Meine Tante, die KGB-Spionin – Regisseur Peter Stephan Jungk begibt sich auf eine familiäre Spurensuche und entdeckt in seiner Verwandten Edith Tudor-Hart, die 1908 in Wien als Edith Suschitzky geboren wurde und 1973 in Brighton starb, eine faszinierende, schillernde Persönlichkeit.

Die begabte Bauhaus-Studentin Edith Suschitzky wurde eine erfolgreiche professionelle Fotografin, die mit ihrer Kamera die unvorstellbare Armut von Arbeiter*innen und Straßenkindern in Wien und London dokumentierte und für ihre eindringlichen Sozialreportagen berühmt war. Das von ihr ganz bewusst wahrgenommene menschliche Elend war einer der Gründe, sich für die kommunistische Partei zu engagieren und mindestens bis 1953 als Spionin für den sowjetischen Geheimdienst zu arbeiten. Die Künstlerin war mit dem englischen Mediziner Alexander Tudor-Hart verheiratet und spielte in England, ihrer Wahlheimat, eine entscheidende Rolle bei der Rekrutierung der sog. ‚Cambridge Five’, zu denen auch die berühmten Sowjet-Spione Kim Philby, Guy Burgess und Donald Maclean gehörten.

Einführung: Dorothee Höfert, Kunsthalle Mannheim

Film & Kunst

Auf Ediths Spuren

(Tracking Edith)

AUT/DEU/RUS/GBR 2016 R: Peter Stephan Jungk. 91 Min. EnglOmdtU..

FSK: k. A.

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