Zwischen den Stilpolen Expressionismus und Realismus entwickelte die Graphikerin, Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz eine ganz eigene charakteristische Formsprache. Harte Schicksalsschläge bestimmten die Ausrichtung ihres Lebens und ihrer Kunst. Im Ersten Weltkrieg verlor sie ihren geliebten Sohn und wurde zur radikalen Pazifistin sowie überzeugten Sozialistin, was ihr unter den Nationalsozialisten mit dem erzwungenen Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste zum Verhängnis wurde. Ralf Kirstens Porträt der tapferen Künstlerin versucht ihrem künstlerischen Impuls nachzuspüren und ihn in Beziehung zu den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts zu setzen.

Einführung: Annabell Manz, M.A.

Film & Kunst

Käthe Kollwitz - Bilder
eines Lebens

DDR 1986/87 R: Ralf Kirsten. D: Jutta Wachowiak, Fred Düren. 93 Min.

FSK: ohne Altersbeschränkung