Eine große Liebe in den 1960ern: Hannah und Ole Nydal fühlen sich eng verbunden in ihrer Sehnsucht nach geistiger Freiheit. Frisch verheiratet folgen sie dem Hippie Trail von Kopenhagen nach Kathmandu. Und Nepal wird ihr Leben verändern: Sie begegnen dort dem 16. Karmapa, dem geistigen Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie des tibetanischen Buddhismus. Sie werden die ersten westlichen Schüler des Königs der Yogis, und sie machen fortan die weltweite Verbreitung der buddhistischen Lehren zu ihrem gemeinsamen Lebensprojekt. Unermüdlich zwischen den Kontinenten unterwegs, eröffnen sie bis zu Hannahs frühem Krebstod 2007 weltweit hunderte buddhistische Zentren.

Dieses preisgekrönte Filmporträt dokumentiert das Leben der „Mutter des Buddhismus“ und schildert dieses Leben stets in Zusammenhängen, von den politischen Hintergründen der Bewegung nach Nepal über den Status von Tibet bis zur Lehre des „Diamantweg-Buddhismus“ – als „Special Interest“-Film genauso spannend wie als Biopic.

Zum Bundesstart

Hannah - Ein buddhistischer
Weg zur Freiheit

GBR 2014 R: Marta György-Kessler, Adam Penny. Dokumentation. 94 Min. OmdtU.

FSK: 12