Der virtuelle Filmstammtisch von Cinema Quadrat bietet die Möglichkeit, über Filme ins Gespräch zu kommen. Dieses Format haben wir in der kinolosen Zeit des Lockdown erfolgreich gestartet und führen es während des Spielbetriebs im Monatsrhythmus weiter. In dieser Reihe öffentlicher, virtueller Filmstammtische wollen wir als Kinomacher mit Filminteressierten aus der Region und darüber hinaus ins Gespräch kommen: Vor jedem Termin empfehlen wir über unsere Homepage, über Social-Media und E-Mail-Newsletter einen oder mehrere Filme zur Sichtung – vornehmlich aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender –, die dann in einer Jitsi-Videokonferenz diskutiert werden können.

Jitsi ist ein Open Source-Videokonferenzdienstleister. Für die Videokonferenz per Jitzi muss man nur folgenden Link ansteuern: https://meet.jit.si/CQ-Filmstammtisch

Folgen Sie dann einfach den Angaben, und Sie können mit einem PC, Laptop oder Smartphone – mit Mikrophon und Kamera - an der Konferenz teilnehmen. Am besten funktioniert Jitsi über den Browser Google Chrome.
Eines gesonderten Zugangslinks, Kennworts oder ähnliches bedarf es nicht. Und jedes Mal ist es der gleiche Link!

Der virtuelle Filmstammtisch findet einmal im Monat jeweils dienstags um 19.30 bis 21:00 Uhr statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Der oder die zu diskutierenden Filme werden ca. 14 Tage vor dem Konferenz-Termin bekannt gegeben; sie sind in kostenfreie Mediatheken zur vorherigen Sichtung zugänglich.

Bitte melden Sie sich vorab über unser Online-Formular an.;alternativ können Sie eine E-Mail an stammtisch(at)cinema-quadrat.de schicken.

Über die Mail-Adresse empfangen wir auch gerne Kommentare und Hinweise von Teilnehmern im Nachgang zum Stammtisch.
Bitte geben Sie diese Informationen und Hinweise auf den Filmstammtisch auch gerne an Freunde weiter, mit denen Sie über Filme diskutieren.

 

Thema: „Tagundnachtgleiche“ von Lena Knauss

Thema: „Tagundnachtgleiche“ von Lena Knauss

Filmdiskussion via Jitsi

Zwischenmenschliche Beziehungen, Träume, Ängste, Sehnsüchte: In ihrem Debütfilm „Tagundnachtgleiche“ erzählt Lena Knauss von einer mentalen Ménage a trois zwischen einem Mann, einer verstorbenen Frau, in die er sich gerade verliebt hatte, und deren Schwester – ein emotionaler Film über eine Begegnung zweier verletzter Menschen, gefilmt in expressiven (Nacht-)Bildern.

Der Film kann bis 17. November in der Arte-Mediathek; beim virtuellen Filmstammtisch können wir gemeinsam diskutieren.

DEU 2020. R: Lena Knauss. D: Thomas Niehaus, Sahra Hostettler, Aenne Schwarz, Godehard Giese. 103 Min.

Alexander begnügte sich bisher mit flüchtigen Beziehungen ohne große Verpflichtungen – bis er eine junge Frau im Nebenhaus beim Tanzen sieht. Er ist verzaubert, stellt fest, dass Paule Varietékünstlerin ist, lernt sie kennen, verliebt sich – und Paula stirbt bei einem Autounfall. Alexanders Traumvorstellungen werden zur Obsession – und er lernt Paulas Schwester Marlene kennen, um über sie der verstorbenen Paula näher zu kommen.

„Im Film geht es um Liebe als Obsession, um Träume und um Imagination und wie all dies dazu führt, dass man aus der Realität des Lebens fällt“, meint Peter Bär, Moderator des virtuellen Filmstammtischs: „Neben diesen Themen wollen wir auch über die filmische Umsetzung der Geschichte und des Themas sprechen und sehen, ob dieser Film auch ein Beispiel für den im letzten Mannheimer Filmsymposium Anfang Oktober diskutierten „weiblichen Blick“ darstellt.“

Bitte sichten Sie den Film vorab in der Arte-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/080068-000-A/tagundnachtgleiche/ (online bis 17.11.2022)

Bitte melden Sie sich vorab über unser Online-Formular an, alternativ können Sie eine E-Mail an stammtisch(at)cinema-quadrat.de schicken.

Di. 15.11.2022, 19:30 Uhr, Filmdiskussion via Jitsi

Thema: Mephisto

Thema: “Mephisto” von Istvan Szabo

Filmdiskussion via Jitsi

Wie keine andere Rolle ist Goethes Mephistopheles faszinierend und zwiespältig. Die wohl bekannteste Verkörperung dieser Dramenfigur lieferte Gustav Gründgens, der sich in der NS-Zeit im Schauspiel als Galionsfigur des faschistischen Systems funktionalisieren ließ. Istvan Szabos Verfilmung des Klaus Mann-Romans „Mephisto“ ist, laut Filmdienst, ein „sehenswerter filmischer Diskurs über Politik und Kultur.“

Den Film können Sie kostenlos in der Arte-Mediathek sichten; wir laden Sie dazu ein, beim virtuellen Filmstammtisch über den Videokonferenzdienst Jitsi diesen Film zu diskutieren.

Mephisto

BRD/HUN 1981. R: Istvan Szabo. D: Klaus Maria Brandauer, Rolf Hoppe, Krystyna Janda, Karin Boyd. 139 Min.

Glanz und Abgrund der Schauspielerei: Hendrik Höfgen ist Schauspieler an einem Hamburger Theater, höchst begabt, aber auch eitel. Er heiratet die großbürgerliche Barbara Bruckner, etabliert sich an einem Berliner Theater. Als Hitler an die Macht kommt, möchte seine Frau Deutschland verlassen, Höfgen aber weigert sich. Er erklärt, dass seine Kunst jenseits von aller Politik angesiedelt ist. Mit der Rolle des Mephisto erzielt er größte Erfolge – sein Aufstieg ist ein Pakt mit dem Bösen.

In seinem Schlüsselroman „Mephisto“ greift Klaus Mann die Geschichte von Gustaf Gründgens auf und offenbart Doppelmoral, Feigheit und Narzissmus. Kongenial hat Istvan Szabo diese Vorlage verfilmt. Klaus Maria Brandauer erreicht als Hauptdarsteller einen künstlerischen Höhepunkt. Der Film wurde – neben vielen weiteren Preisen – mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

Bitte sichten Sie den Film vorab in der Arte-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/026399-000-A/mephisto/ (online bis 28.2.2023)

Zudem gibt es mit „Oberst Redl“ (AUT/HUN/BRD 1985) eine weitere Zusammenarbeit von Regisseur Istvan Szabo und Darsteller Klaus Maria Brandauer in der Arte-Mediathek zu sehen:

https://www.arte.tv/de/videos/006598-000-A/oberst-redl/ (online bis 28.2.2023)

Di. 13.12.2022, 19:30 Uht