Massimo hat als Neunjähriger seine Mutter verloren, an Weihnachten war sie plötzlich weg, vom Vater und vom Pfarrer erfährt das Kind nur ausweichende Antworten und Notlügen. Einsamkeit und Trauer führen zu psychischer Dauerkrise – eine negative Entwicklungsgeschichte, deren Wunden aufbrechen, als Massimo nach dem Tod des Vaters die elterliche Wohnung auflöst.

Mario Bellocchio, der seit 50 Jahren als politisch engagierter Regisseur die italienische Filmgeschichte prägt, inszeniert virtuos in mehreren Zeitebenen, um von familiärer Traumatisierung und einem misslungenen Trauerprozess zu erzählen.

Neu in Mannheim

Träum was Schönes

(Fai bei sogni)

ITA/FRA 2016 R: Marco Bellocchio. D: Valerio Mastandrea, Bérénice Bejo, Guido Caprino, Nicolò Cabras. 130 Min. OmdtU.

FSK: 12