Die weltpolitische Lage um Vietnam, Korea und Kuba ist eskaliert; der US-Präsident erlässt Notstandsgesetze zur Internierung und schnellen Aburteilung von Kriegsgegnern und Polit-Aktivisten. Diese haben die Wahl: Langjährige Haftstrafe – oder ein Wettlauf gegen Sicherheitskräfte in einem Strafpark, 50 Meilen in drei Tagen, ohne Wasser und Nahrung. Zwei Kamerateams erhalten die Erlaubnis, in einem der Strafparks zu filmen…

Peter Watkins’ Inszenierung mit dokumentarischen Stilmitteln erzeugt auf den Zuschauer eine unmittelbare Wirkung: Das Science-Fiction-Setting spiegelt eine nur leicht veränderte Gegenwart, in der das Reaktionäre unter der Oberfläche lauert. Ein starkes Stück politisches Kino, das damals kontrovers aufgenommen wurde – und in den letzten Jahren mit den Guantanamo-Gefängnissen seine Aktualität unter Beweis gestellt hat.

Aus dem Jahr 1971

Strafpark

(Punishment Park)

USA 1971 R: Peter Watkins. D: Patrick Boland, Kent Foreman, Carmen Argenziano, Luke Johnson. 88 Min. EnglOmdtU..

FSK: 16

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