Nicht fummeln, Liebling

Charly ist in einer Kommune von potentiellen – und dilettantischen – Kaufhausbrandstiftern untergekommen. Bei einer Brandsatzprobe wird er verhaftet. Mit Hilfe einer Polizeiuniform und der jungen Schwabinger Studentin Gila kann er sich aus dem Knast befreien – es entspinnt sich eine romantisch-poetische Liebesgeschichte, die sich zwischen Zündelbrüdern, Polizei und ausgebufften Profiganoven durchlaviert ... In den Schwabinger Kneipen saßen Mitte der 60er Jahre auf der einen Seite die Clique um May Spils und Werner Enke; auf der anderen Seite steckten Andreas Baader und Horst Söhnlein die Köpfe zusammen. Alle träumten vom Kino – doch die einen zündeten in Frankfurt den Kaufhof an; die anderen hatten Riesenerfolg mit ZUR SACHE SCHÄTZCHEN. Und der Nachfolger steht diesem Kultfilm in nichts nach: Eine ausgelassene, subversive Komödie um Werner Enke, diesen anarchistischen Gammler, Quertreiber, Pseudophilosophen, Sprücheklopfer, der seine Umwelt mit Komik revolutionieren will.

Einführung: Harald Mühlbeyer

Umbruchjahre - Die 68er

Nicht fummeln, Liebling

DEU 1970 R: May Spils. D: Werner Enke, Gila von Weitershausen, Henry van Lyck, Otto Sander, Benno Hoffmann, Karl Schönböck. 87 Min.

FSK: 12