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Samstag 01.02.201401

What Moves You - 
Jetzt kommt alles in Bewegung
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CH 2013

Mehr zum Film

R: Christian Labhart. 82 Min. OmU.

Mitten im Herzen der Weltmetropole Berlin treffen sich 80 Jugendliche aus aller Welt, die sich der Bewegungskunst der Eurythmie widmen und gemeinsam eine Aufführung erarbeiten wollen. Christian Labhart hält mit seiner Kamera die Entwicklung des künstlerischen Prozesses fest, durchwachsen von Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen. Was am Ende herauskommt ist eine eurythmische Bühnenshow der 5. Symphonie von Beethoven und ein zeitgenössisches Stück von Arvo Pärt. Und dies ist weit weg von den verstaubten Darstellungen dieser uralten Kunstform, sondern präsentiert sich als frisch, jung und innovativ.

Sonntag 02.02.201402

What Moves You - 
Jetzt kommt alles in Bewegung
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CH 2013

Mehr zum Film

R: Christian Labhart. 82 Min. OmU.

Mitten im Herzen der Weltmetropole Berlin treffen sich 80 Jugendliche aus aller Welt, die sich der Bewegungskunst der Eurythmie widmen und gemeinsam eine Aufführung erarbeiten wollen. Christian Labhart hält mit seiner Kamera die Entwicklung des künstlerischen Prozesses fest, durchwachsen von Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen. Was am Ende herauskommt ist eine eurythmische Bühnenshow der 5. Symphonie von Beethoven und ein zeitgenössisches Stück von Arvo Pärt. Und dies ist weit weg von den verstaubten Darstellungen dieser uralten Kunstform, sondern präsentiert sich als frisch, jung und innovativ.

Montag 03.02.201403

Kid-Thing
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2012

Mehr zum Film

R: David Zeller. D: Sydney Aguirre, Susan Tyrell. 83 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Austin/Texas, mitten in der Prärie: Die Menschen, die hier leben, sind eigen. Auch die zehnjährige Annie, die auf ihrem BMX-Rad durch die einsame Landschaft streunt, auf alles schießt, was ihr in die Quere kommt oder mit Vorliebe mit ihrem Baseballschläger auf Dinge einschlägt. Von ihrem Vater vernachlässigt und ganz ohne Freunde scheint ihr nichts von Wert zu sein. Als sie eines Tages im Wald spielt, hört sie Hilfeschreie einer Frau...

Den Filmemachern David und Nathan Zellner ist ein einzigartiger Film mit einer außergewöhnlichen Hauptdarstellerin gelungen. Der Film kommt mit wenig Worten aus - die eigentliche Geschichte erzählen die bildgewaltigen Aufnahmen und die Handlungen des widerspenstigen und doch so verletzlichen Mädchens. Hinter der realistischen Aufmachung versteckt sich eine explosive Mischung aus Spannung, Brutalität und purer Melancholie. Ein verstörender, sehr besonderer Independent- Film.

Dienstag 04.02.201404

Kid-Thing
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2012

Mehr zum Film

R: David Zeller. D: Sydney Aguirre, Susan Tyrell. 83 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Austin/Texas, mitten in der Prärie: Die Menschen, die hier leben, sind eigen. Auch die zehnjährige Annie, die auf ihrem BMX-Rad durch die einsame Landschaft streunt, auf alles schießt, was ihr in die Quere kommt oder mit Vorliebe mit ihrem Baseballschläger auf Dinge einschlägt. Von ihrem Vater vernachlässigt und ganz ohne Freunde scheint ihr nichts von Wert zu sein. Als sie eines Tages im Wald spielt, hört sie Hilfeschreie einer Frau...

Den Filmemachern David und Nathan Zellner ist ein einzigartiger Film mit einer außergewöhnlichen Hauptdarstellerin gelungen. Der Film kommt mit wenig Worten aus - die eigentliche Geschichte erzählen die bildgewaltigen Aufnahmen und die Handlungen des widerspenstigen und doch so verletzlichen Mädchens. Hinter der realistischen Aufmachung versteckt sich eine explosive Mischung aus Spannung, Brutalität und purer Melancholie. Ein verstörender, sehr besonderer Independent- Film.

Mittwoch 05.02.201405

Kid-Thing
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2012

Mehr zum Film

R: David Zeller. D: Sydney Aguirre, Susan Tyrell. 83 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Austin/Texas, mitten in der Prärie: Die Menschen, die hier leben, sind eigen. Auch die zehnjährige Annie, die auf ihrem BMX-Rad durch die einsame Landschaft streunt, auf alles schießt, was ihr in die Quere kommt oder mit Vorliebe mit ihrem Baseballschläger auf Dinge einschlägt. Von ihrem Vater vernachlässigt und ganz ohne Freunde scheint ihr nichts von Wert zu sein. Als sie eines Tages im Wald spielt, hört sie Hilfeschreie einer Frau...

Den Filmemachern David und Nathan Zellner ist ein einzigartiger Film mit einer außergewöhnlichen Hauptdarstellerin gelungen. Der Film kommt mit wenig Worten aus - die eigentliche Geschichte erzählen die bildgewaltigen Aufnahmen und die Handlungen des widerspenstigen und doch so verletzlichen Mädchens. Hinter der realistischen Aufmachung versteckt sich eine explosive Mischung aus Spannung, Brutalität und purer Melancholie. Ein verstörender, sehr besonderer Independent- Film.

Donnerstag 06.02.201406

Eisheimat
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/ISL 2012

Mehr zum Film

R: Heike Fink. 88 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Im Deutschland nach dem Krieg sahen sie für sich keine Perspektiven: Ihre Heimat lag in Trümmern, ihre Häuser waren zerstört und die Familien auseinander gerissen. 238 Frauen folgten deshalb der Aufforderung des isländischen Bauernverbandes, der 1949 über eine Annonce in der Zeitung nach Landarbeiterinnen suchte. Sie ließen alles zurück und machten sich auf eine lange Reise, um in einem Land zu leben, das sie bisher nicht kannten. Der Film erzählt die Geschichte von sechs mutigen Frauen, die sich heute über 80-jährig noch einmal erinnern. Es ist der letzte Blick auf eine Zeit voller Entbehrungen, vom Verlust im doppelten Sinne, von der Heimat in Deutschland und der Heimat in der Fremde. Sie reflektieren und ziehen Bilanz: warmherzig.

Das merkwürdige Kätzchen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

Freitag 07.02.201407

Eisheimat
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/ISL 2012

Mehr zum Film

R: Heike Fink. 88 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Im Deutschland nach dem Krieg sahen sie für sich keine Perspektiven: Ihre Heimat lag in Trümmern, ihre Häuser waren zerstört und die Familien auseinander gerissen. 238 Frauen folgten deshalb der Aufforderung des isländischen Bauernverbandes, der 1949 über eine Annonce in der Zeitung nach Landarbeiterinnen suchte. Sie ließen alles zurück und machten sich auf eine lange Reise, um in einem Land zu leben, das sie bisher nicht kannten. Der Film erzählt die Geschichte von sechs mutigen Frauen, die sich heute über 80-jährig noch einmal erinnern. Es ist der letzte Blick auf eine Zeit voller Entbehrungen, vom Verlust im doppelten Sinne, von der Heimat in Deutschland und der Heimat in der Fremde. Sie reflektieren und ziehen Bilanz: warmherzig.

Das merkwürdige Kätzchen
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

Samstag 08.02.201408

Eisheimat
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU/ISL 2012

Mehr zum Film

R: Heike Fink. 88 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Im Deutschland nach dem Krieg sahen sie für sich keine Perspektiven: Ihre Heimat lag in Trümmern, ihre Häuser waren zerstört und die Familien auseinander gerissen. 238 Frauen folgten deshalb der Aufforderung des isländischen Bauernverbandes, der 1949 über eine Annonce in der Zeitung nach Landarbeiterinnen suchte. Sie ließen alles zurück und machten sich auf eine lange Reise, um in einem Land zu leben, das sie bisher nicht kannten. Der Film erzählt die Geschichte von sechs mutigen Frauen, die sich heute über 80-jährig noch einmal erinnern. Es ist der letzte Blick auf eine Zeit voller Entbehrungen, vom Verlust im doppelten Sinne, von der Heimat in Deutschland und der Heimat in der Fremde. Sie reflektieren und ziehen Bilanz: warmherzig.

21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

Mehr zum Film

Im gemischten Doppel für die Gruselgemeinde gibt es dieses Mal Endsiebziger-Stimmung mit Wüsten-Action und hartem Horror aus Italien.

Sonntag 09.02.201409

The Dark Knight
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
USA/GBR 2008

Mehr zum Film

R: Christopher Nolan. D: Michael Caine, Morgan Freeman. 152 Min. DF.

FSK: frei ab 16 Jahren

Gotham City hat viele finstere Gestalten, doch Joker ist anders. Mit brillantem Verstand und grotesk geschminktem Gesicht versucht er, Batmans Revier ins Chaos zu stürzen. Dem nihilistischen Clown geht es nicht um Reichtümer oder Macht, er will Anarchie. Deswegen hat er es auf Bezirksstaatsanwalt Dent abgesehen, einen strahlenden Helden mit tadelloser Gesinnung. Dent arbeitet mit Batman und Lieutenant Gordon an einem Plan, die Straßen von Gotham verbrechensfrei zu machen. Joker aber wird diese Hoffnung durch sein perfides Spiel platzen lassen...

Vorgestellt von: Alexandre Metraux und Gerhard Schneider

Montag 10.02.201410

Das merkwürdige Kätzchen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

Dienstag 11.02.201411

Das merkwürdige Kätzchen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

Mittwoch 12.02.201412

Das merkwürdige Kätzchen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

Donnerstag 13.02.201413

Matterhorn - Wo die Liebe hinfällt
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
NDL 2013

Mehr zum Film

R: Diederik Ebbinge. D: René van't Hof, Ton Kas. 87 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Fred ist ein Spießer, wie er im Buche steht: Gewissenhaft und ordentlich, pünktlich und immer gut gekleidet, geht er regelmäßig in die Kirche, isst sein Abendessen stets um punkt sechs Uhr und lebt seit dem Tod seiner Frau und seines Sohnes ein Leben voller Routine und ganz ohne jede Überraschung. Sodom und Gomorra bricht dann herein über das kleine, bigotte Dorf in Holland, in dem Fred lebt, als der ordnungsliebende Witwer (phänomenal Ton Kas) dem sanftmütigen, aber strangen Landstreicher Theo das Ja-Wort gibt und der spießigsten Einöde der nördlichen Hemisphäre, die übrigens herrliche Filmstimmungen und Bilder serviert, den Rücken kehrt.

Ausgezeichnet mit der größten Anzahl an Preisen, die je auf einem Festival an einen einzelnen Film vergeben wurden, besticht Ebbinges trocken absurde und unglaublich unterhaltsame Dramödie über Einsamkeit, Liebe und Freiheit durch seine begnadeten Hauptdarsteller, ein exzellentes Drehbuch und das wohl grandioseste Finale der neueren Filmgeschichte. Menschlich, zu Herzen gehend, oscarwürdig.

Zur Eröffnung gibt es am 13.02. um 19 Uhr ein Glas Sekt gratis!

Liebesbriefe eines Unbekannten
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
ISR 2013

Mehr zum Film

R: Yariv Mozer. D: Yoav Reuveni, Moran Rosenblatt. 82 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Tel Aviv, 1989: Als der schöne Linguistikstudent Boaz anonyme Liebesbriefe von einem Mann erhält, wird er in seiner sexuellen Identität schwerwiegend erschüttert, sodass sein gewohntes, harmonisches Leben mit seiner Freundin ins Wanken gerät...

Schon wegen des schönen Hauptdarstellers sehenswert...

Freitag 14.02.201414

Ich fühl mich Disco
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Axel Ranisch. D: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski. 98 Min.

FSK: frei ab 12 Jahren

Schwimmtrainer Hanno schenkt seinem Sohn Flori eine Simson zum Geburtstag, doch anstatt die Welt damit zu erkunden, fährt dieser das Moped prompt gegen die Wand. Zum Glück gibt´s Mama, die mit Staubsauger und Paillettenkleid zwischen den beiden vermittelt und das Familienidyll im Schein der Discokugel zum Strahlen bringt. Aber was, wenn Mama förmlich aus dem Alltag fällt und die Welten der Jungs ungebremst aufeinanderprallen? Während Flori das Krankenzimmer zur Karaokebühne macht und sich zu Klavierklängen in Hannos Schützling Radu verknallt, ertränkt der emotional eher ungelenke Papa seine Trauer an der Bar und findet ausgerechnet bei Schlagersänger Christian Steiffen handfesten Trost. Wenn dann auch noch Rosa von Praunheim als Ratgeber für Eltern homosexueller Kinder auf den Plan tritt, sind die Lacher perfekt.

Ein urkomisches, trashiges Loblied auf Väter und Söhne, zum Schmunzeln und Schunkeln, Fremdschämen, Mitsingen, Träumen und melancholisch werden.

Im Namen des...
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
POL 2013

Mehr zum Film

R: Malgorzata Szumowska. D: Andrzej Chyra, Lukasz Simlat. 101 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Der neu ins Dorf gekommene Priester Adam kümmert sich intensiv um straffällig gewordene Jugendliche und gewinnt ihren Respekt, bald schätzen auch die Landbewohner seinen Einsatz. Gegenüber den Verführungskünsten der Frau seines Mitarbeiters bleibt er standhaft, er verliebt sich in einen seiner Schützlinge, traut sich aber nicht, seine Gefühle auszuleben und flüchtet sich in Alkohol. Bald erreichen Gerüchte über seine Homosexualität den Bischof.

Ein leiser und dennoch sehr mutiger Film in einem Land, in dem der Katholizismus sehr großen Einfluss hat.

Samstag 15.02.201415

Das letzte Spiel
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
ESP/CUB 2013

Mehr zum Film

R: Antonio Hens. D: Milton Garcia, Reinier Diaz. 94 Min. OmU.

FSK: FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Kuba ist nicht eben ein Land, in dem sich Schwule frei bewegen können. Das gesellschaftliche Korsett ist eng, der Machismo scheint unsterblich. Hens verortet sein Drama in die kubanische Kapitale Havanna und zeigt den Alltag eines jungen Strichers mit seinem Geliebten, wie sie um ihre Beziehung und um ihren Lebensunterhalt kämpfen.

Oben ist es still
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU/NDL 2013

Mehr zum Film

R: Nanouk Leopold. D: Jeroen Willems, Henri Garcin. 91 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Helmer lebt allein mit seinem alten Vater auf einem Bauernhof in Zeeland. 50 Kühe, ein paar Schafe, zwei Esel. Nach dem Tod des Bruders ist das alles an ihm hängen geblieben. Jetzt, mit Mitte fünfzig, fasst Helmer den Entschluss, sein eigenes Leben zu beginnen. Er bringt den Vater, der nicht sterben will, ins obere Stockwerk und richtet sich unten neu ein. Doch die ungelebten Träume wird er nicht so ohne weiteres los.

Nanouk Leopolds Adaption von Gerbrand Bakkers Roman »Oben ist es still« erzählt in ruhigen Bildern ein spätes Comingout. Mit dem überraschend im Dezember verstorbenen Jeroen Willems in einer letzten, herausragenden Hauptrolle.

Sonntag 16.02.201416

Liebesbriefe eines Unbekannten
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
ISR 2013

Mehr zum Film

R: Yariv Mozer. D: Yoav Reuveni, Moran Rosenblatt. 82 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Tel Aviv, 1989: Als der schöne Linguistikstudent Boaz anonyme Liebesbriefe von einem Mann erhält, wird er in seiner sexuellen Identität schwerwiegend erschüttert, sodass sein gewohntes, harmonisches Leben mit seiner Freundin ins Wanken gerät...

Schon wegen des schönen Hauptdarstellers sehenswert...

Naked Opera
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU/LUX

Mehr zum Film

R: Angela Christlieb. D: Marc Rollinger, Jordan Fox. 85 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Naked Opera erzählt die Geschichte eines Mannes mit vielen Gesichtern. Marc ist talentiert, intelligent, eloquent und wohlhabend, aber seit Kindheitstagen leidet er an einer unheilbaren Krankheit. Auf den Spuren Don Giovannis ist er stets auf der Suche nach der perfekten Inszenierung seines Lebens und seiner Lieblingsoper. Er entkommt jedes Wochenende aufs Neue seinem geregelten, bürgerlichen Alltag, indem er auf der Jagd nach der ultimativen Aufführung von »Don Giovanni« die Welt bereist. Marc umgibt sich mit jungen hübschen Männern, residiert in den schönsten Hotels der Welt und genießt die Freuden des Lebens.

Regisseurin Angela Christlieb begibt sich mit Marc Rollinger auf eine Reise von Luxemburg bis nach Venedig, auf der sich Marc in einen jungen Pornodarsteller verliebt. Mit Naked Opera gelingt ihr ein ebenso konfrontatives wie intimes Porträt einer tragisch faszinierenden Person.

Montag 17.02.201417

Oben ist es still
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU/NDL 2013

Mehr zum Film

R: Nanouk Leopold. D: Jeroen Willems, Henri Garcin. 91 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Helmer lebt allein mit seinem alten Vater auf einem Bauernhof in Zeeland. 50 Kühe, ein paar Schafe, zwei Esel. Nach dem Tod des Bruders ist das alles an ihm hängen geblieben. Jetzt, mit Mitte fünfzig, fasst Helmer den Entschluss, sein eigenes Leben zu beginnen. Er bringt den Vater, der nicht sterben will, ins obere Stockwerk und richtet sich unten neu ein. Doch die ungelebten Träume wird er nicht so ohne weiteres los.

Nanouk Leopolds Adaption von Gerbrand Bakkers Roman »Oben ist es still« erzählt in ruhigen Bildern ein spätes Comingout. Mit dem überraschend im Dezember verstorbenen Jeroen Willems in einer letzten, herausragenden Hauptrolle.

Ich fühl mich Disco
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Axel Ranisch. D: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski. 98 Min.

FSK: frei ab 12 Jahren

Schwimmtrainer Hanno schenkt seinem Sohn Flori eine Simson zum Geburtstag, doch anstatt die Welt damit zu erkunden, fährt dieser das Moped prompt gegen die Wand. Zum Glück gibt´s Mama, die mit Staubsauger und Paillettenkleid zwischen den beiden vermittelt und das Familienidyll im Schein der Discokugel zum Strahlen bringt. Aber was, wenn Mama förmlich aus dem Alltag fällt und die Welten der Jungs ungebremst aufeinanderprallen? Während Flori das Krankenzimmer zur Karaokebühne macht und sich zu Klavierklängen in Hannos Schützling Radu verknallt, ertränkt der emotional eher ungelenke Papa seine Trauer an der Bar und findet ausgerechnet bei Schlagersänger Christian Steiffen handfesten Trost. Wenn dann auch noch Rosa von Praunheim als Ratgeber für Eltern homosexueller Kinder auf den Plan tritt, sind die Lacher perfekt.

Ein urkomisches, trashiges Loblied auf Väter und Söhne, zum Schmunzeln und Schunkeln, Fremdschämen, Mitsingen, Träumen und melancholisch werden.

Dienstag 18.02.201418

Im Namen des...
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
POL 2013

Mehr zum Film

R: Malgorzata Szumowska. D: Andrzej Chyra, Lukasz Simlat. 101 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Der neu ins Dorf gekommene Priester Adam kümmert sich intensiv um straffällig gewordene Jugendliche und gewinnt ihren Respekt, bald schätzen auch die Landbewohner seinen Einsatz. Gegenüber den Verführungskünsten der Frau seines Mitarbeiters bleibt er standhaft, er verliebt sich in einen seiner Schützlinge, traut sich aber nicht, seine Gefühle auszuleben und flüchtet sich in Alkohol. Bald erreichen Gerüchte über seine Homosexualität den Bischof.

Ein leiser und dennoch sehr mutiger Film in einem Land, in dem der Katholizismus sehr großen Einfluss hat.

Matterhorn - Wo die Liebe hinfällt
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
NDL 2013

Mehr zum Film

R: Diederik Ebbinge. D: René van't Hof, Ton Kas. 87 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Fred ist ein Spießer, wie er im Buche steht: Gewissenhaft und ordentlich, pünktlich und immer gut gekleidet, geht er regelmäßig in die Kirche, isst sein Abendessen stets um punkt sechs Uhr und lebt seit dem Tod seiner Frau und seines Sohnes ein Leben voller Routine und ganz ohne jede Überraschung. Sodom und Gomorra bricht dann herein über das kleine, bigotte Dorf in Holland, in dem Fred lebt, als der ordnungsliebende Witwer (phänomenal Ton Kas) dem sanftmütigen, aber strangen Landstreicher Theo das Ja-Wort gibt und der spießigsten Einöde der nördlichen Hemisphäre, die übrigens herrliche Filmstimmungen und Bilder serviert, den Rücken kehrt.

Ausgezeichnet mit der größten Anzahl an Preisen, die je auf einem Festival an einen einzelnen Film vergeben wurden, besticht Ebbinges trocken absurde und unglaublich unterhaltsame Dramödie über Einsamkeit, Liebe und Freiheit durch seine begnadeten Hauptdarsteller, ein exzellentes Drehbuch und das wohl grandioseste Finale der neueren Filmgeschichte. Menschlich, zu Herzen gehend, oscarwürdig.

Zur Eröffnung gibt es am 13.02. um 19 Uhr ein Glas Sekt gratis!

Mittwoch 19.02.201419

Naked Opera
19:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
DEU/LUX

Mehr zum Film

R: Angela Christlieb. D: Marc Rollinger, Jordan Fox. 85 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Naked Opera erzählt die Geschichte eines Mannes mit vielen Gesichtern. Marc ist talentiert, intelligent, eloquent und wohlhabend, aber seit Kindheitstagen leidet er an einer unheilbaren Krankheit. Auf den Spuren Don Giovannis ist er stets auf der Suche nach der perfekten Inszenierung seines Lebens und seiner Lieblingsoper. Er entkommt jedes Wochenende aufs Neue seinem geregelten, bürgerlichen Alltag, indem er auf der Jagd nach der ultimativen Aufführung von »Don Giovanni« die Welt bereist. Marc umgibt sich mit jungen hübschen Männern, residiert in den schönsten Hotels der Welt und genießt die Freuden des Lebens.

Regisseurin Angela Christlieb begibt sich mit Marc Rollinger auf eine Reise von Luxemburg bis nach Venedig, auf der sich Marc in einen jungen Pornodarsteller verliebt. Mit Naked Opera gelingt ihr ein ebenso konfrontatives wie intimes Porträt einer tragisch faszinierenden Person.

Das letzte Spiel
21:30 Uhr
19. Schwule Filmtage
ESP/CUB 2013

Mehr zum Film

R: Antonio Hens. D: Milton Garcia, Reinier Diaz. 94 Min. OmU.

FSK: FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Kuba ist nicht eben ein Land, in dem sich Schwule frei bewegen können. Das gesellschaftliche Korsett ist eng, der Machismo scheint unsterblich. Hens verortet sein Drama in die kubanische Kapitale Havanna und zeigt den Alltag eines jungen Strichers mit seinem Geliebten, wie sie um ihre Beziehung und um ihren Lebensunterhalt kämpfen.

Donnerstag 20.02.201420

Olafur Eliasson
Space Is Process
19:30 Uhr
Film und Kunst - Veranstaltungsort: Kunsthalle
DEU/DNK/USA/GBR 2010

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R: Jacob Jørgensen & Henrik Lundø. 76 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Olafur Eliasson (geboren 1967 in Kopenhagen) gilt als der Forscher-Künstler par excellence unserer Zeit. Grundlage seiner oft gigantisch großen Kunstprojekte sind Untersuchungen über physikalische Phänomene. Licht und Wasser, Bewegung und Zeit bilden die Konstanten seiner sinnlich erlebbaren Installationen. Der Dokumentarfilm berichtet von einem seiner spektakulärsten Vorhaben: 2008 errichtete Olafur Eliasson vier künstliche Wasserfälle vor der Silhouette von New York. Zu dieser Zeit war der dänisch-isländische Künstler, der seine Ideen mit einem Stab von Mitarbeitern in einem Berliner Atelier entwickelt, bereits ein Weltstar. In der Londoner Tate Modern ließ er eine Sonne aufgehen, in Stockholm färbte er einen ganzen Fluss grün ein und den Boden des Pariser Musée d’Art Moderne bedeckte er mit Lavagestein. Wer sich mit den Arbeiten von Olafur Eliasson beschäftigt, stößt auf grundlegende Fragen, die dem komplexen Verhältnis von Kunst und Natur entspringen.

Einführung: Dr. des. Anne Vieth. Veranstaltungsort: Kunsthalle

Ein Jahr in der Hölle
19:30 Uhr
Klassiker des Monats
AUS 1982

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R: Peter Weir. D: Mel Gibson, Sigourney Weaver. 115 Min. DF.

FSK: frei ab 16 Jahren

Indonesien 1965. In den Wirren des bevorstehenden Bürgerkrieges verlieben sich der ehrgeizige Korrespondent Hamilton und die Botschaftsangestellte Jill. Ihre Beziehung wird im Hexenkessel Jakarta zu einem lebensgefährlichen Abenteuer...

Die 80ies lassen grüßen, mit Mel Gibson und Sigourney Weaver und Soundtrack von Vangelis und Richard Strauss! Im Anschluss daran zeigen wir The Act of Killing. In seinem Dokumentarfilm konfrontiert Joshua Oppenheimer indonesische Massenmörder spielerisch mit ihren Untaten.

Mit einer Einführung von Dr. Peter Bär.

The Act of Killing
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DNK/NOR/GBR 2012

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R: Joshua Oppenheimer. 122 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Als General Suharto mit einem Militärputsch in Indonesien 1965 die Macht an sich reißt, schickt er Todesschwadronen durchs Land, die innerhalb eines Jahres über eine Millionen Andersdenkende ermorden. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das bis heute ungeahndet ist: Die Mörder von einst sind heute Politiker und Personen des öffentlichen Lebens, werden teils wie Helden verehrt. Da die Dreharbeiten mit überlebenden Opfern immer wieder von lokalen Behörden boykottiert wurden, wendet Regisseur Oppenheimer einen genialen Kunstgriff an: Er zwingt die reuelosen Täter zur Auseinandersetzung, indem er ihnen anbietet, ihre Morde vor der Kamera selbst zu inszenieren. Er schlägt die Mörder so mit derselben Methode, mit der sie bisher ihr Gewissen ruhig gestellt haben: mit der Kunst der Inszenierung. Da ist etwa Anwar, der demonstriert, wie er mit einer Drahtschlinge mordet. Mafia-Filme hätten ihn dazu inspiriert, sagt er grinsend und präsentiert sich tänzelnd vor der Kamera. Eine Performance, die in ihrer Selbstgefälligkeit kaum auszuhalten ist. Die Täter gefallen sich in der Überhöhung ihrer Taten.

Angesichts der Abgründe, die sich dahinter auftun, ist die Fallhöhe beträchtlich. Im Laufe des Films, als der Regisseur seinen Protagonisten die Szenen vorspielt, gerät Anwars Selbstbild ins Wanken. Am Ende hat er sich und das Bild, das er abgibt, nicht mehr im Griff, die Erinnerungen würgen ihn, wie sonst nur in seinen Alpträumen.

Ein verstörendes Monstrum von einer Dokumentation, ein filmischer Fiebertraum, dessen Bilder einen nicht mehr verlassen, dessen Inhalt erschüttert und dessen Machart die Grenzen des Dokumentarischen völlig neu definiert.

Freitag 21.02.201421

Das merkwürdige Kätzchen
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Ramon Zürcher. D: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo. 72 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

An einem Samstag im Herbst besuchen die Geschwister Karin und Simon sowie die jüngere Schwester Clara ihre Eltern in ihrer Berliner Altbauwohnung. Dieses Treffen ist Anlass für ein gemeinsames Abendessen, zu dem weitere Verwandte eingeladen sind, die im Laufe des Tages eintreffen. Man unterhält sich, kocht gemeinsam, verbringt Zeit miteinander und setzt dabei in Gesprächen und Handlungen die verschiedenen Bestandteile eines Familienalltags zusammen wie ein Puzzle. Zürcher verdichtet den Kosmos Familie auf die Wohnung.

Famose Bild- und Musikgestaltung, Geheimtipp der Berlinale 2013.

The Act of Killing
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
DNK/NOR/GBR 2012

Mehr zum Film

R: Joshua Oppenheimer. 122 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Als General Suharto mit einem Militärputsch in Indonesien 1965 die Macht an sich reißt, schickt er Todesschwadronen durchs Land, die innerhalb eines Jahres über eine Millionen Andersdenkende ermorden. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das bis heute ungeahndet ist: Die Mörder von einst sind heute Politiker und Personen des öffentlichen Lebens, werden teils wie Helden verehrt. Da die Dreharbeiten mit überlebenden Opfern immer wieder von lokalen Behörden boykottiert wurden, wendet Regisseur Oppenheimer einen genialen Kunstgriff an: Er zwingt die reuelosen Täter zur Auseinandersetzung, indem er ihnen anbietet, ihre Morde vor der Kamera selbst zu inszenieren. Er schlägt die Mörder so mit derselben Methode, mit der sie bisher ihr Gewissen ruhig gestellt haben: mit der Kunst der Inszenierung. Da ist etwa Anwar, der demonstriert, wie er mit einer Drahtschlinge mordet. Mafia-Filme hätten ihn dazu inspiriert, sagt er grinsend und präsentiert sich tänzelnd vor der Kamera. Eine Performance, die in ihrer Selbstgefälligkeit kaum auszuhalten ist. Die Täter gefallen sich in der Überhöhung ihrer Taten.

Angesichts der Abgründe, die sich dahinter auftun, ist die Fallhöhe beträchtlich. Im Laufe des Films, als der Regisseur seinen Protagonisten die Szenen vorspielt, gerät Anwars Selbstbild ins Wanken. Am Ende hat er sich und das Bild, das er abgibt, nicht mehr im Griff, die Erinnerungen würgen ihn, wie sonst nur in seinen Alpträumen.

Ein verstörendes Monstrum von einer Dokumentation, ein filmischer Fiebertraum, dessen Bilder einen nicht mehr verlassen, dessen Inhalt erschüttert und dessen Machart die Grenzen des Dokumentarischen völlig neu definiert.

Samstag 22.02.201422

Berlin Alexanderplatz + George
18:00 Uhr
Themenabend Heinrich George - Vorträge und Filme

Mehr zum Film

Berlin-Alexanderplatz
DEU 1931. R: Phil Jutzi. D: Heinrich George und Albert Florath. 88 Min. FSK: 12

George
DEU 2013. R: Joachim Lang. D: Götz George, Martin Wuttke. 110 Min. FSK: 12
(Mit freundlicher Genehmigung des SWR und von Nico Hofmann)

In der aktuellen Kunsthalle-Ausstellung »Dix/Beckmann – Mythos Welt« hängen auch zwei Portraits des Schauspielers Heinrich George: Das eine von Max Beckmann gemalt, das andere von Otto Dix. Beide Maler zeigen ganz unterschiedliche Seiten des Schauspielers, betonen in ihrer malerischen Sicht dessen Ausdrucksvermögen höchst unterschiedlich. Dr. Dorothee Höfert stellt im Rahmen des Filmabends beide Portraits vor.

Heinrich George war einer der größten Bühnen- und Filmdarsteller im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre. Er hat das Medium Film geprägt und die Menschen bewegt. Leider ließ er sich auch von den Nationalsozialisten instrumentalisieren. Beckmann und Dix zeigen, wie sie die zwiespältige Person George erlebt haben. Wir zeigen mit der Döblin-Verfilmung "Berlin-Alexanderplatz" einen seiner bekanntesten Filme.

Anschließend erfahren wir von seinem Sohn Götz George in George, wie er ihn sah.

In Kooperation mit der Kunsthalle.
Einführung: Dr. Peter Bär
Gesamtprogramm: 4 Std. mit Pause.
Eintritt: 9 € (Mitglieder), 11 € (ermäßigt), 13 € (regulär)

Sonntag 23.02.201423

True Grit
19:30 Uhr
Film und Analyse
USA 2010

Mehr zum Film

R: Ethan & Joel Coen. D: Jeff Bridges, Matt Damon. 110 Min. DF.

Knüppelharter Western der Coen-Brüder im Stil von "No Country for Old Men", in dem ein 14-jähriges Mädchen einen alten Haudegen anheuert, mit dem sie den Mörder ihres Vaters zur Strecke bringen will. Remake und Neuinterpretation des Westernklassikers von John Wayne "Der Marshal" aus dem Jahr 1968.

"True Grit" ist in typischer Coen-Manier so unsentimental wie auch unberechenbar, erwies sich an den amerikanischen Kinokassen schon nach wenigen Wochen als bisher größter Coen-Hit!

Filmanalyse: Dr. Peter Bär

Montag 24.02.201424

The Act of Killing
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DNK/NOR/GBR 2012

Mehr zum Film

R: Joshua Oppenheimer. 122 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Als General Suharto mit einem Militärputsch in Indonesien 1965 die Macht an sich reißt, schickt er Todesschwadronen durchs Land, die innerhalb eines Jahres über eine Millionen Andersdenkende ermorden. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das bis heute ungeahndet ist: Die Mörder von einst sind heute Politiker und Personen des öffentlichen Lebens, werden teils wie Helden verehrt. Da die Dreharbeiten mit überlebenden Opfern immer wieder von lokalen Behörden boykottiert wurden, wendet Regisseur Oppenheimer einen genialen Kunstgriff an: Er zwingt die reuelosen Täter zur Auseinandersetzung, indem er ihnen anbietet, ihre Morde vor der Kamera selbst zu inszenieren. Er schlägt die Mörder so mit derselben Methode, mit der sie bisher ihr Gewissen ruhig gestellt haben: mit der Kunst der Inszenierung. Da ist etwa Anwar, der demonstriert, wie er mit einer Drahtschlinge mordet. Mafia-Filme hätten ihn dazu inspiriert, sagt er grinsend und präsentiert sich tänzelnd vor der Kamera. Eine Performance, die in ihrer Selbstgefälligkeit kaum auszuhalten ist. Die Täter gefallen sich in der Überhöhung ihrer Taten.

Angesichts der Abgründe, die sich dahinter auftun, ist die Fallhöhe beträchtlich. Im Laufe des Films, als der Regisseur seinen Protagonisten die Szenen vorspielt, gerät Anwars Selbstbild ins Wanken. Am Ende hat er sich und das Bild, das er abgibt, nicht mehr im Griff, die Erinnerungen würgen ihn, wie sonst nur in seinen Alpträumen.

Ein verstörendes Monstrum von einer Dokumentation, ein filmischer Fiebertraum, dessen Bilder einen nicht mehr verlassen, dessen Inhalt erschüttert und dessen Machart die Grenzen des Dokumentarischen völlig neu definiert.

Dienstag 25.02.201425

The Act of Killing
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
DNK/NOR/GBR 2012

Mehr zum Film

R: Joshua Oppenheimer. 122 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Als General Suharto mit einem Militärputsch in Indonesien 1965 die Macht an sich reißt, schickt er Todesschwadronen durchs Land, die innerhalb eines Jahres über eine Millionen Andersdenkende ermorden. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das bis heute ungeahndet ist: Die Mörder von einst sind heute Politiker und Personen des öffentlichen Lebens, werden teils wie Helden verehrt. Da die Dreharbeiten mit überlebenden Opfern immer wieder von lokalen Behörden boykottiert wurden, wendet Regisseur Oppenheimer einen genialen Kunstgriff an: Er zwingt die reuelosen Täter zur Auseinandersetzung, indem er ihnen anbietet, ihre Morde vor der Kamera selbst zu inszenieren. Er schlägt die Mörder so mit derselben Methode, mit der sie bisher ihr Gewissen ruhig gestellt haben: mit der Kunst der Inszenierung. Da ist etwa Anwar, der demonstriert, wie er mit einer Drahtschlinge mordet. Mafia-Filme hätten ihn dazu inspiriert, sagt er grinsend und präsentiert sich tänzelnd vor der Kamera. Eine Performance, die in ihrer Selbstgefälligkeit kaum auszuhalten ist. Die Täter gefallen sich in der Überhöhung ihrer Taten.

Angesichts der Abgründe, die sich dahinter auftun, ist die Fallhöhe beträchtlich. Im Laufe des Films, als der Regisseur seinen Protagonisten die Szenen vorspielt, gerät Anwars Selbstbild ins Wanken. Am Ende hat er sich und das Bild, das er abgibt, nicht mehr im Griff, die Erinnerungen würgen ihn, wie sonst nur in seinen Alpträumen.

Ein verstörendes Monstrum von einer Dokumentation, ein filmischer Fiebertraum, dessen Bilder einen nicht mehr verlassen, dessen Inhalt erschüttert und dessen Machart die Grenzen des Dokumentarischen völlig neu definiert.

Mittwoch 26.02.201426

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Das Konzert I AM OAK + THE BLACK ATLANTIC am Mi, 26.2. entfällt aus familiären Gründen.
Vorverkaufskarten, die im Cinema Quadrat gekauft wurden, können an der Abendkasse zurückgegeben werden.
Vorverkaufskarten anderer Anbieter bitte beim entsprechenden Anbieter zurückgeben.

Donnerstag 27.02.201427

Vaters Garten
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CH 2013

Mehr zum Film

R: Peter Liechti. 93 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein persönlicher Film über eine schwindende Generation, respektvoll und einfühlsam: Der Schweizer Peter Liechti porträtiert die Ehe seiner Eltern, Max und Hedy Liechti. Der Vater verbringt seine Zeit am liebsten in seinem Schrebergarten, während die Mutter seine Hemden bügelt und über Einsamkeit spricht. Die beiden sind grundverschieden, haben keine Gemeinsamkeiten – und führen doch seit 62 Jahren eine Ehe. Streitszenen werden mit Hasenfiguren nachinszeniert – eine wilde Mischung aus Sound-Effekten und Musik ergänzt kommentierend die skurrile, sehr berührende Aufarbeitung.

A Touch of Sin
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN/JAP 2013

Mehr zum Film

R: Jia Zhang Ke. D: Jiang Wu, Meng Li. 130 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Der Gewinnerfilm des Goldenen-Löwen für das beste Drehbuch in Cannes 2013 vernetzt vier Personen, die in verschiedenen Regionen Chinas leben und mit ihrem Dasein nicht zurechtkommen. Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen des Landes, leben sehr unterschiedliche Leben und stehen vor unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen. Im China des 21. Jahrhunderts und zwischen Fortschritt, Globalisierung und einer weit verbreiteten Armut machen sie alle jedoch die Erfahrung, wie sie auf die eine oder andere Weise in eine folgenschwere Spirale der Gewalt geraten. Und sie alle müssen einen eigenen Weg finden, damit umzugehen...

Am 09.03. "Krönchenfilm": für CQ-Mitglieder Eintritt frei.

Freitag 28.02.201428

Vaters Garten
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
CH 2013

Mehr zum Film

R: Peter Liechti. 93 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein persönlicher Film über eine schwindende Generation, respektvoll und einfühlsam: Der Schweizer Peter Liechti porträtiert die Ehe seiner Eltern, Max und Hedy Liechti. Der Vater verbringt seine Zeit am liebsten in seinem Schrebergarten, während die Mutter seine Hemden bügelt und über Einsamkeit spricht. Die beiden sind grundverschieden, haben keine Gemeinsamkeiten – und führen doch seit 62 Jahren eine Ehe. Streitszenen werden mit Hasenfiguren nachinszeniert – eine wilde Mischung aus Sound-Effekten und Musik ergänzt kommentierend die skurrile, sehr berührende Aufarbeitung.

A Touch of Sin
21:30 Uhr
Neu in Mannheim
CHN/JAP 2013

Mehr zum Film

R: Jia Zhang Ke. D: Jiang Wu, Meng Li. 130 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Der Gewinnerfilm des Goldenen-Löwen für das beste Drehbuch in Cannes 2013 vernetzt vier Personen, die in verschiedenen Regionen Chinas leben und mit ihrem Dasein nicht zurechtkommen. Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen des Landes, leben sehr unterschiedliche Leben und stehen vor unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen. Im China des 21. Jahrhunderts und zwischen Fortschritt, Globalisierung und einer weit verbreiteten Armut machen sie alle jedoch die Erfahrung, wie sie auf die eine oder andere Weise in eine folgenschwere Spirale der Gewalt geraten. Und sie alle müssen einen eigenen Weg finden, damit umzugehen...

Am 09.03. "Krönchenfilm": für CQ-Mitglieder Eintritt frei.