Hamburg, Ruanda und Shenzen in China sind die Stationen der Reise, die der Hamburger Dokumentarfilmer Rasmus Gerlach aufsuchte, um die Herstellungskette moderner Mobilfunkgeräte am Beispiel des iPhones zu hinterfragen. Kann der Hungerlohn einer Minenarbeiterin das Überleben ihrer Familie sichern? Diese Frage führt zu noch weitaus komplexeren Fragen, die der Produktionsprozess des Konzerns mit sich bringt. Gerlach stellt fest, dass Handykonzerne den Minenarbeitern, die zum Zinnabbau in Ruanda beschäftigt sind, kaum genug für ein Hemd, geschweige denn Essen zahlen. Der Dokumentarfilmer zeigt auf, dass Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten dermaßen unter Druck gesetzt werden, dass die Selbstmordrate weit mehr als nur skandalös ist. Angestellte werden überwacht, Gewerkschaften unterdrückt und der Lohn ist lächerlich gering.

Klassenstufe: ab 7. Klasse Im Anschluss

Diskussion zum Thema Konfliktrohstoffe und Handlungsalternativen mit Justin Monsenepwo, Rechtswissenschaftler aus dem Kongo und LL.M.-Student an der Universität Würzburg. 

Um 09:00 Uhr bloße Schulverstellung.

Agenda 21-Kinowoche

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DEU 2012 R: Rasmus Gerlach. Dokumentation. 87 Min.

FSK: frei ab 6 Jahren