Die Schwester ist tot. Ein Unfall in den Felsen. Gabriel, Mitte 20, war lange weg. Im Irakkrieg. Im Krankenhaus. Hat sich herumgetrieben. Jetzt kehrt er heim zu den Großeltern in den Wohnwagen, zu seinen anderen Geschwistern – und er will wissen, was da war mit der Schwester. Wurde sie umgebracht? Vielleicht gar vom eigenen Großvater?

Mit ungeheurer Wucht inszeniert der an der HFF München ausgebildete Regisseur Damian John Harper sein Drama im ländlichen New Mexico, an der Bruchlinie zwischen Weißen und Ureinwohnern im Reservat: Jede Szene wurde in einer langen Kameraeinstellung gedreht, vor der Kamera versammelt sich ein Ensemble von Laiendarstellern, die Handlung beruht auf Beobachtungen und wahren Begebenheiten: So erzeugt Harper eine Atmosphäre unbedingter Authentizität bei seinem Blick in das Milieu der Abgehängten, denen nur die Wahl zwischen Kriminalität und Armee bleibt. Wo „Breaking Bad“ den Sumpf von Drogen, Perspektivlosigkeit und Aggressionen in den edlen Bildern einer High Quality-Serie zeigt, geht Harper wirklich dahin, wo es dreckig ist

Neu in Mannheim

In the Middle of the River

USA/DEU 2018 R: Damian John Harper. D: Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matthew T. Metzler. 113 Min. OmdtU.

FSK: 16

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