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Nach der Party in Karstens Wohnung sind alle gegangen, außer Anna. Fasziniert nähert sich Karsten dieser geheimnisvollen Frau. Wie sollte er auch ahnen, dass durch einen Moment der Schwäche sein wohlgeordnetes Leben außer Kontrolle geraten würde? Die Frau bricht zusammen, Karsten wählt nicht den Notruf, sondern rennt panisch zur Klinik – und die Frau ist tot. Und haben auch Ehefrau, Familie, Freunde zunächst Mitleid mit dem Mann, dessen Party mit einem Unglück endete, stellt sich zunehmend die unbequeme Frage: Ist wirklich alles so abgelaufen, wie Karsten es erzählt?

Für den Deutschlandfunk „der beste Film der Berlinale“, für die Zeit „einer der interessantesten Filme des Jahres“: In diesem Thriller mit Noir-Touch entwirft Aslı Özge ein grausames Bild von der Biederkeit der Wohlstandsmittelschicht und von der Zersetzungsarbeit des Misstrauens. Mit seinen überraschenden Wendungen bleibt der Film spannend bis zum Schluss.

Migration: Mutter starker Filme

Auf einmal

DEU/NLD/FRA 2016 R: Aslı Özge. D: Sebastian Hülk, Julia Jentsch, Hanns Zischler, Sascha Gersak, Luise Heyer. 113 Min.

FSK: 12

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