Eine Prämie für Irene

Helke Sander, eine der wichtigen Filmemacherinnen des Neuen Deutschen Films, porträtiert in ihrem Spielfilm Irene, eine alleinerziehende Mutter und Arbeiterin in einer Waschmaschinenfabrik. Im Alltag lässt sie sich nichts gefallen, weder die Ungleichbehandlung im Betrieb noch die sexuelle Belästigung durch Männer. Doch klar ist: Ohne solidarische Geschlechtsgenossinnen wird sie keine Chance haben.

Ein Film aus seiner Zeit, dem es darum geht, Arbeiterinnen ihre Situation bewusst zu machen – und zugleich durchaus aktuell, wenn die Chefetage Irene keine Prämie auszahlen will, weil sie sich „zu viel herausnimmt.“ Der Kampf um Gleichberechtigung am Arbeitsplatz dauert noch immer an – unfassbar. Musik von Ton Steine Scherben! Der Filmwurde 1971 in der Mannheimer Filmwoche uraufgeführt.

Vorfilm:
Kübelkind lernt nein sagen

DEU 1971. R: Ula Stöckl, Edgar Reitz. D: Kristine de Loup, Peter Hohberger. 17 Min.

Eine der abstrus-witzigen, subversiv-anachrischen Episoden der GESCHICHTEN VOM KÜBELKIND, inszeniert von Ula Stöckl und Edgar Reitz: Kübelkind feiert eine Hochzeit, aber im entscheidenden Augenblick wird es trotzig, worauf die Waffen sprechen.

Aus den ersten Monten

Eine Prämie für Irene

DEU 2019 R: Helke Sander. D: Gundula Schroeder, Sara Schumann, Helga Foster, Hanne Herkommer. 49 Min.

FSK: k. A.

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