Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt: In 15 komischen Begegnungen erforscht diese absurde Komödie in Rosa und Hellblau unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang. In der Begegnung mit überhöhten Müttern und abstinenten Existentialisten, in Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Susanne Heinrichs Regiedebüt verbindet Neokapitalismus und Entfremdung, Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Sentenzen, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.

Bester Spielfilm beim Saarbrückener Max Ophüls Preis 2019!

Zum Bundesstart

Das melancholische Mädchen

DEU/FRA/DNK 2019 R: Susanne Heinrich. D: Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Nicolo Radicic, Katharina Schlothauer. 80 Min.

FSK: 12