12. Juni 1981: Eröffnung des Festivals „Theater der Welt“ in Köln, das mehr als 30 Gruppen aus 15 Ländern und über 100 Vorstellungen umfasste.

Rainer Werner Fassbinder hat zwei Wochen lang das Festival beobachtet und die Auftritte gefilmt. Aus dem Rohmaterial entstand ein Film, der die Impressionen des Beobachters wiedergibt und zugleich aus dem Überangebot die wesentlichen Ereignisse herausfiltert. Der Text, den Fassbinder selbst zu seinem Film spricht, wurde bereits Jahrzehnte vorher geschrieben: Autor ist Antonin Artaud, einer der wichtigsten Theoretiker des modernen Theaters, der in seiner Schriftensammlung „Das Theater und sein Double“ eine radikale Schocktherapie für das in Konventionen erstarrte Theater beschreibt.

Anschließend Podiumsgespräch mit Mitarbeiterinnen des Nationaltheaters Mannheim: Ragna Pitoll, Titelrolle in “Die Sehnsucht der Veronika Voss”, Leonie Thies, Regisseurin von “Warum läuft Herr R. Amok?” und Lena Wontorra, Produktionsdramaturgin bei “Die Sehnsucht der Veronika Voss”.

In Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim

Theater – Kino – Fassbinder

Theater in Trance

BRD 1981 R: Rainer Werner Fassbinder. 91 Min.

FSK: 6

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.