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Donnerstag 01.03.201801

Der Geschmack von Leben
19:30 Uhr
Filmemacher zu Gast
DEU 2017

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R: Roland Reber. D: Antje Nikola Mönning, Andreas Pegler, Wolfgang Seidenberg, Agnes Thi-Mai, Marina Anna Eich, Mira Gittner.. 88 Min.

FSK: 18

Roland Reber ist ein Unikum in der deutschen Filmlandschaft. Er und seine MitstreiterInnen schaffen Filme zwischen Komödie und Wahnsinn, die mit viel Sex und nackter Haut nach Befreiung von Zwängen und Beschränkungen durch Moral, Religion oder Tradition schreien. Das neueste Werk, eine „fi(c)ktiven Dramödie“, geht der Frage nach, wonach das Leben schmeckt. Für die lebensfrohe Nikki ist klar: Nach Sperma. Im Landrover macht sie sich auf den Weg – Aufhänger für eine Gesamtschau der geheimen Wünsche und Sehnsüchte der Menschheit. Philosophie trifft auf Quatsch, Kabarett auf Sketchparade, zwischendurch wird gesungen. Provokant, wild und völlig abgedreht – und höchst unterhaltsam für den, der sich vorm ausgestellt Unanständigen nicht fürchtet.

In Anwesenheit der Filmemacher mit anschließendem Filmgespräch

Freitag 02.03.201802

Tony Conrad: Completelyin the Present
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2017

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R: Tyler Hubby. 96 Min.

FSK: 12

Wer war Tony Conrad (1940-2016)? Ein Musiker, der das Konzept von Komposition zerstören wollte. Ein Filmemacher, der Zelluloid lieber einkochte, als darauf zu drehen. Ein Performer, der stets auf dem schlechtesten Instrument spielte, das verfügbar war. In den frühen 60er Jahren begründet Tony Conrad den musikalischen Minimalismus, revolutioniert mit seinem Film THE FLICKER (1965) das US-Experimentalkino und macht mit seinen Freunden Lou Reed und John Cale zusammen Musik, bevor die beiden in seinem Apartment die legendäre Band „The Velvet Underground“ gründen. In den 70ern musiziert er mit der Krautrock-Band „Faust“, geht als Professor für Medienwissenschaft nach Buffalo und wird zum Pionier des Offenen-Kanal-Fernsehens. In den 90er Jahren entdeckt man ihn als Musiker und Performer neu.

Mit einer Fülle von Film- und Musikaufnahmen aus Conrads Fundus und eigenen Filmaufnahmen, die über einen Zeitraum von 22 Jahren entstanden sind, zeichnet Dokumentarfilm-Regisseur Tyler Hubby das sagenhafte Lebenswerk von einem der einflussreichsten US-Multimedia-Artisten des 20. Jahrhunderts nach: Das Porträt eines kompromisslosen Künstlers.

Enemy
21:30 Uhr
Doppelgänger
CAN/ESP 2013

Mehr zum Film

R: Denis Villeneuve. D: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Isabella Rossellini, Sarah Gadon. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Geschichtsprofessor Adam führt ein karges, langweiliges Leben zwischen Vorlesungen, Korrekturen und lieblosem Sex mit Freundin Mary. Doch eines Tages entdeckt er in einem Film einen Schauspieler, der ihm exakt gleicht. Der Gedanke an seinen Doppelgänger lässt ihn nicht los – und Adam gelingt es, ihn aufzuspüren. Er beobachtet den mysteriösen Fremden namens Anthony und nimmt schließlich Kontakt zu ihm auf. Nachdem Anthony zunächst abweisend reagiert, lässt er sich irgendwann doch auf ein Treffen mit Adam ein – und verliebt sich in Adams Frau...

Denis Villeneuve (BLADE RUNNER 2049) inszeniert in seinem ersten englischsprachigen Film, basierend auf José Saramagos Roman „Der Doppelgänger“, eine existentielle Identitätskrise mit zunehmend surrealem Einschlag – „ein schizophrenes Ringen um Identitäten – und um den Verstand.“ (Der Spiegel)

Samstag 03.03.201803

Tony Conrad: Completelyin the Present
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2017

Mehr zum Film

R: Tyler Hubby. 96 Min.

FSK: 12

Wer war Tony Conrad (1940-2016)? Ein Musiker, der das Konzept von Komposition zerstören wollte. Ein Filmemacher, der Zelluloid lieber einkochte, als darauf zu drehen. Ein Performer, der stets auf dem schlechtesten Instrument spielte, das verfügbar war. In den frühen 60er Jahren begründet Tony Conrad den musikalischen Minimalismus, revolutioniert mit seinem Film THE FLICKER (1965) das US-Experimentalkino und macht mit seinen Freunden Lou Reed und John Cale zusammen Musik, bevor die beiden in seinem Apartment die legendäre Band „The Velvet Underground“ gründen. In den 70ern musiziert er mit der Krautrock-Band „Faust“, geht als Professor für Medienwissenschaft nach Buffalo und wird zum Pionier des Offenen-Kanal-Fernsehens. In den 90er Jahren entdeckt man ihn als Musiker und Performer neu.

Mit einer Fülle von Film- und Musikaufnahmen aus Conrads Fundus und eigenen Filmaufnahmen, die über einen Zeitraum von 22 Jahren entstanden sind, zeichnet Dokumentarfilm-Regisseur Tyler Hubby das sagenhafte Lebenswerk von einem der einflussreichsten US-Multimedia-Artisten des 20. Jahrhunderts nach: Das Porträt eines kompromisslosen Künstlers.

Enemy
21:30 Uhr
Doppelgänger
CAN/ESP 2013

Mehr zum Film

R: Denis Villeneuve. D: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Isabella Rossellini, Sarah Gadon. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Geschichtsprofessor Adam führt ein karges, langweiliges Leben zwischen Vorlesungen, Korrekturen und lieblosem Sex mit Freundin Mary. Doch eines Tages entdeckt er in einem Film einen Schauspieler, der ihm exakt gleicht. Der Gedanke an seinen Doppelgänger lässt ihn nicht los – und Adam gelingt es, ihn aufzuspüren. Er beobachtet den mysteriösen Fremden namens Anthony und nimmt schließlich Kontakt zu ihm auf. Nachdem Anthony zunächst abweisend reagiert, lässt er sich irgendwann doch auf ein Treffen mit Adam ein – und verliebt sich in Adams Frau...

Denis Villeneuve (BLADE RUNNER 2049) inszeniert in seinem ersten englischsprachigen Film, basierend auf José Saramagos Roman „Der Doppelgänger“, eine existentielle Identitätskrise mit zunehmend surrealem Einschlag – „ein schizophrenes Ringen um Identitäten – und um den Verstand.“ (Der Spiegel)

Sonntag 04.03.201804

The Woman Who Left
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
PHL 2016

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R: Lav Diaz. D: Charo Santos-Concio, John Lloyd Cruz, Michael De Mesa, Nonie Buencamino. 228 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

1997. Horacia sitzt seit 30 Jahren wegen Mordes im Gefängnis. Dann tauchen neue Beweise auf, die ihre Unschuld beweisen – und die Schuld ihres reichen Liebhabers aus Jugendtagen. Horacia ist nun eine freie Frau, doch die Jahrzehnte haben ihr alles genommen. Was ihr bleibt, ist die kalte Wut auf den Mann, der sie einst ins Gefängnis brachte. Während sie ihm nachspürt, lernt Horacia weitere Nachtgestalten kennen: eine transsexuelle Prostituierte, eine von Dämonen geplagte Obdachlose und einen buckligen Eierverkäufer. Ihnen wird sie zur großherzigen Freundin – und sie wartet geduldig auf ihre Gelegenheit zur Rache.

Dem philippinischen Meisterregisseur Lav Diaz gelingt ein visuell überwältigendes, archaisches und tief menschliches Drama über Schuld und Solidarität, Absolution und Rache. Diaz, bekannt für seine überlangen, epischen Filme, ließ sich für diese poetische Rachestory, in schwarz-weiß gefilmt, von einer Kurzgeschichte Leo Tolstois inspirieren. Der Film gewann den Goldenen Löwen von Venedig.

Montag 05.03.201805

Geschlossene Veranstaltung

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Dienstag 06.03.201806

Tony Conrad: Completelyin the Present
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2017

Mehr zum Film

R: Tyler Hubby. 96 Min.

FSK: 12

Wer war Tony Conrad (1940-2016)? Ein Musiker, der das Konzept von Komposition zerstören wollte. Ein Filmemacher, der Zelluloid lieber einkochte, als darauf zu drehen. Ein Performer, der stets auf dem schlechtesten Instrument spielte, das verfügbar war. In den frühen 60er Jahren begründet Tony Conrad den musikalischen Minimalismus, revolutioniert mit seinem Film THE FLICKER (1965) das US-Experimentalkino und macht mit seinen Freunden Lou Reed und John Cale zusammen Musik, bevor die beiden in seinem Apartment die legendäre Band „The Velvet Underground“ gründen. In den 70ern musiziert er mit der Krautrock-Band „Faust“, geht als Professor für Medienwissenschaft nach Buffalo und wird zum Pionier des Offenen-Kanal-Fernsehens. In den 90er Jahren entdeckt man ihn als Musiker und Performer neu.

Mit einer Fülle von Film- und Musikaufnahmen aus Conrads Fundus und eigenen Filmaufnahmen, die über einen Zeitraum von 22 Jahren entstanden sind, zeichnet Dokumentarfilm-Regisseur Tyler Hubby das sagenhafte Lebenswerk von einem der einflussreichsten US-Multimedia-Artisten des 20. Jahrhunderts nach: Das Porträt eines kompromisslosen Künstlers.

Mittwoch 07.03.201807

The Woman Who Left
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
PHL 2016

Mehr zum Film

R: Lav Diaz. D: Charo Santos-Concio, John Lloyd Cruz, Michael De Mesa, Nonie Buencamino. 228 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

1997. Horacia sitzt seit 30 Jahren wegen Mordes im Gefängnis. Dann tauchen neue Beweise auf, die ihre Unschuld beweisen – und die Schuld ihres reichen Liebhabers aus Jugendtagen. Horacia ist nun eine freie Frau, doch die Jahrzehnte haben ihr alles genommen. Was ihr bleibt, ist die kalte Wut auf den Mann, der sie einst ins Gefängnis brachte. Während sie ihm nachspürt, lernt Horacia weitere Nachtgestalten kennen: eine transsexuelle Prostituierte, eine von Dämonen geplagte Obdachlose und einen buckligen Eierverkäufer. Ihnen wird sie zur großherzigen Freundin – und sie wartet geduldig auf ihre Gelegenheit zur Rache.

Dem philippinischen Meisterregisseur Lav Diaz gelingt ein visuell überwältigendes, archaisches und tief menschliches Drama über Schuld und Solidarität, Absolution und Rache. Diaz, bekannt für seine überlangen, epischen Filme, ließ sich für diese poetische Rachestory, in schwarz-weiß gefilmt, von einer Kurzgeschichte Leo Tolstois inspirieren. Der Film gewann den Goldenen Löwen von Venedig.

Donnerstag 08.03.201808

Freddy/Eddy
19:30 Uhr
Doppelgänger
DEU 2016

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R: Tini Tüllmann. D: Felix Schäfer, Jessica Schwarz, Greta Bohacek, Alexander Finkenwirth, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Robert Stadlober. 94 Min.

FSK: 16

Maler Freddy lebt mit Frau und Kind am Tegernsee und arbeitet an seinem Comeback, als sein Leben völlig aus den Fugen gerät: Er wird angeklagt, seine Frau zusammengeschlagen zu haben, weshalb ihm auch das Sorgerecht für seinen achtjährigen Sohn entzogen werden soll. Doch Freddy weiß von nichts und beteuert seine Unschuld. In dieser schweren Krise taucht Eddy auf, Freddys imaginärer Freund aus Kindheitstagen. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und sofort beginnt Eddy, sich in Freddys Leben einzumischen, in dem immer schlimmere Dinge passieren. Nur Freddy weiß, dass er einen Doppelgänger hat, einen imaginären noch dazu – doch wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat? Ohne Filmförderung, mit kleinem Budget realisierte Tini Tüllmann ihren Debütfilm als stilistisch herausragenden, effektvoll erzählten und inzwischen mehrfach preisgekrönten Psychothriller – mit einem Hauptdarsteller in einer Doppelrolle, der aus Mannheim stammt.

Furusato – Wunde Heimat
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Thorsten Trimpop. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

Freitag 09.03.201809

Furusato – Wunde Heimat
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Thorsten Trimpop. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

Freddy/Eddy
21:30 Uhr
Doppelgänger
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Tini Tüllmann. D: Felix Schäfer, Jessica Schwarz, Greta Bohacek, Alexander Finkenwirth, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Robert Stadlober. 94 Min.

FSK: 16

Maler Freddy lebt mit Frau und Kind am Tegernsee und arbeitet an seinem Comeback, als sein Leben völlig aus den Fugen gerät: Er wird angeklagt, seine Frau zusammengeschlagen zu haben, weshalb ihm auch das Sorgerecht für seinen achtjährigen Sohn entzogen werden soll. Doch Freddy weiß von nichts und beteuert seine Unschuld. In dieser schweren Krise taucht Eddy auf, Freddys imaginärer Freund aus Kindheitstagen. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und sofort beginnt Eddy, sich in Freddys Leben einzumischen, in dem immer schlimmere Dinge passieren. Nur Freddy weiß, dass er einen Doppelgänger hat, einen imaginären noch dazu – doch wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat? Ohne Filmförderung, mit kleinem Budget realisierte Tini Tüllmann ihren Debütfilm als stilistisch herausragenden, effektvoll erzählten und inzwischen mehrfach preisgekrönten Psychothriller – mit einem Hauptdarsteller in einer Doppelrolle, der aus Mannheim stammt.

Samstag 10.03.201810

Furusato – Wunde Heimat
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Thorsten Trimpop. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

Freddy/Eddy
21:30 Uhr
Doppelgänger
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Tini Tüllmann. D: Felix Schäfer, Jessica Schwarz, Greta Bohacek, Alexander Finkenwirth, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Robert Stadlober. 94 Min.

FSK: 16

Maler Freddy lebt mit Frau und Kind am Tegernsee und arbeitet an seinem Comeback, als sein Leben völlig aus den Fugen gerät: Er wird angeklagt, seine Frau zusammengeschlagen zu haben, weshalb ihm auch das Sorgerecht für seinen achtjährigen Sohn entzogen werden soll. Doch Freddy weiß von nichts und beteuert seine Unschuld. In dieser schweren Krise taucht Eddy auf, Freddys imaginärer Freund aus Kindheitstagen. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und sofort beginnt Eddy, sich in Freddys Leben einzumischen, in dem immer schlimmere Dinge passieren. Nur Freddy weiß, dass er einen Doppelgänger hat, einen imaginären noch dazu – doch wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat? Ohne Filmförderung, mit kleinem Budget realisierte Tini Tüllmann ihren Debütfilm als stilistisch herausragenden, effektvoll erzählten und inzwischen mehrfach preisgekrönten Psychothriller – mit einem Hauptdarsteller in einer Doppelrolle, der aus Mannheim stammt.

Sonntag 11.03.201811

Freddy/Eddy
19:30 Uhr
Doppelgänger
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Tini Tüllmann. D: Felix Schäfer, Jessica Schwarz, Greta Bohacek, Alexander Finkenwirth, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Robert Stadlober. 94 Min.

FSK: 16

Maler Freddy lebt mit Frau und Kind am Tegernsee und arbeitet an seinem Comeback, als sein Leben völlig aus den Fugen gerät: Er wird angeklagt, seine Frau zusammengeschlagen zu haben, weshalb ihm auch das Sorgerecht für seinen achtjährigen Sohn entzogen werden soll. Doch Freddy weiß von nichts und beteuert seine Unschuld. In dieser schweren Krise taucht Eddy auf, Freddys imaginärer Freund aus Kindheitstagen. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und sofort beginnt Eddy, sich in Freddys Leben einzumischen, in dem immer schlimmere Dinge passieren. Nur Freddy weiß, dass er einen Doppelgänger hat, einen imaginären noch dazu – doch wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat? Ohne Filmförderung, mit kleinem Budget realisierte Tini Tüllmann ihren Debütfilm als stilistisch herausragenden, effektvoll erzählten und inzwischen mehrfach preisgekrönten Psychothriller – mit einem Hauptdarsteller in einer Doppelrolle, der aus Mannheim stammt.

Montag 12.03.201812

Der Pate - Teil II
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
USA 1974

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R: Francis Ford Coppola. D: Al Pacino, Robert De Niro, Diane Keaton, John Cazale, Robert Duvall.. 201 Min. OmdtU.

FSK: 16

DER PATE – TEIL II steht seinem Vorgänger in nichts nach: Francis Ford Coppola gelang das Kunststück, seinem erfolgreichen Meisterwerk DER PATE eine ebenso spannende Fortsetzung zu bescheren – die unter anderem sechs Oscars gewann, drei mehr als der erste Teil...

Coppola schreibt die Geschichte von Michael Corleone weiter, der im ersten Teil zum Mafiapaten aufgestiegen war. Und er schildert in einem zweiten Handlungsstrang die Jugend seines Vaters Vito: Robert De Niro spielt die junge Version von Marlon Brando. So spinnt sich die Gangster-Saga um die Corleone-Familie weiter, ein Film vom Gewinn der Macht und dem Verlust der Menschlichkeit, eine Spiegelung der Gesellschaft im kriminellen Untergrund – brillant inszeniert, exzellent gespielt, grandios erzählt.

So grandios, dass er auch ohne Kenntnis des ersten Teiles – den wir im Januar 2017 in der Reihe „Großes Kino“ gezeigt haben – als eigenständiges Werk betrachtet werden kann.

Dienstag 13.03.201813

Das Gegenteil von Grau
19:30 Uhr
Film & Regisseur
DEU 2017

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R: Matthias Coers. 93 Min.

Längst nicht alle Bewohner des Ruhrgebiets fügen sich dem etablierten deutschen Bürgermodell. Statt sich hinter grauen Stadthausfassaden zu verstecken, richten einige Menschen zwischen Dortmund und Duisburg ihr Wohnzimmer auf der Straße ein, veranstalten Kinoprogramme in leerstehenden Gebäuden, kultivieren verwilderte Gewächshäuser neu oder betreiben gemeinsam Gärten – und setzen damit ein Zeichen gegen Brachflächen, Leerstand, Anonymität und Stillstand. Das Projekt „Recht auf Ruhr“ arbeitete gemeinsam mit Dokumentarfilmer Matthias Coers (MIETREBELLEN – WIDERSTAND GEGEN DEN AUSVERKAUF DER STADT) an diesem Porträt eigenwilliger Gruppen, die für ein ökologisch motiviertes Zusammenleben inmitten eines urbanisierten Kosmos einstehen und Farbe in das dominante Städtegrau bringen wollen.

In Kooperation mit soma.jetzt – Selbstorganisiert in Mannheim

Anschließend Filmdiskussion mit dem Regisseur Matthias Coers

Mittwoch 14.03.201814

Furusato – Wunde Heimat
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2016

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R: Thorsten Trimpop. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zum Goldenen Hirsch
20:00 Uhr
Das ganzjährige Kurzfilmfestival

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Wieder kommt der Hirsch zu uns: Das von Cinema Quadrat und Karlstorkino veranstaltete ganzjährige Kurzfilmfestival des regionalen Filmschaffens zeigt, was originell und gut ist! Mal rasend komisch, mal finster fies, mal mit dem Handy gedreht, mal mit der Filmkamera, mal mit deutschen Schauspielstars besetzt oder mit der eigenen Oma: Am Ende bestimmt das Publikum den besten Film des Abends.

Donnerstag 15.03.201815

Sagrada – Das Wunderder Schöpfung
19:30 Uhr
Film & Kunst
CHE 2012

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R: Stefan Haupt. 94 Min. DF.

Wer durch Barcelona spaziert, kann nicht nur die herrlich farbigen und bewegten Fassaden der Jugendstil-Wohngebäude des Architekten Antoni Gaudí bewundern, sondern auch sein größtes Werk erleben, die Kathedrale „Sagrada Família“. Bis heute wird an ihr weitergebaut, obwohl ihr Schöpfer keine dezidierten Baupläne hinterlassen hat, sondern seine architektonischen Ideen mit Hilfe von Gipsmodellen aus der Hand formte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1926 war etwa ein Zehntel des gewaltigen Baukörpers fertig gestellt, der seither durch akribische Erforschung aller noch erreichbaren Skizzen vielleicht doch noch seiner Vollendung entgegen geht. Dies ist nur möglich, weil durch die Eintrittsgelder der vielen Tausenden Besucher und zusätzliche, großzügige Spenden jährlich bis zu 20 Millionen Euro für den Weiterbau zusammenkommen.

Der Regisseur Stefan Haupt versucht nicht nur die Baugeschichte zu erzählen, sondern stellt die Frage nach dem Sinn schöpferischer Arbeit.

Einführung: Dr. Mathias Listl

Freitag 16.03.201816

Wir töten Stella
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2017

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R: Julian Pölsler. D: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emd. 99 Min.

FSK: k A.

Eine Familie. Eine Affäre. Eine junge Frau stirbt. Die mitschuldige Ehefrau wird gnadenlose Chronistin ihres Untergangs. Nach DIE WAND (2011) verfilmt Regisseur Julian Pölsler erneut eine Vorlage von Marlen Haushofer, und erneut spielt Martina Gedeck die Hauptrolle: Anna ist Hausfrau und Mutter, und sie nutzt ein Wochenende ohne Mann und Sohn, um die letzten Monate zu reflektieren. Monate, in denen Stella bei ihnen war, die Tochter von Bekannten, unerfahren und jung. Richard, der Ehemann, reagiert auf Stella, erst schroff, dann verführt er sie; seine Frau Anna beobachtet die Affäre mit kühlem Blick. Und Stella wird das Opfer einer kaputten, emotionsarmen, distanzierten Bürgerfamilie, einer vermeintlichen Idylle, die mit allen Mitteln aufrechterhalten werden muss. Annas Niederschrift ihrer Mitschuld ist die beklemmende Bestandsaufnahme einer einsamen Heldin, Ehefrau und Mutter

Die zwei Leben der Veronika
21:30 Uhr
Doppelgänger
FRA/POL/NOR 1991

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R: Krzysztof Kieslowski. D: Inène Jacob, Władysław Kowalski, Sandrine Dumas, Philippe Volter. 98 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die zwanzigjährige polnische Sängerin Weronika entdeckt eines Tages in Krakau in einer französischen Touristengruppe eine Doppelgängerin, die durch ein Fenster des gerade abfahrenden Omnibusses Sehenswürdigkeiten fotografiert – und dabei zufällig auch Weronika mit aufs Bild bekommt. Weronika gewinnt einen Gesangswettbewerb, bricht aber während ihres ersten Auftritts als Solistin aufgrund einer Herzschwäche tot zusammen. Die Französin, die Weronika auffiel, heißt Véronique und ist ebenfalls zwanzig Jahre alt. Erst, als sie ihre Urlaubsfotos aus Polen durchsieht, erkennt Véronique sich selbst und ihre Doppelexistenz. Parallelitäten, Spiegelungen, Bindungen: Kieślowski, einer der einflussreichsten europäischen Filmemacher, spielt mit romantischen Märchenmotiven, mit Zufall, Schicksal und metaphysischen Zusammenhängen.

Samstag 17.03.201817

Wir töten Stella
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2017

Mehr zum Film

R: Julian Pölsler. D: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emd. 99 Min.

FSK: k A.

Eine Familie. Eine Affäre. Eine junge Frau stirbt. Die mitschuldige Ehefrau wird gnadenlose Chronistin ihres Untergangs. Nach DIE WAND (2011) verfilmt Regisseur Julian Pölsler erneut eine Vorlage von Marlen Haushofer, und erneut spielt Martina Gedeck die Hauptrolle: Anna ist Hausfrau und Mutter, und sie nutzt ein Wochenende ohne Mann und Sohn, um die letzten Monate zu reflektieren. Monate, in denen Stella bei ihnen war, die Tochter von Bekannten, unerfahren und jung. Richard, der Ehemann, reagiert auf Stella, erst schroff, dann verführt er sie; seine Frau Anna beobachtet die Affäre mit kühlem Blick. Und Stella wird das Opfer einer kaputten, emotionsarmen, distanzierten Bürgerfamilie, einer vermeintlichen Idylle, die mit allen Mitteln aufrechterhalten werden muss. Annas Niederschrift ihrer Mitschuld ist die beklemmende Bestandsaufnahme einer einsamen Heldin, Ehefrau und Mutter

Furusato – Wunde Heimat
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Thorsten Trimpop. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

Sonntag 18.03.201818

The Salesman
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
RN/FRA 2016

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R: Asghar Farhadi. D: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karim. 124 Min. DF.

FSK: 12

Weil ihr Haus einsturzgefährdet ist, müssen Emad und Rana in die Wohnung eines Bekannten ziehen. Die Vormieterin hatte einen zweifelhaften Ruf – und das hat schreckliche Auswirkungen, als ein Einbrecher in die Wohnung eindringt und Rana überfällt. Während sie aus Scham schweigt, sucht Emad den Täter – und kommt an seine moralischen Grenzen. Die enge Beziehung zwischen dem Ehepaar bekommt Risse, wenn es um Fragen von Scham und Schuld, Sühne und Vergebung geht. Psychothriller und Moraltragödie: Asghar Farhadi erzählt raffiniert und elegant, lebendig und authentisch – und wurde vielfach ausgezeichnet: u. a. mit dem Auslandsoscar und Cannes-Palmen für das beste Drehbuch und den besten Hauptdarsteller.

Referentin: Soheila Kiani-Dorff

Montag 19.03.201819

Wien vor der Nacht
19:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
AUT/FRA/DEU 2016

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R: Robert Bober. 74 Min. OmdtU.

Der französische Dokumentarfilmer Robert Bober ist seinem Urgroßvater nie begegnet. Wolf Leib Fränkel, geboren 1853 in Polen, jüdischer Leuchtenmacher und -anzünder, ließ sich 1904 – nach einer verhinderten Auswanderung in die USA – in der Wiener Leopoldstadt als Blechschmied nieder. Über ein Jahrhundert später begibt sich Bober dort auf Spurensuche: nach Erinnerungen an den Urgroßvater, die er selbst nie gemacht hat, und nach dem Kind an der Hand des alten Mannes, das er hätte sein können.

Seine Erkundung wird zu einer Reise in die Zeit vor der langen Nacht des Holocaust, als Wien am Ende der Habsburger Monarchie kulturelle Weltstadt war und eine der größten jüdischen Gemeinden Europas beherbergte. Das Leben seines Urgroßvaters rekonstruiert er aus den Biografien der vielen jüdischen Autoren, für die Wien damals zur Wahlheimat geworden war: Joseph Roth, Stefan Zweig, Arthur Schnitzler sind Zeugen einer Zeit, die die schöpferischsten Ideen, aber auch die brutalste Gewalt hervorgebracht hat.

WIEN VOR DER NACHT ist eine berührende Familiengeschichte, die sehnsuchtsvolle Annäherung an einen verlorenen Ort und eine tief persönliche Reflektion von jüdischer Identität und Geschichte.

Dienstag 20.03.201820

Wien vor der Nacht
19:30 Uhr
Woche der Brüderlichkeit
AUT/FRA/DEU 2016

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R: Robert Bober. 74 Min. OmdtU.

Der französische Dokumentarfilmer Robert Bober ist seinem Urgroßvater nie begegnet. Wolf Leib Fränkel, geboren 1853 in Polen, jüdischer Leuchtenmacher und -anzünder, ließ sich 1904 – nach einer verhinderten Auswanderung in die USA – in der Wiener Leopoldstadt als Blechschmied nieder. Über ein Jahrhundert später begibt sich Bober dort auf Spurensuche: nach Erinnerungen an den Urgroßvater, die er selbst nie gemacht hat, und nach dem Kind an der Hand des alten Mannes, das er hätte sein können.

Seine Erkundung wird zu einer Reise in die Zeit vor der langen Nacht des Holocaust, als Wien am Ende der Habsburger Monarchie kulturelle Weltstadt war und eine der größten jüdischen Gemeinden Europas beherbergte. Das Leben seines Urgroßvaters rekonstruiert er aus den Biografien der vielen jüdischen Autoren, für die Wien damals zur Wahlheimat geworden war: Joseph Roth, Stefan Zweig, Arthur Schnitzler sind Zeugen einer Zeit, die die schöpferischsten Ideen, aber auch die brutalste Gewalt hervorgebracht hat.

WIEN VOR DER NACHT ist eine berührende Familiengeschichte, die sehnsuchtsvolle Annäherung an einen verlorenen Ort und eine tief persönliche Reflektion von jüdischer Identität und Geschichte.

Mittwoch 21.03.201821

Wir töten Stella
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT 2017

Mehr zum Film

R: Julian Pölsler. D: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emd. 99 Min.

FSK: k A.

Eine Familie. Eine Affäre. Eine junge Frau stirbt. Die mitschuldige Ehefrau wird gnadenlose Chronistin ihres Untergangs. Nach DIE WAND (2011) verfilmt Regisseur Julian Pölsler erneut eine Vorlage von Marlen Haushofer, und erneut spielt Martina Gedeck die Hauptrolle: Anna ist Hausfrau und Mutter, und sie nutzt ein Wochenende ohne Mann und Sohn, um die letzten Monate zu reflektieren. Monate, in denen Stella bei ihnen war, die Tochter von Bekannten, unerfahren und jung. Richard, der Ehemann, reagiert auf Stella, erst schroff, dann verführt er sie; seine Frau Anna beobachtet die Affäre mit kühlem Blick. Und Stella wird das Opfer einer kaputten, emotionsarmen, distanzierten Bürgerfamilie, einer vermeintlichen Idylle, die mit allen Mitteln aufrechterhalten werden muss. Annas Niederschrift ihrer Mitschuld ist die beklemmende Bestandsaufnahme einer einsamen Heldin, Ehefrau und Mutter

Die zwei Leben der Veronika
19:30 Uhr
Doppelgänger
FRA/POL/NOR 1991

Mehr zum Film

R: Krzysztof Kieslowski. D: Inène Jacob, Władysław Kowalski, Sandrine Dumas, Philippe Volter. 98 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die zwanzigjährige polnische Sängerin Weronika entdeckt eines Tages in Krakau in einer französischen Touristengruppe eine Doppelgängerin, die durch ein Fenster des gerade abfahrenden Omnibusses Sehenswürdigkeiten fotografiert – und dabei zufällig auch Weronika mit aufs Bild bekommt. Weronika gewinnt einen Gesangswettbewerb, bricht aber während ihres ersten Auftritts als Solistin aufgrund einer Herzschwäche tot zusammen. Die Französin, die Weronika auffiel, heißt Véronique und ist ebenfalls zwanzig Jahre alt. Erst, als sie ihre Urlaubsfotos aus Polen durchsieht, erkennt Véronique sich selbst und ihre Doppelexistenz. Parallelitäten, Spiegelungen, Bindungen: Kieślowski, einer der einflussreichsten europäischen Filmemacher, spielt mit romantischen Märchenmotiven, mit Zufall, Schicksal und metaphysischen Zusammenhängen.

Donnerstag 22.03.201822

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R: Guillaume Gallienne. D: Guillaume Gallienne, André Marcon, Françoise Fabian, Nanou Garcia, Diane Kruger. 87 Min. OmdtU.

FSK: 12

"Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ Schon als kleine Kinder wurden Guillaume und seine beiden Brüder von ihren Eltern nicht gleichwertig behandelt. Denn nach zwei Söhnen wünscht sich Guillaumes Mutter nichts sehnlicher als ein Mädchen. Also schlüpft Guillaume in die Rolle der erträumten Tochter. Als heranwachsender Mann jedoch, der nicht weiß, wer und was er eigentlich ist und sein will, begibt sich Guillaume auf eine sexuelle und persönliche Identitätssuche.

Der autobiographische Film beruht auf Galliennes eigenen Lebenserfahrungen – mit dem Trick, dass er sowohl sich selbst als auch seine temperamentvolle Mutter spielt. Die Identifikation des Mamasöhnchens wird damit auf die Spitze getrieben in dieser höchst vergnüglichen Travestie, die mit größtem Einfallsreichtum und mit großem Einfühlungsvermögen punktet: Ein enormer Publikumshit in Frankreich, der mit fünf Césars ausgezeichnet wurde.

Einführung: Dr. Caroline Mary-Franssen

Freitag 23.03.201823

A Ghost Story
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2016

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R: David Lowery. D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham. 93 Min. OmdtU.

FSK: 12

C kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch kurz darauf kehrt sein Geist zurück zu seiner trauernden Frau M. Er verbleibt in dem gemeinsamen Haus, um sie mit seiner Anwesenheit zu trösten und an ihrem Alltag teilzuhaben, doch stellt schnell fest, dass er in der Zwischenwelt feststeckt. Unfähig, diesen Ort wieder zu verlassen, muss er zusehen, wie seine Frau ihr Leben ohne ihn weiterlebt und ihm immer mehr entgleitet. In seiner neuen Gestalt existiert er losgelöst von jeglicher Zeit. Unfähig, seine Situation zu akzeptieren, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre, in denen C als passiver Beobachter zusieht, wie sich die Welt um ihn herum drastisch verändert. In David Lowerys Geisterfilm der anderen Art spukt Casey Affleck unter einem Betttuch, als wäre es ein Kinderspiel – doch erzählt wird ein existentialistisches Drama, in dem die Geschichte nicht durch den Raum, sondern durch die Zeit mäandert. „Einer der emotionalsten Filme des Jahres.“ (Die Zeit)

Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?
21:30 Uhr
Doppelgänger
DEU/NLD 2017

Mehr zum Film

R: Lola Randl. D: Lina Beckmann, Charly Hübner, Benno Fürmann, Inga Busch. 94 Min.

FSK: 12

Luisa hat es nicht leicht: Da hat sie mit ihrem Liebhaber ein romantisches Wochenende geplant, als ihr Mann einen Hexenschuss bekommt. Und nicht zur Klassenfahrt fährt. Dazu der Stress im Beruf – ausgerechnet Paartherapeutin: Man könnte aus der Haut fahren. Und tatsächlich: Als Luisa morgens ins Bad geht, sitzt sie selbst auf ihrem Bett. Luisa hat sich verdoppelt in die alte Luisa und die neue Ann. Ann ist noch ganz frisch auf der Welt, entsprechend naiv und grundsätzlich entspannt – und Luisa, ständig unter Strom, hat eine Idee: Das zweite Ich kann ja beim Ehemann bleiben, während sie selbst mit ihrem Lover durchbrennt... Doch vielleicht ist die Kopie viel mehr Luisa als das Original?

Zwischen Psychospiel und Slapstick stößt eine überforderte Frau auf sich selbst: Lola Randl lässt in perfektem komischem Timing die Welt aus den Fugen geraten – eine Welt übrigens in spielerisch verkünsteltem Setdesign, das man so noch nicht gesehen hat.

Samstag 24.03.201824

A Ghost Story
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2016

Mehr zum Film

R: David Lowery. D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham. 93 Min. OmdtU.

FSK: 12

C kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch kurz darauf kehrt sein Geist zurück zu seiner trauernden Frau M. Er verbleibt in dem gemeinsamen Haus, um sie mit seiner Anwesenheit zu trösten und an ihrem Alltag teilzuhaben, doch stellt schnell fest, dass er in der Zwischenwelt feststeckt. Unfähig, diesen Ort wieder zu verlassen, muss er zusehen, wie seine Frau ihr Leben ohne ihn weiterlebt und ihm immer mehr entgleitet. In seiner neuen Gestalt existiert er losgelöst von jeglicher Zeit. Unfähig, seine Situation zu akzeptieren, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre, in denen C als passiver Beobachter zusieht, wie sich die Welt um ihn herum drastisch verändert. In David Lowerys Geisterfilm der anderen Art spukt Casey Affleck unter einem Betttuch, als wäre es ein Kinderspiel – doch erzählt wird ein existentialistisches Drama, in dem die Geschichte nicht durch den Raum, sondern durch die Zeit mäandert. „Einer der emotionalsten Filme des Jahres.“ (Die Zeit)

Zwei Überraschungsfilmeder Extraklasse
21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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An diesem Abend: zwei Filme aus Bella Italia! Wobei „schön“ auf keinen der beiden Filme so richtig zutrifft. Zuerst ist eine Reihe vermeintlich zusammenhangloser, rabiat-blutiger Morde Zutat für einen Proto-Slasher. Mit blutigen Effekten hat man auch im zweiten Teil nicht gespart: Ein Film über Aliens – ohne Weltall, ohne Raumschiff und ohne richtige Aliens – dieser Film macht’s möglich

Sonntag 25.03.201825

Liebe Oma, guten Tag!
19:30 Uhr
Zur Ausstellung „Rimaldis Viksraitis“
LTU/DEU 2017

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R: Jūratė Samulionytė, Vilma Samulionytė. 88 Min. OmdtU.

FSK: 6

Auf der Flucht der deutschstämmigen Bevölkerung vor der Roten Armee drehte Ella Fink plötzlich um. Und kehrte nach Litauen zurück, angeblich wegen eines gewissen Kazimieras. Doch der Verlobte war verschwunden; Ella blieb hinter dem Eisernen Vorhang, gründete eine Familie – und beging mit 72 Jahren Selbstmord. Die Schwestern Jūratė und Vilma Samulionytė, Filmemacherin und Fotografin, begeben sich auf eine filmisch-investigative Entdeckungsreise in die Vergangenheit der eigenen Familie – ihr Dokumentarfilm dokumentiert das Bedürfnis nach Wissen und Gewissheit über die eigene Herkunft und ist gleichzeitig Liebesbekenntnis gegenüber den Eltern, die manchmal die Büchse der Pandora aus gutem Grund nicht aufmachen möchten.

Der Film läuft in Kooperation mit Zephyr – Raum für Fotografie zur Sonderausstellung "Rimaldas Vikšraitis – Am Rand der bekannten Welt" der Reiss-Engelhorn-Museen.

Im Anschluss Filmgespräch mit den Regisseurinnen.

Montag 26.03.201826

A Ghost Story
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2016

Mehr zum Film

R: David Lowery. D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham. 93 Min. OmdtU.

FSK: 12

C kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch kurz darauf kehrt sein Geist zurück zu seiner trauernden Frau M. Er verbleibt in dem gemeinsamen Haus, um sie mit seiner Anwesenheit zu trösten und an ihrem Alltag teilzuhaben, doch stellt schnell fest, dass er in der Zwischenwelt feststeckt. Unfähig, diesen Ort wieder zu verlassen, muss er zusehen, wie seine Frau ihr Leben ohne ihn weiterlebt und ihm immer mehr entgleitet. In seiner neuen Gestalt existiert er losgelöst von jeglicher Zeit. Unfähig, seine Situation zu akzeptieren, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre, in denen C als passiver Beobachter zusieht, wie sich die Welt um ihn herum drastisch verändert. In David Lowerys Geisterfilm der anderen Art spukt Casey Affleck unter einem Betttuch, als wäre es ein Kinderspiel – doch erzählt wird ein existentialistisches Drama, in dem die Geschichte nicht durch den Raum, sondern durch die Zeit mäandert. „Einer der emotionalsten Filme des Jahres.“ (Die Zeit)

Dienstag 27.03.201827

Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?
19:30 Uhr
Doppelgänger
DEU/NLD 2017

Mehr zum Film

R: Lola Randl. D: Lina Beckmann, Charly Hübner, Benno Fürmann, Inga Busch. 94 Min.

FSK: 12

Luisa hat es nicht leicht: Da hat sie mit ihrem Liebhaber ein romantisches Wochenende geplant, als ihr Mann einen Hexenschuss bekommt. Und nicht zur Klassenfahrt fährt. Dazu der Stress im Beruf – ausgerechnet Paartherapeutin: Man könnte aus der Haut fahren. Und tatsächlich: Als Luisa morgens ins Bad geht, sitzt sie selbst auf ihrem Bett. Luisa hat sich verdoppelt in die alte Luisa und die neue Ann. Ann ist noch ganz frisch auf der Welt, entsprechend naiv und grundsätzlich entspannt – und Luisa, ständig unter Strom, hat eine Idee: Das zweite Ich kann ja beim Ehemann bleiben, während sie selbst mit ihrem Lover durchbrennt... Doch vielleicht ist die Kopie viel mehr Luisa als das Original?

Zwischen Psychospiel und Slapstick stößt eine überforderte Frau auf sich selbst: Lola Randl lässt in perfektem komischem Timing die Welt aus den Fugen geraten – eine Welt übrigens in spielerisch verkünsteltem Setdesign, das man so noch nicht gesehen hat.

Mittwoch 28.03.201828

Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?
17:30 Uhr
Doppelgänger
DEU/NLD 2017

Mehr zum Film

R: Lola Randl. D: Lina Beckmann, Charly Hübner, Benno Fürmann, Inga Busch. 94 Min.

FSK: 12

Luisa hat es nicht leicht: Da hat sie mit ihrem Liebhaber ein romantisches Wochenende geplant, als ihr Mann einen Hexenschuss bekommt. Und nicht zur Klassenfahrt fährt. Dazu der Stress im Beruf – ausgerechnet Paartherapeutin: Man könnte aus der Haut fahren. Und tatsächlich: Als Luisa morgens ins Bad geht, sitzt sie selbst auf ihrem Bett. Luisa hat sich verdoppelt in die alte Luisa und die neue Ann. Ann ist noch ganz frisch auf der Welt, entsprechend naiv und grundsätzlich entspannt – und Luisa, ständig unter Strom, hat eine Idee: Das zweite Ich kann ja beim Ehemann bleiben, während sie selbst mit ihrem Lover durchbrennt... Doch vielleicht ist die Kopie viel mehr Luisa als das Original?

Zwischen Psychospiel und Slapstick stößt eine überforderte Frau auf sich selbst: Lola Randl lässt in perfektem komischem Timing die Welt aus den Fugen geraten – eine Welt übrigens in spielerisch verkünsteltem Setdesign, das man so noch nicht gesehen hat.

A Ghost Story
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2016

Mehr zum Film

R: David Lowery. D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham. 93 Min. OmdtU.

FSK: 12

C kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch kurz darauf kehrt sein Geist zurück zu seiner trauernden Frau M. Er verbleibt in dem gemeinsamen Haus, um sie mit seiner Anwesenheit zu trösten und an ihrem Alltag teilzuhaben, doch stellt schnell fest, dass er in der Zwischenwelt feststeckt. Unfähig, diesen Ort wieder zu verlassen, muss er zusehen, wie seine Frau ihr Leben ohne ihn weiterlebt und ihm immer mehr entgleitet. In seiner neuen Gestalt existiert er losgelöst von jeglicher Zeit. Unfähig, seine Situation zu akzeptieren, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre, in denen C als passiver Beobachter zusieht, wie sich die Welt um ihn herum drastisch verändert. In David Lowerys Geisterfilm der anderen Art spukt Casey Affleck unter einem Betttuch, als wäre es ein Kinderspiel – doch erzählt wird ein existentialistisches Drama, in dem die Geschichte nicht durch den Raum, sondern durch die Zeit mäandert. „Einer der emotionalsten Filme des Jahres.“ (Die Zeit)

Donnerstag 29.03.201829

Anomalisa
19:30 Uhr
Doppelgänger
USA 2015

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R: Charlie Kaufman, Duke Johnson. 91 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michael Stone ist Autor eines Selbstmotivations-Bestsellers. Doch seine eigene Wahrnehmung ist gestört: Für ihn sehen alle Menschen gleich aus, wenn auch mit unterschiedlicher Kleidung und Frisur. Sie alle sprechen in derselben (männlichen) Stimme – selbst seine nahesten Familienangehörigen. Jetzt sitzt Michael während einer Lesereise in einem Hotel in Cincinatti, gelangweilt und einsam – doch dann hört er im Einerlei seiner Wahrnehmung eine Frauenstimme: Lisa. Mit ihr könnte ein neues, erfrischendes Leben beginnen...

Charlie Kaufman, der innovative Autor von Filmen wie BEING JOHN MALKOVICH oder ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND, hat mit per 3D-Drucker geschaffenen Figuren einen der wunderbarsten Puppentrickfilme überhaupt geschaffen – für Erwachsene: Es geht um Identität und Midlife-Crisis, wenn für Michael das Selbstverständliche im Alltag fremd geworden ist. In höchster filmischer Illusionskunst wird der Zuschauer in diesen Film emotional hineingezogen, der den Jury-Preis von Venedig erhielt und von der Alliance of Women Film Journalists für die beste Sexszene ausgezeichnet wurde.

Licht
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Barbara Albert. D: Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm. 97 Min.

FSK: 6

Wien, 1777: Die seit früher Kindheit blinde Pianistin und Sängerin Maria Theresia Paradis, genannt Resi, soll von Franz Anton Mesmer geheilt werden mittels der von ihm entwickelten Magnetismus-Kur. Mesmer ist der wohl berühmteste, aber auch umstrittenste Arzt seiner Zeit und lebt in einem offenen Haus gemeinsam mit anderen, durchaus wunderlichen Patienten und dem Stubenmädchen Agnes. Dort fühlt die von ihren Eltern bevormundete Resi zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie Freiheit und blüht auf. Mesmer gelingt es tatsächlich, ihr das Augenlicht wiederzugeben, doch die junge Musikerin verliert im Laufe der Behandlung ihre künstlerische Gabe. Mesmer wird als Scharlatan abgestempelt. Und Resi muss sich entscheiden, ob sie lieber ein blindes Musikgenie oder eine sehende Normalsterbliche sein möchte. Barbara Albert: „LICHT erzählt von einem gesellschaftlichen System, das auf Verhinderung und Unterdrückung aufgebaut ist – und von Frauen, die versuchen, damit zurecht zu kommen.“ Der Film gewann fünf Österreichische Filmpreise.

Freitag 30.03.201830

Licht
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Barbara Albert. D: Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm. 97 Min.

FSK: 6

Wien, 1777: Die seit früher Kindheit blinde Pianistin und Sängerin Maria Theresia Paradis, genannt Resi, soll von Franz Anton Mesmer geheilt werden mittels der von ihm entwickelten Magnetismus-Kur. Mesmer ist der wohl berühmteste, aber auch umstrittenste Arzt seiner Zeit und lebt in einem offenen Haus gemeinsam mit anderen, durchaus wunderlichen Patienten und dem Stubenmädchen Agnes. Dort fühlt die von ihren Eltern bevormundete Resi zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie Freiheit und blüht auf. Mesmer gelingt es tatsächlich, ihr das Augenlicht wiederzugeben, doch die junge Musikerin verliert im Laufe der Behandlung ihre künstlerische Gabe. Mesmer wird als Scharlatan abgestempelt. Und Resi muss sich entscheiden, ob sie lieber ein blindes Musikgenie oder eine sehende Normalsterbliche sein möchte. Barbara Albert: „LICHT erzählt von einem gesellschaftlichen System, das auf Verhinderung und Unterdrückung aufgebaut ist – und von Frauen, die versuchen, damit zurecht zu kommen.“ Der Film gewann fünf Österreichische Filmpreise.

Anomalisa
21:30 Uhr
Doppelgänger
USA 2015

Mehr zum Film

R: Charlie Kaufman, Duke Johnson. 91 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michael Stone ist Autor eines Selbstmotivations-Bestsellers. Doch seine eigene Wahrnehmung ist gestört: Für ihn sehen alle Menschen gleich aus, wenn auch mit unterschiedlicher Kleidung und Frisur. Sie alle sprechen in derselben (männlichen) Stimme – selbst seine nahesten Familienangehörigen. Jetzt sitzt Michael während einer Lesereise in einem Hotel in Cincinatti, gelangweilt und einsam – doch dann hört er im Einerlei seiner Wahrnehmung eine Frauenstimme: Lisa. Mit ihr könnte ein neues, erfrischendes Leben beginnen...

Charlie Kaufman, der innovative Autor von Filmen wie BEING JOHN MALKOVICH oder ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND, hat mit per 3D-Drucker geschaffenen Figuren einen der wunderbarsten Puppentrickfilme überhaupt geschaffen – für Erwachsene: Es geht um Identität und Midlife-Crisis, wenn für Michael das Selbstverständliche im Alltag fremd geworden ist. In höchster filmischer Illusionskunst wird der Zuschauer in diesen Film emotional hineingezogen, der den Jury-Preis von Venedig erhielt und von der Alliance of Women Film Journalists für die beste Sexszene ausgezeichnet wurde.

Samstag 31.03.201831

Licht
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
AUT/DEU 2017

Mehr zum Film

R: Barbara Albert. D: Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm. 97 Min.

FSK: 6

Wien, 1777: Die seit früher Kindheit blinde Pianistin und Sängerin Maria Theresia Paradis, genannt Resi, soll von Franz Anton Mesmer geheilt werden mittels der von ihm entwickelten Magnetismus-Kur. Mesmer ist der wohl berühmteste, aber auch umstrittenste Arzt seiner Zeit und lebt in einem offenen Haus gemeinsam mit anderen, durchaus wunderlichen Patienten und dem Stubenmädchen Agnes. Dort fühlt die von ihren Eltern bevormundete Resi zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie Freiheit und blüht auf. Mesmer gelingt es tatsächlich, ihr das Augenlicht wiederzugeben, doch die junge Musikerin verliert im Laufe der Behandlung ihre künstlerische Gabe. Mesmer wird als Scharlatan abgestempelt. Und Resi muss sich entscheiden, ob sie lieber ein blindes Musikgenie oder eine sehende Normalsterbliche sein möchte. Barbara Albert: „LICHT erzählt von einem gesellschaftlichen System, das auf Verhinderung und Unterdrückung aufgebaut ist – und von Frauen, die versuchen, damit zurecht zu kommen.“ Der Film gewann fünf Österreichische Filmpreise.

Anomalisa
21:30 Uhr
Doppelgänger
USA 2015

Mehr zum Film

R: Charlie Kaufman, Duke Johnson. 91 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michael Stone ist Autor eines Selbstmotivations-Bestsellers. Doch seine eigene Wahrnehmung ist gestört: Für ihn sehen alle Menschen gleich aus, wenn auch mit unterschiedlicher Kleidung und Frisur. Sie alle sprechen in derselben (männlichen) Stimme – selbst seine nahesten Familienangehörigen. Jetzt sitzt Michael während einer Lesereise in einem Hotel in Cincinatti, gelangweilt und einsam – doch dann hört er im Einerlei seiner Wahrnehmung eine Frauenstimme: Lisa. Mit ihr könnte ein neues, erfrischendes Leben beginnen...

Charlie Kaufman, der innovative Autor von Filmen wie BEING JOHN MALKOVICH oder ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND, hat mit per 3D-Drucker geschaffenen Figuren einen der wunderbarsten Puppentrickfilme überhaupt geschaffen – für Erwachsene: Es geht um Identität und Midlife-Crisis, wenn für Michael das Selbstverständliche im Alltag fremd geworden ist. In höchster filmischer Illusionskunst wird der Zuschauer in diesen Film emotional hineingezogen, der den Jury-Preis von Venedig erhielt und von der Alliance of Women Film Journalists für die beste Sexszene ausgezeichnet wurde.