Hinweis

Monatsschwerpunkt im Januar 2018: Debütfilme

Im Januar findet das 16. Filmseminar Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie statt.
Dieses Mal geht es um den Filmemacher François Ozon

Heute

19:30 Uhr

Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit

GBR 2014 R: Marta György-Kessler, Adam Penny. 94 Min. OmdtU.

Eine große Liebe in den 1960ern: Hannah und Ole Nydal fühlen sich eng verbunden in ihrer Sehnsucht nach geistiger Freiheit. Frisch verheiratet folgen sie dem Hippie Trail von Kopenhagen nach Kathmandu. Und Nepal wird ihr Leben verändern: Sie begegnen... Zum Film

Eine große Liebe in den 1960ern: Hannah und Ole Nydal fühlen sich eng verbunden in ihrer Sehnsucht nach geistiger Freiheit. Frisch verheiratet folgen sie dem Hippie Trail von Kopenhagen nach Kathmandu. Und Nepal wird ihr Leben verändern: Sie begegnen dort dem 16. Karmapa, dem geistigen Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie des tibetanischen Buddhismus. Sie werden die ersten westlichen Schüler des Königs der Yogis, und sie machen fortan die weltweite Verbreitung der buddhistischen Lehren zu ihrem gemeinsamen Lebensprojekt. Unermüdlich zwischen den Kontinenten unterwegs, eröffnen sie bis zu Hannahs frühem Krebstod 2007 weltweit hunderte buddhistische Zentren.

Dieses preisgekrönte Filmporträt dokumentiert das Leben der „Mutter des Buddhismus“ und schildert dieses Leben stets in Zusammenhängen, von den politischen Hintergründen der Bewegung nach Nepal über den Status von Tibet bis zur Lehre des „Diamantweg-Buddhismus“ – als „Special Interest“-Film genauso spannend wie als Biopic.

21:30 Uhr

Animals - Stadt Land Tier

CHE/AUT/POL 2018 R: Greg Zglinski. D: Birgit Minichmayr. Philipp Hochmair, Mona Petri, Mehdi Nebbou, Michael Ostrowski. 94 Min. OmdtU.

Nick und Anna fahren in die Schweiz. Dabei weiß Anna von Nicks Affäre mit der Nachbarin Andrea; stichelnd streiten sie sich. Dann steht ein Schaf im Weg. Der Wagen landet im Graben, Anna im Krankenhaus. Und die Realität bekommt mehr und mehr Risse.... Zum Film

Nick und Anna fahren in die Schweiz. Dabei weiß Anna von Nicks Affäre mit der Nachbarin Andrea; stichelnd streiten sie sich. Dann steht ein Schaf im Weg. Der Wagen landet im Graben, Anna im Krankenhaus. Und die Realität bekommt mehr und mehr Risse. Im Keller des Schweizer Chalets verirrt sich ein Vogel. Eine Katze spricht zu Anna. Und immer mehr löst die Filmerzählung alle Gewissheiten auf. Nachdem zunächst die Zeitebenen durcheinander geraten sind, lösen sich auch die räumlichen Grenzen auf. Zwischen der Wiener Wohnung und dem Schweizer Chalet gibt es irritierende Parallelen, Doppelgänger tauchen auf, Identitäten verwischen sich. Im raffinierten Mindgame rutscht der Film mehr und mehr ins faszinierend Surreale - „eine Liebeskomödie wie von Yorgos Lanthimos oder David Lynch.“ (Variety)