Jean-Paul Belmondo spielt den Kleinkriminellen Michel, der mit einem gestohlenen Auto in eine Verkehrskontrolle gerät, seine Pistole zieht und einen Polizisten erschießt. In Paris findet er bei der Zeitungsverkäuferin Patricia Unterschlupf, eine von Jean Seberg gespielte Amerikanerin in Paris. Belmondos Michel und Sebergs Patricia verlieben sich, versuchen, cool zu bleiben, doch die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen…

Mit seiner Hommage an den Film Noir – ursprünglich nach einem Drehbuchentwurf von François Truffaut – drehte Jean-Luc Godard einen der ersten Filme der Nouvelle Vague. Godard bricht dabei mit allen erdenklichen Regeln des Filmemachens: Achsensprünge und Jump Cuts sind hier keine Fehler, sondern Grundlage der filmischen Ästhetik, mit der Godard seine ironischen Verweise auf das Genre des Kriminalfilms in die filmische Moderne überführt: „Ein Film, in dem Godard die narrativen Instrumente des amerikanischen Gangsterfilms der 30er, 40er und 50er Jahre testet und zugleich über sie reflektiert. Er prüft den Kanon des realistischen Erzählens im Kino und kommt zu einem ambivalenten Ergebnis.“ (Klaus Kreimeier)

18. Mannheimer Filmseminar

Außer Atem – À bout de souffle

(À bout de souffle)

FRA 1960 R: Jean-Luc Godard. D: Jean Seberg, Jean-Paul Belmondo, Daniel Boulanger, Jean-Pierre Melville. 90 Min. DF.

FSK: 16

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.