In ihrem zweiten Film nach DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN komponieren die Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher erneut ein poetisches Panoptikum menschlicher Beziehungsformen, das sich zwischen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brüchig gewordenen Welt bewegt: Ein tragikomischer Katastrophenfilm kann auch dann entstehen, wenn Lisa auszieht und ihre langjährige Mitbewohnerin Mara zurückbleibt. Denn wo Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen, und ein Begehrenskarussel nimmt immer mehr Fahrt auf zwischen Walzertakt und Presslufthammer. (Ent-)Spannungen der unterschiedlichsten Art zwischen Umzugshelfern und Möbelpackern, Lisas Mutter und der Nachbarin verbinden die Regisseure zu einer eigenwilligen, witzigen, präzisen Choreografie der zwischenmenschlichen Seltsamkeiten. Sie erhielten dafür auf der diesjährigen Berlinale – wo der Film erst vor wenigen Tagen uraufgeführt wurde – den Regiepreis der Sektion Encounters.

Sommerkino Open Air

Das Mädchen und die Spinne

CHE 2021 R: Ramon Zürcher, Silvan Zürcher. D: enriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Florin Geiger, André M. Hennicke. 98 Min.

FSK: k. A.

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