Lola ist 18, hat pinke Haare und macht gerade ihr Diplom als Veterinär-Assistentin. Als ihre Mutter Catherine stirbt, sorgt ihr Vater Philippe dafür, dass sie die Trauerfeier verpasst. Denn zwei Jahren zuvor hatte Philippe den Kontakt zu Lola abgebrochen: Zu dieser Zeit war Lola noch Lionel, und Philippe kann bis heute das Trans-Outing seines Kindes nicht akzeptieren. Doch Lola ist entschlossen, ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen: Catherine wollte unbedingt in den Dünen ihres Elternhauses an der belgischen Küste beigesetzt werden – und zwar von Philippe und Lola zusammen. Widerwillig machen sich Vater und Tochter auf die gemeinsame Reise.

Für ihre einfühlsame Darstellung in diesem emotionalen Roadmovie voller feiner Überraschungen wurde Mya Bollaers als erste offene Trans-Person mit dem belgischen Filmpreis Magritte ausgezeichnet.

Einführung: Sophie Rudolph, Institut Français Mannheim

Ciné-Club

Lola und das Meer

(Lola vers la mer)

BEL/FRA 2019 R: Laurent Micheli. D: Mya Bollaers, Benoît Magimel, Els Deceukelier, Sami Outalbali, Jérémy Zagba. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12

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