Die Agenda 21-Kinowoche bietet 2019 in insgesamt sieben Filmen die Möglichkeit, sich im Kino mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zu beschäftigen.

Unter dem Motto „Entscheidungen“ laufen vom 4. bis 10. April in dem sorgfältig kuratierten Programm gesellschaftlich, politisch, sozial und ökologisch relevanten Filme, in denen die Protagonist*innen – und das Filmpublikum – vor entscheidenden Fragen gestellt werden. In einem Mordprozess sind Rechtsfindung und Gerechtigkeitsempfinden gegenübergestellt; Ausbeutung steht gegen Solidarität; queere Menschen stehen jenseits der traditionellen Geschlechterzuschreibungen; Menschen entscheiden sich, sich mit der schweren Vergangenheit ihrer Vorfahren auseinanderzusetzen; richtige Ernährung ist nicht nur für die eigene Person sondern für den ganzen Planeten von Belang; Emotionen über Länder- und Geschlechtergrenzen hinweg führen zu folgenschweren Entscheidungen; und bei der Wahl des neuesten Smartphones stehen die Folgen für Menschen und Umwelt leider meist hintan.

Nach jeder Filmvorführung finden Filmgespräche statt, in denen die Zuschauer*innen die Themen des Films mit kompetenten Gesprächspartner*innen aufbereiten können.

An Werktagen finden jeweils um 10 Uhr Schulvorstellungen statt; Informationen hierzu finden Sie unter www.cinema-quadrat.de/schulkino/agenda-21-kinowoche.

Die Agenda 21-Kinowoche ist eine Veranstaltung von:
Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim, Cinema Quadrat, Eine-Welt-Forum Mannheim e.V., Jugendkulturzentrum FORUM, Kulturamt der Stadt Mannheim, KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V., Save Me Mannheim – Eine Stadt sagt ja

Wir freuen uns, dass wieder Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, die Schirmherrschaft über die Agenda 21-Kinowoche übernommen hat.

Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz:

Liebe Kinofreundinnen und Kinofreunde, tagtäglich stehen wir vor der Herausforderung, Entscheidungen zu treffen. Manchmal in scheinbar kleinen Varianten unseres Verhaltens, die aber doch für uns und andere in der Summe hoch relevant sind: Durch unser Kaufverhalten können wir zum Beispiel nachhaltige Produktionsweisen unterstützen oder eben den Aufpreis vermeiden. Andererseits werden unsere Biografien von brisanten Großentscheidungen geprägt, deren Bedeutung unmittelbar einleuchten: Der Beruf, der Wohnort oder die Menschen, mit denen wir unser Leben teilen.

Auch in unserer Rolle als Bürger*innen müssen wir Entscheidungen treffen: nämlich als Wähler*innen, die für oder gegen ein bestimmtes politisches Handeln stimmen. Selbstverständlich gibt es die Freiheit, am Wahljahr 2019 auch nicht teilzunehmen. Allerdings müssen wir uns klarmachen, dass wir damit ebenfalls eine politische Entscheidung treffen, weil auch das Nicht-Wählen Einflüsse auf das Ergebnis hat.

Auch die Politik ist unter ständigem Handlungs- und damit Entscheidungsdruck. Sie darf aber darüber die großen strategischen Entwicklungen nicht aus dem Blick verlieren. Mit dem Leitbildprozess 2030 verpflichtet sich die Stadt Mannheim daher selbst auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Die Agenda 21-Kinowoche entstand vor fast 15 Jahren im Rahmen der lokalen Agenda 21 in Mannheim. Dieses Aktionsprogramm wurde 1992 in Rio durch die UN beschlossen und war ein Meilenstein auf dem Weg zu den aktuellen Zielsetzungen nachhaltiger Entwicklung. Die diesjährige Agenda 21-Kinowoche rückt das Motto „Entscheidungen“ in den Mittelpunkt. Wir sind in den Filmen einerseits als politische Akteur*innen und Konsument*innen angesprochen, andererseits werden uns Beispiele für individuelle Wahlsituationen präsentiert. Sowohl bei den vormittäglichen Schul- wie bei den Abendvorführungen können die Filme mit kompetenten Diskussionspartner*innen weitergehend erarbeitet werden.

Zudem freue ich mich sehr, dem Cinema Quadrat zum 2. Preis beim bundesweiten Kinemathekspreis in der Kategorie „Kino, das bildet“ zu gratulieren, wobei besonders die Agenda 21-Kinowoche lobend hervorgehoben wurde, zu deren Besuch ich Sie herzlich einladen möchte.

Ihr Dr. Peter Kurz
Oberbürgermeister

Schulvorstellungen:

Siehe Agenda 21-Kinowoche unter Schulkino

Veranstaltungsort:

Cinema Quadrat im Collini-Center
Collini-Straße 1
68161 Mannheim

Veranstalter:

Die Agenda-Kinowoche ist eine Veranstaltung von

Stadt Mannheim,
Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim Fachbereich Rat, Beteiligung und Wahlen
Cinema Quadrat e. V.,
Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.,
Jugendkulturzentrum FORUM,
Save Me Mannheim – Eine Stadt sagt ja,
Kulturamt der Stadt Mannheim,
KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V.,
PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.

Naomis Reise

Aufbrechen, um zusammen zu leben

Naomis Reise

DEU 2017. R: Frieder Schlaich. D: Scarlett Jaimes, Liliana Trujillo, Citlali Huezo, Miguel Valenzuela, Daniel Hinojo, Michael Rothbart, Christian Voss. 96 Min. FSK: 12

Naomi, 20 Jahre, begleitet ihre Mutter auf einer Reise aus ihrer Heimat Peru nach Berlin. Denn dort findet ein Mordprozess statt, in dem sie und die Mutter als Nebenkläger auftreten: Naomis Schwester war von ihrem deutschen Ehemann getötet worden. Das Justizdrama „Naomis Reise“ zeichnet die gerichtliche Aufklärung der Tötung einer Heiratsmigrantin genau und authentisch nach: Der Film, der auf einem wahren Fall basiert, spielt überwiegend im Amtsgericht Berlin-Moabit, Richter, Verteidiger, Staatsanwalt sind tatsächliche Jurist*innen spielen sich auf quasi-dokumentarische Weise selbst. Juristisch nüchtern wird der Fall aufgerollt, in dem es um Emotionen geht, um mögliche Motive, um Liebe und Hass – und dem sich Naomi, vor allem aber ihre Mutter kaum gewachsen sehen. Der öffentliche Mordprozess läuft quer zu ihrem persönlichen Trauerprozess.

Zentral ist vor Gericht die Wahrheitsfindung; Gefühle sind in der Rechtsfindung nicht vorgesehen. Frieder Schlaich stellt dieser betonten Sachlichkeit Naomis Gefühlswelt gegenüber: Familie, Liebe, Verlust und Trauer auf der einen Seite; Gesetz, Fakten und Beweisbarkeit auf der anderen Seite. Und zugleich bietet der Film klare Einblicke in einen Heiratsmarkt zwischen Erster und Dritter Welt, dessen Chauvinismus nah am Rassismus liegt: Naomis Schwester ist nach Deutschland gekommen auf der Suche nach Sicherheit. Gefunden hat sie Gewalt. Die Zuschauer*innen werden durch die Darstellung gegensätzlicher Sichtweisen dazu gebracht, sich mit ihren eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen.

Diskussionspartnerin: Claudia Robbe, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Psychosoziale Prozessbegleiterin (RWH). Mitarbeiterin im Fraueninformationszentrum Stuttgart.

Diskussionspartnerin Schulvorstellung: Eva Schaab, Stadt Mannheim, Fachbereich Demokratie und Strategie, Abteilung Gleichstellung

Informationen und Trailer

Do. 04.04.2019, 0:00 Uhr (exklusiv für Schulklassen; ab 9. Klasse)
Do. 04.04.2019, 19:30 Uhr

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Freiheit oder Tod

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

DEU 2017. R: Julian Radlmaier. D: Julian Radlmaier, Deragh Campbell, Kyung-Taek Lie, Beniamin Forti. 99 Min. FSK: 0

Weil er gerade kein Stipendium hat, sieht sich der Berliner Filmstudent Julian gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin Camille weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten, und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Während Julian unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit Hong und Sancho an, zwei wundergläubige Proletarier auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet, eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Und ein stummer Mönch ist vielleicht Franz von Assisi.

Julian Radlmaier, geb. 1984, ist ein deutsch-französisch-schweizer Filmemacher und lebt in Berlin. Er studierte Regie an der dffb, arbeitete als persönlicher Assistent von Werner Schroeter und hat verschiedene filmtheoretische Schriften des französischen Philosophen Jacques Rancière übersetzt und herausgegeben.

Diskussionspartner: Dr. Frank Degler, Politische & Kulturelle Bildung, forum

Infos und Trailer

Fr. 05.04.2019, 10.00 Uhr (exklusiv für Schulklassen; ab 9. Klasse)
Fr. 05.04.2019, 19:30 Uh
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Genderbende

Entscheidung für das Sowohl-als-auch

Genderbende

NLD 2017. R: Sophie Dros. Dokumentarfilm. 68 Min. OmdtU. FSK: k. A.

GENDERBENDE ist eine einfühlsame Dokumentation über fünf queere Menschen, die sich niemals männlich oder weiblich gefühlt haben. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in die eigenen Welten, fernab von binären Denkweisen. Jede*r hat den ersten Schritt hinaus aus der Konvention bereits hinter sich und ist dabei, die eigene Identität jenseits der Norm für sich zu entdecken. Konfrontiert mit Reaktionen zwischen Unverständnis, Interesse und offener Abwehr schwanken sie zwischen Trotz, Zweifel und Enthusiasmus über jeden weiteren Schritt. Schließlich gelingt es jede*m von ihnen, sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen. Sogar dann, wenn die Außenwelt – trotz aller Neugierde – dafür manchmal noch nicht bereit ist.

GENDERBENDE feiert sie in ihrem Kampf um eine Gesellschaft, in der Gender nicht mehr für zwei einander entgegengesetzte Idealvorstellungen, sondern für eine individuelle und einzigartige Konstruktion im Sinne des Sowohl-als-auch steht.

Diskussionspartner*in: NN

Infos und Trailer

Sa. 06.04.2019, 19:30Uhr

Dersim - eine Lebensentscheidung

Zer

DEU/TUR/USA 2017. R: Kazim Öz. D: Nik Yhelilaj, Güler Ökten, Haleigh Ciel, Füsun Demirel. 113 Min. OmdtU. FSK: k. A.

Das Leben von Jan, Musikstudent in New York, gerät an einen Wendepunkt, als seine Großmutter Zarife zur Krebsbehandlung aus der Türkei in die Stadt kommt. Im Laufe der Behandlung lernen sie sich erstmals kennen. Auf dem Sterbebett singt Zarife das Lied „Zer“, das Jan nicht mehr loslässt: Es führt ihn zurück ins Land seiner Ahnen in Ostanatolien, nach Dersim. Jan hatte bisher nichts mit der Türkei zu tun, geschweige denn mit seiner kurdischen Herkunft. Doch seine Reise enthüllt ihm die traurigen Wahrheiten: Seine Großmutter war eine der wenigen Überlebenden des Massakers der türkischen Armee an den Kurden in Dersim 1938.

Die Geschichte vom entwurzelten Enkel und der Vergangenheit seiner Großmutter wird in poetischen Bildern als Reise zu den Ursprüngen der eigenen Identität. Jan, der türkische Amerikaner, lässt sich darauf ein, die Vergangenheit der Familie zu erkunden. Er tritt damit ein unbekanntes Erbe an.

Regisseur Karim Öz wurde selbst in Dersim geboren. Sein Film ZER erhielt staatliche Filmförderung in der Türkei. Wie angespannt aber das türkisch-kurdische Verhältnis heute ist, zeigt der Einspruch gegen die kurze Szene einer Begegnung Jans mit einem PKK-Kämpfer. Bei der türkischen Premiere zeigte Öz daher im Film dreieinhalb Minuten lang die Einblendung „Diese Szene können Sie nicht sehen, da sie von der Regierung zensiert wurde.“

Diskussionspartner: Hasan Dewran, Psychologe und Lyriker

Infos und Traile

So. 07.04.2019, 19:30Uhr

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Entscheiden, was auf den Teller kommt

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

(Seed: The Untold Story)
USA 2016. R: Taggart Siegel, Jon Betz. Dokumentarfilm. 94 Min. OmdtU. FSK: 6

Unser einst reichhaltiges Saatgut, eine kostbare Gabe der Natur, wurde von Bauern und Gärtnern über mehrere Jahrtausende sorgfältig kultiviert. Heute ist das Saatgut jedoch ernsthaft in Gefahr. Viele Familiengehöfte und kleinbäuerliche Betriebe sind mechanisierten Agrarbetrieben gewichen, die genetisch identische Monokulturen in gigantischem Ausmaß säen. Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden.
Wenige Biotech-Konzerne kontrollieren mehr als zwei Drittel des globalen Saatgutmarktes und machen damit beispiellosen Profit. Genetisch veränderte Kulturen beherrschen die Felder und Teller auf der ganzen Welt. Für das globalisierte Nahrungsmittelsystem birgt dies unvorhersehbare Risiken.

Doch allmählich erkennen weltweit Menschen die Bedeutung des Saatguts für unsere Zukunft. In den vergangenen Jahren haben Protestmärsche gegen die weltmarktbeherrschenden Konzerne Millionen Menschen mobilisiert, um für die freie Nutzung der Samen zu kämpfen. Immer mehr passionierte Bauern, Gärtner, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer gründen Samen-Bibliotheken und Gemeinschaftsgärten und engagieren sich für einen nachhaltigen und freien Umgang mit unserem Saatguterbe. Mit ihrem Dokumentarfilm folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen.

Infos und Trailenfos und Trailer

Mo. 08.04.2019, 10:00 Uhr (exklusiv für Schulklassen; ab 5. Klasse)
Mo. 08.04.2019, 19:30 Uhr

Entscheidung … zur Suche nach Antworten

The Cakemaker

ISR/DEU 2017. R: Ofir Raul Graizer. D: Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade. 105 Min. OmdtU. FSK: 0

Thomas arbeitet in einer kleinen Konditorei in Berlin. Oren, ein israelischer Geschäftsreisender, verheiratet und Vater eines Sechsjährigen, betritt die Konditorei, und die beiden verlieben sich ineinander. Aus der Liebe zum Kuchen entsteht eine Leidenschaft zwischen beiden Männern, die sich jedoch nur einmal im Monat sehen. Jäh endet ihr Verhältnis, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt fährt Thomas nach Jerusalem, um dort Spuren von Oren und seinem Leben zu finden, das ihm in Berlin verborgen geblieben war. Er lässt sich von Orens Witwe Anat in ihrem Café als Küchenhilfe anstellen und beginnt, dort erfolgreich seine Plätzchen und Kuchen zu backen. Anat, die nichts ahnt von Orens Doppelleben, sieht ihr bisheriges Leben auf den Kopf gestellt; mehr und mehr wird Thomas zu einer wichtigen Stütze für sie. Doch je tiefer Thomas in Orens ehemaliges Leben eintaucht, desto größer wird die Lüge, die zwischen ihm und Anat steht. Die Anziehung zwischen den beiden wächst, und es beginnt eine Liebesgeschichte, die zeigt, wie Liebe über die Grenzen des Todes hinweg wirken kann, aber auch, wie endgültig Entscheidungen sein können.

THE CAKEMAKER ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.

Diskussionspartner: Volker Keller, Autor über jüdisches Leben in Mannheim

Infos und Trailer

Di. 09.04.2019:, 10:00 Uhr (exklusiv für Schulklassen; ab 8. Klasse)
Di. 09.04.2019:, 19.30 Uhr

Konsum-Entscheidungen und ihre Folgen

Death by Design – Die dunkle Seite der IT-Industrie

(Death by Design)
USA 2016. R: Sue Williams. Dokumentarfilm. 73 Min. OmdtU. FSK: 0

Ein Leben ohne Smartphone, Tablet, Laptop? - Undenkbar! Zumal alle paar Monate neue Generationen der kleinen, digitalen Helfer auf den Markt geworfen werden. Doch wie werden all die elektronischen Begleiter, die mittlerweile unverzichtbarer Teil unseres Alltags sind, eigentlich produziert?

In ihrer Dokumentation wirft Sue Williams einen Blick hinter die Fassade unserer zunehmend digitalisierten Welt und nimmt uns mit auf ihre globale Spurensuche nach den für uns unsichtbaren Folgen der IT-Produktion. Von Fabriken in China bis hin zum Silicon Valley zeigt der Film die dramatischen Folgen der IT-Produktion für Umwelt, Gesundheit und Lebenschancen von Menschen weltweit, und er stellt engagierte Visionär*innen vor, die sich für mehr Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung einsetzen.

Diskussionspartnerin: Cathy Plato, Nwedenga e.V., Bildung trifft Entwicklung

Infos und Trailer

Mi. 10.04.2019, 10:00 Uhr (exklusiv für Schulklassen; ab 7.
Mi. 10.04.2019, 19:30 Uhr