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Sonntag

 

 

 

 

Freitag 01.09.201701

Der Ornithologe
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
POR 2016

Mehr zum Film

R: João Pedro Rodrigues. D: Paul Hamy, Xelo Cagiao, Han Wen.. 118 Min. OmdtU.

FSK: 16

Auf der Suche nach dem seltenen Schwarzstorch gerät der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals in eine Stromschnelle; kentert; ertrinkt beinahe. Und wird von zwei erzkatholischen chinesischen lesbischen Pilgerinnen gerettet, die freilich bizarre Pläne mit ihm haben – ein Re-Enactment des Märtyrertums des Heiligen Sebastian. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und kämpft sich durch den dichten Wald, wo verschiedene mysteriöse Begebenheiten auf ihn warten: Karnevalistische betrunkene Schamanen, barbusige lateinsprechende Amazonen und eine erotische Begegnung mit einem stummen Hirten... João Pedro Rodrigues, einer der wichtigsten Regisseuren Portugals und einer aufregendsten Auteurs des queeren Kinos, erzählt eine mystische Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt, die zugleich eine zeitgemäße, queere Interpretation der Legende des Heiligen Antonius ist: Ein Film wie ein Traum von Tod, Auferstehung und Märtyrertum, der sexuelle und spirituelle Grenzen auflöst.

In Locarno erhielt Rodrigues den Silbernen Leoparden für die beste Regie.

Veloce come il vento - Giulias
großes Rennen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Matteo Rovere. D: Matilda de Angelis, Steffano Accorsi, Roberta Mattei. 123 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia im Blut: Sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Doch während sie um den Sieg kämpft, erleidet ihr Vater in der Boxengasse einen Herzinfarkt – und ihr Bruder Loris schneit ins Haus, versifft, unzuverlässig, aber begabt mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – als schräge Außenseiterbande beginnen sie, die Rennbahnen von Imola bis Mugello zu rocken.

Matteo Rovere belebt die Tradition des Rennsportfilms wieder, bestimmt von Tempo und Bewegung, Adrenalin und Emotion: „FAST & FURIOUS, Italian style, das heißt: ein gewisser Realismus, eine überwältigende Tragikomik.“ (epd Film)

Samstag 02.09.201702

Der Ornithologe
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
POR 2016

Mehr zum Film

R: João Pedro Rodrigues. D: Paul Hamy, Xelo Cagiao, Han Wen.. 118 Min. OmdtU.

FSK: 16

Auf der Suche nach dem seltenen Schwarzstorch gerät der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals in eine Stromschnelle; kentert; ertrinkt beinahe. Und wird von zwei erzkatholischen chinesischen lesbischen Pilgerinnen gerettet, die freilich bizarre Pläne mit ihm haben – ein Re-Enactment des Märtyrertums des Heiligen Sebastian. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und kämpft sich durch den dichten Wald, wo verschiedene mysteriöse Begebenheiten auf ihn warten: Karnevalistische betrunkene Schamanen, barbusige lateinsprechende Amazonen und eine erotische Begegnung mit einem stummen Hirten... João Pedro Rodrigues, einer der wichtigsten Regisseuren Portugals und einer aufregendsten Auteurs des queeren Kinos, erzählt eine mystische Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt, die zugleich eine zeitgemäße, queere Interpretation der Legende des Heiligen Antonius ist: Ein Film wie ein Traum von Tod, Auferstehung und Märtyrertum, der sexuelle und spirituelle Grenzen auflöst.

In Locarno erhielt Rodrigues den Silbernen Leoparden für die beste Regie.

Veloce come il vento - Giulias
großes Rennen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Matteo Rovere. D: Matilda de Angelis, Steffano Accorsi, Roberta Mattei. 123 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia im Blut: Sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Doch während sie um den Sieg kämpft, erleidet ihr Vater in der Boxengasse einen Herzinfarkt – und ihr Bruder Loris schneit ins Haus, versifft, unzuverlässig, aber begabt mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – als schräge Außenseiterbande beginnen sie, die Rennbahnen von Imola bis Mugello zu rocken.

Matteo Rovere belebt die Tradition des Rennsportfilms wieder, bestimmt von Tempo und Bewegung, Adrenalin und Emotion: „FAST & FURIOUS, Italian style, das heißt: ein gewisser Realismus, eine überwältigende Tragikomik.“ (epd Film)

Sonntag 03.09.201703

Deportation Class
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Carsten Rau, Hauke Wendler. . 85 Min.

FSK: 12

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Carsten Rau und Hauke Wendler hatten erstmals die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Die Regisseure zeichnen aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Sie geben auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen, deren Familien zerrissen werden, oder Geschwister, die in ihrer Heimat Blutrache fürchten müssen. Einführung: Veronika Wallis-Violet, Feudenheimer Flüchtlingsforum

Montag 04.09.201704

Veloce come il vento - Giulias
großes Rennen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2016

Mehr zum Film

R: Matteo Rovere. D: Matilda de Angelis, Steffano Accorsi, Roberta Mattei. 123 Min. OmdtU.

FSK: 12

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia im Blut: Sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Doch während sie um den Sieg kämpft, erleidet ihr Vater in der Boxengasse einen Herzinfarkt – und ihr Bruder Loris schneit ins Haus, versifft, unzuverlässig, aber begabt mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – als schräge Außenseiterbande beginnen sie, die Rennbahnen von Imola bis Mugello zu rocken.

Matteo Rovere belebt die Tradition des Rennsportfilms wieder, bestimmt von Tempo und Bewegung, Adrenalin und Emotion: „FAST & FURIOUS, Italian style, das heißt: ein gewisser Realismus, eine überwältigende Tragikomik.“ (epd Film)

Dienstag 05.09.201705

Mehr zum Film

R: Thomas Binn. . 95 Min.

Inklusion: Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen. Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Seitdem werden an immer mehr Schulen gesunde und unterstützungsbedürftige Kinder gemeinsam unterrichtet. Man könnte meinen, dass anfängliche Schwierigkeiten mittlerweile nachgelassen und Lösungsansätze sich bewährt hätten. Hört man allerdings die Stimmen derer, die am Prozess der Inklusion beteiligt sind, bekommt man den Eindruck, dass auch nach zwei Jahren noch viele Fragen offen, noch viele Probleme ungelöst sind.

Thomas Binn hat über zweieinhalb Jahre hinweg die Schüler einer Grundschulklasse begleitet – eine Langzeit-Doku mit kritischem Blick und ernüchternden Beobachtungen von innen heraus. Wie wird Inklusion in der Schule umgesetzt? Was funktioniert – und vor allem: Was funktioniert nicht? Der gute Wille geht manchmal auf Kosten der Kinder – es fehlt an Personal, Räumen, Material, Zeit.

Mittwoch 06.09.201706

Mehr zum Film

R: Thomas Binn. . 95 Min.

Inklusion: Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen. Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Seitdem werden an immer mehr Schulen gesunde und unterstützungsbedürftige Kinder gemeinsam unterrichtet. Man könnte meinen, dass anfängliche Schwierigkeiten mittlerweile nachgelassen und Lösungsansätze sich bewährt hätten. Hört man allerdings die Stimmen derer, die am Prozess der Inklusion beteiligt sind, bekommt man den Eindruck, dass auch nach zwei Jahren noch viele Fragen offen, noch viele Probleme ungelöst sind.

Thomas Binn hat über zweieinhalb Jahre hinweg die Schüler einer Grundschulklasse begleitet – eine Langzeit-Doku mit kritischem Blick und ernüchternden Beobachtungen von innen heraus. Wie wird Inklusion in der Schule umgesetzt? Was funktioniert – und vor allem: Was funktioniert nicht? Der gute Wille geht manchmal auf Kosten der Kinder – es fehlt an Personal, Räumen, Material, Zeit.

Der Ornithologe
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
POR 2016

Mehr zum Film

R: João Pedro Rodrigues. D: Paul Hamy, Xelo Cagiao, Han Wen.. 118 Min. OmdtU.

FSK: 16

Auf der Suche nach dem seltenen Schwarzstorch gerät der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals in eine Stromschnelle; kentert; ertrinkt beinahe. Und wird von zwei erzkatholischen chinesischen lesbischen Pilgerinnen gerettet, die freilich bizarre Pläne mit ihm haben – ein Re-Enactment des Märtyrertums des Heiligen Sebastian. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und kämpft sich durch den dichten Wald, wo verschiedene mysteriöse Begebenheiten auf ihn warten: Karnevalistische betrunkene Schamanen, barbusige lateinsprechende Amazonen und eine erotische Begegnung mit einem stummen Hirten... João Pedro Rodrigues, einer der wichtigsten Regisseuren Portugals und einer aufregendsten Auteurs des queeren Kinos, erzählt eine mystische Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt, die zugleich eine zeitgemäße, queere Interpretation der Legende des Heiligen Antonius ist: Ein Film wie ein Traum von Tod, Auferstehung und Märtyrertum, der sexuelle und spirituelle Grenzen auflöst.

In Locarno erhielt Rodrigues den Silbernen Leoparden für die beste Regie.

Donnerstag 07.09.201707

Berlin Rebel High School
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU

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R: Alexander Kleider. D: 2017. . 97 Min.

Sie sind Anfang 20, und mit dem System schulischer Bildung kommen sie nicht zurecht. Sie sind Abbrecher, Aussteiger aus dem Pflichtort Schule – doch sie wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß macht und sinnvoll ist. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten, Selbstorganisation.

Alexander Kleider – selbst SFE-Absolvent des Abijahrganges 2000 – begleitet zwei Jahre lang einen wilden Haufen Berliner Underdogs auf dem Weg zum Abitur und erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule als Alternative zum Bildungssystem – für viele die vielleicht letzte Chance, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Eine respektable Familie
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN/FRA 2012

Mehr zum Film

R: Massoud Bakhshi. D: Babak Hamidian, Mehrdad Sedighian, Ahoo Kheradmand. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach über 20 Jahren kehrt Arash auf Einladung der Universität Shiraz in den Iran zurück – kurz bevor sein Vater stirbt. Gleich nach dessen Tod führen die Ansprüche auf das Erbe Arash zurück in die Geschichte der Familie, die eng mit der Geschichte des Iran verknüpft ist, von den Wirren und Widersprüchen der Iranischen Revolution bis hin zu den Massendemonstrationen der Grünen Bewegung im Sommer 2009. Wobei in die Spielfilmhandlung kunstvoll teils unveröffentlichtes Dokumentarfilmmaterial eingeflochten ist. So erinnert EINE RESPEKTABLE FAMILIE in seiner Verschränkung von Familien- und Zeitgeschichte an den italienischen Neorealismus, als Kriminal- und Politfilm verweist er auf den französischen Film Noir. Hinter der Fassade bürgerlicher und religiöser Anständigkeit wird eine patriarchale Gesellschaft gezeigt und demontiert, in der sich Rücksichtslosigkeit und Korruption als erfolgreich praktizierte Prinzipien erkennen lassen – ein originelles, ebenso präzises wie düsteres Porträt des Iran.

Freitag 08.09.201708

Eine respektable Familie
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN/FRA 2012

Mehr zum Film

R: Massoud Bakhshi. D: Babak Hamidian, Mehrdad Sedighian, Ahoo Kheradmand. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach über 20 Jahren kehrt Arash auf Einladung der Universität Shiraz in den Iran zurück – kurz bevor sein Vater stirbt. Gleich nach dessen Tod führen die Ansprüche auf das Erbe Arash zurück in die Geschichte der Familie, die eng mit der Geschichte des Iran verknüpft ist, von den Wirren und Widersprüchen der Iranischen Revolution bis hin zu den Massendemonstrationen der Grünen Bewegung im Sommer 2009. Wobei in die Spielfilmhandlung kunstvoll teils unveröffentlichtes Dokumentarfilmmaterial eingeflochten ist. So erinnert EINE RESPEKTABLE FAMILIE in seiner Verschränkung von Familien- und Zeitgeschichte an den italienischen Neorealismus, als Kriminal- und Politfilm verweist er auf den französischen Film Noir. Hinter der Fassade bürgerlicher und religiöser Anständigkeit wird eine patriarchale Gesellschaft gezeigt und demontiert, in der sich Rücksichtslosigkeit und Korruption als erfolgreich praktizierte Prinzipien erkennen lassen – ein originelles, ebenso präzises wie düsteres Porträt des Iran.

Berlin Rebel High School
21:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU

Mehr zum Film

R: Alexander Kleider. D: 2017. . 97 Min.

Sie sind Anfang 20, und mit dem System schulischer Bildung kommen sie nicht zurecht. Sie sind Abbrecher, Aussteiger aus dem Pflichtort Schule – doch sie wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß macht und sinnvoll ist. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten, Selbstorganisation.

Alexander Kleider – selbst SFE-Absolvent des Abijahrganges 2000 – begleitet zwei Jahre lang einen wilden Haufen Berliner Underdogs auf dem Weg zum Abitur und erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule als Alternative zum Bildungssystem – für viele die vielleicht letzte Chance, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Samstag 09.09.201709

Eine respektable Familie
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN/FRA 2012

Mehr zum Film

R: Massoud Bakhshi. D: Babak Hamidian, Mehrdad Sedighian, Ahoo Kheradmand. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach über 20 Jahren kehrt Arash auf Einladung der Universität Shiraz in den Iran zurück – kurz bevor sein Vater stirbt. Gleich nach dessen Tod führen die Ansprüche auf das Erbe Arash zurück in die Geschichte der Familie, die eng mit der Geschichte des Iran verknüpft ist, von den Wirren und Widersprüchen der Iranischen Revolution bis hin zu den Massendemonstrationen der Grünen Bewegung im Sommer 2009. Wobei in die Spielfilmhandlung kunstvoll teils unveröffentlichtes Dokumentarfilmmaterial eingeflochten ist. So erinnert EINE RESPEKTABLE FAMILIE in seiner Verschränkung von Familien- und Zeitgeschichte an den italienischen Neorealismus, als Kriminal- und Politfilm verweist er auf den französischen Film Noir. Hinter der Fassade bürgerlicher und religiöser Anständigkeit wird eine patriarchale Gesellschaft gezeigt und demontiert, in der sich Rücksichtslosigkeit und Korruption als erfolgreich praktizierte Prinzipien erkennen lassen – ein originelles, ebenso präzises wie düsteres Porträt des Iran.

Berlin Rebel High School
21:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU

Mehr zum Film

R: Alexander Kleider. D: 2017. . 97 Min.

Sie sind Anfang 20, und mit dem System schulischer Bildung kommen sie nicht zurecht. Sie sind Abbrecher, Aussteiger aus dem Pflichtort Schule – doch sie wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß macht und sinnvoll ist. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten, Selbstorganisation.

Alexander Kleider – selbst SFE-Absolvent des Abijahrganges 2000 – begleitet zwei Jahre lang einen wilden Haufen Berliner Underdogs auf dem Weg zum Abitur und erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule als Alternative zum Bildungssystem – für viele die vielleicht letzte Chance, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Sonntag 10.09.201710

Der Club der toten Dichter
19:30 Uhr
Schule im Fokus
USA 1989

Mehr zum Film

R: Peter Weir. D: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Kurtwood Smith, Lara Flynn Boyle. 128 Min. OmdtU.

FSK: 12

sNicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen: Die Utopie selbstbestimmter Bildung mit unkonventionellen Methoden, die die Individualität fördert, und den Schülern das selbstbewusste Ausleben der eigenen Gaben mit auf den Lebensweg gibt – kaum ein anderer verkörpert diese Gesinnung mehr als Robin Williams in seiner Rolle des Lehrers John „Oh Captain, mein Captain“ Keating.

In Peter Weirs ergreifendem, inspirierendem Spielfilm kommt Keating 1959 an die höchst traditionsbewusste Welton Academy, um seinen Schülern das Leben beizubringen. Und um die Tradition des Clubs der toten Dichter wiederaufleben zu lassen, in dem leidenschaftlich der Poesie gehuldigt wird – bis der freiheitliche Geist ins Visier des erzkonservativen Systems gerät.

Montag 11.09.201711

Das Piano
19:30 Uhr
CQ präsentiert: Großes Kino
AUS/NZL/FRA 1993

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R: Jane Campion. D: Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill, Anna Paquin. 121 Min.

FSK: 12

Ein großes poetisches Melodram um weibliche Selbstfindung und -befreiung: Im 19. Jahrhundert wird die stumme Witwe Ada von Schottland nach Neuseeland verheiratet. Der neue, unbekannte Ehemann ist ihr, ihrer Tochter und ihrem Piano gegenüber gleichgültig – der Nachbar dagegen interessiert sich für Adas Klavierspiel. Und für Ada selbst. Ada, gefangen in einem sprachlosen Körper, findet sich in einem verhängnisvollen Dreiecksbeziehung wieder zwischen zwei Männern, zwischen Leidenschaft und Ruppigkeit, zwischen Pianomusik und Urwald: „Alle Komponenten wirken zusammen, damit atmosphärische Dichte, Intimität mit den Personen und ihren Verwicklungen und ein suggestiver Fluss der Erzählung entstehen.“ (Filmdienst)

DAS PIANO wurde unter anderem mit der Goldenen Palme und drei Oscars ausgezeichnet.

Dienstag 12.09.201712

Eine respektable Familie
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
IRN/FRA 2012

Mehr zum Film

R: Massoud Bakhshi. D: Babak Hamidian, Mehrdad Sedighian, Ahoo Kheradmand. 90 Min. OmdtU.

FSK: 12

Nach über 20 Jahren kehrt Arash auf Einladung der Universität Shiraz in den Iran zurück – kurz bevor sein Vater stirbt. Gleich nach dessen Tod führen die Ansprüche auf das Erbe Arash zurück in die Geschichte der Familie, die eng mit der Geschichte des Iran verknüpft ist, von den Wirren und Widersprüchen der Iranischen Revolution bis hin zu den Massendemonstrationen der Grünen Bewegung im Sommer 2009. Wobei in die Spielfilmhandlung kunstvoll teils unveröffentlichtes Dokumentarfilmmaterial eingeflochten ist. So erinnert EINE RESPEKTABLE FAMILIE in seiner Verschränkung von Familien- und Zeitgeschichte an den italienischen Neorealismus, als Kriminal- und Politfilm verweist er auf den französischen Film Noir. Hinter der Fassade bürgerlicher und religiöser Anständigkeit wird eine patriarchale Gesellschaft gezeigt und demontiert, in der sich Rücksichtslosigkeit und Korruption als erfolgreich praktizierte Prinzipien erkennen lassen – ein originelles, ebenso präzises wie düsteres Porträt des Iran.

Mittwoch 13.09.201713

Berlin Rebel High School
17:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU

Mehr zum Film

R: Alexander Kleider. D: 2017. . 97 Min.

Sie sind Anfang 20, und mit dem System schulischer Bildung kommen sie nicht zurecht. Sie sind Abbrecher, Aussteiger aus dem Pflichtort Schule – doch sie wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß macht und sinnvoll ist. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten, Selbstorganisation.

Alexander Kleider – selbst SFE-Absolvent des Abijahrganges 2000 – begleitet zwei Jahre lang einen wilden Haufen Berliner Underdogs auf dem Weg zum Abitur und erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule als Alternative zum Bildungssystem – für viele die vielleicht letzte Chance, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Der Club der toten Dichter
19:30 Uhr
Schule im Fokus
USA 1989

Mehr zum Film

R: Peter Weir. D: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Kurtwood Smith, Lara Flynn Boyle. 128 Min. OmdtU.

FSK: 12

sNicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen: Die Utopie selbstbestimmter Bildung mit unkonventionellen Methoden, die die Individualität fördert, und den Schülern das selbstbewusste Ausleben der eigenen Gaben mit auf den Lebensweg gibt – kaum ein anderer verkörpert diese Gesinnung mehr als Robin Williams in seiner Rolle des Lehrers John „Oh Captain, mein Captain“ Keating.

In Peter Weirs ergreifendem, inspirierendem Spielfilm kommt Keating 1959 an die höchst traditionsbewusste Welton Academy, um seinen Schülern das Leben beizubringen. Und um die Tradition des Clubs der toten Dichter wiederaufleben zu lassen, in dem leidenschaftlich der Poesie gehuldigt wird – bis der freiheitliche Geist ins Visier des erzkonservativen Systems gerät.

Donnerstag 14.09.201714

Zwischen den Stühlen
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Jakob Schmidt. 106 Min.

Auch der Lehrer muss lernen, Lehrer zu sein. Jakob Schmidt begleitet drei Referendare an verschiedenen Schultypen, die Unterricht geben und zugleich zum Lehrer ausgebildet werden. Sie verteilen Noten und werden selbst benotet, sie müssen vor der Klasse wie vor der Prüfungskommission bestehen. Wobei jeder der drei Protagonisten je nach Persönlichkeit ganz unterschiedlich mit seiner Situation von Stress, Krise und Freude am Beruf umgeht. Der Film kommt den angehenden Lehrern sehr nahe, zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten.

„Mit zahlreichen präzisen Beobachtungen formt er eine Art Kaleidoskop, das sich zum aufschlussreichen Konzentrat über das System Schule verdichtet.“ (Filmdienst)

ACT! Wer bin ich?
21:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Rosa von Praunheim. 87 Min.

FSK: 12

Hauptschule in Berlin-Neukölln. Normaler Unterricht ist hier kaum möglich, doch die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath findet einen Ansatz: Sie macht Theater, mit den Jugendlichen, über und für die Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln sie die Stücke, proben, führen auf: „Tear Down This Classroom“ heißen die Werke oder „Arab Queen & Thilo Sarrazin – Neuköllner Jugendliche geben Contra“. Dabei bringen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten ein – „partizipativ biographisches Theater“ heißt dieser Ansatz, der Pädagogik, Kunst und Sozialarbeit einschließt.

Rosa von Praunheim, der in seinem OEuvre immer wieder ein Herz für kämpfende Underdogs zeigt, porträtiert Plath und einige der Jugendlichen, die hier im Verein ACT! oft erstmals Anteilnahme und Wertschätzung erfahren. Plath übrigens schied nach 17 Jahren aus dem Schuldienst aus, weil diese unkonventionelle Theater-AG dem Schulamt ein Dorn im Auge war. Freiberuflich führt sie ihre Arbeit fort.

Freitag 15.09.201715

ACT! Wer bin ich?
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Rosa von Praunheim. 87 Min.

FSK: 12

Hauptschule in Berlin-Neukölln. Normaler Unterricht ist hier kaum möglich, doch die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath findet einen Ansatz: Sie macht Theater, mit den Jugendlichen, über und für die Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln sie die Stücke, proben, führen auf: „Tear Down This Classroom“ heißen die Werke oder „Arab Queen & Thilo Sarrazin – Neuköllner Jugendliche geben Contra“. Dabei bringen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten ein – „partizipativ biographisches Theater“ heißt dieser Ansatz, der Pädagogik, Kunst und Sozialarbeit einschließt.

Rosa von Praunheim, der in seinem OEuvre immer wieder ein Herz für kämpfende Underdogs zeigt, porträtiert Plath und einige der Jugendlichen, die hier im Verein ACT! oft erstmals Anteilnahme und Wertschätzung erfahren. Plath übrigens schied nach 17 Jahren aus dem Schuldienst aus, weil diese unkonventionelle Theater-AG dem Schulamt ein Dorn im Auge war. Freiberuflich führt sie ihre Arbeit fort.

Mr. Long
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
PN/TWN/HKG/DEU 2017

Mehr zum Film

R: SABU. D: Chen Chang, Yiti Yao, Sho Aoyagi, Runyin Bai. 128 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der Taiwanese ist der perfekte Auftragskiller, der jeden Job tadellos erledigt. Bis eine seiner Missionen in Tokio missglückt. Fünf Tage bleiben ihm, um das Geld für seine Rückreise per Schiff aufzutreiben, zugleich muss er sich schwerverletzt verstecken. In einer tristen Wellblechsiedlung kommt er unter – und was bisher eine überstilisierte Killerballade war, mutiert zum humanistischen Drama. In seinem Unterschlupf nämlich versorgt ihn der Junge Jun mit Gemüse. Und der schweigsame, coole Killer beginnt zu kochen. So lecker, dass es sich in der Nachbarschaft herumspricht und er als Mr. Long eine Zweitkarriere mit einem Imbissstand beginnt. Freilich gibt es auch noch seine Vergangenheit...

SABU ist Spezialist für das Aufeinandertreffen von Abwegigem und Normalem, mit Gespür für Stil und für bizarren Witz kombiniert er Action und Gewalt, Slapstick, Tragikomödie und Gefühl: Ein Film, bei dem man nie weiß, was als nächstes um die Ecke kommt, und der den Zuschauer doch nie alleine lässt.

Samstag 16.09.201716

ACT! Wer bin ich?
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Rosa von Praunheim. 87 Min.

FSK: 12

Hauptschule in Berlin-Neukölln. Normaler Unterricht ist hier kaum möglich, doch die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath findet einen Ansatz: Sie macht Theater, mit den Jugendlichen, über und für die Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln sie die Stücke, proben, führen auf: „Tear Down This Classroom“ heißen die Werke oder „Arab Queen & Thilo Sarrazin – Neuköllner Jugendliche geben Contra“. Dabei bringen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten ein – „partizipativ biographisches Theater“ heißt dieser Ansatz, der Pädagogik, Kunst und Sozialarbeit einschließt.

Rosa von Praunheim, der in seinem OEuvre immer wieder ein Herz für kämpfende Underdogs zeigt, porträtiert Plath und einige der Jugendlichen, die hier im Verein ACT! oft erstmals Anteilnahme und Wertschätzung erfahren. Plath übrigens schied nach 17 Jahren aus dem Schuldienst aus, weil diese unkonventionelle Theater-AG dem Schulamt ein Dorn im Auge war. Freiberuflich führt sie ihre Arbeit fort.

Mr. Long
21:30 Uhr
Zum Bundesstart
PN/TWN/HKG/DEU 2017

Mehr zum Film

R: SABU. D: Chen Chang, Yiti Yao, Sho Aoyagi, Runyin Bai. 128 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der Taiwanese ist der perfekte Auftragskiller, der jeden Job tadellos erledigt. Bis eine seiner Missionen in Tokio missglückt. Fünf Tage bleiben ihm, um das Geld für seine Rückreise per Schiff aufzutreiben, zugleich muss er sich schwerverletzt verstecken. In einer tristen Wellblechsiedlung kommt er unter – und was bisher eine überstilisierte Killerballade war, mutiert zum humanistischen Drama. In seinem Unterschlupf nämlich versorgt ihn der Junge Jun mit Gemüse. Und der schweigsame, coole Killer beginnt zu kochen. So lecker, dass es sich in der Nachbarschaft herumspricht und er als Mr. Long eine Zweitkarriere mit einem Imbissstand beginnt. Freilich gibt es auch noch seine Vergangenheit...

SABU ist Spezialist für das Aufeinandertreffen von Abwegigem und Normalem, mit Gespür für Stil und für bizarren Witz kombiniert er Action und Gewalt, Slapstick, Tragikomödie und Gefühl: Ein Film, bei dem man nie weiß, was als nächstes um die Ecke kommt, und der den Zuschauer doch nie alleine lässt.

Sonntag 17.09.201717

The Big Lebowski
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
USA/GBR 1998

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R: Joel Coen, Ethan Coen. D: Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore, David Huddleston, Philip Seymour Hoffman, John Turturro. 117 Min. DF.

FSK: 12

Bademantel und White Russian, Kiffen und Bowlen – das charakterisiert eine der eindrücklichsten und wahnwitzigsten Filmfiguren überhaupt. Jeffrey Lebowski, genannt Der Dude, hat ein Lebenshobby: Rumhängen. Doch aus seiner selbstgewählten Trägheit wird er herausgerissen wegen Namensgleichheit mit einem Millionär. Das führt zu gewaltsamen Drohungen und einem ruinierten (sprich: urinierten) Teppich. Der Beginn einer typischen Coen-Irrfahrt durch Entführungen und Verführungen, Avantgarde-Theater und Nihilisten- Musik, die den Film trotz ursprünglich eher mäßigem Erfolg an den Kinokassen zum Kultfilmklassiker werden ließen. Joel Coen: „Wir wollten eine Chandler-ähnliche Geschichte erzählen – und wir wollten gleichfalls eine hoffnungslos komplexe Handlung, die am Ende doch unwichtig ist.“

Einführung: Mechthild Zeul

Montag 18.09.201718

Sein oder Nichtsein –
To Be or Not to Be
19:30 Uhr
Filmschaffen in der Emigration
USA 1942

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R: Ernst Lubitsch.. D: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart. Musik: Werner Richard Heymann. 95 Min. OmdtU.

FSK: 12

Warschau, 1939. Während einer „Hamlet“-Aufführung des Theaterensembles um Joseph Tura und seine Frau Maria marschieren die Deutschen ein. Fliegerleutnant Sobinski flieht nach England, lernt bei der polnischen Schwadron der Royal Air Force den polnischen Professor Siletsky kennen – und enttarnt ihn als deutschen Spion. Siletsky ist auf dem Weg nach Warschau mit einer Adressliste von Widerstandskämpfern, und Sobinski muss ihn zusammen mit den Theaterleuten um Tura aufhalten. Zum Glück befinden sich im Fundus eine Menge Naziuniformen, und eine waghalsige Verkleidungsscharade beginnt. Bis Dezember zeigen wir eine Reihe von Exilfilmen, die unter Beteiligung von Filmschaffenden entstanden, die nach 1933 vor dem NS-Regime ins Ausland fliehen mussten. Ernst Lubitsch hat zwar seine Hollywoodkarriere schon 1922 begonnen – doch an seiner meisterhaften satirischen Farce um die Menschlichkeit wider die Nazi-Ideologie arbeiteten der Komponist Werner Richard Heymann und als Darsteller unter anderem Felix Bressart mit.

Einführung: Jost Henze

Dienstag 19.09.201719

Mr. Long
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PN/TWN/HKG/DEU 2017

Mehr zum Film

R: SABU. D: Chen Chang, Yiti Yao, Sho Aoyagi, Runyin Bai. 128 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der Taiwanese ist der perfekte Auftragskiller, der jeden Job tadellos erledigt. Bis eine seiner Missionen in Tokio missglückt. Fünf Tage bleiben ihm, um das Geld für seine Rückreise per Schiff aufzutreiben, zugleich muss er sich schwerverletzt verstecken. In einer tristen Wellblechsiedlung kommt er unter – und was bisher eine überstilisierte Killerballade war, mutiert zum humanistischen Drama. In seinem Unterschlupf nämlich versorgt ihn der Junge Jun mit Gemüse. Und der schweigsame, coole Killer beginnt zu kochen. So lecker, dass es sich in der Nachbarschaft herumspricht und er als Mr. Long eine Zweitkarriere mit einem Imbissstand beginnt. Freilich gibt es auch noch seine Vergangenheit...

SABU ist Spezialist für das Aufeinandertreffen von Abwegigem und Normalem, mit Gespür für Stil und für bizarren Witz kombiniert er Action und Gewalt, Slapstick, Tragikomödie und Gefühl: Ein Film, bei dem man nie weiß, was als nächstes um die Ecke kommt, und der den Zuschauer doch nie alleine lässt.

Mittwoch 20.09.201720

Zwischen den Stühlen
17:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2016

Mehr zum Film

R: Jakob Schmidt. 106 Min.

Auch der Lehrer muss lernen, Lehrer zu sein. Jakob Schmidt begleitet drei Referendare an verschiedenen Schultypen, die Unterricht geben und zugleich zum Lehrer ausgebildet werden. Sie verteilen Noten und werden selbst benotet, sie müssen vor der Klasse wie vor der Prüfungskommission bestehen. Wobei jeder der drei Protagonisten je nach Persönlichkeit ganz unterschiedlich mit seiner Situation von Stress, Krise und Freude am Beruf umgeht. Der Film kommt den angehenden Lehrern sehr nahe, zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten.

„Mit zahlreichen präzisen Beobachtungen formt er eine Art Kaleidoskop, das sich zum aufschlussreichen Konzentrat über das System Schule verdichtet.“ (Filmdienst)

Mr. Long
19:30 Uhr
Zum Bundesstart
PN/TWN/HKG/DEU 2017

Mehr zum Film

R: SABU. D: Chen Chang, Yiti Yao, Sho Aoyagi, Runyin Bai. 128 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Der Taiwanese ist der perfekte Auftragskiller, der jeden Job tadellos erledigt. Bis eine seiner Missionen in Tokio missglückt. Fünf Tage bleiben ihm, um das Geld für seine Rückreise per Schiff aufzutreiben, zugleich muss er sich schwerverletzt verstecken. In einer tristen Wellblechsiedlung kommt er unter – und was bisher eine überstilisierte Killerballade war, mutiert zum humanistischen Drama. In seinem Unterschlupf nämlich versorgt ihn der Junge Jun mit Gemüse. Und der schweigsame, coole Killer beginnt zu kochen. So lecker, dass es sich in der Nachbarschaft herumspricht und er als Mr. Long eine Zweitkarriere mit einem Imbissstand beginnt. Freilich gibt es auch noch seine Vergangenheit...

SABU ist Spezialist für das Aufeinandertreffen von Abwegigem und Normalem, mit Gespür für Stil und für bizarren Witz kombiniert er Action und Gewalt, Slapstick, Tragikomödie und Gefühl: Ein Film, bei dem man nie weiß, was als nächstes um die Ecke kommt, und der den Zuschauer doch nie alleine lässt.

Donnerstag 21.09.201721

Beuys
19:30 Uhr
Film & Kunst
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Andres Veiel. . 107 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Längst ist Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fett-Ecke, zur Ikone geworden. Seine Werke sind in zahlreichen Museen rund um die Welt vertreten, und seine Idee der „sozialen Plastik“ und der von ihm „erweiterte Kunstbegriff“ haben die Kunst im späten 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflusst. Nun wagt sich der Regisseur Andres Veiel an ein filmisches Porträt des legendären Künstlers, der 1986 gestorben ist. Nach dreijähriger Recherche und Sichtung von etwa 450 Stunden bisher unerschlossenen Video- und Audiomaterials ist ihm ein ungewöhnlich eindringlicher Dokumentarfilm gelungen. Veiel kommt überwiegend mit Archivaufnahmen aus und stellt die Ideen und Motive von Beuys‘ Wirken in den Vordergrund. Und er lässt die Filmzuschauer immer wieder direkt ins Gesicht des Mannes schauen, der unentwegt diskutierte und provozierte.

Einführung: Dr. Sebastian Baden

Freitag 22.09.201722

Schule, Schule – Die Zeit
nach Berg Fidel
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Hella Wenders. . 98 Min.

FSK: k. A.

In BERG FIDEL – EINE SCHULE FÜR ALLE von 2011 hatte Hella Wenders vier Schüler einer inklusiven Grundschule begleitet, wo alle Kinder ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede und Beeinträchtigungen aufgenommen werden. Dort hatten David, Jakob, Anita und Samira in altersgemischten Klassen gemeinsam gelernt. Nun mussten sie sich trennen und auf unterschiedliche weiterführende Schulen wechseln. Sechs Jahre später dokumentiert Hella Wenders ihren weiteren schulischen Weg in einem einjährigen Beobachtungszeitraum – Träume, Hoffnungen, Ängste, Sorgen inmitten der Pubertät: Wir erleben, wie die Kinder lernen, mit Leistungsdruck, wechselnden Gemütszuständen und der Suche nach Anerkennung in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Und erfahren, wie es mit ihnen weiterging in Montessori-, Förder- oder Gesamtschulen.

Paradies
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS(DEU 2016

Mehr zum Film

R: Andrei Konchalovsky.. D: Julia Vysotskaya, Philippe Duquesne, Christian Clauß, Jakob Diehl, Peter Kurth. 132 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender Polizeikommissar, ist nach ihrer Verhaftung für sie zuständig – und sichert ihr Schonung gegen sexuelle Gefälligkeiten zu. Allerdings wird er im Wald von Widerstandskämpfern gestellt – und Olga ins KZ deportiert, wo sie auf SS-Offizier Helmut trifft, ein fanatischer Himmlerverehrer, der sich erinnert an die gemeinsame Zeit mit Olga, damals, in einem verliebten Sommer zu Friedenszeiten.

Andrei Konchalovsky, legendärer russischer Filmemacher, legte im Alter von fast 80 Jahren ein Meisterwerk vor, in dem in intensiven Schwarzweiß-Bildern und ausgefeilter Dramaturgie vom Untergang von Liebe, Menschlichkeit und Zivilisation erzählt wird: Die komplexen Charaktere durchbrechen dabei das Gut-Böse-Schema ebenso, wie der Film die Schranken zwischen Leben und Tod, zwischen Hölle und Paradies, auflöst: „Ein überragender, anrührender Film über Leben und Tod, Liebe und Verlust, gewagt konzipiert und technisch brillant inszeniert“ (Filmdienst) – Gewinner des Silbernen Löwen von Venedig 2016.

Samstag 23.09.201723

Schule, Schule – Die Zeit
nach Berg Fidel
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Hella Wenders. . 98 Min.

FSK: k. A.

In BERG FIDEL – EINE SCHULE FÜR ALLE von 2011 hatte Hella Wenders vier Schüler einer inklusiven Grundschule begleitet, wo alle Kinder ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede und Beeinträchtigungen aufgenommen werden. Dort hatten David, Jakob, Anita und Samira in altersgemischten Klassen gemeinsam gelernt. Nun mussten sie sich trennen und auf unterschiedliche weiterführende Schulen wechseln. Sechs Jahre später dokumentiert Hella Wenders ihren weiteren schulischen Weg in einem einjährigen Beobachtungszeitraum – Träume, Hoffnungen, Ängste, Sorgen inmitten der Pubertät: Wir erleben, wie die Kinder lernen, mit Leistungsdruck, wechselnden Gemütszuständen und der Suche nach Anerkennung in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Und erfahren, wie es mit ihnen weiterging in Montessori-, Förder- oder Gesamtschulen.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse
21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

Mehr zum Film

Heute machen wir’s uns gemütlich. Nämlich im Wohnzimmer eines jungen Mannes. Kleiner Haken an der Sache: Er ist ein kranker Serienmörder. Im Anschluss finden wir uns dann noch in den Wirren des Indochinakrieges wieder, mit allem, was dazu gehört! Ganz ehrlich: Viel zu lachen gibt es heute nicht.

Sonntag 24.09.201724

Das Land der Heiligen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2015

Mehr zum Film

R: Fernando Muraca. D: Valeria Solarino, Lorenza Indovina, Antonia Daniela Marra, Ninni Bruschetta. 81 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Das Land der Heiligen: Das ist Kalabrien, die südlichste Region auf dem italienischen Festland. Hier spielt dieser Mafia-Thriller aus ungewohnter Perspektive. Es geht um Assunta, Witwe eines Mafioso und frisch verheiratet mit ihrem Schwager, auf Geheiß des örtlichen ’Ndrangheta-Paten. Und um Vittoria, Staatsanwältin aus Norditalien, die das Schweigen der Frauen innerhalb des patriarchalischen ’Ndrangheta-Systems brechen will. DAS LAND DER HEILIGEN ist damit kein typischer Mafia-Krimi: Er schildert jenseits der Konventionen und der Klischees die Machtkämpfe innerhalb und außerhalb der ehrenwerten Familie aus konsequent weiblicher Sichtweise, mit der er das brutale und rücksichtslose Vorgehen des Clans mit seinem dichten Netz aus Drogenhandel, Erpressung und Mord betrachtet.

„Was diesen großartigen Film auszeichnet, ist die Härte in den Dialogen und in den Gesichtern der Frauen, die sich in reiner und fundamentaler Feindschaft gegenüberstehen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Montag 25.09.201725

Paradies
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS(DEU 2016

Mehr zum Film

R: Andrei Konchalovsky.. D: Julia Vysotskaya, Philippe Duquesne, Christian Clauß, Jakob Diehl, Peter Kurth. 132 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender Polizeikommissar, ist nach ihrer Verhaftung für sie zuständig – und sichert ihr Schonung gegen sexuelle Gefälligkeiten zu. Allerdings wird er im Wald von Widerstandskämpfern gestellt – und Olga ins KZ deportiert, wo sie auf SS-Offizier Helmut trifft, ein fanatischer Himmlerverehrer, der sich erinnert an die gemeinsame Zeit mit Olga, damals, in einem verliebten Sommer zu Friedenszeiten.

Andrei Konchalovsky, legendärer russischer Filmemacher, legte im Alter von fast 80 Jahren ein Meisterwerk vor, in dem in intensiven Schwarzweiß-Bildern und ausgefeilter Dramaturgie vom Untergang von Liebe, Menschlichkeit und Zivilisation erzählt wird: Die komplexen Charaktere durchbrechen dabei das Gut-Böse-Schema ebenso, wie der Film die Schranken zwischen Leben und Tod, zwischen Hölle und Paradies, auflöst: „Ein überragender, anrührender Film über Leben und Tod, Liebe und Verlust, gewagt konzipiert und technisch brillant inszeniert“ (Filmdienst) – Gewinner des Silbernen Löwen von Venedig 2016.

Dienstag 26.09.201726

Schule, Schule – Die Zeit
nach Berg Fidel
19:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Hella Wenders. . 98 Min.

FSK: k. A.

In BERG FIDEL – EINE SCHULE FÜR ALLE von 2011 hatte Hella Wenders vier Schüler einer inklusiven Grundschule begleitet, wo alle Kinder ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede und Beeinträchtigungen aufgenommen werden. Dort hatten David, Jakob, Anita und Samira in altersgemischten Klassen gemeinsam gelernt. Nun mussten sie sich trennen und auf unterschiedliche weiterführende Schulen wechseln. Sechs Jahre später dokumentiert Hella Wenders ihren weiteren schulischen Weg in einem einjährigen Beobachtungszeitraum – Träume, Hoffnungen, Ängste, Sorgen inmitten der Pubertät: Wir erleben, wie die Kinder lernen, mit Leistungsdruck, wechselnden Gemütszuständen und der Suche nach Anerkennung in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Und erfahren, wie es mit ihnen weiterging in Montessori-, Förder- oder Gesamtschulen.

Mittwoch 27.09.201727

Schule, Schule – Die Zeit
nach Berg Fidel
17:30 Uhr
Schule im Fokus
DEU 2017

Mehr zum Film

R: Hella Wenders. . 98 Min.

FSK: k. A.

In BERG FIDEL – EINE SCHULE FÜR ALLE von 2011 hatte Hella Wenders vier Schüler einer inklusiven Grundschule begleitet, wo alle Kinder ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede und Beeinträchtigungen aufgenommen werden. Dort hatten David, Jakob, Anita und Samira in altersgemischten Klassen gemeinsam gelernt. Nun mussten sie sich trennen und auf unterschiedliche weiterführende Schulen wechseln. Sechs Jahre später dokumentiert Hella Wenders ihren weiteren schulischen Weg in einem einjährigen Beobachtungszeitraum – Träume, Hoffnungen, Ängste, Sorgen inmitten der Pubertät: Wir erleben, wie die Kinder lernen, mit Leistungsdruck, wechselnden Gemütszuständen und der Suche nach Anerkennung in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Und erfahren, wie es mit ihnen weiterging in Montessori-, Förder- oder Gesamtschulen.

Violeta Parra
19:30 Uhr
5. Abya Yala Festival
CHL/ARG/BRA 2011

Mehr zum Film

R: Andrés Wood. D: Francisca Gavilán, Gabriela Aguilera, Christián Quevedo, Thomas Durand. 110 Min. OmdtU.

FSK: 12

Violeta Parra, chilenische Folklore-Sängerin und bildende Künstlerin, protestierte mit ihrer Gitarre gegen soziale Ungerechtigkeit, die sie aus eigenen Erfahrungen kannte. Aus traditionellen Liedern kreierte sie neue musikalische Meisterstücke, das „Nueva Canción Chilena“. Neben ihren musikalischen und poetischen Werken schuf sie virtuos originelle Gemälde, Textilien und Keramiken. 1964 gelang ihr als erster Künstlerin aus Lateinamerika eine Ausstellung im Louvre. Als unglaublich vielfältige, authentische Künstlerin gefeiert, wurde Parra zur populären Ikone, die der chilenische Regisseur Andrés Wood mit diesem Film eindringlich portraitiert. In der zweiten Hauptrolle: ihre wunderschöne, ergreifende Musik.

Einführung: Barbara Caroli-Buch

Donnerstag 28.09.201728

Mehr zum Film

R: Noémie Lvovsky. D: Noémie Lvovsky, Samir Guesmi, Judith Chemla, Yolande Moreau, Jean-Pierre Léaud.. 120 Min. OmdtU.

FSK: 12

An Silvester ist die 40jährige Camille am Boden zerstört: Éric hat sie verlassen, nach 25 Jahren. Von ihm ist sie mit 16 schwanger geworden, glücklich haben sie die Tochter aufgezogen – jetzt will sich Camille nur noch betrinken. Doch um Mitternacht wird sie ohnmächtig – und erwacht, äußerlich unverändert, als 15jährige Schülerin. Im Wissen um die Zukunft muss sie mit dem baldigen Tod ihrer Mutter ebenso zurechtkommen wie mit den Avancen des treulosen Éric – sie braucht ihn als Vater ihrer Tochter...

„Man mag diesen komplexen Film als märchenhafte, filmische Psychoanalyse sehen oder als feministische Commedia dell’Arte mit Science-Fiction-Touch. Oder als verrückte, melancholische Sommerkomödie.“ (epd Film)

Einführung: Dr. Caroline Mary-Franssen

Freitag 29.09.201729

Paradies
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS(DEU 2016

Mehr zum Film

R: Andrei Konchalovsky.. D: Julia Vysotskaya, Philippe Duquesne, Christian Clauß, Jakob Diehl, Peter Kurth. 132 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender Polizeikommissar, ist nach ihrer Verhaftung für sie zuständig – und sichert ihr Schonung gegen sexuelle Gefälligkeiten zu. Allerdings wird er im Wald von Widerstandskämpfern gestellt – und Olga ins KZ deportiert, wo sie auf SS-Offizier Helmut trifft, ein fanatischer Himmlerverehrer, der sich erinnert an die gemeinsame Zeit mit Olga, damals, in einem verliebten Sommer zu Friedenszeiten.

Andrei Konchalovsky, legendärer russischer Filmemacher, legte im Alter von fast 80 Jahren ein Meisterwerk vor, in dem in intensiven Schwarzweiß-Bildern und ausgefeilter Dramaturgie vom Untergang von Liebe, Menschlichkeit und Zivilisation erzählt wird: Die komplexen Charaktere durchbrechen dabei das Gut-Böse-Schema ebenso, wie der Film die Schranken zwischen Leben und Tod, zwischen Hölle und Paradies, auflöst: „Ein überragender, anrührender Film über Leben und Tod, Liebe und Verlust, gewagt konzipiert und technisch brillant inszeniert“ (Filmdienst) – Gewinner des Silbernen Löwen von Venedig 2016.

Das Land der Heiligen
21:45 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2015

Mehr zum Film

R: Fernando Muraca. D: Valeria Solarino, Lorenza Indovina, Antonia Daniela Marra, Ninni Bruschetta. 81 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Das Land der Heiligen: Das ist Kalabrien, die südlichste Region auf dem italienischen Festland. Hier spielt dieser Mafia-Thriller aus ungewohnter Perspektive. Es geht um Assunta, Witwe eines Mafioso und frisch verheiratet mit ihrem Schwager, auf Geheiß des örtlichen ’Ndrangheta-Paten. Und um Vittoria, Staatsanwältin aus Norditalien, die das Schweigen der Frauen innerhalb des patriarchalischen ’Ndrangheta-Systems brechen will. DAS LAND DER HEILIGEN ist damit kein typischer Mafia-Krimi: Er schildert jenseits der Konventionen und der Klischees die Machtkämpfe innerhalb und außerhalb der ehrenwerten Familie aus konsequent weiblicher Sichtweise, mit der er das brutale und rücksichtslose Vorgehen des Clans mit seinem dichten Netz aus Drogenhandel, Erpressung und Mord betrachtet.

„Was diesen großartigen Film auszeichnet, ist die Härte in den Dialogen und in den Gesichtern der Frauen, die sich in reiner und fundamentaler Feindschaft gegenüberstehen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Samstag 30.09.201730

Paradies
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
RUS(DEU 2016

Mehr zum Film

R: Andrei Konchalovsky.. D: Julia Vysotskaya, Philippe Duquesne, Christian Clauß, Jakob Diehl, Peter Kurth. 132 Min. OmdtU.

FSK: 12

Zwischen Frankreich, Deutschland und Russland kreuzen sich während des Zweiten Weltkriegs auf schicksalhafte Weise die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, russischstämmige Aristokratin, engagiert sich in der Résistance; Jules, kollaborierender Polizeikommissar, ist nach ihrer Verhaftung für sie zuständig – und sichert ihr Schonung gegen sexuelle Gefälligkeiten zu. Allerdings wird er im Wald von Widerstandskämpfern gestellt – und Olga ins KZ deportiert, wo sie auf SS-Offizier Helmut trifft, ein fanatischer Himmlerverehrer, der sich erinnert an die gemeinsame Zeit mit Olga, damals, in einem verliebten Sommer zu Friedenszeiten.

Andrei Konchalovsky, legendärer russischer Filmemacher, legte im Alter von fast 80 Jahren ein Meisterwerk vor, in dem in intensiven Schwarzweiß-Bildern und ausgefeilter Dramaturgie vom Untergang von Liebe, Menschlichkeit und Zivilisation erzählt wird: Die komplexen Charaktere durchbrechen dabei das Gut-Böse-Schema ebenso, wie der Film die Schranken zwischen Leben und Tod, zwischen Hölle und Paradies, auflöst: „Ein überragender, anrührender Film über Leben und Tod, Liebe und Verlust, gewagt konzipiert und technisch brillant inszeniert“ (Filmdienst) – Gewinner des Silbernen Löwen von Venedig 2016.

Das Land der Heiligen
21:45 Uhr
Neu in Mannheim
ITA 2015

Mehr zum Film

R: Fernando Muraca. D: Valeria Solarino, Lorenza Indovina, Antonia Daniela Marra, Ninni Bruschetta. 81 Min. OmdtU.

FSK: k. A.

Das Land der Heiligen: Das ist Kalabrien, die südlichste Region auf dem italienischen Festland. Hier spielt dieser Mafia-Thriller aus ungewohnter Perspektive. Es geht um Assunta, Witwe eines Mafioso und frisch verheiratet mit ihrem Schwager, auf Geheiß des örtlichen ’Ndrangheta-Paten. Und um Vittoria, Staatsanwältin aus Norditalien, die das Schweigen der Frauen innerhalb des patriarchalischen ’Ndrangheta-Systems brechen will. DAS LAND DER HEILIGEN ist damit kein typischer Mafia-Krimi: Er schildert jenseits der Konventionen und der Klischees die Machtkämpfe innerhalb und außerhalb der ehrenwerten Familie aus konsequent weiblicher Sichtweise, mit der er das brutale und rücksichtslose Vorgehen des Clans mit seinem dichten Netz aus Drogenhandel, Erpressung und Mord betrachtet.

„Was diesen großartigen Film auszeichnet, ist die Härte in den Dialogen und in den Gesichtern der Frauen, die sich in reiner und fundamentaler Feindschaft gegenüberstehen.“ (Süddeutsche Zeitung)