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Monatsschwerpunkt im Juli: Cinema Italia

Heute

19:30 Uhr
Cinema Italia

Die 1000 Euro-Generation – Generazione mille euro

ITA 2009 R: Massimo Venier. D: Alessandro Tiberi, Valentina Lodovini. 101 Min. OmU.

Der Ausdruck „Die 1000 Euro-Generation“ steht in Italien synonym für gut ausgebildete, arbeitslose Akademiker – in Frankreich ist es die „Géneration précaire“ und zu Deutsch die „Generation Praktikum“. Die beiden italienischen Autoren Alessandro... Zum Film

Der Ausdruck „Die 1000 Euro-Generation“ steht in Italien synonym für gut ausgebildete, arbeitslose Akademiker – in Frankreich ist es die „Géneration précaire“ und zu Deutsch die „Generation Praktikum“. Die beiden italienischen Autoren Alessandro Rimassa und Antonio Incorvaia haben in ihrem gleichnamigen Buch bereits ihre leidigen Erfahrungen zu dem Thema festgehalten und damit einen Verkaufsschlager gelandet. Auch der charmante Film von Massimo Venier fängt dieses Lebensgefühl einer ganzen Generation ein: stets in Zeitverträgen, voller Unsicherheit und desillusioniert.

Der 30-jährige Matteo hat sein Studium der Mathematik erfolgreich abgeschlossen, ist motiviert und begabt. Eigentlich vielversprechende Voraussetzungen. Dennoch steckt er in einem schlecht bezahlten, befristeten Job ohne Aufstiegsmöglichkeiten fest, und seine Freundin ist im Begriff, sich von ihm zu trennen. Alles ändert sich, als zwei Frauen in sein Leben treten. Beatrice, seine neue Mitbewohnerin, und Angelica, die neue Marketingleiterin in seiner Firma. Plötzlich bewegt sich etwas in Matteos Leben, und er ist bereit, alles zu verändern. Komödie, die zum Mut für Innovation aufruft und zeigt, dass man mit Optimismus das Beste aus der Lage machen kann.

21:30 Uhr

Love Eternal - Auf ewig Dein

IRL 2013 R: Brendan Muldowney. D: Robert de Hoog, Pollyanna McIntosh, Amanda Ryan. 94 Min. OmU.

So makaber die Geschichte anmutet, so zärtlich, aber auch voller Sehnsucht nach Liebe ist sie: Nach japanischer Romanvorlage von Kei Oishis widmet sie sich gleichermaßen dem Tod wie dem Leben. Der 28-jährige Ian verliert nach dem Tod seiner Mutter... Zum Film

So makaber die Geschichte anmutet, so zärtlich, aber auch voller Sehnsucht nach Liebe ist sie: Nach japanischer Romanvorlage von Kei Oishis widmet sie sich gleichermaßen dem Tod wie dem Leben. Der 28-jährige Ian verliert nach dem Tod seiner Mutter den Boden unter den Füßen. Bis ins kleinste Detail plant er seinen Freitod auf einer Waldlichtung. Doch ehe es dazu kommt, findet er den Leichnam einer jungen Frau. Völlig fasziniert nimmt er sie mit nach Hause und schläft selig an ihrer Seite ein. Dies bringt ihn fortan mit todessehnsüchtigen Frauen zusammen: Mit ihnen schließt er einen Pakt, gemeinsam in den Tod zu gehen, wobei Ian doch der Überlebende bleibt. Seine toten Wegbegleiterinnen vergräbt er im Garten.

Dem Iren Muldowney ist ein poetischer und schaurig-schöner Film gelungen, der mit dem Kritikerpreis „Bester irischer Film“ beim Jameson Dublin International Film Festival 2014 ausgezeichnet wurde.