Die Schiftstellerinnen Colette, Djuna Barnes, Natalie Clifford Barney und Gertrude Stein, die Malerinnen Romaine Brooks und Marie Laurencin, die Fotografinnen Berenice Abbott und Giselle Freund, die Publizistinnen und Buchhändlerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monnier, die Journalistin Janet Flanner: Zu Beginn dieses Jahrhunderts trafen diese berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Was sie vereinte, war die Liebe zu Paris, das es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten - auch wenn es, wie in ihrem Fall, oft andere Frauen waren. Anhand historischer Zeitdokumente, zuvor unveröffentlichtem Filmmaterial, Interviews und vielfältiger Kunstwerke lässt Greta Schiller das Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden: Eine alternative Stadtrundfahrt durch das zauberhafte Paris der 20er und 30er Jahre.

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen

Zur Ausstellung „Gaston Paris – Die unersättliche Kamera“

Paris Was a Woman

GBR/USA/DEU 1996 R: Greta Schiller. Dokumentation. 75 Min. DF.

FSK: 12

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.