Die Geschichte der historischen Person Joseph Süß Oppenheimer, verzerrt dargestellt als perfider nationalsozialistischer Propagandafilm: Im 18. Jahrhundert wird Oppenheimer Finanzberater des württembergischen Herzogs Karl Alexander, um dessen maßlosen Lebensstil zu finanzieren. Oppenheimer erhebt Steuern und Zölle, nutzt seinen Einfluss, um den Judenbann in Stuttgart aufzuheben, und stellt der Tochter des Staatsrats Sturm nach. Als er abgewiesen wird, bricht sein gewissenloser und gewalttätiger Charakter ungebremst hervor.

Dieser hetzerische, bösartige Film, den Veit Harlan mit höchster Regiekunst inszenierte, war der größte Kinoerfolg der nationalsozialistischen Zeit. Er darf nur mit einordnendem Vortrag und anschließender Diskussion vorgeführt werden.

Einführung und Analyse: Dr. Peter Bär

In Kooperation mit der Abendakademie Mannheim

Zur Ausstellung Joseph Süß Oppenheimer

Jud Süß

DEU 1940 R: Veit Harlan. D: Ferdinand Marian, Kristina Söderbaum, Heinrich George, Hilde von Stolz, Werner Krauß, Eugen Klöpfer. 98 Min.

FSK: k. A.

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.