Hinweis

Schwerpunkt im Oktober 2019: Cinema Italia!

Sonntag, 27.01.2019: Psychoanalytiker stellen Filme vor mit "Gundermann"

Am 09.11.2019 endet für Cinema Quadrat eine Ära. In einer Finissage mit der Vorstellung von "Night on Earth" verabschieden wir uns nach 37 Jahren vom Collini-Center.
Danach brauchen wir für den Umzug 3 Wochen Pause.

Am 30.11.2019  eröffnet unser neues Kino im 3. Stockwerk von K1, 2.

 

Heute

19:30 Uhr
Cinema Italia!

Schütze mich auf allen Wegen – Ovunque proteggimi

ITA 2018 R: Bonifacio Angius. D: Alessandro Gazale, Francesca Niedda, Antonio Angius, Teresa Soro. 110 Min. OmdtU.

Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in seiner Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er... Zum Film

Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in seiner Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die junge und fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Plötzlich sieht Alessandro wieder eine Aufgabe vor sich. Er nimmt mit Francesca Reißaus aus der Klinik und entführt mit ihrer Hilfe den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Nun ist das Trio im Auto auf der Flucht…

Zwei Menschen kämpfen um einen radikalen Neuanfang im Leben. Ein ungewöhnliches Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien viel beachtet wurde. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

„Die Menschen, von denen ich in OVUNQUE PROTEGGIMI erzähle, Francesca und Alessandro, gehören zu mir. Alessandro besitzt eine Leidenschaft, die ihn langsam aber sicher verlässt und die er trotz seiner äußeren Lebendigkeit nicht wieder entfachen kann. Francesca glaubt, dass sie sich nur retten kann, indem sie vor einem Leben in Trümmern davonläuft, ihres Kindes beraubt, das sie mehr als alles liebt, und betrogen von einer scheinheiligen, zynischen Moralgesellschaft, die immer bereit ist zu verurteilen. Alles entsteht aus Situationen und Gefühlen, die ich in erster Person erlebt habe. Und wenn die Figuren als Außenseiter abgestempelt werden, dann möchte ich hiermit mit Seelenruhe verkünden, dass auch ich ein Außenseiter bin.“ Bonifacio Angius