Elisa, Physiotherapeutin, zieht zusammen mit ihrem Sohn Noah für einige Monate als Vertretung in einer Praxis nach Dünkirchen. Dort ist Elisa vor 30 Jahren anonym geboren und von ihrer leiblichen Mutter direkt zur Adoption freigegeben worden. Obwohl sich ihre Mutter nach wie vor nicht zu erkennen geben möchte, hofft Elisa auf ein Einlenken oder auf den Zufall. Sie möchte nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Fragen ihres Sohnes Noah beantworten können. Wer die unbekannte Mutter ist, ahnt der Zuschauer alsbald – die Frage ist, ob und wie ein Zusammenkommen möglich oder erwünscht ist. Regisseurin Ounie Lecomte entfaltet ein intimes Familiendrama, in dem das Körperliche – bei der Berufsausübung der Physiotherapeutin – und das Seelische – die Nachvollziehbarkeit von Wünschen, Fragen und Entscheidungen – in so perfekte wie fragile Balance gebracht werden.

Preview vor dem Bundesstart!

Neues aus Frankreich

Ich wünsche dir ein schönes Leben

(Je vous souhaite d'être follement aimée)

FRA 2015 R: Ounie Lecomte. D: Céline Sallette, Anne Benoît, Elyes Aguis, Françoise Lebrun. 100 Min. OmdtU.

FSK: k. A.