Zwei Menschen, die sich langsam verlieren – Gaspar Noé teilt das Filmbild auf, gibt ihm und ihr je eine Seite und widmet den Film „all jenen, deren Hirn sich früher zersetzt als ihr Herz“: Sie – Françoise Lebun – war Psychoanalytikerin und verliert sich nun zunächst in den Straßen von Paris und bald auch in ihrem eigenen Kopf, er – Horrorfilmregisseur Dario Argento – schreibt über Filme und Träume und hat nicht mehr die Energie, sich um die Demenzkranke zu kümmern. In seinem bisher zugänglichsten Film über das Älterwerden, über den Verlust von Eigenständigkeit, über das zunehmende Schwinden nutzt Noé raffiniert die Splitscreen-Technik, um zwei Leben zu zeigen, die nicht mehr synchron laufen. Es ist beklemmend, aber auch ruhig, zärtlich und würdevoll, die beiden auf dem Weg zum Tod zu begleiten – „Noés reifstes Werk.“ (critic.de)

Gaspar Noé - Filmvisionär

Vortex

FRA 2021 R: Gaspar Noé. D: Dario Argento, Françoise Lebun, Alex Lutz. 142 Min. FrzOmdtU.

FSK: 12

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