Nach Art eines Klassenfotos versammelt Max Ernst auf seinem Gemälde „Rendezvous der Freunde“ (1922) Lebende und Tote, Mitstreiter und Heroen der surrealistischen Bewegung: Hans Arp, André Breton, Gala und Paul Éluard, Giorgio de Chirico, Raffael, Dostojewski und andere stehen und sitzen in beunruhigender Umgebung vor einem Gebirge. Heute hängt das Schlüsselwerk des Surrealismus im Kölner Museum Ludwig. Die bewegende Geschichte, wie das Gemälde – in der Nazizeit als sogenannte „entartete Kunst” verunglimpft – dorthin kam, zeichnen Maria Hemmleb und Christian Bau in ihrem Dokumentarfilm nach. Mehrere Jahrzehnte hing es im Wohnzimmer der Sammler Lydia und Artur Bau. Sie waren mit Max Ernsts berühmter Galeristin Johanna Ey seit den 1920er Jahren befreundet und kauften noch Kunstwerke bei ihr, als ihr der Kunsthandel offiziell untersagt war.

Einführung: Maria Baumgärtner, M.A.

Film & Kunst

Rendezvous der Freunde

DEU 1992 R: Maria Hemmleb, Christian Bau. Dokumentation. 60 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

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