Maryam Zaree ist Schauspielerin (z. B. in WEITERMACHEN SANSSOUCI) – und sie sucht nach den Hintergründen ihrer Geburt. Denn sie kam in einer der schlimmsten Gefängnishöllen überhaupt auf die Welt, in Evin, wo das iranische Khomeini-Regime zehntausende politische Gegner inhaftierte. Zarees Eltern hatten das Glück, dort jahrelang zu überleben und nach Deutschland fliehen zu können – doch sie schweigen. Maryam Zaree macht sich auf, das Verdrängte zu beleuchten und die Hintergründe zu offenbaren. Sie sucht das Gespräch mit anderen Überlebenden und Betroffenen, und sie recherchiert ihr eigenes Schicksal: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und ihrer Kinder eingeschrieben?