Als der Krimiautor Paul Javal das lukrative Angebot bekommt, das stockende Projekt einer „Odyssee“-Verfilmung durch Fritz Lang zu überarbeiten, nimmt er die Möglichkeit eines Karriereschubs dankend an. Allerdings bahnen sich Spannungen an, sowohl gegenüber dem Filmproduzenten wie auch gegenüber seiner bildschönen Ehefrau Camille.

Der opulente, starbesetzte Film ist eine raffinierte, vielschichtige Satire auf das Filmgeschäft, mit dem legendären Regisseur Fritz Lang in der Rolle des legendären Regisseurs Fritz Lang, der von seinen Geldgebern zu künstlerischen Kompromissen gezwungen wird. Und er ist ein fast essayistisches Drama um den nahezu unversöhnlichen Konflikt zwischen ästhetischem Anspruch und künstlerischer Wahrhaftigkeit einerseits und den ökonomischen Zwängen und Abhängigkeiten andererseits, im Film wie in der Liebe zwischen Paul und Camille.

Ein auf der Handlungsebene schlichter, beinahe belangloser Film, der seinen inszenatorischen Reichtum aber in einer Vielzahl von Zitaten und Anspielungen, Dopplungen und Brechungen offenbart und damit zu einem faszinierenden Dokument unermüdlicher (Selbst-)Reflexion wird.“ (Lexikon des internationalen Films)

18. Mannheimer Filmseminar

Die Verachtung – Le mépris

(Le mépris)

FRA 1963 R: Jean-Luc Godard. D: Brigitte Bardot, Michel Piccoli, Fritz Lang, Jack Palance, Giorgia Moll. 102 Min. OmdtU.

FSK: 16

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Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit.