Wunschkonzert

Während der Olympischen Spiele 1936 lernen sich die junge Inge und der Fliegeroffizier Herbert kennen und lieben – doch bevor sie heiraten können, wird Herbert in geheimer Mission zur Legion Condor nach Spanien abkommandiert. Sie verlieren sich aus den Augen. Als 1939 der Krieg beginnt, übermittelt Herbert von der Front über die Radiosendung „Wunschkonzert für die Wehrmacht“ Grüße an Inge, die er nicht vergessen konnte... Die Radiosendung gab es tatsächlich, im Film treten von Rühmann bis Rökk diverse Stars im Rahmen des Wunschkonzertes auf – im Dienst der volksgemeinschaftlichen Verbindung von Heimat- zu Kriegsfront. So bettet der Film geschickt seine Liebesgeschichte in die Wirklichkeit des Kinopublikums ein und erreicht große atmosphärische Dichte. Als „Staatspolitisch wertvoll“, „Künstlerisch wertvoll“, „Volkstümlich wertvoll“ und „Jugendwert“, wurde der Film von der NS-Filmprüfstelle ausgezeichnet, nach 1945 unterlag er zunächst einem Aufführungsverbot.

Vor dem Film wird es eine kurze Einführung geben.

Propaganda im NS-Kino

Wunschkonzert

DEU 1940 R: Eduard von Borsody. D: Ilse Werner, Carl Raddatz, Joachim Brennecke, Ida Wüst. 101 Min.

FSK: ab 18 Jahren