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Montag 01.12.201401

The Signal
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2014

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R: William Eubank. D: Brenton Thwaites, Olivia Cooke. 97 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Die Collegestudenten und Computerfreaks Nic und Jonah sind gemeinsam mit Nics Freundin Haley auf einem Trip durch den Südwesten der USA, als sie ein Signal ihres geheimnisvollen Hacker-Rivalen Nomad aufspüren. Ihre Suche führt sie in eine abgelegene Gegend Nevadas. In einem verfallenen Haus mitten im Nirgendwo glauben sie, Nomad gefunden zu haben, doch plötzlich wird Haley entführt und Jonah und Nic verlieren das Bewusstsein. Als Nic erwacht, befindet er sich offenbar in einem isolierten Forschungslabor. Er weiß nicht, was mit seinen Freunden passiert ist, und muss sich den unangenehmen Fragen eines mysteriösen Mannes stellen. Was zuerst wie eine Verwechslung aussieht, wird für die Freunde zum ausgewachsenen Albtraum...

Dienstag 02.12.201402

Zwischendrin - Araf
17:00 Uhr
23. Türkfilmfestivali Mannheim - Sinema Türkis
TUR/DEU/FRA 2012

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R: Yeşim Ustaoğlu. D: Özcan Deniz, Neslihan Atagül, Barış Hacıhan, Nihal Yalçın, Yasemin Conka. 124 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Eine Raststätte, irgendwo an einer Fernstraße zwischen Istanbul und Ankara. Dort arbeitet und lebt Zehra. Um die eine junge Frau wirkt vieles desolat, ein Gefühl, das durch das kalte, raue Klima und die karge, verlassene Industrielandschaft verstärkt wird. Ihr junger Kollege Olgun macht ihr Avancen und möchte sie heiraten. Doch Zehra träumt von einem Mann, der sie aus diesem monotonen und aussichtslosen Leben befreit und ihr die weite Welt zeigen kann. Diesen Mann glaubt sie im älteren Fernfahrer Mahur gefunden zu haben. Yeşim Ustaoğlu versteht es, all die Ambivalenzen zu beschreiben, in denen die Figuren aus ihrem Schwebezustand auszubrechen versuchen, sich gleichzeitig jedoch schon vor dem Gedanken ängstigen, eben diesen zu verlassen. Die Hauptdarstellerin Neslihan Atagül feierte mit Araf ihr internationales Kinodebüt. Der Blick bleibt im Verlauf des Films bis zur Eskalation verstörend nah bei der Protagonistin und lässt die Zuschauer sehr intim an ihren Gefühlswallungen teilhaben. Ein Blick auf das Schicksal mehrerer Generationen von Frauen, doch auch Männer schließt dieser Blick nicht aus.

The Ballad of Genesis
and Lady Jaye
19:30 Uhr
Herzblut
USA/FRA 2011

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R: Marie Losier. 75 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Bei allem, was man über Genesis Breyer so hört, erwartet man bei einer Dokumentation in erster Linie schockierendes Material. Der englische Performancekünstler und Punkrocker sorgte in den Sechzigerjahren für öffentliches Ärgernis, als er begann, sich als menschliches Kunstwerk zu inszenieren und mit Skandal-Happenings Aufmerksamkeit zu erregen. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der Künstlerin Lady Jaye, die 2007 überraschend an Herzversagen starb, begann er seit 2000 an dem "Pandrogyne"-Kunstwerk zu arbeiten, bei dem sie sich mit zahlreichen medizinischen Eingriffen optisch einander angleichen ließen und zu androgynen "Zwitterwesen" mutierten. Doch der Film ist mehr als das Aufzählen von Provokationen. Es ist die romantische Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei Menschen, die einander in ihrer Andersartigkeit gefunden haben und die perfekte Symbiose eingingen, bis der Tod sie entzweiriss. Der Debütfilm der Autorin und Regisseurin Marie Losier bewegt sich damit zwischen inszenierter Kunst und persönlichen Heimvideos. Ein gefühlvolles, traurig-schönes Porträt einer Liebe "bis aufs Blut".

Ausgezeichnet mit dem Caligari-Filmpreis auf der Berlinale 2011.

Mitgliederaktion: Eintritt für CQ-Mitglieder frei.

Mittwoch 03.12.201403

Jîn
17:00 Uhr
23. Türkfilmfestivali Mannheim - Sinema Türkis
TUR/DEU 2013

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R: Reha Erdem. D: Deniz Hasgüler, Onur Ünsal, Sabahattin Yakut, Yıldırım Şimşek. 122 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Seit über 30 Jahren tobt in den kurdischen Gebieten der Türkei der Kampf zwischen Guerilla und der türkischen Armee. Die malerisch schönen, zugleich gefährlichen Berge und Wälder von Kurdistan, sind die Heimat der 17-Jährigen Jîn. Seitdem sie sich von einer Gruppe kurdischer Freiheitskämpfer abgesetzt hat, ist das junge Mädchen auf sich allein gestellt. In den Bergen und Wäldern muss sie sich von nun an allein durchschlagen. Ihr Zufluchtsort ist die Natur und die Tiere des Waldes werden zu ihren Begleitern. Als sie zwischen die Fronten gerät und Gefahren von allen Seiten drohen, beschließt sie zu ihren Verwandten in die Stadt zu fliehen. Dort erhofft sie sich, vor der ständigen Gewalt Ruhe zu finden. Sie legt Waffe und Uniform ab und in Zivilkleidung getarnt, macht sie sich auf den beschwerlichen Weg. Doch als Kurdin ohne Papiere droht ihr jederzeit die Verhaftung. Und als Frau, ohne den Schutz ihrer Familie, gilt sie vielen Männern als Freiwild. Ihr Mut jedoch scheint ungebrochen – Jîn bedeutet “das Leben” auf Kurdisch.

Jîn war im vergangenen Jahr Eröffnungsfilm der 63. Berlinale.

The Signal
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2014

Mehr zum Film

R: William Eubank. D: Brenton Thwaites, Olivia Cooke. 97 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

Die Collegestudenten und Computerfreaks Nic und Jonah sind gemeinsam mit Nics Freundin Haley auf einem Trip durch den Südwesten der USA, als sie ein Signal ihres geheimnisvollen Hacker-Rivalen Nomad aufspüren. Ihre Suche führt sie in eine abgelegene Gegend Nevadas. In einem verfallenen Haus mitten im Nirgendwo glauben sie, Nomad gefunden zu haben, doch plötzlich wird Haley entführt und Jonah und Nic verlieren das Bewusstsein. Als Nic erwacht, befindet er sich offenbar in einem isolierten Forschungslabor. Er weiß nicht, was mit seinen Freunden passiert ist, und muss sich den unangenehmen Fragen eines mysteriösen Mannes stellen. Was zuerst wie eine Verwechslung aussieht, wird für die Freunde zum ausgewachsenen Albtraum...

Du erleuchtest die Nacht -
Sen aydinlatirsin geceyi
21:30 Uhr
23. Türkfilmfestivali Mannheim - Wettbewerb
TUR 2013

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R: Onur Ünlü. D: Ali Atay, Demet Evgar, Damla Sönmez, Ercan Kesal, Ahmet Mümtaz Taylan, Serkan Keskin, Ezgi Mola, Nadir Sarıbacak, Cengiz Bozkurt. 107 Min. OmeU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Das Leben in einem kleinen anatolischen Stadt schlendert auf: Cemal ist ein Linienrichter in der lokalen Fußballspiele, Yasemin arbeitet in einem Bauernhof, Defne verkauft Bücher aus ihrem Stand in der Stadt, Doktor İrfan ist beschäftigt mit seinen Patienten. In ihrer Stadt, die zwei Sonnen und drei Vollmonde am Himmel ihr eigen nennt, versucht Cemal, der sonst keine Erwartungen an das Leben stellt, einen Ausweg zu finden um an Yasemin heranzukommen, die wiederum Objekte aus der Ferne bewegen kann.

Onur Ünlü, 1973 in Izmit geboren, ist Regisseur, Dichter und Schriftsteller. Absolvierte die Fachbereich Kommunikationswissenschaften, Kommunication Arts. Dann, Marmara Universität , Fakultät für Kommunikation in der Abteilung für Kommunikationswissenschaften hat seinen Master-Abschluss.

Donnerstag 04.12.201404

I'm Not Him - Ben o degilim
17:00 Uhr
23. Türkfilmfestivali Mannheim - Wettbewerb
TUR/GRC/DEU/FRA 2013

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R: Tayfun Pirselimoğlu. D: Ercan Kesal, Maryam Zaree, Rıza Akın, Mehmet Avcı, Nihat Alptekin. 129 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Nihat, einsamer Tellerwäscher in einer Cafeteria, beginnt eine Affäre mit einer neuen, mysteriösen Kollegin und übernimmt langsam, aber sicher die Identität ihres inhaftierten Ehemanns. Regisseur Tayfun Pirselimoglu wandelt auf den Spuren von Hitchcocks VERTIGO, minimalistisch, lakonisch, spannend. Mit Ercan Kesal, bekannt aus den Filmen von Nuri Bilge Ceylan, in der Hauptrolle.

“Dies ist ein Originaldrehbuch. Aber wenn man meine Romane und Geschichten aufmerksam liest, finden sich dort Spuren des gleichen Themas. Jemandes Identität zu übernehmen, beziehungsweise zu stehlen, ist eine unwiderstehliche Idee und sie taucht in meinen Geschichten immer wieder auf. Das Drehbuch dieses Films basiert grundlegend auf dieser Idee. … Ich mag keine indiskreten Filme, die ihr Anliegen explizit ausdrücken. Ich empfinde das irgendwie als Misshandlung, es nimmt dem Zuschauer die Chance, seinen eigenen Zugang zur Geschichte zu finden. Jeder der Kino als Kunstform anerkennt, sollte auch anerkennen, dass es viele verschiedene Formen gibt sich auszudrücken. Ich will eine intuitive Ausdrucksform anbieten, keine offensichtliche.” Tayfun Pirselimoğlu

Like Father, Like Son
19:30 Uhr
Familienbande
JAP 2013

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R: Hirokazu Kore-eda. D: Yôko Maki, Masaharu Fukuyama. 120 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein erfolgreicher japanischer Geschäftsmann erfährt, dass sein Sohn vor sechs Jahren bei der Geburt versehentlich vertauscht worden war - sein leibliches Kind wächst im alltäglichen Chaos einer einfachen Familie mit zwei weiteren Geschwistern auf, ohne großen Reichtum, aber mit viel Liebe. Um den Fehler von einst wieder gut zu machen, drängen die Behörden auf einen Tausch der Kinder: Die Familien willigen ein, stellen aber alsbald fest, dass man sechs Jahre gemeinsames Leben nicht einfach auslöschen kann. Bestimmende Frage ist, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Präziser, subtiler Film, geformt von Kore-edas ganz eigener Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe.

Die langen hellen Tage
21:30 Uhr
Familienbande
GEO/DEU/FRA 2013

Mehr zum Film

R: Nana Ekvtimishvili & Thomas Groß. D: Lika Babluani, Mariam Bokeria. 102 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sommer 1992 in Tiflis. Georgien schlittert von der gerade erlangten Unabhängigkeit in einen blutigen Konflikt. Die beiden 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia reifen in dieser Umbruchszeit von Mädchen zu Frauen. Sie nabeln sich mühsam von ihren Elternhäusern ab, wo viel gestritten oder befehligt wird. Sie rebellieren gegen die repressive Lehrerin, lassen eine Pistole, das Geschenk eines Verehrers, kreisen. Als der aggressive Kote Natia entführt, was nach alter Sitte ein Hochzeitsritual ist, fühlt sich Eka von ihr im Stich gelassen. Authentischer, autobiografisch geprägter Rückblick auf eine Mädchenjugend in Georgien 1992. Virtuos nimmt der Film von Ekvtimishvili und Groß die verschütteten Traditionen des georgischen Kinos wieder auf, verwebt Laut und Leise, Melancholie und Lieblosigkeit, Gewaltausbrüche und Idylle, frühreife Kaltblütigkeit und kindliche Naivität zu einer wunderbar rhythmischen, aufregenden filmischen Komposition.

Freitag 05.12.201405

Like Father, Like Son
19:30 Uhr
Familienbande
JAP 2013

Mehr zum Film

R: Hirokazu Kore-eda. D: Yôko Maki, Masaharu Fukuyama. 120 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein erfolgreicher japanischer Geschäftsmann erfährt, dass sein Sohn vor sechs Jahren bei der Geburt versehentlich vertauscht worden war - sein leibliches Kind wächst im alltäglichen Chaos einer einfachen Familie mit zwei weiteren Geschwistern auf, ohne großen Reichtum, aber mit viel Liebe. Um den Fehler von einst wieder gut zu machen, drängen die Behörden auf einen Tausch der Kinder: Die Familien willigen ein, stellen aber alsbald fest, dass man sechs Jahre gemeinsames Leben nicht einfach auslöschen kann. Bestimmende Frage ist, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Präziser, subtiler Film, geformt von Kore-edas ganz eigener Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe.

Die langen hellen Tage
21:30 Uhr
Familienbande
GEO/DEU/FRA 2013

Mehr zum Film

R: Nana Ekvtimishvili & Thomas Groß. D: Lika Babluani, Mariam Bokeria. 102 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sommer 1992 in Tiflis. Georgien schlittert von der gerade erlangten Unabhängigkeit in einen blutigen Konflikt. Die beiden 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia reifen in dieser Umbruchszeit von Mädchen zu Frauen. Sie nabeln sich mühsam von ihren Elternhäusern ab, wo viel gestritten oder befehligt wird. Sie rebellieren gegen die repressive Lehrerin, lassen eine Pistole, das Geschenk eines Verehrers, kreisen. Als der aggressive Kote Natia entführt, was nach alter Sitte ein Hochzeitsritual ist, fühlt sich Eka von ihr im Stich gelassen. Authentischer, autobiografisch geprägter Rückblick auf eine Mädchenjugend in Georgien 1992. Virtuos nimmt der Film von Ekvtimishvili und Groß die verschütteten Traditionen des georgischen Kinos wieder auf, verwebt Laut und Leise, Melancholie und Lieblosigkeit, Gewaltausbrüche und Idylle, frühreife Kaltblütigkeit und kindliche Naivität zu einer wunderbar rhythmischen, aufregenden filmischen Komposition.

Samstag 06.12.201406

Die langen hellen Tage
19:30 Uhr
Familienbande
GEO/DEU/FRA 2013

Mehr zum Film

R: Nana Ekvtimishvili & Thomas Groß. D: Lika Babluani, Mariam Bokeria. 102 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sommer 1992 in Tiflis. Georgien schlittert von der gerade erlangten Unabhängigkeit in einen blutigen Konflikt. Die beiden 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia reifen in dieser Umbruchszeit von Mädchen zu Frauen. Sie nabeln sich mühsam von ihren Elternhäusern ab, wo viel gestritten oder befehligt wird. Sie rebellieren gegen die repressive Lehrerin, lassen eine Pistole, das Geschenk eines Verehrers, kreisen. Als der aggressive Kote Natia entführt, was nach alter Sitte ein Hochzeitsritual ist, fühlt sich Eka von ihr im Stich gelassen. Authentischer, autobiografisch geprägter Rückblick auf eine Mädchenjugend in Georgien 1992. Virtuos nimmt der Film von Ekvtimishvili und Groß die verschütteten Traditionen des georgischen Kinos wieder auf, verwebt Laut und Leise, Melancholie und Lieblosigkeit, Gewaltausbrüche und Idylle, frühreife Kaltblütigkeit und kindliche Naivität zu einer wunderbar rhythmischen, aufregenden filmischen Komposition.

Like Father, Like Son
21:30 Uhr
Familienbande
JAP 2013

Mehr zum Film

R: Hirokazu Kore-eda. D: Yôko Maki, Masaharu Fukuyama. 120 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein erfolgreicher japanischer Geschäftsmann erfährt, dass sein Sohn vor sechs Jahren bei der Geburt versehentlich vertauscht worden war - sein leibliches Kind wächst im alltäglichen Chaos einer einfachen Familie mit zwei weiteren Geschwistern auf, ohne großen Reichtum, aber mit viel Liebe. Um den Fehler von einst wieder gut zu machen, drängen die Behörden auf einen Tausch der Kinder: Die Familien willigen ein, stellen aber alsbald fest, dass man sechs Jahre gemeinsames Leben nicht einfach auslöschen kann. Bestimmende Frage ist, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Präziser, subtiler Film, geformt von Kore-edas ganz eigener Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe.

Sonntag 07.12.201407

Night on Earth
19:30 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
FRA/GBR/DEU/USA 1991

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R: Jim Jarmush. D: Winona Ryder, Gena Rowlands, Armin Müller-Stahl, Roberto Benigni, Matti Pellonpää. 123 Min. OmU.

FSK: frei ab 16 Jahren

In fünf Episoden erzählt NIGHT ON EARTH von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf großen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnisse mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schließlich in Helsinki im Morgengrauen. Herrliches Porträt der 90er.

Vorgestellt von: Christa und Michael Schilp, Gerhard Schneider, Gabriele Witt-Schneider

Montag 08.12.201408

Die langen hellen Tage
19:30 Uhr
Familienbande
GEO/DEU/FRA 2013

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R: Nana Ekvtimishvili & Thomas Groß. D: Lika Babluani, Mariam Bokeria. 102 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sommer 1992 in Tiflis. Georgien schlittert von der gerade erlangten Unabhängigkeit in einen blutigen Konflikt. Die beiden 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia reifen in dieser Umbruchszeit von Mädchen zu Frauen. Sie nabeln sich mühsam von ihren Elternhäusern ab, wo viel gestritten oder befehligt wird. Sie rebellieren gegen die repressive Lehrerin, lassen eine Pistole, das Geschenk eines Verehrers, kreisen. Als der aggressive Kote Natia entführt, was nach alter Sitte ein Hochzeitsritual ist, fühlt sich Eka von ihr im Stich gelassen. Authentischer, autobiografisch geprägter Rückblick auf eine Mädchenjugend in Georgien 1992. Virtuos nimmt der Film von Ekvtimishvili und Groß die verschütteten Traditionen des georgischen Kinos wieder auf, verwebt Laut und Leise, Melancholie und Lieblosigkeit, Gewaltausbrüche und Idylle, frühreife Kaltblütigkeit und kindliche Naivität zu einer wunderbar rhythmischen, aufregenden filmischen Komposition.

Dienstag 09.12.201409

Like Father, Like Son
19:30 Uhr
Familienbande
JAP 2013

Mehr zum Film

R: Hirokazu Kore-eda. D: Yôko Maki, Masaharu Fukuyama. 120 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein erfolgreicher japanischer Geschäftsmann erfährt, dass sein Sohn vor sechs Jahren bei der Geburt versehentlich vertauscht worden war - sein leibliches Kind wächst im alltäglichen Chaos einer einfachen Familie mit zwei weiteren Geschwistern auf, ohne großen Reichtum, aber mit viel Liebe. Um den Fehler von einst wieder gut zu machen, drängen die Behörden auf einen Tausch der Kinder: Die Familien willigen ein, stellen aber alsbald fest, dass man sechs Jahre gemeinsames Leben nicht einfach auslöschen kann. Bestimmende Frage ist, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Präziser, subtiler Film, geformt von Kore-edas ganz eigener Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe.

Mittwoch 10.12.201410

Like Father, Like Son
19:30 Uhr
Familienbande
JAP 2013

Mehr zum Film

R: Hirokazu Kore-eda. D: Yôko Maki, Masaharu Fukuyama. 120 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Ein erfolgreicher japanischer Geschäftsmann erfährt, dass sein Sohn vor sechs Jahren bei der Geburt versehentlich vertauscht worden war - sein leibliches Kind wächst im alltäglichen Chaos einer einfachen Familie mit zwei weiteren Geschwistern auf, ohne großen Reichtum, aber mit viel Liebe. Um den Fehler von einst wieder gut zu machen, drängen die Behörden auf einen Tausch der Kinder: Die Familien willigen ein, stellen aber alsbald fest, dass man sechs Jahre gemeinsames Leben nicht einfach auslöschen kann. Bestimmende Frage ist, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Präziser, subtiler Film, geformt von Kore-edas ganz eigener Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe.

Donnerstag 11.12.201411

Andreas Schlüter
19:30 Uhr
Film & Kunst
DEU 1942

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R: Herbert Maisch. D: Heinrich George, Paul Dahlke, Valy Arnheim. 110 Min.

FSK: frei ab 12 Jahren

Als „Michelangelo des Nordens“ wurde er von seinen Zeitgenossen gepriesen: Andreas Schlüter (ca. 1659 bis 1714) verlieh als Architekt und Bildhauer der aufstrebenden Residenzstadt Berlin um 1700 europäischen (Kunst-)Glanz. 2014 jährt sich zum 300. Mal sein Todestag. Bis heute ist sein Werk in der Hauptstadt sichtbar. Man denke an das Berliner Schloss, das nach seinen Plänen errichtet worden war und zurzeit wieder aufgebaut wird. Der 1942 entstandene Spielfilm zeigt Schlüter als Genie und missverstandenen Künstler, der niemals aufgibt, auch wenn mit unlösbaren Aufgaben betraut, wie z.B. den höchsten Turm der Welt zu bauen. Mit hochkarätiger Besetzung steht dieser Film beispielhaft für eine Reihe zwischen 1933 und 1945 verfilmter, deutscher Künstlerbiografien, in denen die NS-Ideologie die historischen Fakten in ihrem Sinne umdeutet.

Einführung: Melanie Baumgärtner

Freitag 12.12.201412

Ein Augenblick Freiheit
17:00 Uhr
Familienbande
AUT/IRN 2008

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R: Arash T. Riahi. D: Navid Akhavan, Ezgi Asaroglu. 110 Min. DF.

FSK: frei ab 12 Jahren

Arash T. Riahi erzählt die tragikomische Geschichten von drei Flüchtlingsgruppen, zwei ungleichen Freunden, einer Familie mit einem kleinen Jungen und zweier junger Männer, die zwei Kinder aus dem Iran zu ihren Eltern nach Wien bringen sollen. Alle treffen sich in einem Hotel in Ankara, um dort auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge zu warten. EIN AUGENBLICK FREIHEIT erzählt mit vielen Facetten von den ersten freien Atemzügen nach einer langen Phase der Repression. Er erzählt vom Mut, sich auf die Suche nach einem besseren Leben zu machen. Und er wirft einen exemplarischen Blick auf das, was vor den Grenzen der EU geschieht. Ein kraftvoller Film, der Hoffnung atmet und vom ersten Augenblick in den Kinosessel fesselt. Ein absoluter Geheimtipp. Einfühlsam und brandaktuell.

In Kooperation mit SDJ – Die Falken Mannheim. Eintritt frei!

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R: Daniel Burkholz. 73 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten Zeitzeugen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im 2. Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich NO PASARAN auf die Suche nach Antworten. Im Zentrum der Doku stehen die persönlichen Schicksale von Gerhard Hoffmann (Österreich), Rosario Sanchez Mora (Spanien), Herman Scheerboom (Niederlande), Kurt Julius Goldstein (Deutschland), der Brüder Joseph und Vincent Almudever (Frankreich) und von Giovanni Pesce und seiner Frau Onorina Brambilla Pesce (Italien). Als sie sich als Freiwillige gemeldet haben, waren sie in der Mehrzahl noch Jugendliche. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet, erst nach einer oft 10-jährigen Odyssee über die Schlachtfelder Europas und durch Konzentrations- oder Vernichtungslager nach Hause zurückzukehren. Die Zeitzeugen erzählen ohne Pathos, aber eindrucksvoll und bewegend, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Sie berichten aus der Perspektive von Menschen, die in den Strudel epochaler Ereignisse, für deren Anlässe und Bedingungen sie nicht verantwortlich waren, hineingezogen wurden.

Filmgespräch mit Regisseur Daniel Burkholz und Diskussion mit INPUT Mannheim. Eintritt frei!

The Texas Chainsaw Massacre
21:30 Uhr
Horrorfilmklassiker in 4K
USA 1974

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R: Tobe Hooper. D: Marilyn Burns, Allen Danziger. 83 Min. OmU.

FSK: frei ab 18 Jahren

Kettensägenmassaker! Fünf junge Leute, Kirk, Pam, Jerry, Franklyn und seine Schwester Sally, sind auf der Suche nach dem Haus der Großeltern von Sally und Franklyn im ländlichen Texas. Dabei geraten sie an eine Familie von ehemaligen Schlachtern, die zu Kannibalen degeneriert sind und in ihrem Landsitz menschliche und tierische Überreste sammeln, mit denen sie das Haus dekorieren. Nur eine junge Frau entkommt der anschließenden Mordserie lebend. Verletzt und blutüberströmt rettet sie sich auf einen vorbeifahrenden Pickup. Ein Wahnsinn...

Jetzt neu in 4K-Qualität!

Samstag 13.12.201413

Song from the Forest
19:30 Uhr
Familienbande
DEU 2013

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R: Michael Obert. 97 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

The Texas Chainsaw Massacre
21:30 Uhr
Horrorfilmklassiker in 4K
USA 1974

Mehr zum Film

R: Tobe Hooper. D: Marilyn Burns, Allen Danziger. 83 Min. OmU.

FSK: frei ab 18 Jahren

Kettensägenmassaker! Fünf junge Leute, Kirk, Pam, Jerry, Franklyn und seine Schwester Sally, sind auf der Suche nach dem Haus der Großeltern von Sally und Franklyn im ländlichen Texas. Dabei geraten sie an eine Familie von ehemaligen Schlachtern, die zu Kannibalen degeneriert sind und in ihrem Landsitz menschliche und tierische Überreste sammeln, mit denen sie das Haus dekorieren. Nur eine junge Frau entkommt der anschließenden Mordserie lebend. Verletzt und blutüberströmt rettet sie sich auf einen vorbeifahrenden Pickup. Ein Wahnsinn...

Jetzt neu in 4K-Qualität!

Sonntag 14.12.201414

Song from the Forest
19:30 Uhr
Familienbande
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Michael Obert. 97 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

Montag 15.12.201415

Song from the Forest
19:30 Uhr
Familienbande
DEU 2013

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R: Michael Obert. 97 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

Dienstag 16.12.201416

Song from the Forest
19:30 Uhr
Familienbande
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Michael Obert. 97 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

Mittwoch 17.12.201417

Song from the Forest
19:30 Uhr
Familienbande
DEU 2013

Mehr zum Film

R: Michael Obert. 97 Min. OmU.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

Donnerstag 18.12.201418

The Unknown Known
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2013

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R: Errol Morris. 102 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Brillantes wie brisantes (Polit-)Gespräch des renommierten Dokumentarfilmers Errol Morris mit Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Beide Männer „duellieren“ sich in einem ebenso brillanten wie brisanten (Polit-)Gespräch.

Als "cool" und "measured", als „kühl“ und „bedächtig“, bezeichnet sich Rumsfeld, Jahrgang 1932, selbst. Unter Gerald Ford und George W. Bush war der überzeugte Republikaner Verteidigungsminister, als „Falke“, der gerne über „Frieden durch Stärke“ räsonierte, war er einer der Verantwortlichen für den Krieg gegen den Irak - Stichwort "war on terror". Unter dem Titel "Known and Unknown" hat er 2011 seine Memoiren veröffentlicht, Selbstkritik, Reflexion – Einsicht gar – sucht man da vergeblich... Von Pearl Harbor über Vietnam bis zu den Attentaten von 9/11 spannt sich der Bogen bei einer Informationsdichte, die höchste Aufmerksamkeit fordert und zugleich extrem fesselt.

Offene Türen, offene Fenster -
Abrir puertas y ventanas
21:30 Uhr
Familienbande
ARG/CH/NDL 2011

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R: Milagros Mumenthaler. D: Maria Canale, Martina Juncadella. 98 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Vielfach prämiertes Debütdrama um drei Schwestern in Buenos Aires auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter leben Marina, Sofia und Violeta alleine in dem Haus, in dem sie groß geworden sind. Es fällt ihnen nicht leicht, mit dem Verlust ihrer wichtigsten Bezugsperson fertigzuwerden und jedes der Mädchen entwickelt eine eigene Strategie, um den schweren Weg ins Erwachsenenleben zu finden. Doch eines Tages verschwindet ausgerechnet Violeta, die sich am meisten von allen zurückgezogen hat, spurlos…

"Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine große Regisseurin, soviel ist gewiss." Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno.

Freitag 19.12.201419

The Unknown Known
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2013

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R: Errol Morris. 102 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Brillantes wie brisantes (Polit-)Gespräch des renommierten Dokumentarfilmers Errol Morris mit Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Beide Männer „duellieren“ sich in einem ebenso brillanten wie brisanten (Polit-)Gespräch.

Als "cool" und "measured", als „kühl“ und „bedächtig“, bezeichnet sich Rumsfeld, Jahrgang 1932, selbst. Unter Gerald Ford und George W. Bush war der überzeugte Republikaner Verteidigungsminister, als „Falke“, der gerne über „Frieden durch Stärke“ räsonierte, war er einer der Verantwortlichen für den Krieg gegen den Irak - Stichwort "war on terror". Unter dem Titel "Known and Unknown" hat er 2011 seine Memoiren veröffentlicht, Selbstkritik, Reflexion – Einsicht gar – sucht man da vergeblich... Von Pearl Harbor über Vietnam bis zu den Attentaten von 9/11 spannt sich der Bogen bei einer Informationsdichte, die höchste Aufmerksamkeit fordert und zugleich extrem fesselt.

Offene Türen, offene Fenster -
Abrir puertas y ventanas
21:30 Uhr
Familienbande
ARG/CH/NDL 2011

Mehr zum Film

R: Milagros Mumenthaler. D: Maria Canale, Martina Juncadella. 98 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Vielfach prämiertes Debütdrama um drei Schwestern in Buenos Aires auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter leben Marina, Sofia und Violeta alleine in dem Haus, in dem sie groß geworden sind. Es fällt ihnen nicht leicht, mit dem Verlust ihrer wichtigsten Bezugsperson fertigzuwerden und jedes der Mädchen entwickelt eine eigene Strategie, um den schweren Weg ins Erwachsenenleben zu finden. Doch eines Tages verschwindet ausgerechnet Violeta, die sich am meisten von allen zurückgezogen hat, spurlos…

"Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine große Regisseurin, soviel ist gewiss." Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno.

Samstag 20.12.201420

The Unknown Known
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2013

Mehr zum Film

R: Errol Morris. 102 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Brillantes wie brisantes (Polit-)Gespräch des renommierten Dokumentarfilmers Errol Morris mit Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Beide Männer „duellieren“ sich in einem ebenso brillanten wie brisanten (Polit-)Gespräch.

Als "cool" und "measured", als „kühl“ und „bedächtig“, bezeichnet sich Rumsfeld, Jahrgang 1932, selbst. Unter Gerald Ford und George W. Bush war der überzeugte Republikaner Verteidigungsminister, als „Falke“, der gerne über „Frieden durch Stärke“ räsonierte, war er einer der Verantwortlichen für den Krieg gegen den Irak - Stichwort "war on terror". Unter dem Titel "Known and Unknown" hat er 2011 seine Memoiren veröffentlicht, Selbstkritik, Reflexion – Einsicht gar – sucht man da vergeblich... Von Pearl Harbor über Vietnam bis zu den Attentaten von 9/11 spannt sich der Bogen bei einer Informationsdichte, die höchste Aufmerksamkeit fordert und zugleich extrem fesselt.

Offene Türen, offene Fenster -
Abrir puertas y ventanas
21:30 Uhr
Familienbande
ARG/CH/NDL 2011

Mehr zum Film

R: Milagros Mumenthaler. D: Maria Canale, Martina Juncadella. 98 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Vielfach prämiertes Debütdrama um drei Schwestern in Buenos Aires auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter leben Marina, Sofia und Violeta alleine in dem Haus, in dem sie groß geworden sind. Es fällt ihnen nicht leicht, mit dem Verlust ihrer wichtigsten Bezugsperson fertigzuwerden und jedes der Mädchen entwickelt eine eigene Strategie, um den schweren Weg ins Erwachsenenleben zu finden. Doch eines Tages verschwindet ausgerechnet Violeta, die sich am meisten von allen zurückgezogen hat, spurlos…

"Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine große Regisseurin, soviel ist gewiss." Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno.

Sonntag 21.12.201421

Offene Türen, offene Fenster -
Abrir puertas y ventanas
19:30 Uhr
Familienbande
ARG/CH/NDL 2011

Mehr zum Film

R: Milagros Mumenthaler. D: Maria Canale, Martina Juncadella. 98 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Vielfach prämiertes Debütdrama um drei Schwestern in Buenos Aires auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter leben Marina, Sofia und Violeta alleine in dem Haus, in dem sie groß geworden sind. Es fällt ihnen nicht leicht, mit dem Verlust ihrer wichtigsten Bezugsperson fertigzuwerden und jedes der Mädchen entwickelt eine eigene Strategie, um den schweren Weg ins Erwachsenenleben zu finden. Doch eines Tages verschwindet ausgerechnet Violeta, die sich am meisten von allen zurückgezogen hat, spurlos…

"Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine große Regisseurin, soviel ist gewiss." Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno.

Montag 22.12.201422

The Unknown Known
19:30 Uhr
Neu in Mannheim
USA 2013

Mehr zum Film

R: Errol Morris. 102 Min. OmU.

FSK: frei ab 12 Jahren

Brillantes wie brisantes (Polit-)Gespräch des renommierten Dokumentarfilmers Errol Morris mit Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Beide Männer „duellieren“ sich in einem ebenso brillanten wie brisanten (Polit-)Gespräch.

Als "cool" und "measured", als „kühl“ und „bedächtig“, bezeichnet sich Rumsfeld, Jahrgang 1932, selbst. Unter Gerald Ford und George W. Bush war der überzeugte Republikaner Verteidigungsminister, als „Falke“, der gerne über „Frieden durch Stärke“ räsonierte, war er einer der Verantwortlichen für den Krieg gegen den Irak - Stichwort "war on terror". Unter dem Titel "Known and Unknown" hat er 2011 seine Memoiren veröffentlicht, Selbstkritik, Reflexion – Einsicht gar – sucht man da vergeblich... Von Pearl Harbor über Vietnam bis zu den Attentaten von 9/11 spannt sich der Bogen bei einer Informationsdichte, die höchste Aufmerksamkeit fordert und zugleich extrem fesselt.

Dienstag 23.12.201423

Offene Türen, offene Fenster -
Abrir puertas y ventanas
19:30 Uhr
Familienbande
ARG/CH/NDL 2011

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R: Milagros Mumenthaler. D: Maria Canale, Martina Juncadella. 98 Min. OmU.

FSK: nicht vorgelegt (also ab 18)

Vielfach prämiertes Debütdrama um drei Schwestern in Buenos Aires auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter leben Marina, Sofia und Violeta alleine in dem Haus, in dem sie groß geworden sind. Es fällt ihnen nicht leicht, mit dem Verlust ihrer wichtigsten Bezugsperson fertigzuwerden und jedes der Mädchen entwickelt eine eigene Strategie, um den schweren Weg ins Erwachsenenleben zu finden. Doch eines Tages verschwindet ausgerechnet Violeta, die sich am meisten von allen zurückgezogen hat, spurlos…

"Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine große Regisseurin, soviel ist gewiss." Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno.

Mittwoch 24.12.201424

Heiligabend geschlossen. Wir wünschen allen ein Frohes Fest.

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Donnerstag 25.12.201425

Kings of Kallstadt
19:30 Uhr
Aus der Region
DEU 2014

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R: Simone Wendel. 92 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Was verbindet Immobilien-Tycoon Donald Trump und die Heinz- Tomaten-Ketchup-Dynastie? Ihre Vorfahren stammen aus Kallstadt in der schönen Pfalz. Der geballte Unternehmergeist muss in den Genen stecken, so jedenfalls lautet die These oder zumindest der Impetus der Filmemacherin Simone Wendel – ebenfalls Kallstadterin, selbstredend. Die Pfälzer waren schon seit jeher mit sehr viel Selbstbewusstsein gesegnet, es gibt sogar BGH-Urteile über die Gerissenheit dieser besonderen Spezies. Die Gerissenheit unserer Regisseurin hier geht immerhin soweit, dass sie Herrn Trump in persona vor die Kamera zerrt.

Natürlich kommen auch die wahnsinnigen Kallstadter zu Wort, die natürlich wissen, warum Trump und Heinz in Amerika so groß sind. Super Nebenerkenntnis dieses Films: Die Pfälzer pflegen ein derart aktives Dorfleben, das sogar mehr Vereinsmitglieder als Einwohner zählt. Am Ende wird ein ganzes Kaff nach New York eingeladen. OMG! Sie sollen an der deutsch-amerikanischen Steuben-Parade teilnehmen, und das mitten in der Weinlese...

Für einen Pfälzer ein „no go“, aber auch hier gilt es, einmal mehr auf die pfälzische Schläue zu vertrauen. Die Trauben kommen schon irgendwie in den Zuber, auch wenn halb Kallstadt auf dem so genannten „Sauerkraut Boulevard“ rumhängt...

Die geliebten Schwestern
21:30 Uhr
Familienbande
DEU/AU 2014

Mehr zum Film

R: Dominik Graf. D: Hannah Herzsprung, Henriette, Confurius, Florian Stetter. 139 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sturm und Drang ist 1788 in Rudolstadt angesagt. Friedrich Schiller und zwei mittellose Schwestern leben in einer Ménage-à-trois. Die unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz und die schüchterne Charlotte von Lengefeld folgen ihrem Schwur, alles miteinander zu teilen, auch den berühmten Autor. Charlotte ehelicht ihn, damit ihre Dreiecksbeziehung unter dem Deckmantel der Konvention fortgesetzt werden kann. Caroline, deren Roman Schiller anonym publiziert, verlässt ihren Gatten. Als sie schwanger wird, zerbricht das fragile Gleichgewicht des Liebesdreiecks.

Stilvoll, dialogstark und mit einer wie gewohnt grandiosen Hanna Herzsprung stellt Graf die ewig aktuelle Frage: Kann man eine ungewöhnliche Liebe leben? Das kulturelle Zentrum Weimar, die Entwicklung des Buchdrucks und die Französische Revolution liefern den Hintergrund einer leidenschaftlichen amour fou. Großes Kino der Gefühle!

Freitag 26.12.201426

Kings of Kallstadt
19:30 Uhr
Aus der Region
DEU 2014

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R: Simone Wendel. 92 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Was verbindet Immobilien-Tycoon Donald Trump und die Heinz- Tomaten-Ketchup-Dynastie? Ihre Vorfahren stammen aus Kallstadt in der schönen Pfalz. Der geballte Unternehmergeist muss in den Genen stecken, so jedenfalls lautet die These oder zumindest der Impetus der Filmemacherin Simone Wendel – ebenfalls Kallstadterin, selbstredend. Die Pfälzer waren schon seit jeher mit sehr viel Selbstbewusstsein gesegnet, es gibt sogar BGH-Urteile über die Gerissenheit dieser besonderen Spezies. Die Gerissenheit unserer Regisseurin hier geht immerhin soweit, dass sie Herrn Trump in persona vor die Kamera zerrt.

Natürlich kommen auch die wahnsinnigen Kallstadter zu Wort, die natürlich wissen, warum Trump und Heinz in Amerika so groß sind. Super Nebenerkenntnis dieses Films: Die Pfälzer pflegen ein derart aktives Dorfleben, das sogar mehr Vereinsmitglieder als Einwohner zählt. Am Ende wird ein ganzes Kaff nach New York eingeladen. OMG! Sie sollen an der deutsch-amerikanischen Steuben-Parade teilnehmen, und das mitten in der Weinlese...

Für einen Pfälzer ein „no go“, aber auch hier gilt es, einmal mehr auf die pfälzische Schläue zu vertrauen. Die Trauben kommen schon irgendwie in den Zuber, auch wenn halb Kallstadt auf dem so genannten „Sauerkraut Boulevard“ rumhängt...

Die geliebten Schwestern
21:30 Uhr
Familienbande
DEU/AU 2014

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R: Dominik Graf. D: Hannah Herzsprung, Henriette, Confurius, Florian Stetter. 139 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sturm und Drang ist 1788 in Rudolstadt angesagt. Friedrich Schiller und zwei mittellose Schwestern leben in einer Ménage-à-trois. Die unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz und die schüchterne Charlotte von Lengefeld folgen ihrem Schwur, alles miteinander zu teilen, auch den berühmten Autor. Charlotte ehelicht ihn, damit ihre Dreiecksbeziehung unter dem Deckmantel der Konvention fortgesetzt werden kann. Caroline, deren Roman Schiller anonym publiziert, verlässt ihren Gatten. Als sie schwanger wird, zerbricht das fragile Gleichgewicht des Liebesdreiecks.

Stilvoll, dialogstark und mit einer wie gewohnt grandiosen Hanna Herzsprung stellt Graf die ewig aktuelle Frage: Kann man eine ungewöhnliche Liebe leben? Das kulturelle Zentrum Weimar, die Entwicklung des Buchdrucks und die Französische Revolution liefern den Hintergrund einer leidenschaftlichen amour fou. Großes Kino der Gefühle!

Samstag 27.12.201427

Kings of Kallstadt
19:30 Uhr
Aus der Region
DEU 2014

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R: Simone Wendel. 92 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Was verbindet Immobilien-Tycoon Donald Trump und die Heinz- Tomaten-Ketchup-Dynastie? Ihre Vorfahren stammen aus Kallstadt in der schönen Pfalz. Der geballte Unternehmergeist muss in den Genen stecken, so jedenfalls lautet die These oder zumindest der Impetus der Filmemacherin Simone Wendel – ebenfalls Kallstadterin, selbstredend. Die Pfälzer waren schon seit jeher mit sehr viel Selbstbewusstsein gesegnet, es gibt sogar BGH-Urteile über die Gerissenheit dieser besonderen Spezies. Die Gerissenheit unserer Regisseurin hier geht immerhin soweit, dass sie Herrn Trump in persona vor die Kamera zerrt.

Natürlich kommen auch die wahnsinnigen Kallstadter zu Wort, die natürlich wissen, warum Trump und Heinz in Amerika so groß sind. Super Nebenerkenntnis dieses Films: Die Pfälzer pflegen ein derart aktives Dorfleben, das sogar mehr Vereinsmitglieder als Einwohner zählt. Am Ende wird ein ganzes Kaff nach New York eingeladen. OMG! Sie sollen an der deutsch-amerikanischen Steuben-Parade teilnehmen, und das mitten in der Weinlese...

Für einen Pfälzer ein „no go“, aber auch hier gilt es, einmal mehr auf die pfälzische Schläue zu vertrauen. Die Trauben kommen schon irgendwie in den Zuber, auch wenn halb Kallstadt auf dem so genannten „Sauerkraut Boulevard“ rumhängt...

Zwei Überraschungsfilme
der Extraklasse!
21:30 Uhr
Grindhouse Double Feature

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Weihnachten ist vorbei und das Grindhouse Double Feature verabschiedet sich mit einem echten Kracher-Programm aus dem alten Jahr. Heute trifft ein harter und nicht unumstrittener Italowestern auf herrlichen Horror-Spaß aus dem Vereinigten Königreich.

Sonntag 28.12.201428

Kings of Kallstadt
19:30 Uhr
Aus der Region
DEU 2014

Mehr zum Film

R: Simone Wendel. 92 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Was verbindet Immobilien-Tycoon Donald Trump und die Heinz- Tomaten-Ketchup-Dynastie? Ihre Vorfahren stammen aus Kallstadt in der schönen Pfalz. Der geballte Unternehmergeist muss in den Genen stecken, so jedenfalls lautet die These oder zumindest der Impetus der Filmemacherin Simone Wendel – ebenfalls Kallstadterin, selbstredend. Die Pfälzer waren schon seit jeher mit sehr viel Selbstbewusstsein gesegnet, es gibt sogar BGH-Urteile über die Gerissenheit dieser besonderen Spezies. Die Gerissenheit unserer Regisseurin hier geht immerhin soweit, dass sie Herrn Trump in persona vor die Kamera zerrt.

Natürlich kommen auch die wahnsinnigen Kallstadter zu Wort, die natürlich wissen, warum Trump und Heinz in Amerika so groß sind. Super Nebenerkenntnis dieses Films: Die Pfälzer pflegen ein derart aktives Dorfleben, das sogar mehr Vereinsmitglieder als Einwohner zählt. Am Ende wird ein ganzes Kaff nach New York eingeladen. OMG! Sie sollen an der deutsch-amerikanischen Steuben-Parade teilnehmen, und das mitten in der Weinlese...

Für einen Pfälzer ein „no go“, aber auch hier gilt es, einmal mehr auf die pfälzische Schläue zu vertrauen. Die Trauben kommen schon irgendwie in den Zuber, auch wenn halb Kallstadt auf dem so genannten „Sauerkraut Boulevard“ rumhängt...

Montag 29.12.201429

Die geliebten Schwestern
19:30 Uhr
Familienbande
DEU/AU 2014

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R: Dominik Graf. D: Hannah Herzsprung, Henriette, Confurius, Florian Stetter. 139 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sturm und Drang ist 1788 in Rudolstadt angesagt. Friedrich Schiller und zwei mittellose Schwestern leben in einer Ménage-à-trois. Die unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz und die schüchterne Charlotte von Lengefeld folgen ihrem Schwur, alles miteinander zu teilen, auch den berühmten Autor. Charlotte ehelicht ihn, damit ihre Dreiecksbeziehung unter dem Deckmantel der Konvention fortgesetzt werden kann. Caroline, deren Roman Schiller anonym publiziert, verlässt ihren Gatten. Als sie schwanger wird, zerbricht das fragile Gleichgewicht des Liebesdreiecks.

Stilvoll, dialogstark und mit einer wie gewohnt grandiosen Hanna Herzsprung stellt Graf die ewig aktuelle Frage: Kann man eine ungewöhnliche Liebe leben? Das kulturelle Zentrum Weimar, die Entwicklung des Buchdrucks und die Französische Revolution liefern den Hintergrund einer leidenschaftlichen amour fou. Großes Kino der Gefühle!

Dienstag 30.12.201430

Die geliebten Schwestern
19:30 Uhr
Familienbande
DEU/AU 2014

Mehr zum Film

R: Dominik Graf. D: Hannah Herzsprung, Henriette, Confurius, Florian Stetter. 139 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung

Sturm und Drang ist 1788 in Rudolstadt angesagt. Friedrich Schiller und zwei mittellose Schwestern leben in einer Ménage-à-trois. Die unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz und die schüchterne Charlotte von Lengefeld folgen ihrem Schwur, alles miteinander zu teilen, auch den berühmten Autor. Charlotte ehelicht ihn, damit ihre Dreiecksbeziehung unter dem Deckmantel der Konvention fortgesetzt werden kann. Caroline, deren Roman Schiller anonym publiziert, verlässt ihren Gatten. Als sie schwanger wird, zerbricht das fragile Gleichgewicht des Liebesdreiecks.

Stilvoll, dialogstark und mit einer wie gewohnt grandiosen Hanna Herzsprung stellt Graf die ewig aktuelle Frage: Kann man eine ungewöhnliche Liebe leben? Das kulturelle Zentrum Weimar, die Entwicklung des Buchdrucks und die Französische Revolution liefern den Hintergrund einer leidenschaftlichen amour fou. Großes Kino der Gefühle!

Mittwoch 31.12.201431

Silvester geschlossen. Allen ein gutes neues Jahr!

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