Montag

Dienstag

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Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

 

Donnerstag 01.02.201801

For Ahkeem
19:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 2017

Mehr zum Film

R: Jeremy S. Levine, Landon Van Soest. 89 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

 „Es gibt keine Optionen mehr“, macht der Jugendrichter der 17-jährigen Daje klar. Wegen Aufsässigkeit flog sie von der öffentlichen Schule. Ihre letzte Chance ist eine private Institution für Schwererziehbare. Nach und nach skizziert der Film das Ausmaß der Per-spektivlosigkeit schwarzer Jugendlicher in St. Louis, Missouri. Doch wirklich begreifen lässt sich ihre Situation erst allmählich: wenn man auf ihrem Schulheft die vielen Namen von ihren Freunden sieht, mit dem Kuli gekritzelt – dahinter ein R.I.P. und ein frisches Datum. Daje lebt in einer ausschließlich schwarzen Umgebung, unweit von Ferguson, Missouri, wo im August 2014 der Schüler Michael Brown von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Daje, die beeindruckende Protagonistin, ist weder Opfer noch Muster: Über sie erzählt der Film vom Aufwachsen in den heutigen USA, zwischen Rassismus, Gewalt und dem Wunsch nach aussichtsreicherer Zukunft.

„Der Film findet den richtigen Zugang zu jenen, die immer noch viel zu selten im amerikanischen Kino auftauchen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Drei Zinnen
21:30 Uhr
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Jan Zabeil. D: Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery. 90 Min.

FSK: 12

Aaron, seine französische Freundin Lea und deren achtjähriger Sohn Tristan im Urlaub. In Südtirol, in einer Berghütte. Nahe dem Gebirgsstock Drei Zinnen. „Mutter, Vater und Kind“, so nennt Tristan die drei Felsen – doch er, seine Mutter und sein Stiefvater müssen sich als Familie erst finden. Sie gehören zusammen – doch es gibt Reibungen. Nicht nur, weil jeder eine eigene Sprache spricht; Tristans leiblicher Vater ist Engländer. Auch, weil sich Handlungen und Gefühle erst einmal einschwingen müssen in der Patchworkfamilie. Liebe kann väterlich sein, freundschaftlich, erotisch, Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, und was macht den familiären Zusammenhalt jenseits des Biologischen eigentlich aus? Sehr genau analysiert und inszeniert Jan Zabeil die kleinen Verwerfungen bei der Suche nach dem gemeinsamen Glück – und wenn der Nebel aufzieht im Gebirge, ist das katastrophale Finale eines Bergdramas nicht weit.

„Düster, perfide und viel interessanter als konventionelle Patchworkdramen mit Happy End.“ (Süddeutsche Zeitung)

Freitag 02.02.201802

Drei Zinnen
19:30 Uhr
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Jan Zabeil. D: Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery. 90 Min.

FSK: 12

Aaron, seine französische Freundin Lea und deren achtjähriger Sohn Tristan im Urlaub. In Südtirol, in einer Berghütte. Nahe dem Gebirgsstock Drei Zinnen. „Mutter, Vater und Kind“, so nennt Tristan die drei Felsen – doch er, seine Mutter und sein Stiefvater müssen sich als Familie erst finden. Sie gehören zusammen – doch es gibt Reibungen. Nicht nur, weil jeder eine eigene Sprache spricht; Tristans leiblicher Vater ist Engländer. Auch, weil sich Handlungen und Gefühle erst einmal einschwingen müssen in der Patchworkfamilie. Liebe kann väterlich sein, freundschaftlich, erotisch, Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, und was macht den familiären Zusammenhalt jenseits des Biologischen eigentlich aus? Sehr genau analysiert und inszeniert Jan Zabeil die kleinen Verwerfungen bei der Suche nach dem gemeinsamen Glück – und wenn der Nebel aufzieht im Gebirge, ist das katastrophale Finale eines Bergdramas nicht weit.

„Düster, perfide und viel interessanter als konventionelle Patchworkdramen mit Happy End.“ (Süddeutsche Zeitung)

For Ahkeem
21:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 2017

Mehr zum Film

R: Jeremy S. Levine, Landon Van Soest. 89 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

 „Es gibt keine Optionen mehr“, macht der Jugendrichter der 17-jährigen Daje klar. Wegen Aufsässigkeit flog sie von der öffentlichen Schule. Ihre letzte Chance ist eine private Institution für Schwererziehbare. Nach und nach skizziert der Film das Ausmaß der Per-spektivlosigkeit schwarzer Jugendlicher in St. Louis, Missouri. Doch wirklich begreifen lässt sich ihre Situation erst allmählich: wenn man auf ihrem Schulheft die vielen Namen von ihren Freunden sieht, mit dem Kuli gekritzelt – dahinter ein R.I.P. und ein frisches Datum. Daje lebt in einer ausschließlich schwarzen Umgebung, unweit von Ferguson, Missouri, wo im August 2014 der Schüler Michael Brown von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Daje, die beeindruckende Protagonistin, ist weder Opfer noch Muster: Über sie erzählt der Film vom Aufwachsen in den heutigen USA, zwischen Rassismus, Gewalt und dem Wunsch nach aussichtsreicherer Zukunft.

„Der Film findet den richtigen Zugang zu jenen, die immer noch viel zu selten im amerikanischen Kino auftauchen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Samstag 03.02.201803

Drei Zinnen
19:30 Uhr
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Jan Zabeil. D: Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery. 90 Min.

FSK: 12

Aaron, seine französische Freundin Lea und deren achtjähriger Sohn Tristan im Urlaub. In Südtirol, in einer Berghütte. Nahe dem Gebirgsstock Drei Zinnen. „Mutter, Vater und Kind“, so nennt Tristan die drei Felsen – doch er, seine Mutter und sein Stiefvater müssen sich als Familie erst finden. Sie gehören zusammen – doch es gibt Reibungen. Nicht nur, weil jeder eine eigene Sprache spricht; Tristans leiblicher Vater ist Engländer. Auch, weil sich Handlungen und Gefühle erst einmal einschwingen müssen in der Patchworkfamilie. Liebe kann väterlich sein, freundschaftlich, erotisch, Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, und was macht den familiären Zusammenhalt jenseits des Biologischen eigentlich aus? Sehr genau analysiert und inszeniert Jan Zabeil die kleinen Verwerfungen bei der Suche nach dem gemeinsamen Glück – und wenn der Nebel aufzieht im Gebirge, ist das katastrophale Finale eines Bergdramas nicht weit.

„Düster, perfide und viel interessanter als konventionelle Patchworkdramen mit Happy End.“ (Süddeutsche Zeitung)

For Ahkeem
21:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 2017

Mehr zum Film

R: Jeremy S. Levine, Landon Van Soest. 89 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

 „Es gibt keine Optionen mehr“, macht der Jugendrichter der 17-jährigen Daje klar. Wegen Aufsässigkeit flog sie von der öffentlichen Schule. Ihre letzte Chance ist eine private Institution für Schwererziehbare. Nach und nach skizziert der Film das Ausmaß der Per-spektivlosigkeit schwarzer Jugendlicher in St. Louis, Missouri. Doch wirklich begreifen lässt sich ihre Situation erst allmählich: wenn man auf ihrem Schulheft die vielen Namen von ihren Freunden sieht, mit dem Kuli gekritzelt – dahinter ein R.I.P. und ein frisches Datum. Daje lebt in einer ausschließlich schwarzen Umgebung, unweit von Ferguson, Missouri, wo im August 2014 der Schüler Michael Brown von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Daje, die beeindruckende Protagonistin, ist weder Opfer noch Muster: Über sie erzählt der Film vom Aufwachsen in den heutigen USA, zwischen Rassismus, Gewalt und dem Wunsch nach aussichtsreicherer Zukunft.

„Der Film findet den richtigen Zugang zu jenen, die immer noch viel zu selten im amerikanischen Kino auftauchen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Sonntag 04.02.201804

Das Cabinet des Dr. Caligari
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
DEU 1920

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R: Robert Wiene. D: Werner Krauß, Conradt Veidt, Lil Dagover. 75 Min.

FSK: 6

„Du musst Caligari werden!“ Mit einer großangelegten Plakataktion wurde der Film beworben – und er wurde ein Welterfolg. Der wahnsinnige Dr. Caligari versetzt mit Hilfe des Somnambulen Cesare eine Stadt in Angst und Schrecken, denn Cesare begeht des Nachts schlafwandelnd furchtbare Morde. Wie in diesem Film die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn aufgelöst wird, wie dabei die Filmbilder selbst buchstäblich „ver-rückt“ werden, war bis dahin – und lange Zeit danach – einmalig im Kino: Mit grotesken Schrägen und bizarren Bildstaffelungen, mit riesigen Schatten und verzerrten Kulissen, die die irre Innenwelt der Protagonisten kongenial wiederspiegelt.

Für Siegfried Kracauer verweisen unheimliche Tyrannenfiguren wie Caligari auf eine psychische Kollektivdisposition der Gesellschaft, die die spätere Entwicklung zur NS-Herrschaft vorwegnahm – womit „Du musst Caligari werden“ eine ganz neue Bedeutung erhält.

Einführung: Angelika Zitzelsberger-Schlez

Montag 05.02.201805

Pulp Fiction
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Grpßes Kino
USA 1994

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R: Quentin Tarantino. D: John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Bruce Willis, Harvey Keitel. 154 Min. OmdtU.

FSK: 16

Zwei Killer, die ihren Job erledigen müssen, ein Boxer, der einen Kampf verschieben soll, der Gangster, der für die Abendunterhaltung der Frau seines Bosses abgestellt wird: Es sind drei „Pulp“-Stories, Geschichten der Trivialliteratur, die Quentin Tarantino in einer Weise erzählt, wie es sie bis dahin im Kino noch nicht gegeben hat. Chronologisch durchgeschüttelt, popkulturgetränkt, brutal und komisch: PULP FICTION ist ein Kultfilm, der zum Klassiker wurde. Der das amerikanische Independent-Kino auf eine neue Stufe stellte. Der eine ganze Welle von Epigonen nach sich zog. Und der aus Quentin Tarantino einen der größten Regie-Stars der Gegenwart machte. Wer diese Gangstergroteske kennt, wird sie mit Freuden auf der Leinwand noch einmal sehen wollen – im Original mit Untertiteln! –, wem der Film bisher nicht untergekommen ist, der muss ihn ohnehin nachholen.

Mitgliederaktion: Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.

Dienstag 06.02.201806

Drei Zinnen
19:30 Uhr
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Jan Zabeil. D: Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery. 90 Min.

FSK: 12

Aaron, seine französische Freundin Lea und deren achtjähriger Sohn Tristan im Urlaub. In Südtirol, in einer Berghütte. Nahe dem Gebirgsstock Drei Zinnen. „Mutter, Vater und Kind“, so nennt Tristan die drei Felsen – doch er, seine Mutter und sein Stiefvater müssen sich als Familie erst finden. Sie gehören zusammen – doch es gibt Reibungen. Nicht nur, weil jeder eine eigene Sprache spricht; Tristans leiblicher Vater ist Engländer. Auch, weil sich Handlungen und Gefühle erst einmal einschwingen müssen in der Patchworkfamilie. Liebe kann väterlich sein, freundschaftlich, erotisch, Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, und was macht den familiären Zusammenhalt jenseits des Biologischen eigentlich aus? Sehr genau analysiert und inszeniert Jan Zabeil die kleinen Verwerfungen bei der Suche nach dem gemeinsamen Glück – und wenn der Nebel aufzieht im Gebirge, ist das katastrophale Finale eines Bergdramas nicht weit.

„Düster, perfide und viel interessanter als konventionelle Patchworkdramen mit Happy End.“ (Süddeutsche Zeitung)

Mittwoch 07.02.201807

Drei Zinnen
17:30 Uhr
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Jan Zabeil. D: Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery. 90 Min.

FSK: 12

Aaron, seine französische Freundin Lea und deren achtjähriger Sohn Tristan im Urlaub. In Südtirol, in einer Berghütte. Nahe dem Gebirgsstock Drei Zinnen. „Mutter, Vater und Kind“, so nennt Tristan die drei Felsen – doch er, seine Mutter und sein Stiefvater müssen sich als Familie erst finden. Sie gehören zusammen – doch es gibt Reibungen. Nicht nur, weil jeder eine eigene Sprache spricht; Tristans leiblicher Vater ist Engländer. Auch, weil sich Handlungen und Gefühle erst einmal einschwingen müssen in der Patchworkfamilie. Liebe kann väterlich sein, freundschaftlich, erotisch, Konflikte entzünden sich an Kleinigkeiten, und was macht den familiären Zusammenhalt jenseits des Biologischen eigentlich aus? Sehr genau analysiert und inszeniert Jan Zabeil die kleinen Verwerfungen bei der Suche nach dem gemeinsamen Glück – und wenn der Nebel aufzieht im Gebirge, ist das katastrophale Finale eines Bergdramas nicht weit.

„Düster, perfide und viel interessanter als konventionelle Patchworkdramen mit Happy End.“ (Süddeutsche Zeitung)

For Ahkeem
19:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 2017

Mehr zum Film

R: Jeremy S. Levine, Landon Van Soest. 89 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

 „Es gibt keine Optionen mehr“, macht der Jugendrichter der 17-jährigen Daje klar. Wegen Aufsässigkeit flog sie von der öffentlichen Schule. Ihre letzte Chance ist eine private Institution für Schwererziehbare. Nach und nach skizziert der Film das Ausmaß der Per-spektivlosigkeit schwarzer Jugendlicher in St. Louis, Missouri. Doch wirklich begreifen lässt sich ihre Situation erst allmählich: wenn man auf ihrem Schulheft die vielen Namen von ihren Freunden sieht, mit dem Kuli gekritzelt – dahinter ein R.I.P. und ein frisches Datum. Daje lebt in einer ausschließlich schwarzen Umgebung, unweit von Ferguson, Missouri, wo im August 2014 der Schüler Michael Brown von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Daje, die beeindruckende Protagonistin, ist weder Opfer noch Muster: Über sie erzählt der Film vom Aufwachsen in den heutigen USA, zwischen Rassismus, Gewalt und dem Wunsch nach aussichtsreicherer Zukunft.

„Der Film findet den richtigen Zugang zu jenen, die immer noch viel zu selten im amerikanischen Kino auftauchen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Donnerstag 08.02.201808

Final Portrait
19:30 Uhr
Film & Kunst
GBR 2017

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R: Stanley Tucci. D: Geoffrey Rush, Armie Hamme. 90 Min. DF.

Etwas über die konkrete Arbeitsweise eines Künstlers zu erfahren, ihm gleichsam im Atelier über die Schulter schauen zu dürfen, ist ein attraktiver Einstieg in eine Film-Biographie. Das gilt erst recht, wenn es den Maler und Bildhauer Alberto Giacometti betrifft, der für langsame, ja quälende Entstehungsprozesse seiner Werke bekannt ist. Ständig unzufrieden mit dem gerade Erreichten, immer auf der Suche nach einer noch intensiveren Formgebung, gehört Giacometti zu den großen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Seine langegezogenen, bleistiftdünnen Plastiken verweigern sich herkömmlichen Vorstellungen von Volumen und Raum und finden gerade deswegen die begeisterte Zustimmung des Publikums – bis heute.

Der Spielfilm mit Geoffrey Rush in der Rolle des introvertierten Bildhauers beleuchtet das künstlerische Ringen um Gestaltung und Ausdruck anlässlich eines Porträt-Auftrages durch seinen späteren Biografen, den amerikanischen Schriftsteller James Lord, der seine persönlichen Erfahrungen unter dem Titel "A Giacometti Portrait" 1965 veröffentlichte.

Einführung: Dr. Dorothee Höfert

Freitag 09.02.201809

Teheran Tabu
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/AUT 2017

Mehr zum Film

R: Ali Soozandeh. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

Um für sich und ihren fünfjährigen Sohn zu sorgen, arbeitet Pari als Prostituierte. Ihre Nachbarin Sara lebt als gehorsame Hausfrau und möchte gerne wieder als Lehrerin arbeiten. Die junge Donya wird bald heiraten – hat sich aber auf eine Nacht mit dem jungen Musiker Babak eingelassen. Nun soll er eine Operation zur Wiederherstellung ihrer Jungfräulichkeit bezahlen – doch woher soll der Student das Geld nehmen? Und wie die staatlichen Kontrollorgane umgehen? In seinem Spielfilmdebüt gelang dem Iran-stämmigen Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier Schicksale in Teheran auf der verzweifelten Suche nach Freiheit und persönlichem Glück. Gedreht im Rotoskopie-Verfahren, das das Spiel echter Darsteller bildlich verfremdet, liefert der Animationsfilm einen kompromisslosen, bislang nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran, wütend, bitter und komisch: Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

A Thought of Ecstasy
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/USA/CHE 2017

Mehr zum Film

R: RP Kahl. D: RP Kahl, Deborah Kara Unger, Ava Verne, Lena Morris, Buddy Giovinazzo. 90 Min. OmdtU.

FSK: 16

August 2019. Frank erkennt in einem neu erschienenen Buch seine eigene zwanzig Jahre zurückliegende Geschichte wieder: Die verlorene Liebe zu Marie, die nach Amerika verschwunden ist. Auf der Suche nach ihr reist Frank in die heiße Wüste der USA, auf einem sonnendurchfluteten Trip durch Verführung und Todessehnsucht ...

Inspiriert von George Bataille und Jean Baudrillard, irgendwo zwischen ZABRISKIE POINT und Film Noir, zwischen Nicolas Roeg, Werner Herzog und David Lynch inszenierte RP Kahl seinen Erotik-Wüsten-Thriller in bester Pulp-Tradition mit heftigen S/M-Ausschlägen. So wie Begehren eine neue Realität schafft und Fiktion das Leben durchdringt, kann Wahn die Wirklichkeit verändern. Und ein Kuss der Anfang von Kannibalismus sein.

Samstag 10.02.201810

Teheran Tabu
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/AUT 2017

Mehr zum Film

R: Ali Soozandeh. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

Um für sich und ihren fünfjährigen Sohn zu sorgen, arbeitet Pari als Prostituierte. Ihre Nachbarin Sara lebt als gehorsame Hausfrau und möchte gerne wieder als Lehrerin arbeiten. Die junge Donya wird bald heiraten – hat sich aber auf eine Nacht mit dem jungen Musiker Babak eingelassen. Nun soll er eine Operation zur Wiederherstellung ihrer Jungfräulichkeit bezahlen – doch woher soll der Student das Geld nehmen? Und wie die staatlichen Kontrollorgane umgehen? In seinem Spielfilmdebüt gelang dem Iran-stämmigen Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier Schicksale in Teheran auf der verzweifelten Suche nach Freiheit und persönlichem Glück. Gedreht im Rotoskopie-Verfahren, das das Spiel echter Darsteller bildlich verfremdet, liefert der Animationsfilm einen kompromisslosen, bislang nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran, wütend, bitter und komisch: Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

A Thought of Ecstasy
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/USA/CHE 2017

Mehr zum Film

R: RP Kahl. D: RP Kahl, Deborah Kara Unger, Ava Verne, Lena Morris, Buddy Giovinazzo. 90 Min. OmdtU.

FSK: 16

August 2019. Frank erkennt in einem neu erschienenen Buch seine eigene zwanzig Jahre zurückliegende Geschichte wieder: Die verlorene Liebe zu Marie, die nach Amerika verschwunden ist. Auf der Suche nach ihr reist Frank in die heiße Wüste der USA, auf einem sonnendurchfluteten Trip durch Verführung und Todessehnsucht ...

Inspiriert von George Bataille und Jean Baudrillard, irgendwo zwischen ZABRISKIE POINT und Film Noir, zwischen Nicolas Roeg, Werner Herzog und David Lynch inszenierte RP Kahl seinen Erotik-Wüsten-Thriller in bester Pulp-Tradition mit heftigen S/M-Ausschlägen. So wie Begehren eine neue Realität schafft und Fiktion das Leben durchdringt, kann Wahn die Wirklichkeit verändern. Und ein Kuss der Anfang von Kannibalismus sein.

Sonntag 11.02.201811

Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr!
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
BEL/FRA 2016

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R: Xavier Seron. D: Jean-Jacques Rausin, Myriam Boyer, Serge Riaboukine, Fanny Touran. 97 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michel ist Verkäufer im Elektronikmarkt. Und gelegentlich Statist bei Filmdrehs: Als Leiche liegt er ganz gut. Im Alltag wirkt er oft teilnahmslos, in sich gekehrt – und er liebt seine Mutter. Die hat Brustkrebs. Können Männer das eigentlich auch bekommen? Liebt seine Freundin ihn, oder klammert sie nur? Und Michel: Wie tot ist er eigentlich in seinem Leben? Als Komödie des Absurden schildert Xavier Seron das Leben des hypochondrisch veranlagten Michel in der Tradition filmischer Grotesken à la Kaurismäki oder Kevern/Delépine: Ein Slacker-Film der besonderen Art um neurotisch-verschrobene Charaktere in ideenreicher Inszenierung. Wer lebt, ist dem Tode geweiht – hat aber vorher noch viel Zeit zum Durchdrehen

Montag 12.02.201812

Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr!
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
BEL/FRA 2016

Mehr zum Film

R: Xavier Seron. D: Jean-Jacques Rausin, Myriam Boyer, Serge Riaboukine, Fanny Touran. 97 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michel ist Verkäufer im Elektronikmarkt. Und gelegentlich Statist bei Filmdrehs: Als Leiche liegt er ganz gut. Im Alltag wirkt er oft teilnahmslos, in sich gekehrt – und er liebt seine Mutter. Die hat Brustkrebs. Können Männer das eigentlich auch bekommen? Liebt seine Freundin ihn, oder klammert sie nur? Und Michel: Wie tot ist er eigentlich in seinem Leben? Als Komödie des Absurden schildert Xavier Seron das Leben des hypochondrisch veranlagten Michel in der Tradition filmischer Grotesken à la Kaurismäki oder Kevern/Delépine: Ein Slacker-Film der besonderen Art um neurotisch-verschrobene Charaktere in ideenreicher Inszenierung. Wer lebt, ist dem Tode geweiht – hat aber vorher noch viel Zeit zum Durchdrehen

Dienstag 13.02.201813

Teheran Tabu
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/AUT 2017

Mehr zum Film

R: Ali Soozandeh. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

Um für sich und ihren fünfjährigen Sohn zu sorgen, arbeitet Pari als Prostituierte. Ihre Nachbarin Sara lebt als gehorsame Hausfrau und möchte gerne wieder als Lehrerin arbeiten. Die junge Donya wird bald heiraten – hat sich aber auf eine Nacht mit dem jungen Musiker Babak eingelassen. Nun soll er eine Operation zur Wiederherstellung ihrer Jungfräulichkeit bezahlen – doch woher soll der Student das Geld nehmen? Und wie die staatlichen Kontrollorgane umgehen? In seinem Spielfilmdebüt gelang dem Iran-stämmigen Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier Schicksale in Teheran auf der verzweifelten Suche nach Freiheit und persönlichem Glück. Gedreht im Rotoskopie-Verfahren, das das Spiel echter Darsteller bildlich verfremdet, liefert der Animationsfilm einen kompromisslosen, bislang nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran, wütend, bitter und komisch: Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

Mittwoch 14.02.201814

Teheran Tabu
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/AUT 2017

Mehr zum Film

R: Ali Soozandeh. 96 Min. OmdtU.

FSK: 16

Um für sich und ihren fünfjährigen Sohn zu sorgen, arbeitet Pari als Prostituierte. Ihre Nachbarin Sara lebt als gehorsame Hausfrau und möchte gerne wieder als Lehrerin arbeiten. Die junge Donya wird bald heiraten – hat sich aber auf eine Nacht mit dem jungen Musiker Babak eingelassen. Nun soll er eine Operation zur Wiederherstellung ihrer Jungfräulichkeit bezahlen – doch woher soll der Student das Geld nehmen? Und wie die staatlichen Kontrollorgane umgehen? In seinem Spielfilmdebüt gelang dem Iran-stämmigen Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier Schicksale in Teheran auf der verzweifelten Suche nach Freiheit und persönlichem Glück. Gedreht im Rotoskopie-Verfahren, das das Spiel echter Darsteller bildlich verfremdet, liefert der Animationsfilm einen kompromisslosen, bislang nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran, wütend, bitter und komisch: Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr!
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
BEL/FRA 2016

Mehr zum Film

R: Xavier Seron. D: Jean-Jacques Rausin, Myriam Boyer, Serge Riaboukine, Fanny Touran. 97 Min. OmdtU.

FSK: 12

Michel ist Verkäufer im Elektronikmarkt. Und gelegentlich Statist bei Filmdrehs: Als Leiche liegt er ganz gut. Im Alltag wirkt er oft teilnahmslos, in sich gekehrt – und er liebt seine Mutter. Die hat Brustkrebs. Können Männer das eigentlich auch bekommen? Liebt seine Freundin ihn, oder klammert sie nur? Und Michel: Wie tot ist er eigentlich in seinem Leben? Als Komödie des Absurden schildert Xavier Seron das Leben des hypochondrisch veranlagten Michel in der Tradition filmischer Grotesken à la Kaurismäki oder Kevern/Delépine: Ein Slacker-Film der besonderen Art um neurotisch-verschrobene Charaktere in ideenreicher Inszenierung. Wer lebt, ist dem Tode geweiht – hat aber vorher noch viel Zeit zum Durchdrehen

Donnerstag 15.02.201815

Le grand bleu – Im Rausch der Tiefe
19:30 Uhr
Ciné-Club
FRA 1988

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R: Luc Besson. D: Jean-Marc Barr, Jean Reno, Rosanna Arquette, Griffin Dunne. 161 Min. OmdtU.

FSK: 12

In ihrer Kindheit waren Jacques und Enzo durch die Freude am Tauchen verbunden, als Erwachsene treffen sie sich wieder: Enzo ist der aktuelle Weltrekordhalter im Tiefseetauchen ohne Sauerstoffgerät, ein Lebemann, der weltlichen Genüssen nicht abgeneigt ist. Jacques arbeitet als Taucher zu wissenschaftlichen Zwecken, ein introvertierter Typ, der sich in der Stille der Unterwasserwelt deutlich mehr zu Hause fühlt als in der hektischen Welt der Menschen. Enzo überredet Jacques bei der nächsten Weltmeisterschaft im Apnoetauchen gegen ihn anzutreten. Verführt von der Faszination der Tiefe beginnt ein im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubendes Duell.

Mit den überwältigenden Bildern und der betörenden Filmmusik von Éric Serra schuf Luc Besson einen Kultfilm, der nichts von seiner Energie verloren hat.

Einführung: Éva Léchelle

Freitag 16.02.201816

Marlina – Die Mörderin invier Akten
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IDN 2017

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R: Mouly Surya. D: Marsha Timothy, Dea Panendra, Egi Fedly Yoga Pratama. 94 Min. OmdtU.

FSK: 16

Indonesien. Ein Mann auf einem Motorrad erreicht eine abgelegene Hütte. Er verkündet der dort lebenden Marlina, dass bald sechs seiner Freunde eintreffen werden, um ihr Geld und all ihr Vieh zu stehlen und - wenn Zeit bleibt - sie im Anschluss zu vergewaltigen. Zunächst einmal aber hätte er gerne Hühnersuppe zum Abendessen. Marlina macht sich auf den Weg in die Küche. Hühnersuppe wird es geben. Und etwas besonders Scharfes zum Nachtisch. Anschließend macht sie sich zusammen mit einer Machete und einer Schwangeren auf die Suche nach Vergeltung. Doch auch die Rächer ihrer Opfer sind ihr auf den Fersen... Indonesien meets Western, KILL BILL meets DEAD MAN: Mit ihrer ganz eigenen Interpretation einer Frauen-Rache-Geschichte vor dem großformatigen Panorama des ländlichen Indonesien hat Regisseurin Mouly Surya laut Variety „ein neues Genre erfunden“.

Killer of Sheep – Schlächterder Schafe
21:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 1978

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R: Charles Burnett. D: Henry G. Sanders, Kaycee Moore, Charles Bracy. 80 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Eines der lange vergessenen Meisterwerke amerikanischer Filmgeschichte, das 1990 von der Kongressbibliothek als einer der ersten Filme in die National Film Registry aufgenommen wurde – ungeklärte Musikrechte haben aber den Verleih über Jahrzehnte verhindert: Ein realitätsnaher Film über die bedrückenden Zustände in einem Ghetto in Los Angeles und den Alltag von Stan, der als Schlächter arbeitet, um den Broterwerb für seine Familie sichern zu können. Sein peinigender Job nimmt ihn zusehends mit und isoliert ihn von der Gemeinschaft. Ungeschliffen und geradezu dokumentarisch inszeniert drehte Burnett an Wochenenden in seiner Nachbarschaft quasi ohne Budget – und erreicht mit seinem mosaikhaften Porträt des ärmlichen schwarzen Arbeitermilieus eine unmittelbare filmische Wirkung, zwischen Neorealismus und Cassavetes. „Noch immer kann der Film inspirieren – so viel Zuneigung, so viel Authentizität, so viel Poesie und Hingabe stecken in jeder körnigen Schwarzweißeinstellung.“ (Berlinale)

Samstag 17.02.201817

Marlina – Die Mörderin invier Akten
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
IDN 2017

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R: Mouly Surya. D: Marsha Timothy, Dea Panendra, Egi Fedly Yoga Pratama. 94 Min. OmdtU.

FSK: 16

Indonesien. Ein Mann auf einem Motorrad erreicht eine abgelegene Hütte. Er verkündet der dort lebenden Marlina, dass bald sechs seiner Freunde eintreffen werden, um ihr Geld und all ihr Vieh zu stehlen und - wenn Zeit bleibt - sie im Anschluss zu vergewaltigen. Zunächst einmal aber hätte er gerne Hühnersuppe zum Abendessen. Marlina macht sich auf den Weg in die Küche. Hühnersuppe wird es geben. Und etwas besonders Scharfes zum Nachtisch. Anschließend macht sie sich zusammen mit einer Machete und einer Schwangeren auf die Suche nach Vergeltung. Doch auch die Rächer ihrer Opfer sind ihr auf den Fersen... Indonesien meets Western, KILL BILL meets DEAD MAN: Mit ihrer ganz eigenen Interpretation einer Frauen-Rache-Geschichte vor dem großformatigen Panorama des ländlichen Indonesien hat Regisseurin Mouly Surya laut Variety „ein neues Genre erfunden“.

Marlina – Die Mörderin invier Akten
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IDN 2017

Mehr zum Film

R: Mouly Surya. D: Marsha Timothy, Dea Panendra, Egi Fedly Yoga Pratama. 94 Min. OmdtU.

FSK: 16

Indonesien. Ein Mann auf einem Motorrad erreicht eine abgelegene Hütte. Er verkündet der dort lebenden Marlina, dass bald sechs seiner Freunde eintreffen werden, um ihr Geld und all ihr Vieh zu stehlen und - wenn Zeit bleibt - sie im Anschluss zu vergewaltigen. Zunächst einmal aber hätte er gerne Hühnersuppe zum Abendessen. Marlina macht sich auf den Weg in die Küche. Hühnersuppe wird es geben. Und etwas besonders Scharfes zum Nachtisch. Anschließend macht sie sich zusammen mit einer Machete und einer Schwangeren auf die Suche nach Vergeltung. Doch auch die Rächer ihrer Opfer sind ihr auf den Fersen... Indonesien meets Western, KILL BILL meets DEAD MAN: Mit ihrer ganz eigenen Interpretation einer Frauen-Rache-Geschichte vor dem großformatigen Panorama des ländlichen Indonesien hat Regisseurin Mouly Surya laut Variety „ein neues Genre erfunden“.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse
21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Überzogene Kloppereien gefällig? Dann hereinspaziert, wir haben da was aus Japan für euch. Eine junge Frau prügelt sich ihren Weg durch die japanische Unterwelt, um ihren Bruder zu finden. Und geht dabei nicht zimperlich mit ihren teilweise abgefahrenen Gegnern um. Im japanischen Original mit Untertiteln.

Außerdem: Schon mal was von Endzeit-Motorradwettkämpfen gehört? Wir auch nicht, macht aber mächtig Spaß, dieser Amerikaner. Hirn abschalten ausdrücklich erwünscht (und empfohlen). In der englischen Originalfassung.

Double Feature Karten: 9,50 Euro/erm. 7,50 Euro/Mitglieder 6,50 Euro

Sonntag 18.02.201818

Killer of Sheep – Schlächterder Schafe
19:30 Uhr
Black Lives Matter
USA 1978

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R: Charles Burnett. D: Henry G. Sanders, Kaycee Moore, Charles Bracy. 80 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Eines der lange vergessenen Meisterwerke amerikanischer Filmgeschichte, das 1990 von der Kongressbibliothek als einer der ersten Filme in die National Film Registry aufgenommen wurde – ungeklärte Musikrechte haben aber den Verleih über Jahrzehnte verhindert: Ein realitätsnaher Film über die bedrückenden Zustände in einem Ghetto in Los Angeles und den Alltag von Stan, der als Schlächter arbeitet, um den Broterwerb für seine Familie sichern zu können. Sein peinigender Job nimmt ihn zusehends mit und isoliert ihn von der Gemeinschaft. Ungeschliffen und geradezu dokumentarisch inszeniert drehte Burnett an Wochenenden in seiner Nachbarschaft quasi ohne Budget – und erreicht mit seinem mosaikhaften Porträt des ärmlichen schwarzen Arbeitermilieus eine unmittelbare filmische Wirkung, zwischen Neorealismus und Cassavetes. „Noch immer kann der Film inspirieren – so viel Zuneigung, so viel Authentizität, so viel Poesie und Hingabe stecken in jeder körnigen Schwarzweißeinstellung.“ (Berlinale)

Montag 19.02.201819

Das Kongo Tribunal
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2017

Mehr zum Film

D: Milo Rau. 105 Min. OmdtU.

FSK: 12

In einer Mischung aus Theaterprojekt, Politik und investigativem Journalismus gelang es dem vielfach ausgezeichneten Theaterregisseur Milo Rau 2015, die wichtigsten Akteure des seit Jahrzehnten andauernden Kongokrieges zu versammeln. Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Krieges verhandeln in einem einzigartigen zivilen Volkstribunal exemplarisch drei Fälle: Ein unverschleiertes Porträt des größten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte mit bisher über sechs Millionen Toten. In Bukavu und in Berlin werden in Hearings Massaker und Vertreibungen sowie die internationalen wirtschaftlichen Verwicklungen um die Bodenschätze im Kongo diskutiert. Diese Tribunale, in der Realität abgehalten, filmte Rau, um dokumentarisch noch weiter einzudringen in die eindringlichen Untersuchungen der ökonomischen und politischen Ursachen. Und um der Frage nachzugehen, was uns der Reichtum der ersten Welt eigentlich wert ist.

Am Dienstag, den 20.02.2018, findet in Kooperation mit dem Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel eine anschließende Filmdiskussion statt.

Dienstag 20.02.201820

Das Kongo Tribunal
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2017

Mehr zum Film

D: Milo Rau. 105 Min. OmdtU.

FSK: 12

In einer Mischung aus Theaterprojekt, Politik und investigativem Journalismus gelang es dem vielfach ausgezeichneten Theaterregisseur Milo Rau 2015, die wichtigsten Akteure des seit Jahrzehnten andauernden Kongokrieges zu versammeln. Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Krieges verhandeln in einem einzigartigen zivilen Volkstribunal exemplarisch drei Fälle: Ein unverschleiertes Porträt des größten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte mit bisher über sechs Millionen Toten. In Bukavu und in Berlin werden in Hearings Massaker und Vertreibungen sowie die internationalen wirtschaftlichen Verwicklungen um die Bodenschätze im Kongo diskutiert. Diese Tribunale, in der Realität abgehalten, filmte Rau, um dokumentarisch noch weiter einzudringen in die eindringlichen Untersuchungen der ökonomischen und politischen Ursachen. Und um der Frage nachzugehen, was uns der Reichtum der ersten Welt eigentlich wert ist.

Am Dienstag, den 20.02.2018, findet in Kooperation mit dem Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel eine anschließende Filmdiskussion statt.

Mittwoch 21.02.201821

Das Kongo Tribunal
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2017

Mehr zum Film

D: Milo Rau. 105 Min. OmdtU.

FSK: 12

In einer Mischung aus Theaterprojekt, Politik und investigativem Journalismus gelang es dem vielfach ausgezeichneten Theaterregisseur Milo Rau 2015, die wichtigsten Akteure des seit Jahrzehnten andauernden Kongokrieges zu versammeln. Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Krieges verhandeln in einem einzigartigen zivilen Volkstribunal exemplarisch drei Fälle: Ein unverschleiertes Porträt des größten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte mit bisher über sechs Millionen Toten. In Bukavu und in Berlin werden in Hearings Massaker und Vertreibungen sowie die internationalen wirtschaftlichen Verwicklungen um die Bodenschätze im Kongo diskutiert. Diese Tribunale, in der Realität abgehalten, filmte Rau, um dokumentarisch noch weiter einzudringen in die eindringlichen Untersuchungen der ökonomischen und politischen Ursachen. Und um der Frage nachzugehen, was uns der Reichtum der ersten Welt eigentlich wert ist.

Am Dienstag, den 20.02.2018, findet in Kooperation mit dem Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel eine anschließende Filmdiskussion statt.

Marlina – Die Mörderin invier Akten
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IDN 2017

Mehr zum Film

R: Mouly Surya. D: Marsha Timothy, Dea Panendra, Egi Fedly Yoga Pratama. 94 Min. OmdtU.

FSK: 16

Indonesien. Ein Mann auf einem Motorrad erreicht eine abgelegene Hütte. Er verkündet der dort lebenden Marlina, dass bald sechs seiner Freunde eintreffen werden, um ihr Geld und all ihr Vieh zu stehlen und - wenn Zeit bleibt - sie im Anschluss zu vergewaltigen. Zunächst einmal aber hätte er gerne Hühnersuppe zum Abendessen. Marlina macht sich auf den Weg in die Küche. Hühnersuppe wird es geben. Und etwas besonders Scharfes zum Nachtisch. Anschließend macht sie sich zusammen mit einer Machete und einer Schwangeren auf die Suche nach Vergeltung. Doch auch die Rächer ihrer Opfer sind ihr auf den Fersen... Indonesien meets Western, KILL BILL meets DEAD MAN: Mit ihrer ganz eigenen Interpretation einer Frauen-Rache-Geschichte vor dem großformatigen Panorama des ländlichen Indonesien hat Regisseurin Mouly Surya laut Variety „ein neues Genre erfunden“.

Donnerstag 22.02.201822

Die Hütte am See
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
FIN/GBR 2017

Mehr zum Film

R: Mikko Makela. D: Janne Puustinen, Boodi Kabbani, Mika Melender. 107 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Leevi, der in Paris studiert, hilft im Sommer in der finnischen Heimat seinem Vater bei der Renovierung des Ferienhauses. Zur Unterstützung kommt Tareq hinzu, ein Architekt aus Syrien...

Ganz selbstverständlich erzählt der Film von einer schwulen Liebe: Nicht als schwere Tragödie, sondern als Bild einer zerbrechlichen sommerlichen Idylle: ein vielschichtiges romantisches Drama, das zusätzlich mit intensiven Sexszenen überzeugt. Läuft bei uns vor dem Kinostart!

Dream Boat
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Tristan Ferland Milewski. 95 Min. OmdtU.

FSK: 16

Einmal im Jahr sticht das Dream Boat in See – eine Kreuzfahrt allein für schwule Männer. Die Schiffsreise verspricht sieben Tage Liebe und Freiheit unter südlicher Sonne. Das Meer, nackte Haut und viel Testosteron, schneller Sex oder die große Liebe – und wir sind mit der Kamera dabei. Doch mit im Gepäck reist oft auch die persönliche Vergangenheit. Für viele der 3.000 Passagiere aus 89 Nationen steht der Wunsch im Mittelpunkt, jenseits von familiären oder politischen Restriktionen an einem geschützten Ort als der leben und lieben zu können, der man ist.

Freitag 23.02.201823

Ein Weg
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Chris Miera. D: Mike Hoffmann, Mathis Reinhardt, Tom Böttcher, Cai Cohrs. 108 Min.

Eine Erzählung von Liebe, vom Alltag, von Trennung. Mit dynamischer Kamera folgt der Film über einen Erzählzeitraum von 15 Jahren in vielschichtiger Dramaturgie der Liebe zwischen Martin und Andreas in einer thüringischen Kleinstadt, vom ersten gemeinsamen Ostseeurlaub über die Routine des Zusammenlebens bis zum Auszug des gemeinsamen Sohnes und zu einer endgültigen Entscheidung, weil es so nicht mehr weitergeht.

Tom of Finland
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
FIN/DEU/SWE/DNK 2017

Mehr zum Film

R: Dome Karukoski. D: ekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky. 116 Min. OmdtU.

FSK: 12

Jeder kennt die erotische Kunst ausgestellter Männlichkeit, die zum Markenzeichen von Tom of Finland wurde. Das Biopic erzählt sein Leben, in dem Touko Laaksonen – so sein richtiger Name – sich durch sein Malen aus dem Zwangssystem der Unterdrückung in einem moralinsauren Finnland herausarbeiten konnte und zur Symbolfigur wurde mit seinen stolzen, muskulösen, ungehemmten Bildmotiven.

Samstag 24.02.201824

Beach Rats
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
USA 2017

Mehr zum Film

R: Eliza Hittman. D: Harris Dickinson, Madeline Weinstein, Kate Hodge, Neal Huff. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Teenager-Machos am Strand von Coney Island: Chillen, kiffen, coole Sprüche klopfen. Mittendrin Frankie, der durch sein Leben driftet. Und an seiner Affäre mit Simone zunehmend wenig Interesse zeigt: Der Chatroom und die älteren Männer bieten ihm mehr Kicks...

Regiepreis beim Sundance Film Festival für diese lässige Generationsstudie im Stil von Gus van Sant!

Pushing Dead
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
USa 2016

Mehr zum Film

R: Tom E. Brown. D: James Roday, Danny Glover, Robin Weigert, Tom Riley. 111 Min. OmdtU.

FSK: 6

100 Dollar Geburtstagsgeld sind zuviel auf dem Konto: Dan, HIV-positiv, fliegt aus der staatlichen Krankenversicherung und muss 3.000 Dollar monatlich für Medikamente aufbringen. Auftakt zu einer schwarzen, sarkastischen Komödie um Dan, seine Mitbewohnerin, einen Barbesitzer – und diesen süßen Typen, den Dan kennenlernt. Sieger bei ungefähr allen Festivals, von Calgary über San Diego und Orlando bis Seattle.

Sonntag 25.02.201825

God's Own Country
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
GBR 2017

Mehr zum Film

R: Francis Lee. D: Josh O’Connor, Alex Secăreanu, Deirdre Saxby, Ian Hart. 104 Min. OmdtU.

FSK: 12

Johnny lebt bei harter Arbeit in karger Umgebung auf der Schafsfarm seiner Eltern. Er betrinkt sich. Hat schnellen Sex mit diversen Männern. Und dann kommt der rumänische Saisonarbeiter Gheorghe auf die Farm... Begehren, Zärtlichkeit und Geborgenheit: Inmitten der archaischen Landschaft von Yorkshire entwickelt sich eine romantische Liebesgeschichte von harscher Schönheit in authentischen Bildern.

Das vielfach ausgezeichnete Filmdrama erhielt unter anderem vier British Independent Film Awards

Beach Rats
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
USA 2017

Mehr zum Film

R: Eliza Hittman. D: Harris Dickinson, Madeline Weinstein, Kate Hodge, Neal Huff. 98 Min. OmdtU.

FSK: 16

Teenager-Machos am Strand von Coney Island: Chillen, kiffen, coole Sprüche klopfen. Mittendrin Frankie, der durch sein Leben driftet. Und an seiner Affäre mit Simone zunehmend wenig Interesse zeigt: Der Chatroom und die älteren Männer bieten ihm mehr Kicks...

Regiepreis beim Sundance Film Festival für diese lässige Generationsstudie im Stil von Gus van Sant!

Montag 26.02.201826

Die Hütte am See
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
FIN/GBR 2017

Mehr zum Film

R: Mikko Makela. D: Janne Puustinen, Boodi Kabbani, Mika Melender. 107 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Leevi, der in Paris studiert, hilft im Sommer in der finnischen Heimat seinem Vater bei der Renovierung des Ferienhauses. Zur Unterstützung kommt Tareq hinzu, ein Architekt aus Syrien...

Ganz selbstverständlich erzählt der Film von einer schwulen Liebe: Nicht als schwere Tragödie, sondern als Bild einer zerbrechlichen sommerlichen Idylle: ein vielschichtiges romantisches Drama, das zusätzlich mit intensiven Sexszenen überzeugt. Läuft bei uns vor dem Kinostart!

Ein Weg
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Chris Miera. D: Mike Hoffmann, Mathis Reinhardt, Tom Böttcher, Cai Cohrs. 108 Min.

Eine Erzählung von Liebe, vom Alltag, von Trennung. Mit dynamischer Kamera folgt der Film über einen Erzählzeitraum von 15 Jahren in vielschichtiger Dramaturgie der Liebe zwischen Martin und Andreas in einer thüringischen Kleinstadt, vom ersten gemeinsamen Ostseeurlaub über die Routine des Zusammenlebens bis zum Auszug des gemeinsamen Sohnes und zu einer endgültigen Entscheidung, weil es so nicht mehr weitergeht.

Dienstag 27.02.201827

Tom of Finland
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
FIN/DEU/SWE/DNK 2017

Mehr zum Film

R: Dome Karukoski. D: ekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky. 116 Min. OmdtU.

FSK: 12

Jeder kennt die erotische Kunst ausgestellter Männlichkeit, die zum Markenzeichen von Tom of Finland wurde. Das Biopic erzählt sein Leben, in dem Touko Laaksonen – so sein richtiger Name – sich durch sein Malen aus dem Zwangssystem der Unterdrückung in einem moralinsauren Finnland herausarbeiten konnte und zur Symbolfigur wurde mit seinen stolzen, muskulösen, ungehemmten Bildmotiven.

Pushing Dead
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
USa 2016

Mehr zum Film

R: Tom E. Brown. D: James Roday, Danny Glover, Robin Weigert, Tom Riley. 111 Min. OmdtU.

FSK: 6

100 Dollar Geburtstagsgeld sind zuviel auf dem Konto: Dan, HIV-positiv, fliegt aus der staatlichen Krankenversicherung und muss 3.000 Dollar monatlich für Medikamente aufbringen. Auftakt zu einer schwarzen, sarkastischen Komödie um Dan, seine Mitbewohnerin, einen Barbesitzer – und diesen süßen Typen, den Dan kennenlernt. Sieger bei ungefähr allen Festivals, von Calgary über San Diego und Orlando bis Seattle.

Mittwoch 28.02.201828

Dream Boat
17:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Tristan Ferland Milewski. 95 Min. OmdtU.

FSK: 16

Einmal im Jahr sticht das Dream Boat in See – eine Kreuzfahrt allein für schwule Männer. Die Schiffsreise verspricht sieben Tage Liebe und Freiheit unter südlicher Sonne. Das Meer, nackte Haut und viel Testosteron, schneller Sex oder die große Liebe – und wir sind mit der Kamera dabei. Doch mit im Gepäck reist oft auch die persönliche Vergangenheit. Für viele der 3.000 Passagiere aus 89 Nationen steht der Wunsch im Mittelpunkt, jenseits von familiären oder politischen Restriktionen an einem geschützten Ort als der leben und lieben zu können, der man ist.

Die Wunde
19:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
ZAF/DEU/NLD/FRA 2017

Mehr zum Film

R: John Trengove. D: Nkhane Touré, Bongile Mantsai, Niza Jay Ncoyini, Thobani Mseleni. 88 Min. OmdtU.

FSK: 16

Nach dem uralten Beschneidungsritual im ländlichen Südafrika gilt Kwanda, Teenager aus Johannesburg, als Mann. Den Heilungsprozess verbringt er in der Hütte von Xolani – doch dessen Freund Vija reagiert wütend, je eifersüchtig; und niemand darf von der Beziehung zwischen Vija und Xolani wissen...

John Trengove tastet gleich zwei Tabus an: Weder über Beschneidungen noch über Homosexualität wird in Südafrika offen gesprochen. Nach der Weltpremiere in Sundance war DIE WUNDE Eröffnungsfilm des Panorama auf der Berlinale 2017.

God's Own Country
21:30 Uhr
23. Schwule Filmtage
GBR 2017

Mehr zum Film

R: Francis Lee. D: Josh O’Connor, Alex Secăreanu, Deirdre Saxby, Ian Hart. 104 Min. OmdtU.

FSK: 12

Johnny lebt bei harter Arbeit in karger Umgebung auf der Schafsfarm seiner Eltern. Er betrinkt sich. Hat schnellen Sex mit diversen Männern. Und dann kommt der rumänische Saisonarbeiter Gheorghe auf die Farm... Begehren, Zärtlichkeit und Geborgenheit: Inmitten der archaischen Landschaft von Yorkshire entwickelt sich eine romantische Liebesgeschichte von harscher Schönheit in authentischen Bildern.

Das vielfach ausgezeichnete Filmdrama erhielt unter anderem vier British Independent Film Awards