Kara Kafa

Deutschland – für ihn das Land unbegrenzter Möglichkeiten, das seine Familie aus der Armut retten wird. Jedoch bringt das neue Leben viele Schwierigkeiten und Unerwartetes - so engagiert sich seine Frau in der Frauenbewegung, sein Sohn verweigert die Schule, die Tochter muss ohnehin zuhause bleiben beim neugeborenen Bruder. KARA KAFA hebt sich mit seinem linken, politischen Blick auf die Arbeitsmigration vom Gros des deutsch-türkischen Kinos ab. Nach seiner Fertigstellung verbot das damalige türkische Zensurkomitee den Film: Er verletze „die Ehre Deutschlands, der befreundeten Nation“. Gegen Regisseur Korhan Yurtsever wurde wegen des Films Anklage erhoben, er floh nach Berlin, wo er einige Jahre im Exil lebte. 2022 tauchte überraschend das Original-Negativ des Films auf, das als Grundlage der digitalen Restaurierung diente.

Kara Kafa

TUR 1997 R: Korhan Yurtsever. D: Betül Aşçıoğlu, Savaş Yurttaş, Cüneyt Kaymak, Özlem Güler.. 76 Min. TürkOmdtU.

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