Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag 01.04.201901

Talking Money – Rendezvous bei der Bank
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/CHE/GEO 2019

Mehr zum Film

R: Sebastian Winkels. 85 Min.

Die Bank hat Geld. Der Kunde braucht Geld. So ist es überall auf der Welt. Von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz, von Deutschland bis Georgien beobachtet Sebastian Winkels Begegnungen zwischen Kunde und Berater. Die Vergabe eines Kredits gestaltet sich dabei von Land zu Land emotional unterschiedlich, von Genervtheit bis Ehrfurcht, von Demut bis Stolz. Aus dem Blick der Kamera über die Schulter des Bankangestellten ergibt sich so eine Gesamtschau der sozialen Bedeutung von Geld: Fünfzehnmal treffen sich Menschen zum fi nanziellen Stelldichein, zu einem tragikomischen Machtspiel, bei dem Bluff und Pokerface zum guten Ton gehören.

Dienstag 02.04.201902

Talking Money – Rendezvous bei der Bank
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/CHE/GEO 2019

Mehr zum Film

R: Sebastian Winkels. 85 Min.

Die Bank hat Geld. Der Kunde braucht Geld. So ist es überall auf der Welt. Von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz, von Deutschland bis Georgien beobachtet Sebastian Winkels Begegnungen zwischen Kunde und Berater. Die Vergabe eines Kredits gestaltet sich dabei von Land zu Land emotional unterschiedlich, von Genervtheit bis Ehrfurcht, von Demut bis Stolz. Aus dem Blick der Kamera über die Schulter des Bankangestellten ergibt sich so eine Gesamtschau der sozialen Bedeutung von Geld: Fünfzehnmal treffen sich Menschen zum fi nanziellen Stelldichein, zu einem tragikomischen Machtspiel, bei dem Bluff und Pokerface zum guten Ton gehören.

Mittwoch 03.04.201903

Talking Money – Rendezvous bei der Bank
17:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/CHE/GEO 2019

Mehr zum Film

R: Sebastian Winkels. 85 Min.

Die Bank hat Geld. Der Kunde braucht Geld. So ist es überall auf der Welt. Von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz, von Deutschland bis Georgien beobachtet Sebastian Winkels Begegnungen zwischen Kunde und Berater. Die Vergabe eines Kredits gestaltet sich dabei von Land zu Land emotional unterschiedlich, von Genervtheit bis Ehrfurcht, von Demut bis Stolz. Aus dem Blick der Kamera über die Schulter des Bankangestellten ergibt sich so eine Gesamtschau der sozialen Bedeutung von Geld: Fünfzehnmal treffen sich Menschen zum fi nanziellen Stelldichein, zu einem tragikomischen Machtspiel, bei dem Bluff und Pokerface zum guten Ton gehören.

Mehr zum Film

Lernen Sie das Filmschaffen und die Filmemacher der Region kennen! „Zum Goldenen Hirsch“: Beim regionalen Kurzfi lmfestival stellen zehn Filmemacher ihre Werke vor, immer mit Bezug zur Rhein-Neckar-Region – was originell und gut ist und aus der Gegend kommt, ist mit im Rennen: Denn über den besten Film des Abends stimmt das Publikum ab!

Donnerstag 04.04.201904

Naomis Reise
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
DEU 2017

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R: Frieder Schlaich. D: Scarlett Jaimes, Liliana Trujillo, Citlali Huezo, Miguel Valenzuela, Daniel Hinojo, Michael Rothbart, Christian Voss. 96 Min.

FSK: 12

Peru nach Berlin. Dort fi ndet ein Mordprozess statt, in dem sie und die Mutter als Nebenklägerinnen auftreten: Naomis Schwester war von ihrem deutschen Ehemann getötet worden. In dem Film, der auf einem wahren Fall basiert, spielen sich die tatsächlichen Jurist*innen auf quasi-dokumentarische Weise selbst. Juristisch nüchtern wird der Fall aufgerollt. Frieder Schlaich stellt dieser betonten Sachlichkeit Naomis Gefühlswelt gegenüber: Familie, Liebe, Verlust und Trauer. Gleichzeitig wird insbesondere bei den Strategien der Prozessbeteiligten deutlich, wie im Gerichtssaal ungleiche Machtverhältnisse institutionalisiert und durch sexistische und rassistische Vorurteile verstärkt werden.

Diskussionspartnerin: Claudia Robbe, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Psychosoziale Prozessbegleiterin (RWH), Mitarbeiterin im Fraueninformationszentrum Stuttgart

Eröffnung der Agenda 21-Kinowoche durch Stadtrat Gerhard Fontagnier als Vertreter der Stadt Mannheim

Zur Eröffnung bekommt jede*r Besucher*in ein Glas Sekt!

Mitgliederaktioon:  Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.

Freitag 05.04.201905

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
DEU 2017

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R: Julian Radlmaier. D: Julian Radlmaier, Deragh Campbell, Kyung-Taek Lie, Beniamin Forti. 99 Min.

Absurde Komödie um sozialistische Ideale: Weil er gerade kein Stipendium hat, muss der Berliner Filmstudent Julian einen Job als Erntehelfer annehmen. Der jungen Kanadierin Camille aber macht er aus romantischen Hoffnungen weis, dass es sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfi lm handelt, in dem sie die Hauptrolle spielen soll. Dumm nur, dass sie ihn begleitet: Während Julian unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit Hong und Sancho an, zwei wundergläubigen Proletariern auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, zumal die Revolution in der Apfelplantage nahe bevorsteht.

Diskussionspartner: Dr. Frank Degler, Politische & Kulturelle Bildung, forum

Samstag 06.04.201906

Genderbende
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
NLD 2017

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R: Sophie Dros. 69 Min. OmdtU.

FSK: lk. A.

Eine einfühlsame Dokumentation über fünf queere Menschen, die sich niemals männlich oder weiblich gefühlt haben: Jede*r hat den ersten Schritt hinaus aus der Konvention bereits hinter sich und ist dabei, die eigene Identität jenseits der Norm für sich zu entdecken. Konfrontiert mit Reaktionen zwischen Unverständnis, Interesse und offener Abwehr schwanken sie zwischen Trotz, Zweifel und Enthusiasmus über jeden weiteren Schritt. Schließlich gelingt es jede*m von ihnen, sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen.

GENDERBENDE feiert sie in ihrem Kampf um eine Gesellschaft, in der Gender nicht mehr für zwei einander entgegengesetzte Idealvorstellungen, sondern für eine individuelle und einzigartige Konstruktion im Sinne des Sowohl-als-auch steht.

Diskussionspartner: Rzouga Selmi, LGBTIQ+ Aktivist

Sonntag 07.04.201907

Zer
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
Zer
TUR/DEU/USA 2017

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R: Kazim Öz.. D: Nik Xhelilaj, Güler Ökten, Haleigh Ciel, Füsun Demirel. 113 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Das Leben von Jan, Musikstudent in New York, gerät an einen Wendepunkt, als seine Großmutter Zarife zur Krebsbehandlung aus der Türkei in die Stadt kommt. Im Laufe der Behandlung lernen sie sich erstmals kennen. Auf dem Sterbebett singt Zarife das Lied „Zer“, das Jan nicht mehr loslässt: Es führt ihn zurück ins Land seiner Ahnen in Ostanatolien, nach Dersim. Jan hatte bisher nichts mit der Türkei zu tun, geschweige denn mit seiner kurdischen Herkunft. Doch seine Reise enthüllt ihm die traurige Wahrheit: Seine Großmutter war eine der wenigen Überlebenden des Massakers der türkischen Armee an den Kurden in Dersim 1938. Die Geschichte vom entwurzelten Enkel und der Vergangenheit seiner Großmutter wird in poetischen Bildern als Reise zu den Ursprüngen der eigenen Identität erzählt. Jan, der türkische Amerikaner, lässt sich darauf ein, die Vergangenheit der Familie zu erkunden. Er tritt damit ein unbekanntes Erbe an.

Diskussionspartner: Hasan Dewran, Psychologe und Lyriker

Montag 08.04.201908

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
USA 2016

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R: Taggart Siegel, Jon Betz. 94 Min. OmdtU.

FSK: 6

Unser Saatgut, eine kostbare Gabe der Natur, wurde über mehrere Jahrtausende sorgfältig kultiviert. Heute ist das Saatgut jedoch ernsthaft in Gefahr. Viele Familiengehöfte und kleinbäuerliche Betriebe sind mechanisierten Agrarbetrieben gewichen, die genetisch identische Monokulturen in gigantischem Ausmaß säen. Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Wenige Biotech-Konzerne kontrollieren mehr als zwei Drittel des globalen Saatgutmarktes, genetisch veränderte Kulturen beherrschen die Felder und Teller auf der ganzen Welt. Für das globalisierte Nahrungsmittelsystem birgt dies unvorhersehbare Risiken.

Doch in den vergangenen Jahren haben Protestmärsche Millionen Menschen mobilisiert, um für die freie Nutzung der Samen zu kämpfen. Immer mehr passionierte Bauern, Gärtner, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer engagieren sich für einen nachhaltigen und freien Umgang mit unserem Saatguterbe.

Diskussionspartnerin: Sabine Pich, Kulturwissenschaftlerin, Mitglied bei Agrecol e. V.

Dienstag 09.04.201909

The Cakemaker
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
ISR/DEU 2017

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R: Ofi r Raul Graizer. D: Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade. 105 Min. OmdtU.

Thomas arbeitet in einer kleinen Konditorei in Berlin. Oren, ein israelischer Geschäftsreisender, verheiratet und Vater eines Sechsjährigen, betritt die Konditorei, und die beiden verlieben sich ineinander. Jäh endet ihr Verhältnis, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt fährt Thomas nach Jerusalem, um dort Spuren von Oren und seinem Leben zu fi nden, das ihm in Berlin verborgen geblieben war. Er lässt sich von Orens Witwe Anat in ihrem Café als Küchenhilfe anstellen und beginnt, dort erfolgreich seine Plätzchen und Kuchen zu backen. Für Anat, die nichts ahnt von Orens Doppelleben, wird Thomas mehr und mehr zu einer wichtigen Stütze. Die Anziehung zwischen den beiden wächst, und es beginnt eine Liebesgeschichte, die zeigt, wie Liebe über die Grenzen des Todes hinweg wirken kann, aber auch, wie endgültig Entscheidungen sein können.

Diskussionspartner: Volker Keller, Autor über jüdisches Leben in Mannheim

Mittwoch 10.04.201910

Death by Design – Die dunkle Seite der IT-Industrie
19:30 Uhr
Agenda-21-Kinowoche
USA 2016

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R: Sue Williams.. 73 Min. OmdtU.

Ein Leben ohne Smartphone, Tablet, Laptop? – Undenkbar! Zumal alle paar Monate neue Generationen der kleinen, digitalen Helfer auf den Markt geworfen werden. Doch wie werden all die elektronischen Begleiter, die mittlerweile unverzichtbarer Teil unseres Alltags sind, eigentlich produziert?

Sue Williams nimmt uns mit auf ihre globale Spurensuche nach den für uns unsichtbaren Folgen der IT-Produktion. Von Fabriken in China bis hin zum Silicon Valley zeigt der Film die dramatischen Folgen der IT-Produktion für Umwelt, Gesundheit und Lebenschancen von Menschen weltweit, und er stellt engagierte Visionär*innen vor, die sich für mehr Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung einsetzen.

Diskussionspartnerin: Cathy Plato, Nwedenga e.V., Bildung trifft Entwicklung

Donnerstag 11.04.201911

Bildbuch
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
Le livre d'image 2018

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R: Jean-Luc Godard. 85 Min.

FSK: k. A.

Poetisch, melancholisch, universell gültig und gleichzeitig sehr persönlich: Auf experimentelle Weise wühlt sich Godard durch Bildwelten, um auf die Urgründe von Kino, Politik, Geschichte, Freiheit zu kommen. Zusammengehalten von philosophischem Gedankenfl uss montiert er reale und fi ktive Bilder, gefundene Schnipsel und eigenes Material, Fake News und Syrienkrieg, Atomexplosionen und den Weißen Hai, Ironie und Agitation. Erstmals vergab das Festival von Cannes für diesen Film eine Spezial-Palme; und erstmals hat Godard persönlich für einen seiner Filme eine deutsche Tonfassung produziert und gesprochen.

Streetscapes [Dialogue]
19:30 Uhr
Film & Kunst - Veranstaltungsort: Kunsthalle
DEU 2017

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R: Heinz Emigholz. D: John Erdman, Jonathan Perel, Natja Brunckhorst. 132 Min. OmdtU.

Zwei Männer sitzen irgendwo draußen in Montevideo und reden über eine Kindheit zwischen den Ruinen in Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, über eine besessene Beschäftigung mit Architektur und über die Arbeit mit der Filmkamera. Die Kamera, die die beiden zur umgebenden Architektur in Beziehung setzt, wird zum dritten Partner in diesem Dialog. Die kühnen Schalenbauten aus Ziegelmauerwerk des uruguayischen Baumeisters Eladio Dieste (1917-2000), in denen die Protagonisten sich aufhalten, ähneln gigantischen Hirnschalen und geben so dem Ort und dem Thema des Filmprojektes einen Rahmen, das sich im Laufe ihres Gespräches herausschält: Trauma und Architektur.

Einführung: Dr. Mathias Listl, Kunsthalle Mannheim

Ort: Kunsthalle Mannheim, Kartenverkauf vor Ort ab 19:00 Uhr

Dark Eden – Der Alptraum vom Erdöl
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
USA 2018

Mehr zum Film

R: Jasmin Herold, Michael Beamish. 80 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Die Ölsandfl äche ist so groß wie England: Rund um die Stadt Fort McMurray, mitten in Kanada, liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Hier lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgends sonst. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort, beim Dreh eines Dokumentarfi lms über die Menschen in Fort McMurray, fi ndet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Ihre eigene Geschichte schwingt stets mit in diesem Film, der das Persönliche mit dem Porträt einer Stadt und ihrer Bewohner verbindet, der – aus dem Inneren des Systems heraus – von Wohlstand und Umweltverbrechen erzählt, von Heimat und deren Ausbeutung, von Gemeinschaft und von den Krebserkrankungen, die so häufi g in dieser Gegend vorkommen.

Freitag 12.04.201912

Dark Eden – Der Alptraum vom Erdöl
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
USA 2018

Mehr zum Film

R: Jasmin Herold, Michael Beamish. 80 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Die Ölsandfl äche ist so groß wie England: Rund um die Stadt Fort McMurray, mitten in Kanada, liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Hier lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgends sonst. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort, beim Dreh eines Dokumentarfi lms über die Menschen in Fort McMurray, fi ndet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Ihre eigene Geschichte schwingt stets mit in diesem Film, der das Persönliche mit dem Porträt einer Stadt und ihrer Bewohner verbindet, der – aus dem Inneren des Systems heraus – von Wohlstand und Umweltverbrechen erzählt, von Heimat und deren Ausbeutung, von Gemeinschaft und von den Krebserkrankungen, die so häufi g in dieser Gegend vorkommen.

Postcards from London
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

Mehr zum Film

R: Steve McLean. D: Harris Dickinson, Leonardo Salerni, Alessandro Cimadamore, Trevor Cooper, Ben Cura. 90 Min. engl. OF mit dt. UT.

FSK: 12

Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim sucht sein Glück im großen London. In der ersten Nacht aber schon wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe freigeistiger Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Schnell steigt Jim in dieser Gruppe vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Er könnte es zum größten Stricher-Star von London bringen – würde der hypersensible Jim nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableaux vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt.

Harris Dickinson (BEACH RATS) glänzt in der Hauptrolle dieser traumwandlerischen Coming-of-Age-Geschichte, einer selbstironischen Ode an die Kunst der käufl ichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten.

Samstag 13.04.201913

Dark Eden – Der Alptraum vom Erdöl
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
USA 2018

Mehr zum Film

R: Jasmin Herold, Michael Beamish. 80 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Die Ölsandfl äche ist so groß wie England: Rund um die Stadt Fort McMurray, mitten in Kanada, liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Hier lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgends sonst. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort, beim Dreh eines Dokumentarfi lms über die Menschen in Fort McMurray, fi ndet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Ihre eigene Geschichte schwingt stets mit in diesem Film, der das Persönliche mit dem Porträt einer Stadt und ihrer Bewohner verbindet, der – aus dem Inneren des Systems heraus – von Wohlstand und Umweltverbrechen erzählt, von Heimat und deren Ausbeutung, von Gemeinschaft und von den Krebserkrankungen, die so häufi g in dieser Gegend vorkommen.

Postcards from London
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
GBR 2018

Mehr zum Film

R: Steve McLean. D: Harris Dickinson, Leonardo Salerni, Alessandro Cimadamore, Trevor Cooper, Ben Cura. 90 Min. engl. OF mit dt. UT.

FSK: 12

Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim sucht sein Glück im großen London. In der ersten Nacht aber schon wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe freigeistiger Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Schnell steigt Jim in dieser Gruppe vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Er könnte es zum größten Stricher-Star von London bringen – würde der hypersensible Jim nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableaux vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt.

Harris Dickinson (BEACH RATS) glänzt in der Hauptrolle dieser traumwandlerischen Coming-of-Age-Geschichte, einer selbstironischen Ode an die Kunst der käufl ichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten.

Sonntag 14.04.201914

Talking Money – Rendezvous bei der Bank
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
DEU/CHE/GEO 2019

Mehr zum Film

R: Sebastian Winkels. 85 Min.

Die Bank hat Geld. Der Kunde braucht Geld. So ist es überall auf der Welt. Von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz, von Deutschland bis Georgien beobachtet Sebastian Winkels Begegnungen zwischen Kunde und Berater. Die Vergabe eines Kredits gestaltet sich dabei von Land zu Land emotional unterschiedlich, von Genervtheit bis Ehrfurcht, von Demut bis Stolz. Aus dem Blick der Kamera über die Schulter des Bankangestellten ergibt sich so eine Gesamtschau der sozialen Bedeutung von Geld: Fünfzehnmal treffen sich Menschen zum fi nanziellen Stelldichein, zu einem tragikomischen Machtspiel, bei dem Bluff und Pokerface zum guten Ton gehören.

Montag 15.04.201915

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
FIN/SWE 1990

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R: Aki Kaurismäki. D: Kati Outinen, Esko Nikkari, Elina Salo, Vesa Vierikko, Silu Seppälä. 70 Min. OmdtU.

FSK: 16

Das Leben der Fabrikarbeiterin Iris ist ziemlich trist und schäbig. Von ihrem Stiefvater und ihrer Mutter wird sie schamlos ausgenutzt. Kochen, Wäsche machen, Bügeln gehören neben ihrem Job in der Streichholzfabrik zu alltäglichen Aufgaben. Eines Tages lernt sie in der Disco Aarne kennen und verliebt sich in den gut betuchten Mann. Die Gefühle werden jedoch nicht erwidert, auch nicht, als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Doch irgendwann beginnt die passive Iris zu handeln.

Aki Kaurismäki erzählt mit das MÄDCHEN AUS DER STREICHHOLZFABRIK ein abgründig-düsteres, bitterböses modernes Märchen und kommt dabei mit extrem wenig Dialog aus.

Dienstag 16.04.201916

Bildbuch
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
Le livre d'image 2018

Mehr zum Film

R: Jean-Luc Godard. 85 Min.

FSK: k. A.

Poetisch, melancholisch, universell gültig und gleichzeitig sehr persönlich: Auf experimentelle Weise wühlt sich Godard durch Bildwelten, um auf die Urgründe von Kino, Politik, Geschichte, Freiheit zu kommen. Zusammengehalten von philosophischem Gedankenfl uss montiert er reale und fi ktive Bilder, gefundene Schnipsel und eigenes Material, Fake News und Syrienkrieg, Atomexplosionen und den Weißen Hai, Ironie und Agitation. Erstmals vergab das Festival von Cannes für diesen Film eine Spezial-Palme; und erstmals hat Godard persönlich für einen seiner Filme eine deutsche Tonfassung produziert und gesprochen.

Mittwoch 17.04.201917

Bildbuch
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
Le livre d'image 2018

Mehr zum Film

R: Jean-Luc Godard. 85 Min.

FSK: k. A.

Poetisch, melancholisch, universell gültig und gleichzeitig sehr persönlich: Auf experimentelle Weise wühlt sich Godard durch Bildwelten, um auf die Urgründe von Kino, Politik, Geschichte, Freiheit zu kommen. Zusammengehalten von philosophischem Gedankenfl uss montiert er reale und fi ktive Bilder, gefundene Schnipsel und eigenes Material, Fake News und Syrienkrieg, Atomexplosionen und den Weißen Hai, Ironie und Agitation. Erstmals vergab das Festival von Cannes für diesen Film eine Spezial-Palme; und erstmals hat Godard persönlich für einen seiner Filme eine deutsche Tonfassung produziert und gesprochen.

Dark Eden – Der Alptraum vom Erdöl
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
USA 2018

Mehr zum Film

R: Jasmin Herold, Michael Beamish. 80 Min. MehrsprOmdtU.

FSK: k. A.

Die Ölsandfl äche ist so groß wie England: Rund um die Stadt Fort McMurray, mitten in Kanada, liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Hier lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgends sonst. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort, beim Dreh eines Dokumentarfi lms über die Menschen in Fort McMurray, fi ndet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Ihre eigene Geschichte schwingt stets mit in diesem Film, der das Persönliche mit dem Porträt einer Stadt und ihrer Bewohner verbindet, der – aus dem Inneren des Systems heraus – von Wohlstand und Umweltverbrechen erzählt, von Heimat und deren Ausbeutung, von Gemeinschaft und von den Krebserkrankungen, die so häufi g in dieser Gegend vorkommen.

Donnerstag 18.04.201918

Im Land meiner Kinder
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2008

Mehr zum Film

R: Darío Aguirre. 92 Min.

Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen. Aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu: In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt zehn Visa ausstellen. 15 Jahre lang lebte Darío in Hamburg und war Ausländer, die Aufenthaltsanträge mussten stets von seiner Frau mit unterschrieben werden – und dann das: Der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, lädt ihn ein, Deutscher zu werden. Als er für die Einbürgerung freilich das Heiratsdatum von Stephanies Eltern angeben muss, macht er sich auf die Reise nach Zittau zu den Schwiegereltern. Und es geht quer durch das Niemandsland zwischen Ecuador und Deutschland, zwischen Integration und Bürokratie. In einem zärtlichironischen Roadmovie zeichnet Darío Aguirre seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nach.

Mega Time Squad
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
NZL 2018

Mehr zum Film

R: Tim van Dammen. D: Anton Tennet, Jonny Brugh, Milo Cawthorne, Hetty Gaskell- Hahn, Yoson An. 86 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

John, Schmalspurkrimineller, zieht das große Los: Er gerät an ein antikes chinesisches Artefakt, das sich als höchst wertvoll herausstellt. Denn mit ihm kann er durch die Zeit reisen. Und natürlich kann er auch verschiedene Zeit-Klone seiner selbst erschaffen. Damit lassen sich die lukrativsten Beutezüge anstellen! Nur, dass er halt nicht der Allerhellste ist. Und die Koordination seiner Klon-Armee plus die Paradoxa der Zeitreisen plus den Kampf gegen einen Verbrecherboss unter einen Hut zu bringen, ist schier unmöglich. Eine Gangstercomedyzeitreisegroteske aus Neuseeland voller Überraschungen!

 

 

Freitag 19.04.201919

Ohrensausen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Allessandro Aronadio. D: Daniele Parisi, Silvia D’Amico, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Rocco Papaleo. 04 Min. OmdtU.

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Eine Notiz an seinem Kühlschrank verrät ihm, dass sein Freund Luigi gestorben sei und jemand sein Auto geborgt habe. An einen Luigi kann er sich aber nicht erinnern. So beginnt eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars – und seine neue Verlobte ist Zahnärztin. Es ist halt einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die einen für immer verändern …

„Komik à la Woody Allen und Regie à la Kaurismäki“, urteilte Il Giornale, und locker könnte man die deutsche Slackerkomödie OH BOY hinzufügen: Das alltägliche Absurde ist kein schrilles Pfeifen, sondern ein Grundsummen, das man irgendwann nicht mehr ignorieren kann.

Im Land meiner Kinder
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2008

Mehr zum Film

R: Darío Aguirre. 92 Min.

Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen. Aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu: In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt zehn Visa ausstellen. 15 Jahre lang lebte Darío in Hamburg und war Ausländer, die Aufenthaltsanträge mussten stets von seiner Frau mit unterschrieben werden – und dann das: Der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, lädt ihn ein, Deutscher zu werden. Als er für die Einbürgerung freilich das Heiratsdatum von Stephanies Eltern angeben muss, macht er sich auf die Reise nach Zittau zu den Schwiegereltern. Und es geht quer durch das Niemandsland zwischen Ecuador und Deutschland, zwischen Integration und Bürokratie. In einem zärtlichironischen Roadmovie zeichnet Darío Aguirre seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nach.

Samstag 20.04.201920

Ohrensausen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Allessandro Aronadio. D: Daniele Parisi, Silvia D’Amico, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Rocco Papaleo. 04 Min. OmdtU.

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Eine Notiz an seinem Kühlschrank verrät ihm, dass sein Freund Luigi gestorben sei und jemand sein Auto geborgt habe. An einen Luigi kann er sich aber nicht erinnern. So beginnt eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars – und seine neue Verlobte ist Zahnärztin. Es ist halt einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die einen für immer verändern …

„Komik à la Woody Allen und Regie à la Kaurismäki“, urteilte Il Giornale, und locker könnte man die deutsche Slackerkomödie OH BOY hinzufügen: Das alltägliche Absurde ist kein schrilles Pfeifen, sondern ein Grundsummen, das man irgendwann nicht mehr ignorieren kann.

Mega Time Squad
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
NZL 2018

Mehr zum Film

R: Tim van Dammen. D: Anton Tennet, Jonny Brugh, Milo Cawthorne, Hetty Gaskell- Hahn, Yoson An. 86 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

John, Schmalspurkrimineller, zieht das große Los: Er gerät an ein antikes chinesisches Artefakt, das sich als höchst wertvoll herausstellt. Denn mit ihm kann er durch die Zeit reisen. Und natürlich kann er auch verschiedene Zeit-Klone seiner selbst erschaffen. Damit lassen sich die lukrativsten Beutezüge anstellen! Nur, dass er halt nicht der Allerhellste ist. Und die Koordination seiner Klon-Armee plus die Paradoxa der Zeitreisen plus den Kampf gegen einen Verbrecherboss unter einen Hut zu bringen, ist schier unmöglich. Eine Gangstercomedyzeitreisegroteske aus Neuseeland voller Überraschungen!

 

 

Sonntag 21.04.201921

Ohrensausen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Allessandro Aronadio. D: Daniele Parisi, Silvia D’Amico, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Rocco Papaleo. 04 Min. OmdtU.

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Eine Notiz an seinem Kühlschrank verrät ihm, dass sein Freund Luigi gestorben sei und jemand sein Auto geborgt habe. An einen Luigi kann er sich aber nicht erinnern. So beginnt eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars – und seine neue Verlobte ist Zahnärztin. Es ist halt einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die einen für immer verändern …

„Komik à la Woody Allen und Regie à la Kaurismäki“, urteilte Il Giornale, und locker könnte man die deutsche Slackerkomödie OH BOY hinzufügen: Das alltägliche Absurde ist kein schrilles Pfeifen, sondern ein Grundsummen, das man irgendwann nicht mehr ignorieren kann.

Montag 22.04.201922

Ohrensausen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Allessandro Aronadio. D: Daniele Parisi, Silvia D’Amico, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Rocco Papaleo. 04 Min. OmdtU.

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Eine Notiz an seinem Kühlschrank verrät ihm, dass sein Freund Luigi gestorben sei und jemand sein Auto geborgt habe. An einen Luigi kann er sich aber nicht erinnern. So beginnt eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars – und seine neue Verlobte ist Zahnärztin. Es ist halt einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die einen für immer verändern …

„Komik à la Woody Allen und Regie à la Kaurismäki“, urteilte Il Giornale, und locker könnte man die deutsche Slackerkomödie OH BOY hinzufügen: Das alltägliche Absurde ist kein schrilles Pfeifen, sondern ein Grundsummen, das man irgendwann nicht mehr ignorieren kann.

Dienstag 23.04.201923

Im Land meiner Kinder
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2008

Mehr zum Film

R: Darío Aguirre. 92 Min.

Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen. Aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu: In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt zehn Visa ausstellen. 15 Jahre lang lebte Darío in Hamburg und war Ausländer, die Aufenthaltsanträge mussten stets von seiner Frau mit unterschrieben werden – und dann das: Der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, lädt ihn ein, Deutscher zu werden. Als er für die Einbürgerung freilich das Heiratsdatum von Stephanies Eltern angeben muss, macht er sich auf die Reise nach Zittau zu den Schwiegereltern. Und es geht quer durch das Niemandsland zwischen Ecuador und Deutschland, zwischen Integration und Bürokratie. In einem zärtlichironischen Roadmovie zeichnet Darío Aguirre seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nach.

Mittwoch 24.04.201924

Im Land meiner Kinder
17:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/CHE 2008

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R: Darío Aguirre. 92 Min.

Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen. Aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu: In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt zehn Visa ausstellen. 15 Jahre lang lebte Darío in Hamburg und war Ausländer, die Aufenthaltsanträge mussten stets von seiner Frau mit unterschrieben werden – und dann das: Der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, lädt ihn ein, Deutscher zu werden. Als er für die Einbürgerung freilich das Heiratsdatum von Stephanies Eltern angeben muss, macht er sich auf die Reise nach Zittau zu den Schwiegereltern. Und es geht quer durch das Niemandsland zwischen Ecuador und Deutschland, zwischen Integration und Bürokratie. In einem zärtlichironischen Roadmovie zeichnet Darío Aguirre seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nach.

Ohrensausen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

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R: Allessandro Aronadio. D: Daniele Parisi, Silvia D’Amico, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Rocco Papaleo. 04 Min. OmdtU.

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Eine Notiz an seinem Kühlschrank verrät ihm, dass sein Freund Luigi gestorben sei und jemand sein Auto geborgt habe. An einen Luigi kann er sich aber nicht erinnern. So beginnt eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars – und seine neue Verlobte ist Zahnärztin. Es ist halt einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die einen für immer verändern …

„Komik à la Woody Allen und Regie à la Kaurismäki“, urteilte Il Giornale, und locker könnte man die deutsche Slackerkomödie OH BOY hinzufügen: Das alltägliche Absurde ist kein schrilles Pfeifen, sondern ein Grundsummen, das man irgendwann nicht mehr ignorieren kann.

Donnerstag 25.04.201925

Ein königlicher Tausch - L'echange des princesses
19:30 Uhr
Ciné-club
FRA/BEL 2017

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R: Marc Dugain. D: Olivier Gourmet, Lambert Wilson, Anamaria Vartolomei, Juliane Lepoureau, Kacey Mottet Klein. 100 Min. OmdtU.

FSK: 12

Frankreich, 1721: Um den Frieden mit Spanien zu besiegeln, fädelt der Regent Herzog Philipp von Orléans einen Prinzessinnentausch ein. Er will den elfjährigen französischen König Ludwig XV. mit der erst vier Jahre alten Tochter des spanischen Königs, Infantin Maria Anna Victoria, verheiraten. Im Gegenzug soll die Tochter Philipps, die zwölfjährige Louise Elisabeth, die Gemahlin des vierzehnjährigen spanischen Thronfolgers Don Luis werden: ein Menschenhandel im Namen der Diplomatie, in der vier unschuldige Kinder zu Figuren in einem gnadenlosen Spiel werden. In prachtvoller Ausstattung erzählt Marc Dugain historisch korrekt und weitgehend aus Perspektive der Kinder eine eindrucksvolle Geschichte vom Zwang, Adelsdynastien zu erhalten, und vom Drang, die Familienmacht zu erweitern.

Einführung: Virginie Jouhaud-Neutard, Geschäftsführerin des Institut Français Mannheim

Freitag 26.04.201926

Streik
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 23

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fi ktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Mega Time Squad
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
NZL 2018

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R: Tim van Dammen. D: Anton Tennet, Jonny Brugh, Milo Cawthorne, Hetty Gaskell- Hahn, Yoson An. 86 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

John, Schmalspurkrimineller, zieht das große Los: Er gerät an ein antikes chinesisches Artefakt, das sich als höchst wertvoll herausstellt. Denn mit ihm kann er durch die Zeit reisen. Und natürlich kann er auch verschiedene Zeit-Klone seiner selbst erschaffen. Damit lassen sich die lukrativsten Beutezüge anstellen! Nur, dass er halt nicht der Allerhellste ist. Und die Koordination seiner Klon-Armee plus die Paradoxa der Zeitreisen plus den Kampf gegen einen Verbrecherboss unter einen Hut zu bringen, ist schier unmöglich. Eine Gangstercomedyzeitreisegroteske aus Neuseeland voller Überraschungen!

 

 

Samstag 27.04.201927

Streik
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 23

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fi ktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse
21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Oft gefragt, endlich wieder im Programm: astreine Kung Fu-Action aus Hongkong! Story zum Vergessen, aber Kämpfe und Choreographien zum Verlieben, mehr braucht dieser Film nicht. Noch dazu lernen wir einen ganz besonderen Kampfstil kennen. Im Anschluss, ebenfalls lange nicht mehr im Programm: Spanischer Horror, mit Wohlfühlfaktor! Knochenbrechen und Grusel – die klassische Kombination an der 42nd Street in den 70ern.

Double Feature-Karten: 9,50 Euro / erm. 7,50 Euro / Mitglieder 6,50 Euro

Sonntag 28.04.201928

Brüder zur Sonne, zur Freiheit
16:00 Uhr
Filmnachmittag zum Kampf bei ABB vor 30 Jahren
DEU 1997

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R: Jan-Christoph Hassel. 56 Min.

FSK: k. A.

„ABBau Stop!“ 1987 begann im Rahmen der Fusion von ASEA und BBV zum Konzern ABB ein dramatischer Kampf um Arbeits- und Ausbildungsplätze. In dem Fernsehfi lm von Jan-Christoph Hassel, zehn Jahre nach der Fusion, berichten Beschäftigte des Mannheimer ABB-Werkes über ihre existenzbedrohende Situation, erzählen von ihren Erfahrungen und denken über ihre persönlichen und gewerkschaftlichen Perspektiven bei ABB nach. In einer Einführung erinnert der ehemalige ABB-Betriebsrat Wolfgang Alles an den jahrzehntelangen Kampf um ABB.

In Kooperation mit Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., IG Metall und Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, mit freundlicher Genehmigung des SWR.

Freier Eintritt!

Streik
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 23

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fi ktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Montag 29.04.201929

Streik
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
FRA 2018

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R: Stéphane Brizé. D: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser. 114 Min. OmdtU.

FSK: 23

Im südfranzösischen Agen ist der Autozulieferer Perrin der einzige größere Arbeitgeber der Region. Obwohl die über tausend Mitarbeiter schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz und trotz einer Arbeitsplatzgarantie soll das Werk, das inzwischen einem deutschen Konzern gehört, dichtmachen. Dagegen formt sich heftiger Widerstand: Gemeinsam und solidarisch wollen die Arbeiternehmer protestieren. Am Verhandlungstisch, auf den Straßen, in den Medien wird der Kampf geführt. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an; doch die Verhandlungen dauern an, der Ton wird rauer, und es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf. Stéphane Brizé setzt wie schon in seinem vorherigen Sozialdrama DER WERT DES MENSCHEN Vincent Lindon als Hauptdarsteller ein, inmitten eines Ensembles von höchst authentisch agierenden Laien: Die fi ktive Geschichte des Films ist höchst real. Mit Bildern im Reportagemodus wirft Brizé die Zuschauer unmittelbar hinein in den Kampf gegen das Unvermeidliche.

Dienstag 30.04.201930

Midnight in Paris
19:30 Uhr
Zur Ausstellung "Gaston Paris - Die unersättliche Kamera"
USA/ESP/FRA 2011

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R: Woody Allen. D: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Corillard, Michael Sheen, Tom Hiddleston, Kathy Bates, Adrien Brody. 94 Min. OmdtU.

Gil, Hollywood-Drehbuchautor mit literarisch-künstlerischen Ambitionen, macht mit seiner Verlobten Inez Urlaub in Paris. Während Inez an den eloquenten Lippen des gemeinsamen Freundes Paul hängt, einem rechthaberischen Pseudointellektuellen, sehnt sich Gil nach vergangenen Zeiten, nach Paris in seiner Hochzeit als kulturelle Metropole. Inez verspottet ihn als Träumer. Doch um Mitternacht, leicht angetrunken, steigt Gil in ein Taxi – und fährt hinein in die Goldene Zeit der 1920er, zu Hemingway und Picasso, Josephine Baker und Gertrude Stein, Dalí und Buñuel, Scott und Zelda Fitzgerald ...

Für seine spielerische Fantasykomödie um Künstlercharaktere und Nostalgie erhielt Woody Allen unter anderem den Oscar für das beste Originaldrehbuch.

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen