April 1945. Sieben 16jährige Jungen stehen vor der Einberufung; die meisten Erwachsenen sind entsetzt – doch die Jungens sind aufgeregt, stehen sie doch vor dem Abenteuer Krieg. Nach einem Tag Grundausbildung werden sie abgestellt, eine an sich völlig unwichtige Brücke gegen die anrückenden Amerikaner zu verteidigen. Wicki schuf mit beeindruckender Dramaturgie und starken Bildern unheimlich authentisch wirkende Filmeindrücke, denen sich der Zuschauer nicht entziehen kann: Eine komplexe Konstellation aus fehlgeleitetem Idealismus, Heldenwahn, Duckmäusertum und militärischem Irrsinn mit erschütternder Kompromisslosigkeit. DIE BRÜCKE ist einer der am meisten ausgezeichneten deutschen Nachkriegsfilme, auch international mit dem Golden Globe und einer Oscarnominierung.

Einführung: Ernst Gramberg, anschließend Diskussion

Mitgliederaktion: Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.

Deutscher Nachkriegsfilm

Die Brücke

BRD 1959 R: Bernhard Wicki. D: Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Volker Lechtenbrink, Wolfgang Stumpf, Günter Pfitzmann. 103 Min.

FSK: 12

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