nicht mehr: Was braucht der Kranke? Sondern: Was bringt er uns?

Mit ihrem Film über Ursachen und Folgen der Fallpauschalen liefern Leslie Franke und Herdolor Lorenz Argumente für alle, die sich für eine menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung für Patienten und Klinikbeschäftigte einsetzen wollen. In Kooperation mit Bündnis Rhein-Neckar für mehr Personal im Gesundheitswesen, DGB Nordbaden, Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar.

Mit Einführung und anschließender Filmdiskussion

Streik
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

Mehr zum Film

R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 23

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fi ktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Mittwoch 13.03.201913

Helmut Berger, meine Mutter und ich
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2019

Mehr zum Film

R: Valesca Peters. 92 Min.

FSK: k. A.

„Was macht eigentlich Helmut Berger?“, fragt sich Bettina Vorndamme, Filmfan in den besten Jahren – und googelt los. Im Netz der Schock: Skandalauftritte, Dschungelcamp, Alkoholsucht! Was ist los mit dem Schauspielstar aus DIE VERDAMMTEN und LUDWIG II., einstmals „schönster Mann der Welt“?! Die Finanzcontrollerin aus Niedersachen beschließt, den Niedergang zu stoppen, und ist überzeugt: Berger braucht nur einen anständigen Auftrag, dann wird er schon wieder. Kurz darauf sitzt die Schauspielikone tatsächlich auf dem Sofa ihres Bauernhauses und trinkt Kaffee aus Omas Sammeltassen.

Valesca Peters begleitet das Kennenlernen zwischen ihrer Mutter und dem Weltstar aus Bad Ischl mit der Kamera: „Es ist schon ein wenig komisch, dass mich ausgerechnet meine Mutter zum Stoff meines Regiedebüts geführt hat. Von selbst wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Film über Helmut Berger zu machen. Ich dachte dann eigentlich, dass ich für meinen Film in sein Leben eintauchen würde, doch meine Mutter brachte alles durcheinander. Im Hintergrund spielte sich das von ihr organisierte Sozialprogramm ab, Helmut zog in ihr Bauernhaus und blieb mehrere Monate.

Ein Fisch namens Wanda - A Fish Called Wanda
19:30 Uhr
Very British!
GBR 1988

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R: Charles Chrichton. D: John Cleese, Jamie Lee Curtis, Kevin Kline, Michael Palin. 108 Min. OmdtU.

FSK: 16

Vier Figuren, viermal auf unterschiedliche Weise komisch, kombiniert in einer komplexen Juwelenraub-Geschichte, garniert mit den Klischees des typisch Amerikanischen und typisch Britischen, mit toten Hündchen und aufgegessenen Aquariumsfischen: Anwalt Archie Leach – John Cleese in einer Glanzrolle – ist Verteidiger eines Juwelendiebs; dessen Komplizin Wanda – eine verführerische Jamie Lee Curtis – macht ihm Avancen, um ans Versteck der Beute zu gelangen. Otto – Kevin Kline als Wandas eifersüchtiger Lover – kapiert gar nichts, hält sich aber für ein Genie. Und Ken, der stotternde Vierte im Bunde – Michael Palin, wie Cleese Monty Python-Mitglied – versucht eine alte Dame, die als Zeugin aussagen könnte, aus dem Weg zu räumen.

John Cleese, Drehbuchautor und ungenannter Co-Regisseur, kombiniert in seiner extrem clever konstruierten und wahnsinnig komischen Story Nonsens und Satire, Farce und Krimi-Standards, schwarzen Humor und culture clash.

Donnerstag 14.03.201914

Deckname Jenny
19:30 Uhr
Film und Regisseurin
DEU 2017

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R: Samira. D: Sarah Graf, Holger Doellmann, Ulf Peter Schmitt, Monika Wiedemer. 108 Min.

FSK: 6

Klimawandel. Flüchtlinge an den Zäunen Europas. Eingesperrt in Lagern. Zuschauen ist nicht mehr, da ist sich die Clique um die junge Frau mit dem Decknamen Jenny einig. Doch als „Jennys“ Vater von deren militanten Ambitionen hört, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen; um die jungen Aktivist*innen im Untergrund aufzuspüren, erneuert er seine alten Kontakte, die einst in der Bewegung 2. Juni oder in den Revolutionären Zellen aktiv gewesen waren. Es geht um spießbürgerliche Ex-Linke, um Bio-Feinkostläden, um grünen Mittelstand, um vegane Linksradikale und Tierrechtler*innen: Die Regisseurin Samira bietet in ihrem höchst unkonventionellen Film ein Panorama der autonomen Linken – der heutigen wie der vergangenen. Und das mit einem gehörigen Maß an Selbstironie – sie selbst ist seit Jahrzehnten in der radikalen Linken aktiv.

In Kooperation mit der Anarchistischen Gruppe Mannheim

In Anwesenheit der Regisseurin und Drehbuchautorin Samira, mit anschließendem Filmgespräch

Freitag 15.03.201915

Der Fall Sarah & Saleem
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PSE/NLD/DEU/MEX 2018

Mehr zum Film

R: Muayad Alayan.. D: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Sex im Laderaum eines Lieferwagens – sehr viel mehr bietet die Beziehung zwischen Sarah und Saleem nicht. Mehrmals die Woche treffen sie sich, sobald er seine Backwaren ausgefahren und sie ihr Café geschlossen hat. Was ihre Affäre brisant macht, ist nicht allein die Tatsache, dass beide anderweitig verheiratet sind, mehr noch: Sarah ist Israelin und Saleem Palästinenser. Als sie zusammen gesehen werden, setzen sowohl die israelische wie auch die palästinensische Seite ihre Agenten auf Saleem an. Denn Sarahs Mann ist nicht irgendwer, sondern ein ranghoher israelischer Offizier.

Wenn ein Seitensprung zur Spionageaffäre wird: Das palästinensische Drama spitzt die arabisch-jüdischen Verwerfungen auf eine ungewöhnliche Art zu. In der geteilten Stadt Jerusalem hat eine Geschichte, die sonst Stoff für ein emotionales Familiendrama wäre, das Zeug zum Spionagethriller, und kleine Notlügen stoßen große politische Konsequenzen an.

The Beatles: A Hard Day´s Night
21:45 Uhr
Very British!
GBR 1064

Mehr zum Film

R: Richard Lester. D: George Harrison, John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr. 87 Min. OmdtU.

FSK: 6

Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben der Beatles: Teenager-Fans jagen sie, ein Presseempfang steht an, abends ein TV-Auftritt. Zwischendurch muss Paul sich um seinen renitenten Großvater kümmern, John spielt in der Badewanne mit Kriegsschiffen, George wird mit dem Protagonisten einer trendigen TV-Show verwechselt und Ringo schwirrt irgendwann ab.

Richard Lester gelang mit dem ersten Beatles-Film eine Revolution im Musikfilm-Genre: Wo vorher der jeweilige Star innerhalb einer konfektionierten Standardhandlung ein paar Liedchen trällerte, spielen die Beatles sich selbst – und ihre Songs - in Form einer Mockumentary, in der sie sich, ihre Fans und das Musikbusiness kräftig auf die Schippe nehmen. Nebenbei erfinden sie einige innovative Film- und Komikspielchen, wie sie später bei Monty Python wieder auftauchen werden. Der perfekte Film zu den aufkommenden Swinging Sixties wie auch zur Beatlemania – der ursprüngliche deutsche Verleihtitel lautete YEAH! YEAH! YEAH!

Samstag 16.03.201916

Der Fall Sarah & Saleem
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PSE/NLD/DEU/MEX 2018

Mehr zum Film

R: Muayad Alayan.. D: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Sex im Laderaum eines Lieferwagens – sehr viel mehr bietet die Beziehung zwischen Sarah und Saleem nicht. Mehrmals die Woche treffen sie sich, sobald er seine Backwaren ausgefahren und sie ihr Café geschlossen hat. Was ihre Affäre brisant macht, ist nicht allein die Tatsache, dass beide anderweitig verheiratet sind, mehr noch: Sarah ist Israelin und Saleem Palästinenser. Als sie zusammen gesehen werden, setzen sowohl die israelische wie auch die palästinensische Seite ihre Agenten auf Saleem an. Denn Sarahs Mann ist nicht irgendwer, sondern ein ranghoher israelischer Offizier.

Wenn ein Seitensprung zur Spionageaffäre wird: Das palästinensische Drama spitzt die arabisch-jüdischen Verwerfungen auf eine ungewöhnliche Art zu. In der geteilten Stadt Jerusalem hat eine Geschichte, die sonst Stoff für ein emotionales Familiendrama wäre, das Zeug zum Spionagethriller, und kleine Notlügen stoßen große politische Konsequenzen an.

The Beatles: A Hard Day´s Night
21:45 Uhr
Very British!
GBR 1064

Mehr zum Film

R: Richard Lester. D: George Harrison, John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr. 87 Min. OmdtU.

FSK: 6

Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben der Beatles: Teenager-Fans jagen sie, ein Presseempfang steht an, abends ein TV-Auftritt. Zwischendurch muss Paul sich um seinen renitenten Großvater kümmern, John spielt in der Badewanne mit Kriegsschiffen, George wird mit dem Protagonisten einer trendigen TV-Show verwechselt und Ringo schwirrt irgendwann ab.

Richard Lester gelang mit dem ersten Beatles-Film eine Revolution im Musikfilm-Genre: Wo vorher der jeweilige Star innerhalb einer konfektionierten Standardhandlung ein paar Liedchen trällerte, spielen die Beatles sich selbst – und ihre Songs - in Form einer Mockumentary, in der sie sich, ihre Fans und das Musikbusiness kräftig auf die Schippe nehmen. Nebenbei erfinden sie einige innovative Film- und Komikspielchen, wie sie später bei Monty Python wieder auftauchen werden. Der perfekte Film zu den aufkommenden Swinging Sixties wie auch zur Beatlemania – der ursprüngliche deutsche Verleihtitel lautete YEAH! YEAH! YEAH!

Sonntag 17.03.201917

Der Fall Sarah & Saleem
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PSE/NLD/DEU/MEX 2018

Mehr zum Film

R: Muayad Alayan.. D: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Sex im Laderaum eines Lieferwagens – sehr viel mehr bietet die Beziehung zwischen Sarah und Saleem nicht. Mehrmals die Woche treffen sie sich, sobald er seine Backwaren ausgefahren und sie ihr Café geschlossen hat. Was ihre Affäre brisant macht, ist nicht allein die Tatsache, dass beide anderweitig verheiratet sind, mehr noch: Sarah ist Israelin und Saleem Palästinenser. Als sie zusammen gesehen werden, setzen sowohl die israelische wie auch die palästinensische Seite ihre Agenten auf Saleem an. Denn Sarahs Mann ist nicht irgendwer, sondern ein ranghoher israelischer Offizier.

Wenn ein Seitensprung zur Spionageaffäre wird: Das palästinensische Drama spitzt die arabisch-jüdischen Verwerfungen auf eine ungewöhnliche Art zu. In der geteilten Stadt Jerusalem hat eine Geschichte, die sonst Stoff für ein emotionales Familiendrama wäre, das Zeug zum Spionagethriller, und kleine Notlügen stoßen große politische Konsequenzen an.

Montag 18.03.201918

Geschlossene Veranstaltung

Mehr zum Film

Dienstag 19.03.201919

Der Fall Sarah & Saleem
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PSE/NLD/DEU/MEX 2018

Mehr zum Film

R: Muayad Alayan.. D: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Sex im Laderaum eines Lieferwagens – sehr viel mehr bietet die Beziehung zwischen Sarah und Saleem nicht. Mehrmals die Woche treffen sie sich, sobald er seine Backwaren ausgefahren und sie ihr Café geschlossen hat. Was ihre Affäre brisant macht, ist nicht allein die Tatsache, dass beide anderweitig verheiratet sind, mehr noch: Sarah ist Israelin und Saleem Palästinenser. Als sie zusammen gesehen werden, setzen sowohl die israelische wie auch die palästinensische Seite ihre Agenten auf Saleem an. Denn Sarahs Mann ist nicht irgendwer, sondern ein ranghoher israelischer Offizier.

Wenn ein Seitensprung zur Spionageaffäre wird: Das palästinensische Drama spitzt die arabisch-jüdischen Verwerfungen auf eine ungewöhnliche Art zu. In der geteilten Stadt Jerusalem hat eine Geschichte, die sonst Stoff für ein emotionales Familiendrama wäre, das Zeug zum Spionagethriller, und kleine Notlügen stoßen große politische Konsequenzen an.

Mittwoch 20.03.201920

The Beatles: A Hard Day´s Night
17:30 Uhr
Very British!
GBR 1064

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R: Richard Lester. D: George Harrison, John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr. 87 Min. OmdtU.

FSK: 6

Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben der Beatles: Teenager-Fans jagen sie, ein Presseempfang steht an, abends ein TV-Auftritt. Zwischendurch muss Paul sich um seinen renitenten Großvater kümmern, John spielt in der Badewanne mit Kriegsschiffen, George wird mit dem Protagonisten einer trendigen TV-Show verwechselt und Ringo schwirrt irgendwann ab.

Richard Lester gelang mit dem ersten Beatles-Film eine Revolution im Musikfilm-Genre: Wo vorher der jeweilige Star innerhalb einer konfektionierten Standardhandlung ein paar Liedchen trällerte, spielen die Beatles sich selbst – und ihre Songs - in Form einer Mockumentary, in der sie sich, ihre Fans und das Musikbusiness kräftig auf die Schippe nehmen. Nebenbei erfinden sie einige innovative Film- und Komikspielchen, wie sie später bei Monty Python wieder auftauchen werden. Der perfekte Film zu den aufkommenden Swinging Sixties wie auch zur Beatlemania – der ursprüngliche deutsche Verleihtitel lautete YEAH! YEAH! YEAH!

Der Fall Sarah & Saleem
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PSE/NLD/DEU/MEX 2018

Mehr zum Film

R: Muayad Alayan.. D: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan. 127 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Sex im Laderaum eines Lieferwagens – sehr viel mehr bietet die Beziehung zwischen Sarah und Saleem nicht. Mehrmals die Woche treffen sie sich, sobald er seine Backwaren ausgefahren und sie ihr Café geschlossen hat. Was ihre Affäre brisant macht, ist nicht allein die Tatsache, dass beide anderweitig verheiratet sind, mehr noch: Sarah ist Israelin und Saleem Palästinenser. Als sie zusammen gesehen werden, setzen sowohl die israelische wie auch die palästinensische Seite ihre Agenten auf Saleem an. Denn Sarahs Mann ist nicht irgendwer, sondern ein ranghoher israelischer Offizier.

Wenn ein Seitensprung zur Spionageaffäre wird: Das palästinensische Drama spitzt die arabisch-jüdischen Verwerfungen auf eine ungewöhnliche Art zu. In der geteilten Stadt Jerusalem hat eine Geschichte, die sonst Stoff für ein emotionales Familiendrama wäre, das Zeug zum Spionagethriller, und kleine Notlügen stoßen große politische Konsequenzen an.

Donnerstag 21.03.201921

Vakuum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2018

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R: Christine Repond. D: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Orianna Schrage, Anna Katharina Müller. 80 Min.

FSK: k. A.

Eine schockierende Diagnose: Meredith erfährt, dass sie HIV-positiv ist. Wie ist das passiert in ihrer heilen Welt in der mustergültigen Schweizer Idylle? Nur ihr Mann André kann Meredith angesteckt haben. Er geht regelmäßig ins Bordell und pflegt sexuelle Praktiken, die er zuhause mit ihr nicht auslebt. Meredith wirft André aus dem Haus. Das Alleinsein kann sie aber auch nicht ertragen. Und die Kinder ahnen von nichts, sie glauben, die Eltern bereiten ihren 35. Hochzeitstag vor.

Je näher die Feier rückt, desto brüchiger scheint die Ehe, das Stigma der Ansteckung geht einher mit heftigen Verwerfungen in einer Beziehung, die Jugend, Familie und Hoffnungen geteilt hatte, die Sicherheiten des bürgerlichen Milieus geraten ins Rutschen. Cineman.ch: „Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren hier auf der Höhe ihres Könnens, aber es ist vor allem Barbara Auer, die sich der direkten und kompromisslosen Inszenierung Reponds ausliefert.“

Luz
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
Luz
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Tilman Singer. D: Luana Velis, Jan Bluthardt, Julia Riedler, Nadja Stübiger, Johannes Benecke, Lilli Lorenz. 71 Min.

FSK: k. A.

In einer Bar macht sich Nora an Dr. Rossini ran. Zwischen Alkohol und Verführung erzählt sie die Geschichte von Luz, die damals in der chilenischen Klosterschule mit mentalen Manipulationsfähigkeiten ihren Mitschülerinnen eingeredet hatte, krank oder schwanger zu sein. Inzwischen ist Luz Taxifahrerin in Köln. Begegnet Nora wieder. Und wird vom Psychologen Dr. Rossini polizeilich begutachtet, denn Luz ist während der Fahrt aus ihrem Wagen gesprungen. In einem Konferenzraum wird mit einfachen Stühlen die Fahrt nachgestellt – doch das Re-Enactment fließt über in eine erschreckenden Realität. Tilman Singer inszeniert seinen fiesen Dämonen-Besessenheits-Horror mit doppeltem und dreifachem Boden, verschachtelt, mitunter langsam, dann aber bricht wieder das Böse hervor: Ein einzigartiger Genrefilm, wie man es noch nie gesehen hat.

Freitag 22.03.201922

Vakuum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2018

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R: Christine Repond. D: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Orianna Schrage, Anna Katharina Müller. 80 Min.

FSK: k. A.

Eine schockierende Diagnose: Meredith erfährt, dass sie HIV-positiv ist. Wie ist das passiert in ihrer heilen Welt in der mustergültigen Schweizer Idylle? Nur ihr Mann André kann Meredith angesteckt haben. Er geht regelmäßig ins Bordell und pflegt sexuelle Praktiken, die er zuhause mit ihr nicht auslebt. Meredith wirft André aus dem Haus. Das Alleinsein kann sie aber auch nicht ertragen. Und die Kinder ahnen von nichts, sie glauben, die Eltern bereiten ihren 35. Hochzeitstag vor.

Je näher die Feier rückt, desto brüchiger scheint die Ehe, das Stigma der Ansteckung geht einher mit heftigen Verwerfungen in einer Beziehung, die Jugend, Familie und Hoffnungen geteilt hatte, die Sicherheiten des bürgerlichen Milieus geraten ins Rutschen. Cineman.ch: „Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren hier auf der Höhe ihres Könnens, aber es ist vor allem Barbara Auer, die sich der direkten und kompromisslosen Inszenierung Reponds ausliefert.“

Luz
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
Luz
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Tilman Singer. D: Luana Velis, Jan Bluthardt, Julia Riedler, Nadja Stübiger, Johannes Benecke, Lilli Lorenz. 71 Min.

FSK: k. A.

In einer Bar macht sich Nora an Dr. Rossini ran. Zwischen Alkohol und Verführung erzählt sie die Geschichte von Luz, die damals in der chilenischen Klosterschule mit mentalen Manipulationsfähigkeiten ihren Mitschülerinnen eingeredet hatte, krank oder schwanger zu sein. Inzwischen ist Luz Taxifahrerin in Köln. Begegnet Nora wieder. Und wird vom Psychologen Dr. Rossini polizeilich begutachtet, denn Luz ist während der Fahrt aus ihrem Wagen gesprungen. In einem Konferenzraum wird mit einfachen Stühlen die Fahrt nachgestellt – doch das Re-Enactment fließt über in eine erschreckenden Realität. Tilman Singer inszeniert seinen fiesen Dämonen-Besessenheits-Horror mit doppeltem und dreifachem Boden, verschachtelt, mitunter langsam, dann aber bricht wieder das Böse hervor: Ein einzigartiger Genrefilm, wie man es noch nie gesehen hat.

Samstag 23.03.201923

Vakuum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2018

Mehr zum Film

R: Christine Repond. D: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Orianna Schrage, Anna Katharina Müller. 80 Min.

FSK: k. A.

Eine schockierende Diagnose: Meredith erfährt, dass sie HIV-positiv ist. Wie ist das passiert in ihrer heilen Welt in der mustergültigen Schweizer Idylle? Nur ihr Mann André kann Meredith angesteckt haben. Er geht regelmäßig ins Bordell und pflegt sexuelle Praktiken, die er zuhause mit ihr nicht auslebt. Meredith wirft André aus dem Haus. Das Alleinsein kann sie aber auch nicht ertragen. Und die Kinder ahnen von nichts, sie glauben, die Eltern bereiten ihren 35. Hochzeitstag vor.

Je näher die Feier rückt, desto brüchiger scheint die Ehe, das Stigma der Ansteckung geht einher mit heftigen Verwerfungen in einer Beziehung, die Jugend, Familie und Hoffnungen geteilt hatte, die Sicherheiten des bürgerlichen Milieus geraten ins Rutschen. Cineman.ch: „Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren hier auf der Höhe ihres Könnens, aber es ist vor allem Barbara Auer, die sich der direkten und kompromisslosen Inszenierung Reponds ausliefert.“

Luz
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
Luz
DEU 2018

Mehr zum Film

R: Tilman Singer. D: Luana Velis, Jan Bluthardt, Julia Riedler, Nadja Stübiger, Johannes Benecke, Lilli Lorenz. 71 Min.

FSK: k. A.

In einer Bar macht sich Nora an Dr. Rossini ran. Zwischen Alkohol und Verführung erzählt sie die Geschichte von Luz, die damals in der chilenischen Klosterschule mit mentalen Manipulationsfähigkeiten ihren Mitschülerinnen eingeredet hatte, krank oder schwanger zu sein. Inzwischen ist Luz Taxifahrerin in Köln. Begegnet Nora wieder. Und wird vom Psychologen Dr. Rossini polizeilich begutachtet, denn Luz ist während der Fahrt aus ihrem Wagen gesprungen. In einem Konferenzraum wird mit einfachen Stühlen die Fahrt nachgestellt – doch das Re-Enactment fließt über in eine erschreckenden Realität. Tilman Singer inszeniert seinen fiesen Dämonen-Besessenheits-Horror mit doppeltem und dreifachem Boden, verschachtelt, mitunter langsam, dann aber bricht wieder das Böse hervor: Ein einzigartiger Genrefilm, wie man es noch nie gesehen hat.

Sonntag 24.03.201924

Back to the Fatherland
19:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
AUT/ISR/DEU/USA 2017

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R: Kat Rohrer, Gil Levanon. 79 Min. OmdtU.

FSK: 6

Gil kommt aus Israel, Kat aus Österreich. Gil ist die Enkelin eines Holocaustüberlebenden, Kat die eines Nazi-Offiziers. Beide sind Freundinnen seit New Yorker Collegezeiten, beide sind Filmemacherinnen. Gil überlegt, nach Berlin zu ziehen, fürchtet aber die Reaktion ihres Großvaters. Gil und Kat beschließen, die Geschichte ihrer Familien zu überwinden. Und sie treffen Dan und Guy, die Israel verlassen haben, um in Österreich und Deutschland zu leben. Drei Enkelkinder und ihre drei Großeltern: Wo ist man zuhause, und wo ist die Heimat? Können widerstrebende Erfahrungen verschiedener Generationen überbrückt werden? Wie kann man umgehen mit heutigem Antisemitismus, und wie geht man mit den alten Erfahrungen um? Gil Levanon: „Ich liebe die Vorstellung, dass dieses Projekt bei uns, Israelis, Deutsche und Österreicher, einen Dialog über die Vergangenheit und unsere gemeinsame Bürde, die wir als dritte Generation noch immer mittragen, in Gang gebracht hat.“

Montag 25.03.201925

Vakuum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2018

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R: Christine Repond. D: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Orianna Schrage, Anna Katharina Müller. 80 Min.

FSK: k. A.

Eine schockierende Diagnose: Meredith erfährt, dass sie HIV-positiv ist. Wie ist das passiert in ihrer heilen Welt in der mustergültigen Schweizer Idylle? Nur ihr Mann André kann Meredith angesteckt haben. Er geht regelmäßig ins Bordell und pflegt sexuelle Praktiken, die er zuhause mit ihr nicht auslebt. Meredith wirft André aus dem Haus. Das Alleinsein kann sie aber auch nicht ertragen. Und die Kinder ahnen von nichts, sie glauben, die Eltern bereiten ihren 35. Hochzeitstag vor.

Je näher die Feier rückt, desto brüchiger scheint die Ehe, das Stigma der Ansteckung geht einher mit heftigen Verwerfungen in einer Beziehung, die Jugend, Familie und Hoffnungen geteilt hatte, die Sicherheiten des bürgerlichen Milieus geraten ins Rutschen. Cineman.ch: „Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren hier auf der Höhe ihres Könnens, aber es ist vor allem Barbara Auer, die sich der direkten und kompromisslosen Inszenierung Reponds ausliefert.“

Dienstag 26.03.201926

Vakuum
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2018

Mehr zum Film

R: Christine Repond. D: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Orianna Schrage, Anna Katharina Müller. 80 Min.

FSK: k. A.

Eine schockierende Diagnose: Meredith erfährt, dass sie HIV-positiv ist. Wie ist das passiert in ihrer heilen Welt in der mustergültigen Schweizer Idylle? Nur ihr Mann André kann Meredith angesteckt haben. Er geht regelmäßig ins Bordell und pflegt sexuelle Praktiken, die er zuhause mit ihr nicht auslebt. Meredith wirft André aus dem Haus. Das Alleinsein kann sie aber auch nicht ertragen. Und die Kinder ahnen von nichts, sie glauben, die Eltern bereiten ihren 35. Hochzeitstag vor.

Je näher die Feier rückt, desto brüchiger scheint die Ehe, das Stigma der Ansteckung geht einher mit heftigen Verwerfungen in einer Beziehung, die Jugend, Familie und Hoffnungen geteilt hatte, die Sicherheiten des bürgerlichen Milieus geraten ins Rutschen. Cineman.ch: „Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren hier auf der Höhe ihres Könnens, aber es ist vor allem Barbara Auer, die sich der direkten und kompromisslosen Inszenierung Reponds ausliefert.“

Mittwoch 27.03.201927

Back to the Fatherland
17:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
AUT/ISR/DEU/USA 2017

Mehr zum Film

R: Kat Rohrer, Gil Levanon. 79 Min. OmdtU.

FSK: 6

Gil kommt aus Israel, Kat aus Österreich. Gil ist die Enkelin eines Holocaustüberlebenden, Kat die eines Nazi-Offiziers. Beide sind Freundinnen seit New Yorker Collegezeiten, beide sind Filmemacherinnen. Gil überlegt, nach Berlin zu ziehen, fürchtet aber die Reaktion ihres Großvaters. Gil und Kat beschließen, die Geschichte ihrer Familien zu überwinden. Und sie treffen Dan und Guy, die Israel verlassen haben, um in Österreich und Deutschland zu leben. Drei Enkelkinder und ihre drei Großeltern: Wo ist man zuhause, und wo ist die Heimat? Können widerstrebende Erfahrungen verschiedener Generationen überbrückt werden? Wie kann man umgehen mit heutigem Antisemitismus, und wie geht man mit den alten Erfahrungen um? Gil Levanon: „Ich liebe die Vorstellung, dass dieses Projekt bei uns, Israelis, Deutsche und Österreicher, einen Dialog über die Vergangenheit und unsere gemeinsame Bürde, die wir als dritte Generation noch immer mittragen, in Gang gebracht hat.“

Filme der Preisträgerinnen
19:30 Uhr
Zur Verleihung des Helene-Hecht-Preises

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Die Trägerin des diesjährigen Helene-Hecht-Preises ist die Heidelberger Sounddesignerin Ana Monte; der Helene-Hecht-Nachwuchspreis wird an die Mannheimerin Laura Elisabeth Staab, eine Lobende Erwähnung zum Nachwuchspreis geht an die Heidelbergerin Amber Laurène Arundel.

Langfilm:
MORRIS AUS AMERIKA
DEU/USA 2016. R: Chad Hartigan. D: Markees Christmas, Craig Robinson, Carla Juri, Lina Keller, Eva Löbau. Mitarbeit beim Ton: Ana Monte. 90 Min. FSK: 12
Morris ist 13, nicht gerade schlank und schwarz. Doch das ist eigentlich nicht sein Problem. Frisch gestrandet aus New York lebt er allein mit seinem Vater Curtis, der im Trainerteam des hiesigen Profi-Fußball-Clubs arbeitet, in Heidelberg. Die Leidenschaft für Hip Hop schweißt die beiden zusammen. Doch Freunde zu finden und sich in dieser völlig neuen Welt mit der unbekannten deutschen Sprache zu behaupten, ist ansonsten nicht so einfach, vor allem, wenn man Gangster Rapper werden will. Doch dann trifft Morris Katrin und sein ganzes Leben steht Kopf. Und eine Party in Frankfurt könnte ihm einen Auftritt mit einer Rap-Einlage bieten. Diese Coming of Age-Geschichte erzählt in feinen Nuancen von der Fremdheit und von den unerreichbaren Träumen, die zum Erwachsenwerden dazugehören.

Kurzfilm:
ZWEI

R: Laura Elisabeth Staab, 11 Minuten Die Mannheimerin Laura Staab studiert Film an der Hochschule für Bildenden Künste Hamburg. In ZWEI erzählt sie anhand der Beziehung zweier Männer in elf emotionalen Minuten von Vertrautheit und Trost und von der zerstörerischen Kraft der inneren Traurigkeit.

Kurzfilm:
MY STORY – YOUR STORY
R: Amber Laurène Arundel, 7 Minuten In noch jugendlichem Alter drehte die Heidelbergerin Amber Arundel diese intensive Erforschung der dunkelsten Plätze, an die eine Seele gelangen kann.

Der Helene-Hecht-Preis wird zum fünften Mal von der Stadt Mannheim über den FrauenKulturRat verliehen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Kunst- und Kulturszene. Er ist mit 3.000 Euro dotiert, zur Verfügung gestellt von Soroptimist International Metropolregion Rhein-Neckar.

Donnerstag 28.03.201928

Die brillante Mademoiselle Neïla
19:30 Uhr
Ciné-club
FRA 2017

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R: Yvan Atta. D: Camélia Jordana, Daniel Auteuil, Yasin Houicha, Nozha Khouadra, Nicolas Vaude, Jean-Baptiste Lafarge. 97 Min. OmdtU.

Neïla Salah ist auf dem Weg, sich ihren Traum vom Anwaltsberuf zu erfüllen: Sie wurde an der renommierten Pariser Assas Law School angenommen. Doch schon am ersten Tag kommt sie zu spät zur Vorlesung. Und Professor Mazard putzt sie vor versammeltem Auditorium runter. Nun wird der chauvinistisch-misanthrope Mazard, ohnehin bekannt für provokante verbale Ausfälle, von der Unileitung vor die Wahl gestellt: Entweder er geht – oder er hilft Neïla, einen prestigeträchtigen Rhetorikwettbewerb zu gewinnen. Im Zwang zur Zusammenarbeit prallen mit dem skandalösen Professor und der temperamentvollen Studentin aus dem Maghreb zwei Dickköpfe aufeinander – und das wird von Yvan Attal energisch, mit Sinn fürs Komische und mit treffenden Dialogen in Szene gesetzt.

Freitag 29.03.201929

Near and Elsewhere
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Sue-Alice Okukubo, Eduard Zorzenoni. 84 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Wo finden wir Zukunftsvisionen, Hoffnungen oder sogar Utopien abseits des Zieles grenzenlosen Wachstums? Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln? Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni sprechen in ihrem essayistischen Dokumentarfilm unter anderem mit der weißrussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, dem deutschen Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der italienischen Soziologin Elena Esposito, der Marsforscherin Christiane Heinicke. Dazu inszenieren sie ihre Alter Egos, gestrandet am fremdartigen Ort, wo der Aufbau einer neuen Gesellschaft wartet.

Die Zukunft als unendliche Möglichkeit: NEAR AND ELSEWHERE sucht den Weg in eine visionäre Neugestaltung der Welt. „Unsere Gesellschaft hat ja gerade durch mutiges und visionäres Denken schon so vieles erreicht“, sagen die Regisseure: „Wir denken, wir brauchen ein utopisches Denken, das über das ‚Machbare’ hinausgeht.“

Trainspotting
21:30 Uhr
Very British!
GBR 1996

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R: Danny Boyle. D: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Robert Carlyle, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd, Kelly Macdonald, Peter Mullan.. 94 Min. OmdtU.

FSK: 16

Ganz unten und meistens high: Mark Renton und seine Clique Spud, Sick Boy, Begbie und Tommy streifen durch Leith, Stadtteil von Edinburgh, auf der Suche nach dem nächsten Kick. Cleanwerden ist ein Wunsch, aber keine Lebensoption. Man kann, wenn man abgefuckt ist, so schön die Gesellschaft verachten! Und natürlich gerne immer wieder seine Freunde verraten und betrügen.

Danny Boyle lieferte DEN Sucht-Kultfilm schlechthin: Denn er zeigt nicht nur seine „Helden“, sondern taucht völlig ein in deren dreckige Lebenskloake. Verrohung, Glückseligkeit, Härte und Hoffnung, das alles gleichzeitig und übereinandergetürmt. Und in authentischem Tonfall: nämlich in so unverständlichem, mit Slangausdrücken gespicktem schottischem Englisch, dass die ersten 20 Minuten für die US-Version synchronisiert werden mussten.

Samstag 30.03.201930

Near and Elsewhere
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Sue-Alice Okukubo, Eduard Zorzenoni. 84 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Wo finden wir Zukunftsvisionen, Hoffnungen oder sogar Utopien abseits des Zieles grenzenlosen Wachstums? Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln? Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni sprechen in ihrem essayistischen Dokumentarfilm unter anderem mit der weißrussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, dem deutschen Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der italienischen Soziologin Elena Esposito, der Marsforscherin Christiane Heinicke. Dazu inszenieren sie ihre Alter Egos, gestrandet am fremdartigen Ort, wo der Aufbau einer neuen Gesellschaft wartet.

Die Zukunft als unendliche Möglichkeit: NEAR AND ELSEWHERE sucht den Weg in eine visionäre Neugestaltung der Welt. „Unsere Gesellschaft hat ja gerade durch mutiges und visionäres Denken schon so vieles erreicht“, sagen die Regisseure: „Wir denken, wir brauchen ein utopisches Denken, das über das ‚Machbare’ hinausgeht.“

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Amerikanische Jugendliche liefern sich tödliche Autorennen, bis sich ihnen alte Männer in den Weg stellen - das bedeutet Krieg!

Danach ist mal wieder Zeit für ein wahres Kostümfest: Blaxploitation! Ein typischer Vertreter des Genres, trotzdem so anders als viele seiner Verwandten – und ein Klassiker noch dazu!

Double Feature-Karten: 9,59 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

Sonntag 31.03.201931

Near and Elsewhere
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2018

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R: Sue-Alice Okukubo, Eduard Zorzenoni. 84 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Wo finden wir Zukunftsvisionen, Hoffnungen oder sogar Utopien abseits des Zieles grenzenlosen Wachstums? Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln? Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni sprechen in ihrem essayistischen Dokumentarfilm unter anderem mit der weißrussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, dem deutschen Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der italienischen Soziologin Elena Esposito, der Marsforscherin Christiane Heinicke. Dazu inszenieren sie ihre Alter Egos, gestrandet am fremdartigen Ort, wo der Aufbau einer neuen Gesellschaft wartet.

Die Zukunft als unendliche Möglichkeit: NEAR AND ELSEWHERE sucht den Weg in eine visionäre Neugestaltung der Welt. „Unsere Gesellschaft hat ja gerade durch mutiges und visionäres Denken schon so vieles erreicht“, sagen die Regisseure: „Wir denken, wir brauchen ein utopisches Denken, das über das ‚Machbare’ hinausgeht.“